Tungusische Sprachen

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Die tungusischen Sprachen (auch: mandschu-tungusische Sprachen) sind eine Sprachfamilie von zwölf relativ eng verwandten Sprachen, die von etwa 75.000 Sprechern in Nordchina, ostsibirischen Gebieten Russlands und Teilen der Mongolei gesprochen werden.

Heutige geographische Verteilung der tungusischen Sprachen
Chinesisch und Mandschurisch

Verwandtschaft mit anderen Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altaische Theorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tungusischen Sprachen wurden oft in einen genetischen Zusammenhang mit den mongolischen und turkischen Sprachen gebracht und mit diesen als altaische Sprachfamilie zusammengefasst. Die typologischen und lexikalischen Übereinstimmungen – im geringeren Umfang auch mit dem Koreanischen, Japanischen und mit einigen paläosibirischen Sprachen – sind jedoch auch durch eine gegenseitige areale Beeinflussung (Sprachkontakt) und durch diffundierende Kulturwörter zu erklären. Die Frage der möglichen Verwandtschaft ist in der historischen Linguistik weiterhin umstritten.[1]

Eine linguistische Analyse im Jahr 2015 unterstützt die mögliche Verwandtschaft zwischen den mongolischen und tungusischen Sprachen, jedoch nicht zu den Turksprachen. Die Ähnlichkeit kann aber sehr leicht durch Sprachkontakt entstanden sein und ist somit kein eindeutiger Beweis für eine tatsächliche Verwandtschaft.[2] (siehe Transeurasische Theorie[3] für einen ähnlichen Vorschlag)

Makro-Tungusische Theorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachgebiet der Makro-Tungusischen Sprachen vor der Migration der Nord-Tungusischen Sprachen ins nördliche Sibirien.
  • Koreanisch
  • Japanisch
  • Mandschurisch
  • Amur-Tungusisch
  • Nord-Tungusisch
  • Makro-Tungusisch auch Nordostasiatisch ist eine theoretische Sprachfamilie in Ostasien und Sibirien.

    Sie besteht aus den Tungusischen Sprachen, dem Koreanischen und dem Japanischen. Verschiedenste Linguisten, unter anderem James Marshall Unger, zeigen starke Ähnlichkeiten zwischen dem Tungusischen, dem Koreanischen und dem Japanischen auf. Die Theorie geht davon aus, dass alle drei Sprachen einen gemeinsamen genetischen Ursprung haben. Die angenommene Urheimat liegt in der heutigen Mandschurei, genauer entlang des Amur Flusses.[4][5]

    Die Verwandtschaft des Koreanischen mit dem Japanischen gilt heute als sehr wahrscheinlich. Die Verwandtschaft mit den tungusischen Sprachen gilt als plausibel und findet weite Unterstützung. Fast alle Befürworter der Theorie sind gegen die Verwandtschaft mit den umstrittenen Altaischen Sprachen (Turksprachen und Mongolisch) und führen etwaige Ähnlichkeiten auf Sprachkontakt zurück.[6]

    Die Komponenten der Makro-Tungusischen Sprachfamilie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Argumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die drei Sprachfamilien haben beinahe eine identische Grammatik und sehr ähnliche Höflichkeitsformen (nur Nord-Tungusisch hat keine so ausgeprägte Höflichkeitsformen). Andere Ähnlichkeiten zwischen den Sprachen sind:[8][9]

    Die Phonologie und der Sprach-Syntax sind in allen drei Sprachfamilien sehr ähnlich. Nur die Nord-Tungusischen Sprachen zeigen kleinere Abweichungen aufgrund von Sprachkontakt mit Eskimo-aleutischen Sprachen.[10]

    Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einer der größten Kritikpunkte teilt diese Theorie mit der Altaischen Theorie. Die Ähnlichkeiten der Buyeo-Sprachen mit dem Tungusischen nimmt drastisch ab, je weiter man in die Vergangenheit geht. Kritiker folgern daher, dass es keine direkte Verwandtschaft zwischen den Buyeo-Sprachen (koreanisch-japanisch) mit dem Tungusischen geben kann und Ähnlichkeiten höchstwahrscheinlich auf Sprachkontakt zurückgehen.[11]

