Tauplitzalm

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Tauplitzalm (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Tauplitzalm (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Liezen
Pol. Gemeinde Bad Mitterndorf  (KG Tauplitz)
Koordinaten 47° 35′ 38″ N, 13° 59′ 49″ OKoordinaten: 47° 35′ 38″ N, 13° 59′ 49″ Of1
Einwohner der Ortschaft 27 (2001)
Gebäudestand 50 (2001)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15885
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
Tauplitzalm panorama.jpg

Die Tauplitzalm ist ein Hochplateau im Salzkammergut auf 1600 bis 2000 Meter Seehöhe im steirischen Teil des Toten Gebirges mit ausgeprägter touristischer Infrastruktur. Hier befindet sich neben mehreren Bewirtungs- und Beherbungsbetrieben (Linzer Tauplitz-Haus) seit 1963 sogar eine eigene Kirche. Die Tauplitzalm ist vom Ort Tauplitz per Sesselbahn oder über die Tauplitzalm Alpenstraße (1621 m ü. A.[1], ) von Bad Mitterndorf aus erreichbar.

Am Hochplateau der Alm gibt es sechs Seen. Neben den drei größten, dem Steirersee, dem Schwarzensee und dem Großsee, sind dies der Krallersee, der Märchensee und der Tauplitzsee.

Im Sommer laden Wanderungen u. a. zu den Bergseen ein, wobei sich in der zerklüfteten Karstlandschaft viele seltene alpine Pflanzen und Tiere finden. Im Winter öffnet das zugehörige Wintersportgebiet "die Tauplitz".

Die Tauplitzalm ist das größte Seehochplateau Mitteleuropas.[2] Die bekanntesten Berge, die sich auf der Tauplitzalm befinden sind z. B. der Sturzhahn (2028 Meter ü. A.), der Traweng (1981 m) und der Almkogel (2116 m). Auf den Traweng führt der Gamsblickklettersteig, der im Ganzen mit der Schwierigkeit C (schwierig) bewertet wird. Insgesamt liegen viele Berge auf der Tauplitzalm. Weitere Berge sind u. a. der Schneiderkogel, der Mitterberg, der Roßkogel, der Tranebenkogel, der Grubstein, die Gamsspitze, der Gamsstein und das Steileck, welches aber wieder etwas östlich liegt.

Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine beliebte Tour startet direkt auf der Tauplitzalm. Von dort geht es weiter Richtung Osten, an dem Tauplitzsee, dem Steirersee und dem Schwarzensee vorbei. Danach gelangt man an die Leistalmhütte, wo man nun den rechten Weg nimmt. Auf dem Weg Nr. 218 biegt man dann bald auf 1649m links ab und geht in Richtung Norden. Nach einer Scharte und über einen steinigen Westrücken gelangt man zum Gipfel des Almkogels auf 2116m.

Lifte und Bahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tauplitz gilt als Wiege des alpinen Schisports in den Ostalpen, bereits um 1910 wurden die ersten Schihütten errichtet und Schikurse abgehalten. 1935 wurde einer der ersten Schilifte Österreichs gebaut und in Betrieb genommen, es war dies eine primitive Form des heutigen Schleppliftes.

Schlepplifte, Tellerlifte und Seillifte sind nicht enthalten.

Seilbahn Art Inbetrieb-
nahme
Länge
(in m)
Personen-
kapazität
pro Stunde
Tauplitz 1 4er Hochgeschwindigkeitssesselbahn mit Abdeckhauben 1995 1872 1600
Tauplitz 2 4er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn mit Abdeckhauben 1993 2021 1600
Schneiderkogel 4er Sesselbahn fixgeklemmt 2001 557 2140
Lawinenstein 6er Hochgeschwindigkeitssesselbahn mit Abdeckhauben 2002 1300 2215
Mitterstein 1 8er Kabinen Einseilumlaufbahn 2010 1300 2380
Mitterstein 2 8er Kabinen Einseilumlaufbahn 2010 1098 2380
Hütten auf der Tauplitzalm
Linzer Naturfreundehaus
Linzer Tauplitz-Haus (ÖAV) und Privathütten
Almwirtschaft Grazer Hütte
Holl-Haus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tauplitzalm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Austrian Map online 1:50.000 (ÖK 50) des BEV
  2. Website von bergsteigen.com. Abgerufen am 22-04-2015.