Through the Darkest of Times

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Through the Darkest of Times
Studio Paintbucket Games
Publisher HandyGames
Veröffentlichung Mac)

7. Mai 2020 (Android|iOS) 13. August 2020 (Xbox One, PS4, Switch)

Plattform Windows, macOS, Nintendo Switch, Xbox One, PS4, Android, iOS,
Spiel-Engine Unity
Genre Simulationsspiel
Thematik Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus, Tastatur

Gamecontroller

Altersfreigabe
USK
USK ab 12 freigegeben

Through the Darkest of Times (englisch etwa „Durch die Dunkelste aller Zeiten“) ist ein antifaschistisches[1] Simulations-Computerspiel des Berliner Entwicklerstudios Paintbucket Games. Das Spiel gewann im Jahr 2020 den Deutschen Entwicklerpreis in den Kategorien „Bestes Indie Game“ und „Beste Story“.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Through the Darkest of Times versetzt den Spieler als Widerstandskämpfer in die Zeit des Nationalsozialismus.[3] Der Spieler gründet eine Widerstandsgruppe, muss um Unterstützer werben, Geld einsammeln, Flugblätter verteilen, später auch Waffen stehlen, Verfolgte verstecken und teils sogar Anschläge planen.[4] Verschiedene Zahlenwerte wie die Moral der Gruppe, die Zahl der Unterstützer und Geld müssen vom Spieler geschickt gemanagt werden.[4]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertungen
PublikationWertung
GameStar77/100[5]
PC Gamer US87[7]
PC Games9/10[6]
Metawertungen
Metacritic71/100[8]

Das Spiel erhielt überwiegend gute Rezensionen. Die Zeitschrift PC Games nennt das Spiel „nicht nur ein enorm wichtiges, sondern auch ein sehr gelungenes Videospiel“.[6] In der Zeit bezeichnete Christian Huberts das Spiel als „eine angenehm entschiedene Ausnahme“ von Computerspielen, die sonst oft versuchen würden politisch neutral zu bleiben.[1] Beim Berliner Radiosender FluxFM bezeichnete Ron Stoklas das Spiel als eines der „wichtigsten Videospiele 2020“ und hob die „emotionale Wucht“ hervor, mit der es die Abgründe der deutschen Geschichte thematisiert.[9]

„Ohne Zweifel ein wichtiges Kunstwerk, das man gespielt haben sollte.“

Maci Naeem Cheema: PC Games[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Christian Huberts: "Through the Darkest of Times": Du bekämpfst immer das System. Die Zeit, 30. Januar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  2. Deutscher Entwicklerpreis 2020: Iron Harvest räumt ab. GamesWirtschaft, 20. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2021.
  3. Matthias Kreienbrink: Videospiel "Through the Darkest of Times" - Geschichte ganz ohne Helden. Der Spiegel, 4. Februar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  4. a b Game „Through the Darkest of Times“ - Als Widerstandskämpfer gegen die Nazis. Deutschlandfunk Kultur, 31. Januar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  5. Florian Zandt: Through The Darkest Of Times im Test: Nicht perfekt, aber wichtig. Gamestar, 3. Februar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  6. a b c Maci Naeem Cheema: Through the Darkest of Times im Test: Ein Verweis auf Gestern als Mahnung für Heute. PC Games, 7. Februar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  7. Luke Kemp: Through the Darkest of Times Review. PC Gamer, 11. Februar 2020, abgerufen am 23. Januar 2021.
  8. Reviews zu Through the Darkest of Times. In: Metacritic. Abgerufen am 23. Januar 2021 (englisch).
  9. Through the Darkest of Times – Never forget! | Daddeltipp. Abgerufen am 23. März 2022 (deutsch).