Bad Mitterndorf

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Bad Mitterndorf
Wappen von Bad Mitterndorf
Bad Mitterndorf (Österreich)
Bad Mitterndorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Hauptort: Bad Mitterndorf
Fläche: 196,26 km²
Koordinaten: 47° 33′ N, 13° 56′ OKoordinaten: 47° 33′ 19″ N, 13° 55′ 59″ O
Höhe: 809 m ü. A.
Einwohner: 4.934 (1. Jän. 2016)
Postleitzahlen: 8982, 8983, 8984
Vorwahl: 03623
Gemeindekennziffer: 6 12 55
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bad Mitterndorf 59
8982, 8983, 8984 Bad Mitterndorf
Website: www.bad-mitterndorf.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Ritzinger (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
9
5
4
3
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Bad Mitterndorf im Bezirk Liezen
Aich (Expositur Gröbming) Gröbming (Expositur Gröbming) Haus (Expositur Gröbming) Michaelerberg-Pruggern (Expositur Gröbming) Mitterberg-Sankt Martin (Expositur Gröbming) Öblarn (Expositur Gröbming) Ramsau am Dachstein (Expositur Gröbming) Schladming (Expositur Gröbming) Sölk (Expositur Gröbming) Admont Aigen im Ennstal Altaussee Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Bad Aussee Bad Mitterndorf Gaishorn am See Grundlsee Irdning-Donnersbachtal Landl Lassing Liezen Rottenmann Sankt Gallen (Steiermark) Selzthal Stainach-Pürgg Trieben Wildalpen Wörschach SteiermarkÜbersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk Liezen
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Bad Mitterndorf mit dem Grimming von der Sonnenalm aus

Bad Mitterndorf ist eine Marktgemeinde mit 4934 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im steirischen Salzkammergut in Österreich. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie 2015 mit den beiden Gemeinden Pichl-Kainisch und Tauplitz zusammengeschlossen.[1] Das Gemeindegebiet umfasst seitdem das gesamte Hinterberger Tal.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Mitterndorf umfasst das Hinterberger Tal im steirischen Salzkammergut im Bezirk Liezen und Gerichtsbezirk Liezen. Der dominierende Berg ist der südlich gelegene Grimming. An der östlichen Grenze der Gemeinde liegt die ehemals größte Naturschanze der Welt, der Kulm. Über Bad Mitterndorf ist das Ski- und Wandergebiet Tauplitzalm über eine Mautstraße erreichbar.

Vom Nordwesten her kommend fließt der Salzabach durch das Bad Mitterndorfer Ortszentrum. An der südöstlichen Gemeindegrenze wird der Bach seit 1949 zum 5,5 km langen Salza-Stausee aufgestaut.

2,5 km südlich des Bad Mitterndorfer Ortskerns, an der Einmündung des Krunglbachs in den Salzabach befinden sich die Heilbrunner Thermalquellen, die bereits den Römern bekannt waren.[2] Es handelt sich um 25–28 °C warme akratische[3] Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonatwässer mit einem Anteil an Quell-Gasen.[4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlsee Hinterstoder
Bad Aussee Nachbargemeinden Stainach-Pürgg
Gröbming Mitterberg-Sankt Martin

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der steirischen Gemeindestrukturreform wurde die Gemeinde Bad Mitterndorf am 1. Jänner 2015 mit den beiden anderen Gemeinden des Hinterberger Tals, Tauplitz und Pichl-Kainisch, fusioniert.[5]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Klachau, Krungl, Mitterndorf, Pichl und Tauplitz.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 16 Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2016[6]):

  • Äußere Kainisch (287) (früher Gemeinde Pichl-Kainisch)
  • Bad Mitterndorf (1.008)
  • Furt (145) (früher Gemeinde Tauplitz)
  • Klachau (204) (früher Gemeinde Tauplitz)
  • Knoppen (203) (früher Gemeinde Pichl-Kainisch)
  • Krungl (173)
  • Mühlreith (77) (früher Gemeinde Pichl-Kainisch)
  • Neuhofen (532)
  • Pichl (192) (früher Gemeinde Pichl-Kainisch)
  • Obersdorf (302)
  • Rödschitz (244)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte, Altertum, Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Lieglloch, einer Höhle im Krahsteinstock oberhalb von Tauplitz, wurden Funde gemacht, die dafür sprechen, „daß diese Höhle in der letzten Zwischeneiszeit und während der wärmeren Schwankungsphase der Würm-Eiszeit den Urjägern als Jagdstation diente.“ Die Funde umfassen Feuerstellen mit angebrannten Höhlenbärenknochen, Steinklingen, bohrerförmig zugerichtete Eckzähne von Höhlenbären u. a. m. [7]

Aus der Bronzezeit gibt es einzelne Funde im Gemeindegebiet von Bad Mitterndorf, am Verkehrsweg zwischen Hallstatt und dem Ennstal. Man fand beim Sägewerk in Grubegg ein Bronzeschwert. Ein Lappenbeil wurde in Mühlreith gefunden, weitere in Kainisch und beim Ödensee.

Die Römer kannten die Thermalquelle Heilbrunn. Davon zeugt der Fund des Römersteins. Er zeigt drei nackte Frauen nebeneinander. Jede hält mit beiden Händen eine Muschel vor den Unterleib. Ein Mann mit Toga bekleidet steht daneben. Er hält die rechte Hand über einen Opferaltar. Bei der Quelle fand sich auch eine römische Münze (Maxentius, 306–312).[8]

Im Frühmittelalter erreichte die slawische Siedlungstätigkeit auch das Hinterberger Tal. Davon haben sich Ortsnamen erhalten, z. B. Tauplitz, Rödschitz und Kumitz. Das bedeutendste archäologische Zeugnis slawischer Siedlungstätigkeit im Gemeindegebiet Bad Mitterndorfs ist der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ausgegrabene Friedhof in der Ortschaft Krungl, welcher vom 8. bis ins 10. Jahrhundert genutzt wurde.[9] In mehreren hundert Gräbern fanden sich an Beigaben wie eiserne Messer und reichlich (oft vergoldeter) Bronzeschmuck.[8] Ebenfalls im 8. Jahrhundert begann eine verstärkte Zuwanderung bajuwarischer Siedler. Diese wurde im 10. Jahrhundert durch die Kämpfe gegen die Magyaren für ca. 50 Jahre unterbrochen und setzte sich dann bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts fort.[10]

Mit der übrigen Steiermark kam das heutige Gemeindegebiet von Bad Mitterndorf schließlich unter die Herrschaft der Markgrafen aus dem Geschlecht der Traungauer (1056). Kirchlich gehörte der östliche Teil des Hinterbergertales zum Erzbistum Salzburg, der westliche zum Bistum Passau, die Grenze verlief etwa gleich wie die ehemalige Gemeindegrenze zwischen Bad Mitterndorf und Pichl-Kainisch.[8]

Im Jahr 1147 wurde Mitterndorf erstmals urkundlich erwähnt und zwar in der Urkunde, mit der der steirische Markgraf Ottokar III. dem Stift Rein verschiedene Schenkungen machte, darunter zwei Salzpfannen am Altausseer Salzberg und beneficia duo in Mittelindorf – zwei Güter (Huben) in Mitterndorf.[8]

Aus der Zeit Herzog Albrecht I. ist ein Urbar erhalten, das zwischen 1280 und 1295 angelegt wurde und weitere Ortsnamen aus dem heutigen Gemeindegebiet enthält. Neben Mitterdorf finden sich u. a.: Hinterperch, Cammisch (Kainisch), Chrungil, Newnhofen, Oberstorf, Puhel (Pichl), Retschitz (Rödschitz) und Zauch(en).[8]

Im ausgehenden Mittelalter hatte auch Kaiser Friedrich III. zeitweilig Privatbesitz im Hinterberg.[8]

Mittelalter – Kirchliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Längere Zeit gehörte das Gebiet zur Pfarre Grauscharn (Pürgg). Um 1335 errichteten die Herzöge Albrecht I. und Otto in Mitterndorf eine Vikariatspfarre. Diese gehörte zur Herrschaft Hinterberg, die landesherrlich war und zwölf Dörfer umfasste.[11]

In der neuen Pfarre (das Gebiet der heutigen Pfarre Tauplitz verblieb bei Pürgg) wurde auch ein Gotteshaus errichtet, die heutige Pfarrkirche Bad Mitterndorf. Genaue Daten sind nicht bekannt. Untere Turmgeschoße, Orgelempore und Mauern des Langhauses gehören dem 14. Jahrhundert an. Das Langhaus wurde im 15. Jahrhundert erhöht und mit einem Netzrippengewölbe versehen. Der Bau des Chores in seiner heutigen Form (ebenfalls mit einem schönen Netzrippengewölbe) erfolgte um das Jahr 1500.[12] Die Kirche ist der Heiligen Margareta geweiht.

