The Ting Tings

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The Ting Tings

The Ting Tings bei einem Auftritt am 13. Mai 2008.
Allgemeine Informationen
Herkunft Salford, England
Genre(s) Indie-Pop, Indie-Rock, Electropunk, Synthiepop, Dance-Pop, Electronica
Gründung 2007
Website thetingtings.com
Aktuelle Besetzung
Katie White
Jules De Martino

The Ting Tings sind ein englisches Popduo. Sie wurden 2007 von dem Schlagzeuger Jules De Martino und der Sängerin Katie White in Islington Mill, Salford, einer Stadt im Nordwesten Englands bei Manchester, gegründet. Die Musik der Band weist starke elektronische Einflüsse auf.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leadsängerin Katie White war als Teenager Mitglied der Riot-Grrrl-Gruppe TKO, ein Akronym für Technical Knock Out. Zusammen mit zwei Freundinnen begleitete sie Bands wie Steps oder Five. Die Band blieb jedoch ohne Plattenvertrag und Veröffentlichung. Als sie mit ihrem Schulabschluss fertig war, traf sie den Schlagzeuger Jules De Martino und rief mit ihm The Ting Tings ins Leben.

Ende April 2008 fand ihr Song Shut Up and Let Me Go in einem Werbespot für den Apple iPod Verwendung, ebenso 2009 in einem Werbespot für Fanta.

Eine Woche vor dem Erscheinen ihres Debütalbums wurde die Single That's Not My Name wiederveröffentlicht und konnte diesmal auf Anhieb Platz eins in Großbritannien erobern. Zudem wurde das Lied in mehreren Filmen (z. B. Honey 2) gespielt. Das Album We Started Nothing folgte eine Woche später und erreichte ebenfalls Platz eins der Albumcharts.

Im Juni 2008 traten sie auf dem Glastonbury Festival auf,[1] am 19. Juni 2009 hatten The Ting Tings einen Auftritt beim Hurricane Festival[2] und beim Southside Festival.[3] Fast einen Monat später gab es auch noch einen Auftritt beim legendären Sziget Festival.[4]

2009 wurde die Band mit dem Ivor Novello Award ausgezeichnet. Des Weiteren erhielten sie eine Nominierung als Best New Artist für die Grammy Awards 2010.[5]

Die Band war bis 2012 bei Columbia unter Vertrag. Ihre nachfolgenden Alben Super Critical (2014) und The Black Light (2018), die nicht mehr an die vorherigen Erfolge anknüpfen konnten, erschienen auf dem eigenen Indie-Label Finca.[6]

Im Januar 2022 ging ihr größter Hit That's Not My Name dank einer TikTok-Challenge viral, bei der in erster Linie Schauspieler wie Reese Witherspoon oder Drew Barrymore die Titelzeile nutzten, um ihre populärsten Rollennamen in Erinnerung zu rufen.[7]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[8]
We Started Nothing
  DE 59 13.06.2008 (1 Wo.)
  AT 57 20.06.2008 (4 Wo.)
  CH 28 01.06.2008 (15 Wo.)
  UK 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link
Doppelplatin
×2
Doppelplatin
31.05.2008 (55 Wo.)
  US 78 21.06.2008 (54 Wo.)
Sounds from Nowheresville
  DE 50 09.03.2012 (1 Wo.)
  AT 30 09.03.2012 (2 Wo.)
  CH 12 11.03.2012 (4 Wo.)
  UK 23 10.03.2012 (1 Wo.)
  US 87 31.03.2012 (1 Wo.)
Singles[8]
That’s Not My Name
  DE 42 30.05.2008 (19 Wo.)
  AT 34 13.06.2008 (34 Wo.)
  CH 44 27.07.2008 (17 Wo.)
  UK 1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link
Platin
Platin
24.05.2008 (31 Wo.)
  US 39 
Platin
Platin
20.12.2008 (26 Wo.)
Shut Up and Let Me Go
  DE 43 24.04.2009 (9 Wo.)
  AT 52 01.05.2009 (3 Wo.)
  CH 48 03.08.2008 (11 Wo.)
  UK 6 
Silber
Silber
31.05.2008 (23 Wo.)
  US 55 
Platin
Platin
17.05.2008 (11 Wo.)
Great DJ
  UK 33 31.05.2008 (8 Wo.)
Be the One
  UK 28 18.10.2008 (3 Wo.)
We Walk
  UK 58 07.03.2009 (1 Wo.)
Hands
  CH 70 24.10.2010 (2 Wo.)
  UK 29 23.10.2010 (2 Wo.)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: We Started Nothing
  • 2012: Sounds from Nowheresville
  • 2014: Super Critical
  • 2018: The Black Light

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: That’s Not My Name/Great DJ
  • 2007: Fruit Machine (Limitierte Auflage zu 500 Stück)
  • 2008: Great DJ (Re-Release)
  • 2008: That’s Not My Name (Re-Release)
  • 2008: Shut Up and Let Me Go
  • 2008: Be the One
  • 2009: Fruit Machine (Re-Release)
  • 2009: We Walk
  • 2010: Hands
  • 2011: Hang It Up
  • 2012: Hit Me Down Sonny
  • 2014: Wrong Club

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2008: für das Album We Started Nothing
  • Danemark Dänemark
    • 2008: für die Single That’s Not My Name[9]
  • Frankreich Frankreich
    • 2008: für das Album We Started Nothing
  • Neuseeland Neuseeland
    • 2009: für die Single That’s Not My Name

Platin-Schallplatte

  • Australien Australien
    • 2009: für die Single That’s Not My Name
  • Irland Irland
    • 2008: für das Album We Started Nothing

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Silver record icon.svg Silber Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Australien (ARIA) 0! S Gold record icon.svg Gold1 Platinum record icon.svg Platin1 105.000 aria.com.au
 Dänemark (IFPI) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 7.500 Einzelnachweise
 Frankreich (SNEP) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 75.000 snepmusique.com
 Irland (IRMA) 0! S 0! G Platinum record icon.svg Platin1 15.000 irishcharts.ie
 Neuseeland (RMNZ) 0! S Gold record icon.svg Gold1 0! P 7.500 radioscope.net.nz
 Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 0! G Platinum record icon.svg 2× Platin2 2.000.000 riaa.com
 Vereinigtes Königreich (BPI) Silver record icon.svg Silber1 0! G Platinum record icon.svg 3× Platin3 1.400.000 bpi.co.uk
Insgesamt Silver record icon.svg Silber1 Gold record icon.svg 4× Gold4 Platinum record icon.svg 7× Platin7

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • IDMA
    • 2009: in der Kategorie „Best Break-Through Artist (Group)“
  • UK Festival Awards
    • 2008: in der Kategorie „Festival Pop Act“
    • 2008: in der Kategorie „Best Newcomer Awards“
    • 2008: in der Kategorie „Anthem of the Summer“
  • Vodafone Live Music Award
    • 2008: in der Kategorie „Xfm Live Breakthrough Act“

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizielle Seite des Glastonbury Festivals (Memento des Originals vom 1. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.glastonburyfestivals.co.uk
  2. Line up des Hurricane Festivals 2009 (Memento vom 29. November 2009 im Internet Archive), Offizielle Webseite des Hurricane Festivals
  3. Offizielle Seite des Southside Festivals
  4. Offizielle Seite des Sziget Festivals
  5. The Ting Tings. In: Grammy Awards. Recording Academy, abgerufen am 1. Februar 2022 (englisch).
  6. Interview: The Ting Tings - 'Our mentality is not typical pop'. In: NBHAP. 2. Dezember 2014, abgerufen am 1. Februar 2022 (englisch).
  7. What’s the #NotMyName challenge? How you can join the trend celebs are loving. Abgerufen am 1. Februar 2022 (englisch).
  8. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  9. Guld og platin i september. (Memento vom 8. Oktober 2011 im Internet Archive) pladebranchen.nu, 6. Oktober 2008, abgerufen am 22. April 2022 (dänisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: The Ting Tings – Sammlung von Bildern