Szczyrk

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Szczyrk
Wappen von Szczyrk
Szczyrk (Polen)
Szczyrk
Szczyrk
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Bielsko-Biała
Fläche: 39,00 km²
Geographische Lage: 49° 42′ N, 19° 1′ OKoordinaten: 49° 42′ 0″ N, 19° 1′ 0″ O
Höhe: 460 m n.p.m.
Einwohner: 5734
(31. Dez. 2016)[1]
Postleitzahl: 43-370
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: SBI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DanzigBielsko-Biała
WarschauWien
Nächster int. Flughafen: Krakau
Katowice
Gmina
Gminatyp: Stadt
Einwohner: 5734
(31. Dez. 2016)[1]
Gemeindenummer (GUS): 2402011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Wojciech Bydliński
Adresse: ul. Beskidzka 4
43-370 Szczyrk
Webpräsenz: www.szczyrk.pl



Aus der Vogelperspektive
Blick vom Klimczok
Blick vom Skrzyczne
Fußgängerzone

Szczyrk (deutsch Schirk) ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Schlesien im Powiat Bielski. Es ist neben Zakopane und Wisła einer der bekanntesten polnischen Wintersportorte in den Karpaten. Szczyrk verfügt über 60 km Skipisten und etwa 30 Skilifte. Die Stadt ist Mitglied der Euroregion Beskydy und der Beskidzka5[2].

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szczyrk ist eine der südlichsten und höchstgelegenen Städte Polens. Der höchste Gipfel im Gemeindegebiet ist der Skrzyczne mit 1257 m über dem Meeresspiegel. In der Umgebung befinden sich weitere Berge: Malinowska Skała, Magura, Klimczok (1117 m). Das Stadtgebiet selbst reicht von 450 m bis zu 1000 m. Szczyrk liegt in den Schlesischen Beskiden im Tal der Żylica südlich von Bielsko-Biała, östlich von Wisła und nordwestlich von Żywiec. Neben Bielsko-Biała und Wisła grenzt Szczyrk auch an Brenna, Buczkowice, Lipowa und Wilkowice. 70 % der Gemeindefläche bestehen aus Wald und weniger als 5 % sind bebaut.

Im Südwesten unter dem gleichnamigen Gebirgspass befindet sich der Stadtteil Salmopol.

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Szczyrk aus zahlreichen Bergdörfern, die verstreut in den Tälern der Schlesischen Beskiden liegen, zusammengewachsen ist, hat es viele in sich abgeschlossene Ortsteile:

Becyrk, Beskid, Beskidek, Biały Krzyż, Bieniadka, Bieńków, Bieńkula, Biła, Bobula, Borowina, Bugaj, Byrdów, Cerchlisko, Ciche, Czyrna, Doliny, Drodzyska, Dunacie, Gacioki, Górka Szczyrkowska, Hala Podskrzyczeńska, Hondraski, Jajconka, Jaworzyna, Karkoszczonka, Kaźmirula, Kępki, Kępy, Kotarz, Krupówki, Krzyków, Kubaszki, Kurówki, Lanckorona, Łączysko, Łąki, Majchrówka, Malinów, Migdalskie, Młaki, Mocarze, Mojsokula, Nad Meszną, Nowoć, Pasieki, Pezdówka, Piekło, Płończycka, Pod Beskidem, Pod Brzeziny, Podskole, Podzwalisko, Porębskich, Pośrednie, Reich, Rombaniska, Salmopol, Sialisiokula, Sidzinów, Siodło, Skality, Stanickowskie, Stawisko, Suche, Szczyrk Dolny, Szczyrk Górny, Szewcula, Śliwiacka Łąka, Świniarki, Urbaczkula, Wawrzutka, Wiatrówka, Wielki Kęs, Więzikówka, Wyrobiska, Zachańderka, Zagrody, Zapalenica, Zaprzelina, Za Wodą, Zwalisko.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tal der Żylica wurde im 15. Jahrhundert vom Saybuscher Becken aus besiedelt. Die Anfänge des Dorfes sind mit der Besiedlung der Region um Żywiec durch Wanderhirten im 15. und 16. Jahrhundert verbunden (siehe auch: Saybuscher Goralen, Schlesische Goralen). Sie stammten zu einem Teil aus der Walachei. Viele Ortsbezeichnungen gehen auf die romanischsprachigen Walachen zurück. Der Ort gehört historisch zur kleinpolnischen Region Żywiecczyzna.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1630 wurde eine erste Volkszählung in Szczyrk zu Steuerzwecken erhoben. Salmopol wurde 1688 erstmals urkundlich erwähnt. Die Bewohner lebten von der Waldwirtschaft und Schafzucht, aber auch Landwirtschaft und Weberei.

Teilungszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1772 mit der Ersten Teilung Polens fiel der Ort an Österreich. Im 19. Jahrhundert verschlechterten sich die Lebensbedingungen durch (Land-)Wirtschaftskrisen und Industrialisierung, so dass ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung ins nahe Bielsko-Biała abwanderte. Gegen Ende des Jahrhunderts bewirkte der einsetzende Tourismus jedoch eine Wiederbelebung der Region. Um 1900 lebten ca. 2.500 Menschen in Szczyrk, von denen fast alle polnischsprachig und über 90 % katholisch waren. Im damals selbständigen Salmopol waren alle Bewohner polnischsprachig, aber über 70 % Lutheraner.[3]

Moderne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ersten Weltkrieg kam Szczyrk wieder an Polen. Der Tourismus entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit zur wichtigsten Einnahmequelle. Die österreichischen Kasernen und Lazarette wurden zu Hotels umgebaut. Der Beskidenverein baute 1924 die Berghütte Skrzyczne. Im Jahre 1927 wurde die Siedlung Salmopol eingemeindet. 1933 kam eine zweite Berghütte hinzu. Im Zweiten Weltkrieg war der Ort von Deutschland besetzt. 1945 kam er an die Volksrepublik Polen. 1973 erhielt der Szczyrk die Stadtrechte. 2009 fanden das Europäische Olympische Winter-Jugendfestival in Szczyrk und anderen Orten in und um die Schlesischen Beskiden statt.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Szczyrk beginnen zahlreiche markierte Wanderwege, die in die umliegenden Gebirge führen:

Skigebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Szczyrk gibt es zahlreiche Skigebiete.

Skispringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte von Szczyrk sind:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Szczyrk – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB), abgerufen am 29. September 2017.
  2. beskidzka5.pl Internetpräsenz der Beskidzka5
  3. Ludwig Patryn (ed): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder, bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900, XII. Galizien, Wien 1907.

Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Pass Przełęcz Salmopolska