Ursula Gottwald

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Ursula Gottwald (* 1968) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursula Gottwald erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule von Uta Hagen (Acting Class HB Studios) in New York. Sie nahm anschließend Stimm- und Sprachunterricht bei Margret Langen (Max Reinhard Seminar - Wien) in München. Es schloss sich ein Studium der Theaterwissenschaft in München an.[1]

Ursula Gottwald hat seit Mitte der 1990er Jahre in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Eine erste Rolle spielte sie in Sönke Wortmanns Film Das Superweib. Es folgten Rollen meist in Fernsehfilmen und bekannten Fernsehserien, wie Anwalt Abel, Die Verbrechen des Professor Capellari, Polizeiruf 110, Der Alte, SOKO Kitzbühel, Die Rosenheim-Cops, 10 Monate Dahoam is Dahoam und 10 Folgen Um Himmels Willen. Sie war in Heinrich Breloers Mehrteiler Die Manns – Ein Jahrhundertroman und in dem Fernsehfilm Ohnmacht von Tobias Stille zu sehen. In der serbischen Kinoproduktion Na lepom plavom Dunavu (Internationaler Titel The Beautiful Blue Danube) spielte sie Gerda aus Deutschland. Für diese Rolle erhielt sie im Jahr 2009 Nominierungen beim West Hollywood International Film Festival sowie beim Festival du Film de Strasbourg jeweils in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin.[1] Außerdem wirkte sie 2011/2012 als eine der weiblichen Hauptrollen in der russischen Erfolgsserie "Hunting Gauleiter" über den Zweiten Weltkrieg unter der Regie von Oleg Basilow mit.

Gottwald ist auch als Theaterschauspielerin tätig. So spielte sie im Jahr 2002 in der Komödie im Bayerischen Hof in dem Stück Avanti! Avanti! von Samuel A. Taylor die Rolle der Mrs. Claybourne.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ursula Gottwald Vita bei Agentur (PDF) auf agentur-unitone.de abgerufen am 26. Oktober 2014
  2. Eine feurige Breitseite auf alle Sorgen – Kritik (Memento vom 13. September 2012 im Webarchiv archive.is) von Wiebke Dzierza in Braunschweiger Zeitung vom 18. September 2002, abgerufen auf archive.today am 26. Oktober 2014