Szczyrk

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Szczyrk
Wappen von Szczyrk
Szczyrk (Polen)
Szczyrk
Szczyrk
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Landkreis: Bielsko-Biała
Fläche: 39,00 km²
Geographische Lage: 49° 42′ N, 19° 1′ O49.719.016666666667Koordinaten: 49° 42′ 0″ N, 19° 1′ 0″ O
Höhe: 460 m n.p.m
Einwohner: 5758
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 43-370
Telefonvorwahl: (+48) 33
Kfz-Kennzeichen: SBI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DanzigBielsko-Biała
WarschauWien
Nächster int. Flughafen: Krakau
Katowice
Einwohner: 5758
(30. Jun. 2014)[1]
Gemeindenummer (GUS): 2402011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Wojciech Bydliński
Adresse: ul. Beskidzka 4
43-370 Szczyrk
Webpräsenz: www.szczyrk.pl



Szczyrk (deutsch Schirk) ist eine polnische Stadt in der Woiwodschaft Schlesien im Powiat Bielski. Es ist neben Zakopane und Wisła einer der bekanntesten polnischen Wintersportorte. Szczyrk verfügt über 60 km Langlaufloipen und etwa 30 Skilifte. Die Stadt ist Mitglied der Euroregion Beskydy und der Beskidzka5[2].

Geographie[Bearbeiten]

Szczyrk liegt in den Schlesischen Beskiden im Tal der Żylica. In der Umgebung befinden sich folgende Berge: Skrzyczne (1257 m), Malinowska Skała, Magura, Klimczok (1117 m)

Im Südwesten unter dem gleichnamigen Gebirgspass befindet sich der Stadtteil Salmopol.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge des Dorfes sind mit der Besiedlung der Region um Żywiec durch walachische Wanderhirten im 15. und 16. Jahrhundert verbunden (siehe auch: Goralen). 1772 mit der Ersten Teilung Polens fiel der Ort an Österreich. Im 19. Jahrhundert verschlechterten sich die Lebensbedingungen durch (Land-)Wirtschaftskrisen und Industrialisierung, so dass ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung ins nahe Bielsko-Biała abwanderte. Gegen Ende des Jahrhunderts bewirkte der einsetzende Tourismus jedoch eine Wiederbelebung der Region. 1973 erhielt der Ort die Stadtrechte.

Im Jahre 1927 wurde die Siedlung Salmopol eingemeindet. Salmopol wurde 1688 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1900 hatte Salmopol 33 Häuser, 169 Einwohner, alle waren polnischsprachige, 50 (29,6 %) waren römisch-katholisch, 119 (70,4 %) anderer Glaube (in Wirklichkeit evangelisch).[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf Szczyrk und den Berg Skrzyczne
Das Marienheiligtum „Na Górce“
  • Marienheiligtum „Na Górce“ („Auf dem Hügel“)
  • St.-Jakobs-Kirche (Kościół św. Jakuba)
  • Verschiedene Höhlen (Jaskinia Lodowa, Jaskinia Salmopolska und Jaskinia Malinowska, Grota Klimczoka)
  • Sessellift auf den Gipfel des Berges Skrzyczne
  • Der Gebirgspass Salmopol

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Szczyrk – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 30. Dezember 2014.
  2. http://beskidzka5.pl/ Internetpräsenz der Beskidzka5
  3. Ludwig Patryn (ed): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder, bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1900, XII. Galizien, Wien 1907.