    Ursprung und Urheimat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die meisten Linguisten nehmen an, dass die Tungusischen Sprachen ihren Ursprung im nordöstlichen China haben. So lokalisieren Juha Janhunen und Pevnov (2012) als Urheimat des Tungusischen die Mandschurei beziehungsweise den Amur Fluss.[12] Manche wiederum vermuten die Urheimat südöstlich des Baikalsees[13]

    Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Anhand lexikalischer und grammatischer Untersuchungen lassen sich die tungusischen Sprachen in die drei Gruppen Nord-Tungusisch (eigentlich Tungusisch), Südost-Tungusisch (Amur-Sprachen) und Südwest-Tungusisch (Mandschu-Sprachen) einteilen. Genauere Untersuchungen zeigten zudem, dass die beiden letzteren Gruppen enger verwandt sind. Insgesamt ergibt sich folgende Klassifikation:

    Geographische Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Anzahl und Benennung der Einzelsprachen variiert je nach Standpunkt der jeweiligen Wissenschaftler. Die Definition von relativ nahe verwandten Varianten (also Dialekten) als Sprachen folgt in einigen Fällen politischen Vorgaben. Alle tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht oder zumindest gefährdet.

    Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Tungusische Sprachen – geographische Verteilung

    Sprache / Gruppe Sprecher Geographische Verbreitung
    Nord-Tungusisch (Tungus)
    Ewenisch 7.500 Russland: Jakutien, Kamtschatka
    Ewenkisch-Solonisch 30.000 Russland: AK Ewenken, Sachalin „Ewenki“ 10 Tsd.
    China: Innere Mongolei, auch Mandschurei „Solon“ 20 Tsd.
    Negidalisch 200 Russland: Amurgebiet, Chabarowsk
    Südost-Tungusisch (Amur)
    Nanaiisch 6.000 Russland: Amur-Ussuri, Chabarowsk Krai
    Ultschisch 1.000 Russland: Chabarowsk Krai, Ultsch-Region
    Orokisch 100 Russland: Sachalin
    Udiheisch 100 Russland: Chabarowsk Krai
    Orotschisch 100 Russland: Chabarowsk Krai
    Südwest-Tungusisch (Mandschu)
    Mandschurisch 100 China: Mandschurei (ethn. mehrere Mio.)
    Xibenisch 30.000 China: Xingjiang, Ili-Gebiet (ethn. 170 Tsd.)
    Jurchenisch China: früher Mandschurei, Nordchina

    Nordtungusisch (Tungusisch i. e. S.)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das Ewenische (alte Bezeichnung: „Lamutisch“) ist in Nordost-Sibirien in Jakutien und auf der Kamtschatka-Halbinsel verbreitet.

    In vielen Teilen Sibiriens, einigen Regionen der Mongolei und im äußersten Nordosten der Volksrepublik China wird die ewenkische Sprache gebraucht. Es ist das Tungusische im engeren Sinne. Ewenkisch weist viele regionale Varianten auf, die in Sibirien, vor allem auf Sachalin, von etwa 10 Tsd. Menschen gesprochen werden. In China werden drei Dialekte des Ewenkischen unterschieden, das „Solonische“ mit knapp 20.000 Sprechern, das „Bargu-Ewenkische“ mit ca. 3.000 Sprechern und das „Olguya-Ewenkische“ mit ca. 150 Sprechern. Fast alle Sprecher leben im Verwaltungsgebiet der Stadt Hulun Buir der Inneren Mongolei, nur etwa 2.000 Sprecher des solonischen Ewenkisch leben im angrenzenden Qiqihar in der Provinz Heilongjiang. (Früher wurden diese Dialekte des Ewenkischen als separate Sprachen betrachtet.)

    Zu dieser Gruppe gehört sprachlich auch das Negidalische, das noch von rund 200 Personen am Amur-Unterlauf gesprochen wird (geographisch eine Amur-Sprache).

    Südost-Tungusisch: Amur-Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In den zu Russland gehörenden Regionen am Unterlauf des Amur (Chabarowsk Krai) werden folgende tungusische Sprachen gesprochen: Nanaiisch (Goldisch, Hezhenisch), Ultschisch, Orokisch, Orotschisch und Udiheisch. Das Negidalische, das auch am Amur gesprochen wird, gehört linguistisch zu den nordtungusischen Sprachen. Sie haben zusammen nur sieben- bis achttausend Sprecher.

    Südwest-Tungusisch: Mandschu-Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der Mandschurei wird noch in zwei Dörfern die mandschurische Sprache (Mandschu) von weniger als 100 Personen gesprochen. Die übergroße Mehrheit der über 10 Millionen Mandschu der Volksrepublik China sprechen heute Varianten der chinesischen Sprache. Die mandschurische Sprache war eine der Amtssprachen der tungusisch-mandschurischen Qing-Dynastie (1644–1911). Das Xibenische, das sich aus dem Mandschurischen entwickelt hat, ist heute in Xinjiang im Ili-Gebiet, vor allem in Qapqal, verbreitet (rund 30.000 Sprecher).

    Die Südwest-Tungusischen Sprachen weisen im Gegensatz zu den anderen Tungusischen Sprachen einen hohen Anteil an koreanischen Lehnwörtern auf, was auf einen Einfluss des Koreanischen auf die Jurchen und frühen Mandschu hindeutet.[14][15]

    Schriftsprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am weitesten verbreitete tungusische Schrift- und Literatursprache war das Mandschu, für das als Offizialsprache der chinesischen Mandschu-Dynastie im 17. Jahrhundert – basierend auf mongolischen Vorbildern – eine Schrift geschaffen wurde, in der es auch eine nennenswerte Literatur gibt.

    Bereits die Sprache der Vorläufer der Mandschus, der Jurchen, wurde aber in einer eigenen Schrift basierend auf der Schrift der protomongolischen Chitan offiziell in der nordchinesischen Jin-Dynastie verwendet. Deren Territorium wurde dann wie dasjenige der chinesischen Song-Dynastie von den Mongolen erobert. In dieser Sprache wurden auch Reste von Manuskripten und Inschriften gefunden und einzelne Wörter werden in chinesischen Chroniken aus der damaligen Zeit überliefert.

    1931 bekamen das Ewenkische, Ewenische und Nanaiische in der Sowjetunion die lateinische Schrift, kurz danach 1936/37 wurden sie kyrillisch verschriftet.

    Die Xibe verwenden noch heute ihre eigene xibenische Schrift, eine geringfügige Abwandlung der mandschurischen Schrift.

    „Tatarisch“ und Tungusisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Russischen wurden einige tungusische Sprachen – wie viele andere sibirische Sprachen auch – „tatarisch“ genannt, ohne dass sie mit der heute Tatarisch genannten Turksprache enger verwandt sind.

    Tungusische Etymologien (Wortgleichungen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einen Blick auf Wortgleichungen des tungusischen Grundwortschatzes bietet die folgende Tabelle. Sie zeigt, dass die tungusischen Sprachen eng verwandt sind, lässt aber auch die Hauptgruppierungen in Nord (Ewen-Ewenki-Negidal), Südost (Amur-Sprachen) und Südwest (Mandschu-Juchen) erkennen.

    Bedeutung Proto-
    Tungus.
    Evenki Even Negidal Manchu Jurchen Ulcha Orok Nanai Oroch Udihe
    Mutter; Frau *eni enin enin enin enen enin en- enin enin eni enin
    Schwester (ält.) *eke(n) ekin ekın exe xexə xexe eqte ekte ekte eki exi
    Bruder (ält.) *aka aka aqa aga xaxa xaxa aGa aka . aka aga'
    Schwiegertochter *bener bener benır bene . . bener . bener bene bene
    Brust; Herz *(k)ukun ukun ökın öxön oxo . kukun qun kun okon .
    Nase *xoŋa oŋokto oŋıt oŋokto xoŋqo . xoŋqo . qoŋkto- xoŋko .
    Sehne, Faden *sire(kte) sirekte siren sijen sirge . sirekte sirekte sirikte sijekte siekte
    Auge *(n)iasa esa äsıl esa jasa ŋiaci isal isal nisal isa jehä (?)
    Hand, Pfote *mana mana mana mana . . mana . maja manaka mane
    Wasser *mu(ke) mu mo mu muke mo mu mu muke mu mu
    Fels *kada(r) kadar qadar kada xada . qadali qada qadar kada kada
    Eis *djuke djuke djök djuxe djuxe djuxe djue duke djuke djuke judge
    3 *ilan ilan ilın ilan ilan jilan ilan ilan ilaŋ ilan ilan
    4 *dügin diγi diγi diγi duju dujin duin djin duin di di
    5 *tuŋa tuŋa tunŋın tuŋna sunja cunja tunja tunda tojŋa tuŋa tuŋa
    7 *nadan nadan nadın nadan nadan nadan nadan nadan nadaŋ nadan nadan

    Sprachliche Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Typologisch weisen die tungusischen Sprachen große Ähnlichkeit mit den beiden anderen Gruppen der altaischen Sprachen (Turkisch und Mongolisch) auf. Diese Merkmale sind also weitgehend gemeinaltaisch und finden sich zum Teil auch bei uralischen und paläosibirischen Sprachen (siehe altaische Sprachen).

    Die wichtigsten typologischen Charakteristika der tungusischen Sprachen sind:

    • Mittelgroße Phoneminventare, einfache Silbenstruktur, kaum Konsonantencluster.
    • Vokalharmonie zwischen letztem Vokal des Stamms und folgendem Suffix, die auf verschiedenen Vokaloppositionen beruht.
    • Eine weitgehend agglutinative Wortbildung und Flexion, und zwar nahezu ausschließlich durch Suffixe. Jedes Morphem hat eine spezifische Bedeutung und grammatische Funktion und ist – abgesehen von den Erfordernissen der Vokalharmonie – unveränderlich. Es gibt in den tungusischen Sprachen aber auch Ansätze von periphrastischen Bildungen (Flexion mit Hilfswörtern).
    • Bei der Nominalbildung gilt die Markerfolge PLURAL – KASUS – POSSESSIVUM, abweichend vom Turkischen und Mongolischen, vergleichbar mit dem Finnischen.
    • Adjektive werden nicht flektiert, sie zeigen keine Konkordanz mit ihrem Bestimmungswort.
    • Es gibt keine Artikel.
    • Es gibt kein grammatisches Geschlecht.
    • Ebenso wie die mongolischen Sprachen besitzen auch die tungusischen das Konzept der Konverben, die als Ersatz für Nebensatzkonstruktionen verwendet werden. Generell werden Nebensätze nominalisiert und in den Hauptsatz als Satzteil eingebaut.
    • Die normale Satzfolge ist SOV (Subjekt-Objekt-Verb).

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • An, Jun 安俊 (1986): 赫哲语简志 Hezhe yu jianzhi (Kurze Darstellung des Hezhenischen). 北京 Beijing: 民族出版社 Minzu chubanshe (Nationalitätenverlag) August 1986. 1+2+105 S.
    • Benzing, Johannes (1955 a): Die tungusischen Sprachen: Versuch einer vergleichenden Grammatik. (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1955, Nr. 11) Wiesbaden: Steiner.
    • Benzing, Johannes (1955 b): Lamutische Grammatik mit Bibliographie, Sprachproben und Glossar. (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Veröffentlichungen der orientalischen Kommission, 6) Wiesbaden: Franz Steiner.
    • Castrén, Matthias A. (1856): Grundzüge einer tungusischen Sprachlehre. St. Petersburg [repr. Leipzig: Zentralantiquariat der DDR 1969].
    • Comrie, B. (1981): The languages of the Soviet Union. Cambridge: CUP.
    • Doerfer, G. / W. Hesche / H. Scheinhardt (1980): Lamutisches Wörterbuch. Wiesbaden: Harrassowitz.
    • Hauer, Erich (1952–1955): Handwörterbuch der Mandschusprache. Wiesbaden: Harrassowitz.
    • Malchukov, Andrei L. (1995): Even. (Languages of the World, Materials, 12) München / Newcastle: LINCOM Europa.
    • Masica, Colin P. (1976): Defining a linguistic area: South Asia. Chicago, IL / London: Chicago UP.
    • Nikolaeva, Irina & Maria Tolskaya (2001): A grammar of Udihe. (Mouton Grammar Library) Berlin / New York, NY: Mouton de Gruyter.
    • Ning, Jin (1993): Sibe-English Conversations. Wiesbaden: Harrassowitz.
    • Norman, Jerry (1978): A concise Manchu-English lexicon. Seattle, WA / London: Washington UP.
    • Ramsey, S. Robert (1987): The languages of China. Princeton.
    • Роббек, В.А. (1989): Язык эвенов березовки. Ленинград: Наука.
    • Schiefner: [Artikel], in: Bulletin der Petersburger Akademie. St. Petersburg 1859.
    • Sotavalta, Arvo A. (1978): Westlamutische Materialien. (Soumalais-Ugrilaisen Seuran Toimituksia, 168) Helsinki.
    • Stary, Giovanni (1990): Taschenwörterbuch Sibemandschurisch-Deutsch. Wiesbaden: Harrassowitz.

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. The Altaic family controversy – Languages Of The World. In: Languages Of The World. 16. Februar 2011 (languagesoftheworld.info [abgerufen am 18. März 2017]).
    2. Gerhard Jäger: Support for linguistic macrofamilies from weighted sequence alignment. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 112, Nr. 41, 13. Oktober 2015, ISSN 0027-8424, S. 12752–12757, doi:10.1073/pnas.1500331112, PMID 26403857 (pnas.org [abgerufen am 28. August 2018]).
    3. Martine Robbeets: Austronesian influence and Transeurasian ancestry in Japanese: A case of farming/language dispersal. In: Language Dynamics and Change. Band 7, 1. Januar 2017, S. 210–251, doi:10.1163/22105832-00702005 (researchgate.net [abgerufen am 7. September 2018]).
    4. Martine Robbeets. „Book Reviews 161 Andrej L. Malchukov and Lindsay J. Whaley (eds.), Recent advances in Tungusic linguistics (Turcologica 89). Wiesbaden: Harrassowitz, 2012. vi + 277 pages, ISBN 978-3-447-06532-0, EUR 68“ (PDF). Retrieved 25 Nov2016.
    5. Christopher I. Beckwith: Koguryo, the Language of Japan's Continental Relatives: An Introduction to the Historical-comparative Study of the Japanese Koguryoic Languages with a Preliminary Description of Archaic Northeastern Middle Chinese. Brill, 2004, ISBN 978-90-04-13949-7 (google.at [abgerufen am 3. September 2018]).
    6. Francis-Ratte, Alexander Takenobu: Proto-Korean-Japanese: A New Reconstruction of the Common Origin of the Japanese and Korean Languages. 2016 (ohiolink.edu [abgerufen am 29. August 2018]).
    7. Frog, Anna-Leena Siikala, Eila Stepanova: Mythic Discourses: Studies in Uralic Traditions. BoD - Books on Demand, 2018, ISBN 978-952-222-376-0 (google.at [abgerufen am 4. September 2018]).
    8. Russell Tomlin, „Basic Word Order: Functional Principles“, Croom Helm, London, 1986, page 22
    9. Lucien Brown: CONTRASTS BETWEEN KOREAN AND JAPANESE HONORIFICS. In: Rivista degli studi orientali. Band 81, Nr. 1/4, 2008, S. 369–385, JSTOR:41913346.
    10. Vovin, Alexander. 2015. Eskimo Loanwords in Northern Tungusic.
    11. The Altaic family controversy - Languages Of The World. In: Languages Of The World. 16. Februar 2011 (languagesoftheworld.info [abgerufen am 4. September 2018]).
    12. Martine Robbeets. „Book Reviews 161 Andrej L. Malchukov and Lindsay J. Whaley (eds.), Recent advances in Tungusic linguistics (Turcologica 89). Wiesbaden: Harrassowitz, 2012. vi + 277 pages, ISBN 978-3-447-06532-0, EUR 68“ (PDF). Retrieved 25 Nov2016.
    13. Immanuel Ness: The Global Prehistory of Human Migration. John Wiley & Sons, 2014, ISBN 978-1-118-97058-4 (google.com [abgerufen am 3. September 2018]).
    14. Alexander Vovin: Koreanic loanwords in Khitan and their importance in the decipherment of the latter. In: Acta Orientalia Academiae Scientiarum Hungaricae. Band 70, Nr. 2, Juni 2017, ISSN 0001-6446, S. 207–215, doi:10.1556/062.2017.70.2.4 (akademiai.com [abgerufen am 2. September 2018]).
    15. Kishik Noh: Recent Research Trends on Jurchen-Manchu Studies in Korea. In: International Journal of Korean History. Band 21, Nr. 1, 28. Februar 2016, ISSN 1598-2041, S. 249–258, doi:10.22372/ijkh.2016.21.1.249 (khistory.org [abgerufen am 2. September 2018]).