Bis zum Ende des Mittelalters war Mitterndorf mit der Mutterpfarre Pürgg noch im Einflussbereich des Erzbistums Salzburg. Sie gehörten ab 1420 zum Chorherrnstift in Wiener Neustadt. 1491 verlieh Kaiser Friedrich III. die Pfarre Pürgg mit Mitterndorf dem österreichischen St. Georgs-Orden. Der Orden hatte seinen Sitz in Millstatt, von dort wurde die Pfarre verwaltet und unterstand nicht mehr Salzburg.[12]

Reformation und Gegenreformation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beginn der Neuzeit stand im Zeichen von Reformation und Gegenreformation. Wie in der übrigen Steiermark fand der Protestantismus auch im Hinterberg weite Verbreitung. Neben den katholischen Geistlichen wirkten evangelische Prädikanten (Prediger) und die Bemühungen, die Einwohner wieder zum katholischen Glauben zurückzuführen, stießen auf Widerstand und waren oft nur oberflächlich erfolgreich. Lutherische Schriften waren verbreitet und wurden gehütet.

1590 führten die Mitterndorfer einen aus Aussee geholten Prädikanten zum Dienst in ihrer Kirche neben dem katholischen Pfarrer ein. Dieser erwies sich offenbar dem neuen Glauben gegenüber als duldsam. Als er jedoch starb, lehnten die Einwohner die Einsetzung eines neuen Pfarrers ab, und unterstützten mit Gewalt ihren Prädikanten. Der Konflikt zog sich hin. 1597 sollte eine Kommission wieder einen katholischen Priester einsetzen, was wieder zu gewaltsamen Aktionen führte. In der Folge wurden 16 Mitterndorfer auf den Grazer Schloßberg eingeliefert. Andere Rädelsführer hatten sich über das Gebirge nach Oberösterreich geflüchtet. 1599 war erneut eine Kommission im Ausseerland tätig. In seinem Bericht darüber regte Abt Johann von Admont gar an, Aussee und Mitterndorf gänzlich niederzureißen.[8]

Noch 1617 sah sich Ferdinand II. veranlasst zu befehlen, "die Unkatholischen im Hinterberg" zur katholischen Religion zu bekehren.[8]

Weitere Kirchengeschichte der Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 18. Jahrhundert unter der Regierung Josephs II. kam es im Hinterberg zu zwei weiteren Pfarrgründungen. Vom Gebiet der Pfarre Pürgg wurde die Pfarre Tauplitz abgetrennt. Aus dem im Hinterberg gelegenen Teilen der Pfarre Aussee und der Ortschaft Obersdorf entstand die Pfarre Maria Kumitz.

Nunmehr (2017) bilden die Pfarren Tauplitz, Bad Mitterndorf und Maria Kumitz den Pfarrverband Hinterberg.[13]

Pfarre Mitterndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1577 kam die Pfarre vom St. Georgs-Orden in die Hände der Jesuiten. Der Orden übte seine kirchlichen Rechte von Graz her aus. Der Orden hatte seit 1610 auch die Herrschaft Hinterberg in Besitz, die nach der Aufhebung des Ordens 1773 wieder an das Salinenamt in Aussee geng. Die Pfarre wurde dann dem Seckauer Generalvikariat unterstellt. Von 1786 bis 1804 gehörte das ganze Ausseerland zum kurzlebigen Bistum Leoben, dann endgültig zum Bistum Seckau. Zur Pfarrgült gehörten bis 1848 einige Häuser in Mitterndorf und eines in Krungl.

1669 schlug ein Blitz in den Kirchturm. Der Sohn des Mesners wurde getötet und der Turm brannte aus. 1775 stiftete Maria Theresia eine Kaplanstelle in Mitterndorf.

Der Kirchhof, dessen Ummauerung der erhöht stehenden Kirche den Charakter einer Wehrkirche gibt, stand bis 1872 in Benützung.

Der Hochaltar der Pfarrkirche mit den Figuren der heiligen Bischöfe Virgil und Rupert, der Marienaltar, Barbaraaltar und Annenaltar, sowie die Kanzel sind Werke des in Mitterndorf wirkenden Bildhauers Johann Fortschegger. Der Barbaraaltar zeigt ein Gemälde des Kremser Schmidt. Diese Werke stammen aus der Zeit von 1771 bis 1802.[12][8][14]

Im 18. Jahrhundert wurde von Mitterndorf aus die Pfarre Maria Kumitz gegründet.

Pfarre Maria Kumitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Urheber des Baues der heutigen Pfarrkirche Maria Kumitz auf dem Kumitzberge, einer markanten Kalkkuppe in der Talmitte, war der Mitterndorfer Pfarrer Balthasar Marinz, der seit seinem Amtsantritt den Plan zu einem Kalvarienberge verfolgte. 1717 wurden mit dem Erlös einer Sammlung am Berge Kreuzwegbilder aufgestellt und eine kleine gemauerte Kapelle errichtet, in die eine spätgotische Pietà aus der Mitterndorfer Pfarrkirche übertragen wurde. Diese Pietà befindet sich heute am Kumitzer Hochaltar.

