Uniper Kraftwerke

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Uniper Kraftwerke GmbH

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Rechtsform GmbH
Sitz Düsseldorf
Leitung Klaus Schäfer (CEO)
Mitarbeiterzahl 1.805 (31. Dezember 2017)[1]
Umsatz 1.809,9 Mrd. Euro (2017)[1]
Branche Kraftwerke
Website www.uniper.energy/de

Die Uniper Kraftwerke GmbH mit Sitz in Düsseldorf betreibt in Deutschland Kohle-, Gas-, Wasser- und Ölkraftwerke mit einer Leistung von etwa 10.500 MW.[2] Damit ist Uniper Kraftwerke einer der größten Stromerzeuger Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Uniper Kraftwerke GmbH ist ein Teil der 2016 aus dem E.ON-Konzern abgespaltenen Uniper-Gruppe. Sie hat in der Uniper-Gruppe eine ähnliche Funktion wie die frühere E.ON Kraftwerke GmbH, ist aber nicht mit dieser identisch. Die ehemalige E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover, wurde zum Stichtag 1. Januar 2013 auf die E.ON Wasserkraft GmbH, Landshut verschmolzen. Im Rahmen dieser Verschmelzung wurde die bisherige E.ON Wasserkraft GmbH in E.ON Kraftwerke GmbH umfirmiert und ihr Sitz nach Hannover verlegt.[3]

Im Rahmen der Maßnahmen zur Vorbereitung der Abspaltung der Uniper wurde die E.ON Achtzehnte Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, umfirmiert in Uniper Kraftwerke GmbH.[4]

Das operative Geschäft der E.ON Kraftwerke GmbH wurde mit Wirkung zum 25. September 2015 durch zwei Ausgliederungen über die Uniper Holding GmbH auf deren Tochter Uniper Kraftwerke GmbH übertragen.[5]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer den hier aufgeführten thermischen Kraftwerken gehören zur Gesellschaft über 100 Wasserkraftwerke.[6][7] Darunter sind 45 Laufwasserkraftwerke der Rhein-Main-Donau AG mit einer Gesamtausbauleistung von 332 MW und einem Regelarbeitsvermögen von über 2000 Millionen kWh und das Pumpspeicherkraftwerk Langenprozelten, für die die Uniper Kraftwerke GmbH als Betriebsführer fungiert.[8] An der Donau sind dies die Kraftwerke Bertoldsheim, Bittenbrunn, Bergheim, Ingolstadt, Vohburg, Bad Abbach (Drehstrom), Bad Abbach (Bahnstrom), Regensburg, Geisling, Straubing und Kachlet.

Ehemalige Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige ehemalige Standorte der Uniper Kraftwerke und des Vorgängers, der E.On Kraftwerke:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jahresabschluss 2017 im Bundesanzeiger
  2. Kraftwerkspark auf uniper.energy, abgerufen am 1. Februar 2019
  3. E.ON Kraftwerke GmbH, Geschäftsbericht 2013, Lagebericht, Ziff. 1.1
  4. Uniper Kraftwerke GmbH im Unternehmensregister
  5. Uniper Kraftwerke GmbH, Statusverfahren entsprechend §§ 97 ff. AktG betreffend die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, Bekanntmachung vom 12. Oktober 2015 auf Unternehmensregister
  6. Website der ehemaligen E.ON Wasserkraft: Unsere Standorte (Memento vom 27. Februar 2013 im Internet Archive) auf archive.org
  7. uniper equity story appendix. (PDF; 5,4 MB) eon.com, 26. April 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016 (englisch).
  8. Unsere Kraftwerksstandorte. Rhein-Main-Donau AG, abgerufen am 24. August 2016.
  9. Das Kohlekraftwerk Shamrock geht Ende April vom Netz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]