Transkulturalität

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Transkulturalität beschreibt ein Kulturkonzept, in welchem sich Kulturen miteinander verbinden, vermischen und voneinander untrennbar zu betrachten sind. Der Begriff wurde vom Philosophen Wolfgang Welsch Anfang der 1990er Jahre eingeführt.[1]

Als Gesellschaftskonzept bezeichnet die transkulturelle Gesellschaft eine Gemeinschaft, an der alle teilhaben, gleich aus welcher nationalen Kultur sie ursprünglich kommen.

Der Begriff der Transkulturalität wurde von dem kubanischen Anthropologen Fernando Ortiz Fernández in den 1940er Jahren geprägt, um die Reziprozität der Kulturkontakte zwischen Europa und Lateinamerika und deren kreatives Potenzial zu bezeichnen. Mit der Thematik befassten sich auch die Ethnologen Clyde Kluckhohn und Frank L. Strodtbeck.

Theorie der Transkulturalität nach Welsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Transkulturalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlegend für das Kulturverständnis von Welsch ist, dass Kultur nicht etwas Trennendes, sondern etwas Verbindendes ist. Bei der Begegnung zweier unterschiedlicher Kulturen gibt es stets Anknüpfungspunkte, die als Konsequenz zu einer Verwischung der Grenzen, möglicherweise aber auch zu einer Aufhebung dieser Grenzen führen können.[2] Jedoch entsteht aus den separaten Einzelkulturen des klassischen Kulturbegriffs keine Globalkultur, keine uniforme Weltkultur, sondern Individuen und Gesellschaften, die transkulturelle Elemente in sich tragen. Die Kombination von verschiedenen vertikalen und horizontalen Elementen verschiedener Herkunft macht so jedes Individuum transkulturell.

Wichtig ist Welsch in diesem Zusammenhang das Erkennen der "fremden" Elemente in einem selbst. Die eigene Identität bestehe zu einem großen Teil auch aus "fremden" Elementen; erst wenn einem diese Fremdheit bewusst ist, erkenne man auch die Ähnlichkeiten mit äußeren Fremdheiten.

Ansatz für eine solche Kultur sei der Austausch von unterschiedlichen Lebensformen, Wertehaltungen und Weltanschauungen. Durch diese Art der „Begegnung“ entstünden neue Formen kultureller Verbindungen, die in einer Art Netzwerk miteinander verwoben werden.

Kommunikationsmedien wie das Internet oder das Fernsehen, über das täglich Meldungen und Nachrichten aus der ganzen Welt eintreffen, trügen ebenso wie moderne Verkehrsmittel zu Kontakten und Mischungen bei. An einem einzigen Tag könnte heutzutage ein Mensch, der über diese verfügen kann, mehr über die Sitten und Gebräuche anderer Kulturen erfahren, als das früher innerhalb von Wochen oder gar Monaten möglich gewesen sei.

Kulturell gesehen könnten Menschen derselben Nationalität voneinander stärker als je zuvor verschieden sein, was im Gegenzug aber bedeuten könne, dass sie international umgangsfähiger seien.

Abgrenzung gegenüber Multikulturalität und Interkulturalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Theorie stellt Welsch dem Verflechtungsmodell der Transkulturalität das Kugelmodell der Multikulturalität und der Interkulturalität gegenüber. Er folgt dabei der Kulturvorstellung Herders, der die Kulturen als in sich geschlossene und homogene Kugelsysteme betrachtete.[3] Demnach sind Kulturen gleichermaßen wie Kugeln nicht kommunikationsfähig, sondern "können nur einander stoßen".[3] Mit dieser Auffassung darf ein Individuum von seiner Kultur nicht abweichen; "man darf kein Fremder in seiner Gruppe sein."[3] Sie schließt auf diese Weise Begegnungen oder gar Vermischungen mit außenstehenden Kulturen, d. h. Kugeln, aus.

„Multikulturalität“ beschreibt eine Gesellschaft, in der viele Kulturen in Kugelgestalt nebeneinander existieren, wie die Deutschen, die Türken, die Chinesen usw. in einem Land. Die Kultur eines Landes erscheint somit als Mosaik bzw. Collage von vielen verschiedenen Kulturen.[4]

„Interkulturalität“ hingegen entsteht beim Durchbrechen dieses reinen Nebeneinanders von Kulturen und es wird ein Dialog bzw. Austausch zwischen ihnen erreicht. Aber auch die Interkulturalität bleibe mit der „Gefahr“ der Beibehaltung kultureller Differenzen hinter einer Vermischung im Sinne der „Transkulturalität“ zurück, da sie noch an der Kugelvorstellung verhaftet bleibe.[4]

Ferner erklärt Welsch in seiner Theorie der Transkulturalität die Kulturvorstellung entsprechend dem Kugelmodell für historisch falsch, da Vermischungen seit jeher existierten (z. B. Albrecht Dürer oder G. F. Händel). Jedes Individuum habe seine „eigene innere Transkulturalität. [...] Jede Kultur ist hybrid.“[3] Dabei entstand die Vorstellung der Kulturen als voneinander abgegrenzte Kugeln erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts und fand während des Nationalsozialismus den Versuch ihrer normativen radikalen Umsetzung.

Aufgrund der Probleme durch die Vorstellung der Kultur als Kugel sieht Welsch sowohl Multikulturalität als auch Interkulturalität theoretisch ohne jeden Erfolg, da sie – wie er selbst meint – „einander nur missverstehen können.“[3] Solch eine Inkommensurabilität der Kulturen findet sich auch in anderen Theorien, wie der Hermeneutik Gadamers (in ihr ist eine Verständigung nur zwischen Kulturen gleicher Herkunftsgeschichte möglich (beispielsweise zwischen einem Bayern und einem Thüringer), nicht aber darüber hinaus (z. B. ein Deutscher und ein Chinese)).[3] Bolten fügt dieser Abgrenzung zwischen Trans- und Interkulturalität jedoch hinzu, dass sich zum Zeitpunkt dieser Kritik von Welsch die interkulturelle Forschung bereits weiterentwickelt hatte. Der Transkulturalitätsbegriff entspreche im Prinzip dem modernen „interaktionistisch und prozesshaft orientierten“ Interkulturalitätsbegriff, der sich auf Synergien und Hybridität konzentriert, ohne Heterogenität zu unterschlagen.[5]

Welschs Ansatz ist auch methodisch kritisiert worden.[6]

Aufgreifen des Begriffs durch Seyran Ateş[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff der Transkulturalität wurde 2007 von Seyran Ateş aufgegriffen. Sie skizzierte in ihrem 2007 erschienenen Buch "Der Multikulti-Irrtum" die Vision einer transkulturellen Gesellschaft. Darunter versteht sie eine Gesellschaft, in der Zuwanderer in mindestens zwei Kulturen zuhause sind: In ihrer Herkunftskultur, aber auch in der Kultur ihrer Aufnahmegesellschaft. Falls es zu unüberbrückbaren Gegensätzen zwischen beiden Kulturen kommt, hat die Kultur der Aufnahmegesellschaft Vorrang. Deshalb setzt sich Seyran Ateş für die kompromisslose Durchsetzung der Menschenrechte auch bei Zuwanderern ein. Ateş fordert eine "europäische Leitkultur".

Wie der Titel ihres Buches bereits anzeigt, grenzt Seyran Ateş ihre Vision einer transkulturellen Gesellschaft scharf von der Idee der Multikulturalität ab. Den – Zitat – "urdeutschen Multikulti-Fanatikern" wirft Seyran Ateş eine "schwere Schuld" vor. Sie hätten Toleranz gegenüber Menschenrechtsverletzungen gezeigt, Frauen und Mädchen im Stich gelassen und statt eines Miteinanders zu einem Nebeneinander und Gegeneinander in der Gesellschaft beigetragen.

Pädagogische Zugänge: Transkulturelle Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Transkulturalität kann neben dem deskriptiven und normativen Sinne als Gesellschaftskonzept auch im praktischen und operativen Sinne als Erziehungskonzept verstanden werden. Eine so konzipierte Erziehung trage, den Verfechtern dieser zufolge, den Herausforderungen einer sich zur transkulturellen Gesellschaft entwickelnden Einwanderungsgesellschaft Rechnung. Erste Ansätze zu einer transkulturellen Erziehung gehen auf die 1980er Jahre zurück.[7] Auf Welschs theoretische Überlegungen während der 1990er Jahre und die dadurch ausgelösten Debatten in den Sozial- und Kulturwissenschaften hin folgten Versuche, das Konzept der Transkulturalität auch für die pädagogische Praxis fruchtbar zu machen.[8] Transkulturelle Erziehung nimmt Welschs Kritik am Konzept der Interkulturalität ernst und stellt damit eine Alternative zur interkulturellen Erziehung dar. Insofern finden transkulturelle Ansätze nur schwerlich Eingang in die Praxis der interkulturellen Pädagogik.[9]

Arata Takeda plädiert in seinem 2012 erschienenen Buch Wir sind wie Baumstämme im Schnee für eine Erziehung, die den zurzeit in Politik und Gesellschaft herrschenden Kulturalismus überwinden helfen soll, und schlägt ein gründliches Umdenken in Richtung transkultureller Erziehung vor. Die nicht immer sichtbare, aber sicher bestehende Beweglichkeit von kulturellen Identitäten in Raum und Zeit wird durch das im Titel wiedergegebene Kafka-Zitat programmatisch zum Ausdruck gebracht. Takeda macht darauf aufmerksam, dass sich die Ansätze der interkulturellen Pädagogik an Konzepten der interkulturellen Kommunikation und Methoden des interkulturellen Lernens orientieren, die vornehmlich die Verbesserung der internationalen Wirtschaftskommunikation im Blick haben und sich daher wenig für eine Erziehung zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft eigneten. Zentrale Aufgabe der transkulturellen Erziehung sei es, Kulturen nicht als Merkmale der Differenz, sondern als Chancen zur Teilhabe zu vermitteln.[10]

Hochschulstudium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Studiengänge mit dem Schwerpunkt Transkulturalität werden im deutschsprachigen Raum angeboten:

Bachelor of Arts:

Master of Arts:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seyran Ateş: Der Multikulti-Irrtum . Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können, 2007. ISBN 3550086946
  • Asit Datta (Hrsg.): Transkulturalität und Identität. Bildungsprozesse zwischen Exklusion und Inklusion. Frankfurt am Main: IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikation, 2005. ISBN 3-88939-776-X
  • Csaba Földes: Kontaktdeutsch. Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit. Tübingen: Verlag Gunter Narr 2005; ISBN 3-8233-6160-0; im Internet unter: http://www.foeldes.eu/sites/default/files/Kontaktdeutsch.pdf.
  • Michael Fisch: Interkulturalität versus Transkulturalität. Über die Abnutzung eines allzu häufig verwendeten Begriffs. In: Interkulturalität in Theorie und Praxis. Tagungsbeiträge. Herausgegeben von Mohammed Elbah, Redoine Hasbane, Martina Möller, Rachid Moursli, Naima Tahiri und Raja Tazi. Rabat: Faculté des Lettres et des Sciences Humaines 2015, S. 7–28. ISBN 978-9954-638-25-5
  • Antje Gunsenheimer (Hrsg.): Grenzen. Differenzen. Übergänge. Spannungsfelder inter- und transkultureller Kommunikation, Bielefeld: transcript 2007, ISBN 978-3-89942-794-3
  • Monica Juneja & Michael Falser: Kulturerbe – Denkmalpflege: transkulturell. Eine Einleitung. In: Dies. (Hrsg.): Kulturerbe und Denkmalpflege transkulturell. Grenzgänge zwischen Theorie und Praxis. Bielefeld: Transcript, 2013, 17–34. (ISBN 978-3-8376-2091-7)
  • Andreas Langenohl, Ralph Poole & Manfred Weinberg (Hrsg.): Transkulturalität. Klassische Texte. transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-1709-2
  • Arata Takeda: Transkulturalität im Schulunterricht. Ein Konzept und vier ‚Rezepte‘ für grenzüberschreitendes Lehren und Lernen (PDF; 1,2 MB).
  • Arata Takeda: Wir sind wie Baumstämme im Schnee. Ein Plädoyer für transkulturelle Erziehung. Münster/New York/München/Berlin: Waxmann, 2012. ISBN 978-3-8309-2716-7
  • Arata Takeda: Denn wir sind wie Baumstämme im Schnee. Sprache, Kultur und Werte in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. In: »Transkulturelle Hermeneutik I«. Vorträge auf Einladung des Walter Benjamin-Lehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Herausgegeben von Michael Fisch und Christoph Schmidt. Berlin: Weidler 2020, S. 9–24. (Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft. Band 12.) ISBN 978-3-89693-750-6
  • Georg Wagner-Kyora, Jens Wilczek, Friedrich Huneke (Hrsg.): Transkulturelle Geschichtsdidaktik. Kompetenzen und Unterrichtskonzepte. Schwalbach/Taunus: Wochenschau-Verlag, 2008. ISBN 978-3-89974406-4
  • Wolfgang Welsch: Was ist eigentlich Transkulturalität? In: Lucyna Darowska, Claudia Machold (Hrsg.): Hochschule als transkultureller Raum? Beiträge zu Kultur, Bildung und Differenz. transcript, Bielefeld 2009. (PDF-Datei; 213KB)
  • Wolfgang Welsch: Transkulturalität. Realität – Geschichte – Aufgabe. new academic press, Wien 2017; ISBN 978-37003-2075-3
  • Wolfgang Welsch: Wir sind alle Mischlinge. Über transkulturelle Identitäten. In: »Transkulturelle Hermeneutik I«. Vorträge auf Einladung des Walter Benjamin-Lehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Herausgegeben von Michael Fisch und Christoph Schmidt. Berlin: Weidler 2020, S. 125–141. (Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft. Band 12.) ISBN 978-3-89693-750-6
  • Wolfgang Welsch: Transkulturalität. Lebensformen nach der Auflösung der Kulturen. In: »Transkulturelle Hermeneutik II«. Beiträge auf Einladung der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Herausgegeben von Michael Fisch und Amir Engel. Berlin: Weidler 2021, S. 291–306. (Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft. Band 13.) ISBN 978-3-89693-762-9

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Welsch: Transkulturalität: Lebensformen nach der Auflösung der Kulturen.I. In: Information Philosophie. Band 20, Nr. 2, 1992, S. 5–20.
  2. Wolfgang Welsch: Die veränderte Verfassung heutiger Kulturen. 1997, S. 3 (via-regia.org [PDF]).
  3. a b c d e f Standbeine dürfen nicht zum Klumpfuss werden. Wolfgang Welsch im Gespräch über eine transkulturell orientierte Gesellschaft - und wie Musik zusammenführen kann, Musikforum, 8. Jahrgang, Ausgabe 1 Januar-März 2010.
  4. a b transartis Kunstvermittlung, Susanne Buckesfeld, in: Interkulturelles Kunst- und Kulturmanagement, Modul 2: Theorie-Praxis-Diskurs.
  5. Jürgen Bolten: Einführung in die Interkulturelle Wirtschaftskommunikation. 2. Auflage. V & R, Göttingen 2015, S. 124.
  6. Juneja, Monica; Falser, Michael: Kulturerbe - Denkmalpflege: transkulturell. Eine Einleitung. In: Dies. (Hg.): Kulturerbe und Denkmalpflege transkulturell. Grenzgänge zwischen Theorie und Praxis. Bielefeld: Transcript, 2013, 17–34. (ISBN 978-3-8376-2091-7)
  7. Vgl. Traugott Schöfthaler: Multikulturelle und transkulturelle Erziehung: Zwei Wege zu kosmopolitischen kulturellen Identitäten, in: International Review of Education XXX (1984), S. 11–24
  8. Vgl. z. B. Michael Göhlich, Hans-Walter Leonhard, Eckart Liebau, Jörg Zirfas (Hrsg.): Transkulturalität und Pädagogik. Interdisziplinäre Annäherungen an ein kulturwissenschaftliches Konzept und seine pädagogische Relevanz, Weinheim/München: Juventa, 2006.
  9. Vgl. Kathrin Hauenschild: Transkulturalität – eine Herausforderung für Schule und Lehrerbildung, in: www.widerstreit-sachunterricht.de 5 (2005) (PDF; 162 kB)
  10. Arata Takeda: Wir sind wie Baumstämme im Schnee. Ein Plädoyer für transkulturelle Erziehung, Münster: Waxmann, 2012. S. 84.
  11. Universität Düsseldorf: Studiengang Informationen. Abgerufen am 8. Mai 2019.
  12. Kontakt 4students-Studien Info Service Lehr- und Studienservices Harrachgasse 28: Transkulturelle Kommunikation Bachelor. Abgerufen am 8. Mai 2019.
  13. Bachelorstudium Transkulturelle Kommunikation auf der Webseite der Universität Wien
  14. Transkulturelle Studien (Master of Arts) – Universität Bremen – Bremen. Abgerufen am 8. Mai 2019.
  15. Transkulturelle Studien. Literaturen und Sprachkontakte im frankophonen Raum (Master of Arts) – Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Heidelberg. Abgerufen am 8. Mai 2019.
  16. Theaterwissenschaft transkulturell – Geschichte, Theorie, Praxis (Master of Arts) – Universität Leipzig – Leipzig. Abgerufen am 8. Mai 2019.