Im weiteren Laufe der Zeit machten verschiedene Vermächtnisse und Stiftungen es möglich, 1766 den Bau einer Kirche zu beginnen, welche 1773 geweiht und in den nächsten Jahren weiter ausgestattet wurde. Der Turm wurde schließlich 1779 vollendet. Die Kirche erhielt weiter Stiftungen und Opfer der schon zahlreichen Wallfahrer.

1782 wurde Kumitz zur Lokal-Kuratie erhoben und 1788 die Pfarre Maria Kumitz gegründet. Die Ortschaften im westlichen Hinterberg (das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Pichl-Kainisch) wurden aus Aussee ausgepfarrt und auch das am Fuße des Kumitzberges gelegene Obersdorf kam zur neuen Pfarre.

In den Jahren 1829, 1846 und 1872 wurde die Kirche vergrößert (Verlängerung, Vorhaus vor dem Haupteingang, Seitenkapellen). Die hervorragende Ausstattung der Kirche stammt zu einem großen Teil von dem in Mitterndorf wirkenden Johann Fortschegger (Tabernakel, Hochaltarfiguren, Kanzel).

Entlang des Weges auf den Berg stehen fünf Stationskapellen.

Eine Glocke erhielt die Kirche 1878 aus Aussee. Sie stammt aus dem Mittelalter (Mitte bis Ende 13. Jahrhundert!) und kehrte, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg abgeliefert werden musste, 1949 wieder zurück.[12]

Die Kirche Maria Kumitz ist auch in der Gegenwart (2017) Ziel verschiedener Wallfahrten.

Pfarre Tauplitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1751 kam es in Tauplitz (noch immer Pfarre Pürgg) zu einem Vorfall. Kohlenführer versagten einem Priester, der mit dem Allerheiligsten auf Versehgang war, die Ehrerbietung. Dies lenkte die Aufmerksamkeit auf die schon lange verdächtigten Tauplitzer und man ergriff Maßnahmen gegen die heimlichen Lutheraner. Schließlich wurde eine Anzahl von ihnen 1753 zur (vermutlich auch weniger freiwilligen) Emigration nach Siebenbürgen veranlasst.

In weiterer Folge kamen zwei katholische Missionspriester aus Wien nach Tauplitz (Serviten). Es wurde eine Notkirche errichtet. Vorübergehend wirkten Chorherrn vom Stift Vorau hier. Seit 1771 betreuen Weltpriester die Tauplitzer. Vermutlich um 1780 kam es zur Einrichtung einer eigenen Pfarre und 1785 zum Bau der heutigen Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz.

Die Pfarrkirche Tauplitz entspricht einer josephinischen Pfarrkirche mit schlichter Ausstattung. Der Hochaltar trägt allerdings ein Altarbild von hohem künstlerischen Rang: das Ölbild „Christus am Kreuz“ des Kremser Schmidt. Die Kanzel ist von Johann Fortschegger aus Mitterndorf.[15][14][16]

Im Sommer gab es seit 1946 für das Almpersonal und die schon zahlreichen Touristen auf der Tauplitzalm Gottesdienste. 1962/63 wurde für sie in der Nähe der Bergstation des Sessellifts von Tauplitz auf die Alm die kleine Dreifaltigkeitskirche mit spitzem Dachstuhl und Glasgemälden von Alfred Wickenburg gebaut. [14]

Evangelische Kirche AB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Mitterndorf ist, mit dem übrigen Hinterberg, Teil der Evangelischen Gemeinde in Bad Aussee.

Bedingt durch die wachsende Zahl der evangelischen Christen wurde 1934 unter Pfarrer G. Mayer ein Grundstück in erhöhter Lage über dem Orte in der Nähe des Friedhofs angekauft und die Kreuzkirche, ein Kirchlein in reiner Holzbauweise errichtet. 1964 erhielt die Kirche ihre endgültige Inneneinrichtung (Kirchbänke).[12]

Aus der Geschichte der Neuzeit bis zum Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beginn der Neuzeit stand nicht nur im Zeichen von Reformation und Gegenreformation, sondern auch von sozialen Unruhen. Der Schladminger Bauern- und Knappenaufstand von 1525 berührte auch das Hinterbergertal. Haufen, die sich in Aussee zusammengezogen hatten, zogen in das Ennstal. 1594 musste eine bewaffnete Bande von 30 Landsknechten und vielen Frauenspersonen vom Landprofosen zerstreut werden. [8]

Von den Franzosenkriegen an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert war das Hinterbergertal auch während Napoleons Feldzügen in Österreich nicht sehr betroffen. Im Dezember 1800 wurde in Aussee ein Landsturmaufgebot aufgestellt, das sich in Richtung Ennstal auf den Marsch machte. Allerdings erreichte es bereits in Mitterndorf die Nachricht vom Waffenstillstand zu Steyr und es kehrte um. Französische Truppen hielten sich aber nach dem Frieden von Lunéville 1801 noch im Lande auf. Das Hinterberg war dabei weniger betroffen als das eigentliche Ausseerland. Es litt vor allem unter Requierierungen (Rinder). In Obersdorf wurde ein Bauer getreten und misshandelt, weil er den georderten Braten nicht schnell genug auf den Tisch brachte. In Krungl entsprang einer durchziehenden Truppe ein Gefangener und konnte sich trotz Durchsuchung mehrerer Häuser erfolgreich verstecken. [8][12]

Grundherrschaften (Altgemeinden Bad Mitterndorf und Pichl-Kainisch)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Mittelalter bis zur Verwaltungsgliederung in Bezirke und Gemeinden hatten in ganz Österreich Grundherrn das Land und die Einwohner in ihrem Besitz, was auch die Ausübung öffentlich-rechtlicher Befugnisse einschloss. Grundherrschaften waren oft keine geschlossenen Gebiete, es konnten Anwesen in einer Ortschaft verschiedenen Herrschaften untertan sein.

Im Hinterberg umfasste allerdings eine Herrschaft den größten Teil des Gebietes, nämlich die landesfürstliche Herrschaft Hinterberg. 1576 hatte diese Herrschaft Urbarsleute im gesamten Gebiet der Altgemeinden Bad Mitterndorf und Pichl-Kainisch.

1606 erwarb der Ausseer Handels- und Finanzmann Andre (Andrä) Gruber, der Erbauer des Schlosses Grubegg, durch Kauf einen kleinen Teil der Herrschaft Hinterberg. Diese Herrschaft Grubegg hatte dann verschiedene Besitzer, bis sie 1758/59 vom Salinenärar samt dem Schloss Grubegg gekauft wurde. 1848, bei der Aufhebung der Grundherrschaften, zählte sie 27 Untertanen in Mitterndorf, Neuhofen, Obersdorf und Pichl.

Andre Gruber hatte seit 1591 auch die Herrschaft Hinterberg pfandweise in Besitz, nach seinem Tod seine Erben. 1606 wurde sie an die Jesuiten verpfändet, die sie bis 1773 (Aufhebung des Ordens) innehatten. Sie ging wieder in staatlichen Besitz (Salinenärar) über und wurde gemeinsam mit Grubegg von Aussee aus verwaltet. 1848 hatte sie 366 Untertanen. Acht Untertanen gehörten zur Pfarre, 99 Untertanen zu elf auswärtigen Herrschaften .

Die vor der Gemeindestrukturreform 2015 bestehenden Gemeinden entstanden 1849 mit dem provisorischen Gemeindegesetz. [8]

Schloss Grubegg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Schloss Grubegg

Wirtschaftliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis ins 19. Jahrhundert war die wirtschaftliche Entwicklung der Gegend durch die Verbindung zur Salzgewinnung in Aussee geprägt.

Bedingt durch die Lage an der Salzstraße von Aussee über Klachau ins Ennstal und weiter nach Rottenmann und Rein einerseits und durch den Pass Stein und weiter über die Pässe der Niederen Tauern ins Murtal und bis ins Lavanttal andrerseits waren viele Mitterndorfer als Salzfuhrleute und Säumer tätig. Als Rückfracht wurde Getreide, auch Wein geliefert und Schlachtvieh wurde getrieben.[12]

Die waldbedeckten Berghänge, die das Hinterbergertal umgeben, waren landesfürstlicher Besitz. Sie wurden für Forstwirtschaft zur Deckung des großen Holzbedarfs der Ausseer Saline genutzt. Die Wälder unterstanden bis 1849 dem Hallamt und gingen dann in die staatliche Verwaltung des Forstärars (heute Österreichische Bundesforste) über. Mitte des 19. Jahrhunderts lieferte das Hinterberg einen Holzüberschuss von 40,000 Klaftern. Die Holzgewinnung war Holzmeistern übertragen, sie entlohnten die Holzknechte in Naturalien und Geld. Waldordnungen enthielten ausführliche Bestimmungen, um Waldschäden hintanzuhalten und die Nutzung für landwirtschaftliche Zwecke zu beschränken. Ein gewisser Bezug für diesen Bedarf stand zu.[8][12]

Ebenfalls zur Deckung des Brennstoffbedarfs der Saline diente der Torfabbau am Ödensee, auch er war landesfürstliches Regal. 1794 standen dort schon 50 Trockenhütten, jährlich wurden 60,000 Ziegel gewonnen. Die Produktion steigerte sich bis auf 1,300,000 Ziegel (1820) und dauerte bis in die 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. [8][12]

Ein Hammerwerk mit Zerrenn-, Streck- und Blechhammer wurde 1789 - wieder vom Hallamt - errichtet. Es stand in Grubegg am Eingang zum Pass Stein. Es wurden unter anderem Bleche für die Salzsiedepfannen in Aussee erzeugt. Der Betrieb endete nach 1850, an seiner Stelle wurde ein Sägewerk betrieben. Dessen Grundmauern sind heute vom Salza-Stausee überflutet. Für dieses Hammerwerk begann man auch (ohne großen Erfolg), ein Eisenerzvorkommen auf der Teltschenalm (nördlich des Kampl bei Obersdorf) abzubauen. Dies endete 1846, Erzhalden sind dort noch sichtbar.[8][12]

In Grubegg stand am Salzabach auch eine Pulvermühle. Dieser Pulverstampf stellte Pulver für den Bergwerksbetrieb in Altaussee und das Militär her und war seit 1741 in Betrieb. Öfters kam es zu Explosionen, zuletzt 1910 vor der endgültigen Einstellung der Pulvererzeugung.[8][12] Ein Gebäude mit markantem Schornstein stand bis nach 1950, die Örtlichkeit mit einigen Häusern wird heute noch "Pulverstampf" genannt.

Die Fischerei im Ödensee wurde erstmals 1461 erwähnt. Seit 1755 wurde der Ödensee gemeinsam von der jesuitischen Herrschaft und dem Ärar befischt.[8]

Im Jahr 1877 wurde die Salzkammergutbahn eröffnet, die neue Möglichkeiten, insbesondere für den Tourismus erschloss.

Entwicklung seit dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde 1939 gemäß Ostmarkgesetz zum Reichsgau Oberdonau, Landkreis Gmunden. 1945 bis Juni 1948 verblieb sie im nunmehrigen Oberösterreich und war Teil der amerikanischen Besatzungszone in Österreich. Sie kam am 1. Juli 1948 mit dem gesamten Gerichtsbezirk Bad Aussee wieder zur Steiermark (Bezirk Liezen) und damit zur britischen Besatzungszone.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs setzte vor allem im Bereich des Winterfremdenverkehrs ein Aufschwung ein. Seit 1972 ist Mitterndorf Kurort (drei natürliche und ortsgebundene Heilfaktoren: Heiltherme, Heilmoor und Heilklima; zwei Thermen: Moor- und Thermalbad) und trägt den Titel Bad.[17]

Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde Bad Mitterndorf 2015 mit den beiden Gemeinden Pichl-Kainisch und Tauplitz zusammengeschlossen.[1] Die de jure neu geschaffene Gemeinde führt den Namen Marktgemeinde Bad Mitterndorf weiter. Grundlage dafür war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[18] Eine Beschwerde, die von den Gemeinden Pichl-Kainisch und Tauplitz gegen die Zusammenlegung beim Verfassungsgerichtshof eingebracht wurde, war nicht erfolgreich.[19]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl in Bad Mitterndorf 2015
Endergebnis
 %
40
30
20
10
0
32,97
(n. k.)
24,34
(n. k.)
18,06
(n. k.)
15,56
(n. k.)
9,25
(n. k.)
Ritz
JA
2010

2015


Der Gemeinderat als oberstes Gremium der Gemeinde umfasst 21 Sitze und wird alle fünf Jahre im Zuge steiermarkweiter Gemeinderatswahlen gewählt. Die letzte Gemeinderatswahl fand 2010 statt, allerdings lag diese Wahl vor der Zusammenlegung der Gemeinde Bad Mitterndorf mit Tauplitz und Pichl-Kainisch. Die Gemeinderatswahl 2015 war also die erste dieser de jure neu geschaffenen, größeren kommunalpolitischen Entität. Bei einer Wahlbeteiligung von 76,3 % lag die Zahl der ungültigen Stimmen bei unter 1 %. Bei der Wahl traten fünf Parteien an. Es ergab sich folgende Mandatsaufteilung:

  • Liste Ritzinger (Ritz): 7 Sitze
  • Grimmingdialog (JA): 5 Sitze
  • FPÖ: 4 Sitze
  • ÖVP: 3 Sitze
  • SPÖ: 2 Sitze
Bürgermeister
  • bis 1965 Franz Hopfer (SPÖ)[20]
  • 1965–1985 Siegfried Saf (Heimatliste)[21]
  • 1985–1995 Hermann Singer (SPÖ)
  • 1995–1997 Alfred Trieb (FPÖ)
  • 1997–2000 ?
  • 2010–2015 Alfred Trieb (FPÖ)[22]
  • 2015–2015 Karl Kaniak (Grimmingdialog)[23]
  • seit 2015 Manfred Ritzinger (Liste Ritzinger)[24]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amphore am Ortseingang
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Mitterndorf
  • Schloss Schwanegg: Ehemals in Besitz der Familie Neuper gehört es seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Familie der Freiherren von Braun. Von ihnen wurde es auch im Stil der Zeit im typischen Sommerfrischestil des Ausseerlandes ausgebaut. Heute ist es in Besitz der Nachfahren der Freiherren von Braun, der Familie Rundhammer.
  • Schloss Grubegg
  • Heimatmuseum Strick[25]
  • Bad Mitterndorfer Nikolospiel: Seit über 100 Jahren findet alljährlich am 5. Dezember in Bad Mitterndorf das Nikolospiel statt. Über 80 Männer und Jungen gehen von der Ortschaft Krungl etwa fünf Kilometer nach Bad Mitterndorf und führen fünfmal dieses althergebrachte bäuerliche Jedermannsspiel auf.[26]
Der Woferlstall in Bad Mitterndorf
  • Bildhauer Ferdinand Böhme hat dem Ort 2013 einen Raum geboten: „Der Woferlstall wird zu neuem Leben erweckt“[27] Das wurde eine Kulturinitiative im Sinn der Eigenständigen Regionalentwicklung: „Der Woferlstall wird nicht nur vom Verein E.I.K.E.-Forum bespielt, sondern kann von allen interessierten Privatpersonen, Gruppen und Vereinen für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden.“[28]
  • Das E.I.K.E.-Forum versteht sich als „eine Plattform zur Förderung von Kunst, Bildung und Kultur in Bad Mitterndorf.“[29]
  • Eine der Kulturinitiativen, die sich an diesem Ort laufend engagiert, ist das „Netzwerk Salzkammergut“.[30] Ein Hauptanliegen dieses Netzwerkes lautet: „Der Verein Netzwerk Salzkammergut stellt die Förderung von Wissenstransfer und von innovativen Impulsen für Regionalentwicklung in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Er organisiert vielfältige Bildungs-, Kultur-, Wissenschafts- und Medienprojekte.“[31] In diesem Sinn hat Wissenschafter Günther Marchner, der Obmann des Netzwerkes, im Dezember 2014 einen Teil der Kulturspange in Bad Mitterndorf verankert. So besteht eine Kooperation mit der oststeirischen Kulturinitiative Kunst Ost und dem Belgrader Kollektiv Heterotopia PerpetuumMobile.[32]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grimming-Therme

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee den Tourismusverband „Ausseerland-Salzkammergut“. Dessen Sitz ist in Bad Aussee.[33]

  • Grimming-Therme: Mit der Eröffnung der Grimming-Therme und des 350 Betten-Hotels Aldiana Salzkammergut im Herbst 2009 wurde im Salzkammergut eine weitere Verbesserung des touristischen Angebots erreicht. Rund 25 Millionen Euro wurden jeweils in Therme und Hotel investiert. Neben Förderungen der öffentlichen Hand finanzieren Porr, Mandlbauer und ein Bankenkonsortium das Projekt, als Betreiber fungiert die deutsche Aldiana-Gruppe. Dadurch erhofft man sich in der Region zusätzlich 60.000 Nächtigungen, auch 130 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.[34] Am 5. Oktober 2015 meldet die Grimming-Therme Insolvenz an. Die Grimming-Therme steht zu 51 % in privatem Streubesitz (drei Eigentümer zu je 17 %) sowie über zwei Tochterunternehmen im Eigentum der Marktgemeinde Bad Mitterndorf (39 % bzw. 10 %).[35]
  • Sonnenalm: Die in den 1970er Jahren entstandene Feriensiedlung Sonnenalm mit ihren acht sechsstöckigen Appartementhäusern und zahlreichen kleinen Ferienhäusern und Bungalows bildet den Hauptanteil der touristischen Unterkünfte in Bad Mitterndorf.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Mitterndorf verfügt über drei Volksschulen (Bad Mitterndorf, Kainisch und Tauplitz)[36] sowie eine Neue Mittelschule.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skiflugschanze am Kulm

Die Landschaft um Bad Mitterndorf eignet sich sommers und winters zu sportlichen Betätigung. Wandern, Bergsteigen, Mountainbiking und Skilanglauf seien als Beispiele genannt.

In Bad Mitterndorf befindet sich mit einer Hillsize von 225 m eine der größten Skiflugschanzen der Welt, der Kulm. In unregelmäßigen Abständen finden dort im Januar Springen des Skiflug-Weltcups statt und ziehen jedes Mal ca. 50.000–75.000 Fans aus aller Welt in die Gemeinde.

