Trailerpark

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Trailerpark beim Deichbrand-Festival 2017
Trailerpark
Gründer DNP, Pimpulsiv und Sudden[1]
Sitz Berlin
Website tp4l.de
Vertrieb Groove Attack
Genre(s) Deutschrap, Hip-Hop
Trailerpark live 2013 in Neunkirchen (Saar)

Trailerpark ist ein deutsches Hip-Hop-Indie-Musiklabel, das 2009 in Bielefeld gegründet worden ist. Labelmitglieder sind derzeit die Rapper Timi Hendrix, Basti DNP, Alligatoah und Sudden. Diese treten auch unter dem Labelnamen als Band auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Label hat am 5. Dezember 2009 den Labelsampler Crack Street Boys veröffentlicht. Er enthält Features von Greckoe, Manny Marc, Smoky, JAW, Patrick mit Absicht, Meister Elch und Johnzen. Das Album wurde von Bjet, Skinny Shef, Beatmasta, Hookbeats, Peet, Qwerti und Rapo64 produziert. Der Sampler ist in abgespeckter Version mit sechs Tracks als freier Download und als Kauf-CD mit 11 Tracks im Handel erhältlich.

Das Label veranstaltete 2010 vom 20. August bis 5. September die Sozioparty Tour 2010 mit sieben Terminen (Münster, Berlin, Lahr, Frankfurt a. M., Osnabrück, Forst und Hannover) und den Musikern JAW, Private Paul, DNP und Pimpulsiv sowie verschiedenen Supportacts. Die 2011 veranstaltete Sozioparty 2 lief vom 25. Februar bis 2. April unter dem Motto „Pogen oder Verpissen Tour 2011“ und führte durch Deutschland (u. a. Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Frankfurt) und Wien, Österreich.

Am 22. Juli 2011 veröffentlichten DNP ihr Album Bis einer weint, welches den Platz 85 der Deutschen Albencharts erreichen konnte. Zudem gab Sebastian Krug von DNP am 5. August 2011 im Internet bekannt, dass künftig auch Alligatoah zum Label gehöre.

Am 19. Oktober 2012 veröffentlichten Trailerpark Crack Street Boys 2. Das Album wurde am 2. August 2013 indiziert. Neun der 13 Tracks wurden dabei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als jugendgefährdend eingestuft.[2][3]

Das Album Crackstreet Boys 3 wurde am 5. Dezember 2014 veröffentlicht. [4]

Das Album TP4L erschien am 20. Oktober 2017.[5]

Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ex-Künstler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beatmasta (2009–2012)
  • Skinny Shef (2009–2011)
  • Dana (2010–2013)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover des Albums „Triebwerke“
Cover des Albums „Crackstreet Boys 3“
Cover des Albums „Musik ist keine Lösung“

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Interpret
Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2009 H.U.R.Z.
Pimpulsiv
Erstveröffentlichung: 21. August 2009
Crackstreet Boys
Pimpulsiv, DNP und Sudden
Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2009
2010 Hepatitis P
Pimpulsiv
Erstveröffentlichung: 28. Mai 2010
Romantisches Arschloch
Sudden
Erstveröffentlichung: 4. November 2010
2011 Bis einer weint
DNP
85
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juli 2011
2012 Crack Street Boys 2
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
22
(1 Wo.)
62
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2012
indiziert seit August 2013
2013 Triebwerke
Alligatoah
1 Platin
(45 Wo.)
3
(7 Wo.)
27
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. August 2013
In Gottes Namen
Alligatoah
Erstveröffentlichung unter rappers.in: 19. Dezember 2008
Re-Release: 29. November 2013
2014 Crackstreet Boys 3
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
4 Gold
(6 Wo.)
13
(1 Wo.)
57
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2014
2015 Superkräfte
Sudden
4
(2 Wo.)
16
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. März 2015
2 Zimmer, Küche, Bong
Timi Hendrix
7
(2 Wo.)
15
(1 Wo.)
84
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 2015
Musik ist keine Lösung
Alligatoah
3 Gold
(51 Wo.)
5
(15 Wo.)
14
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. November 2015
2017 TP4L
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
1
(9 Wo.)
3
(4 Wo.)
43
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2017
2018 Tim Weitkamp das Musical
Timi Hendrix
3
(2 Wo.)
24
(1 Wo.)
71
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. Juli 2018
Schlaftabletten, Rotwein Teil V
Alligatoah
1
(… Wo.)
2
(… Wo.)
13
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. September 2018

Mixtapes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Interpret
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2011 Schlaftabletten, Rotwein Teil III
Alligatoah
Erstveröffentlichung: 25. Februar 2011
2011 Und mein Nächstes Album Kaufst du!

Sudden

Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2011
2011 Schlaftabletten, Rotwein Teil IV
Alligatoah
Erstveröffentlichung: 24. Dezember 2011

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Interpret
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2014 Bleib in der Schule
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
35 Gold
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. August 2014
Dicks Sucken
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2014
2017 Sterben kannst du überall
Basti, Timi Hendrix, Alligatoah und Sudden
37
(3 Wo.)
49
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 2017

Weitere Veröffentlichungen

  • 2012: Fledermausland (DE: Gold)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trailerpark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Trailerpark – Crackstreet Boys
  2. Kristof Jansen: Trailerpark landen auf dem Index. In: Hiphop.de. ManeraMedia GmbH, 1. August 2013, abgerufen im 13. April 2017.
  3. Indizierungen August 2013. In: Schnittberichte.com. Gerald Wurm, 29. August 2013, abgerufen im 13. April 2017: „Crackstreet Boys II von Trailerpark Weitkamp & Krug GbR, Groove Attack Liste A“
  4. Trailerpark: „Crackstreet Boys 3“ kommt im Dezember
  5. laut.de - Vorchecking: Trailerpark, Niall Horan, Kelly Family. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  6. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE