Stefania Centrone

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Stefania Centrone (* 5. August 1975 in Bari) ist eine in Deutschland tätige italienische Philosophin.[1]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Centrone studierte von 1995 bis 1999 Philosophie an der Universität Florenz. 2004 folgte die Promotion an der Scuola Normale Superiore in Pisa bei Ettore Casari und Kevin Mulligan sowie 2012 eine Habilitation an der Universität Hamburg für Philosophie und 2013 eine weitere in Italien für Logik, Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsgeschichte.

Von 2009 bis 2010 war Centrone Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Seminar der Universität Hamburg bei Wolfgang Künne sowie 2013 am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bei Mark Siebel, wo sie bis 2017 auf einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Stelle zu Bolzanos und Husserls Weiterentwicklung von Leibnizens Ideen zur Mathesis Universalis forschte.

2016 vertrat sie außerdem die Professur für Theoretische Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen und war von 2017 bis 2018 tätig als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie als Senior Researcher an der Universität Helsinki, bevor sie auf eine Heisenberg-Stelle am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin wechselte.[2]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Forschungsschwerpunkten von Centrone gehört die Theoretische Philosophie, insbesondere Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie, die Frühgeschichte der Analytischen Philosophie bei Bolzano, Frege und Husserl, außerdem Logik, Philosophie des Geistes, insbesondere Theorien der Intentionalität, sowie die Philosophie der Mathematik.[3]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefania Centrone: Studien zu Bernard Bolzano. Academia, Sankt Augustin 2015, ISBN 978-3-89665-664-3 (332 S.).
  • Stefania Centrone: Logic and Philosophy of Mathematics in the Early Husserl. Springer, Berlin 2010, ISBN 978-90-481-3246-1 (englisch, 254 S.).

Herausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefania Centrone (Hrsg.): Essays on Husserl's Logic and Philosophy of Mathematics (= Synthese Library. Nr. 384). Springer, Berlin 2017, ISBN 978-94-024-1130-0 (englisch, 526 S.).
  • Stefania Centrone (Hrsg.): Versuche über Husserl. Meiner, Hamburg 2013, ISBN 978-3-7873-2408-8 (276 S.).

Artikel in Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefania Centrone: Early Bolzano on Ground-Consequence Proofs. In: The Bulletin of Symbolic Logic. Band 22, Nr. 2, 2016, ISSN 1079-8986, S. 215–237, doi:10.1017/bsl.2016.1 (englisch).
  • Stefania Centrone: Husserls Zeichentheorie. Bemerkungen zur Ersten Logischen Untersuchung. In: Archiv für Geschichte der Philosophie. Band 9, Nr. 1, 2015, ISSN 1613-0650, S. 66–96, doi:10.1515/agph-2015-0003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographische Daten. In: uni-oldenburg.de. Abgerufen am 18. Januar 2020.
  2. Stefania Centrone. In: tu-berlin.de. Abgerufen am 18. Januar 2020.
  3. Forschung. In: uni-oldenburg.de. Abgerufen am 18. Januar 2020.