In Bad Mitterndorf gibt es folgende Sportvereine:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde

Ehrenbürger

Beziehung zu Bad Mitterndorf

  • Johann Fortschegger (1743–1827), Bildhauer, lebte und arbeitete von 1765 bis 1807 in Mitterndorf
  • Gilbert O’Sullivan (* 1946), Sänger, hat als Zweitwohnsitz ein Haus in Bad Mitterndorf
  • Wolfgang Loitzl (* 1980), Skispringer, Vierschanzentournee-Sieger und Skisprung-Weltmeister von 2009, wohnt in Bad Mitterndorf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Neitsch: Geschichtlicher Hintergrund der Sagenüberlieferung im Hinterbergertal. 3.6 In: Sagenhaftes Hinterbergertal. Sagen und Legenden aus Bad Mitterndorf, Pichl-Kainisch und Tauplitz vom Ende der Eiszeit bis zum Eisenbahnbau. Erarbeitet im Rahmen des Leader+ Projektes „KultiNat“ 2005–2007, SAGEN.at (Abriss zur Kulturgeschichte der Region)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bad Mitterndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Mitterndorf – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. Ein Beleg dafür ist der aus der Römerzeit stammende „Römerstein von Heilbrunn“, der einen opfernden Priester und drei Quellnymphen darstellt.
  3. Akratische Quelle = mineralarme Quelle mit Gesamtmineralisation <1 g/kg Wasser (Lexikoneintrag)
  4. Christian Schmid, Gerhard W. Mandl, Godfried Wessely: Thermalwasserbohrung Bad Mitterndorf TH 1. Ein kalkalpiner Tiefenaufschluss im steirischen Salzkammergut. In: J. T. Weidinger, H. Lobitzer, I. Spitzbart (Hg.): Beiträge zur Geologie des Salzkammerguts (= Gmundner Geo-Studien 2). Gmunden 2003, ISBN 3-9500193-3-2. S. 255–256. Artikel online. Abgerufen am 9. August 2013 (PDF; 567 kB).
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  6. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Januar 2016 nach Ortschaften
  7. M. Mottl in Die Höhle 1, Wien 1950; zitiert von Dr. Günter Graf in Rudolf Raimund Groß (Red), Bad Mitterndorf Band 1, Bad Mitterndorf 1972
  8. a b c d e f g h i j k l m n o p q Franz Hollwöger: Das Ausseer Land. Geschichte der Gemeinden Bad Aussee, Altaussee, Grundlsee, Mitterndorf und Pichl. Bad Aussee, 1956
  9. Wolfgang Breibert: The Cemetery of Krungl (Styria, Austria) – Reflections on Early Medieval Chronology and Economy in the Eastern Alps. In: J. Macháček, Š. Ungerman (Hrsg.), Frühgeschichtliche Zentralorte in Mitteleuropa (= Studien zur Archäologie Europas 14, Bonn 2011). S. 561–574. Artikel online. Abgerufen am 9. August 2013.
  10. Ferdinand Tremel in: Höplinger Franz d. J. (Hrsg.): Rund um den Grimming, Graz-Wien, 1965
  11. Franz Carl Weidmann: Darstellungen aus dem Steyermärk'schen Oberlande. Wien 1834, S. 186 (online)
  12. a b c d e f g h i j k Ludwig Pürcher in Groß Rudolf Raimund (Red.): Bad Mitterndorf Band I, Bad Mitterndorf 1972
  13. Pfarrverband Hinterberg
  14. a b c List Rudolf, Steirischer Kirchenführer Band 2, Graz – Wien – Köln 1972
  15. Krauss Ferdinand: Die eherne Mark. Eine Wanderung durch das steirische Oberland. Band 2, Graz 1897
  16. Georg Kodolitsch in Höpflinger Franz d. J. (Hrsg.): Rund um den Grimming, Graz-Wien, 1967
  17. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 23. September 2002 über die Festsetzung des Kurbezirkes Bad Mitterndorf Stammfassung: LGBl. Nr. 102/2002
  18. § 3 Abs. 6 Z 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  19. Erkenntnis des VfGH vom 23. September 2014, G 42/2014, G 80/2014.
  20. Bürgermeister der Marktgemeinde Bad Mitterndorf EnnstalWiki
  21. Siegfried Saf EnnstalWiki
  22. Alfred Trieb EnnstalWiki
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  24. Manfred Ritzinger EnnstalWiki
  25. Heimatmuseum Strick (Memento vom 10. September 2012 im Webarchiv archive.is)
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  27. Der Woferlstall wird zu neuem Leben erweckt Abgefragt am 8. Dezember 2014
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