Thomas Ehrhorn

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Thomas Ehrhorn (* 20. März 1959 in Helmstedt) ist ein deutscher Pilot und Politiker der Alternative für Deutschland (AfD).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Ehrhorn ist als Pilot im Luftraum von Niedersachsen tätig. Am 24. September 2017 gelang Ehrhorn der Einzug in den Bundestag für die AfD.[1] Ehrhorn wohnt in Lachendorf.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrhorn sorgte 2019 für Entsetzen im Bundestag, als er sich gegen eine Rehabilitierung von KZ-Häftlingen, die vom NS-Regime als sogenannte „Asoziale“ eingestuft worden waren, aussprach. Er bezeichnete diese als „Landstreicher, Bettler, Sinti und Roma, Alkoholiker, Kleinkriminelle, Zuhälter und solche, die man als arbeitsscheu einstufte“, darunter seien auch „Totschläger, Betrüger und Vergewaltiger“ gewesen. Historiker und das Internationale Auschwitz-Komitee (IAK) sowie Politiker anderer Fraktionen zeigten sich schockiert von Ehrhorns Aussagen. Christoph Heubner vom IAK äußerte dazu, Ehrhorn führe die „Interpretationslinien der Nazis fort“. Ehrhorn wies die Vorwürfe zurück.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundestag.de: Thomas Ehrhorn
  2. Florian Schillat und Daniel Wüstenberg: "Rechte Hetze" zur Geisterstunde: Historiker und Auschwitz-Komitee entsetzt über AfD-Rede. 4. April 2019, abgerufen am 16. November 2019.