Ute Hamelmann

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Ute Hamelmann (* 13. August 1975 in Münster[1]) ist eine deutsche Cartoonistin und Bloggerin.

Leben und Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamelmann begann nach dem Besuch des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums[1] in Münster, an dem sie 1995 ihr Abitur ablegte, ein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Universität Münster, das sie 2001 mit dem Magistergrad abschloss.[2] 1995 bis 2000 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Düsseldorfer Landtag. Von 1999 bis 2004 war sie für die CDU[3] Abgeordnete des Kreistages im Kreis Coesfeld.[1]

Hamelmann ist seit dem Jahr 2004 verheiratet, Mutter von zwei Söhnen[2] und lebt im münsterländischen Senden.[4] In Folge ihres Blogs bekam sie mehrere kommerzielle Aufträge, darunter den eine Reihe von Videos für die Onlineplattform sevenload zu erstellen.[5]

Wirken als Cartoonistin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamelmann, die sich erst nach dem Studium ernsthaft dem Zeichnen widmete und ihre Arbeiten seit 2001 vorwiegend im Internet veröffentlicht hat, zeichnet und textet überwiegend Cartoons. Dazu gesellen sich mitunter dort und anderswo[6] auch Comicstrips. Im Jahr 2007 erschien im Carlsen Verlag ihr Buch Mein erster Eisprung!. Ebenfalls bei Carlsen erschien im selben Jahr der Cartoonband Zu kurz, an dem sie neben vier anderen Zeichnerinnen beteiligt war. Seit dem Herbst 2009 zeichnet Hamelmann eine wöchentliche Cartoonserie für die Wochenzeitung Bild der Frau.[4] Darüber hinaus zeichnet sie Cartoons für Schulbücher aus dem Ernst Klett Verlag.[2]

Daneben veröffentlichte Hamelmann in ihrem Weblog Schnutinger Gedichte und Prosastücke satirischen Inhalts [7] sowie kurze Videos mit Dialogen zwischen mit skurrilen Handpuppen wie der Medienmieze, Strumpf und Socke und Herrn Wirrkopf. Zusammen mit dem Blogger Sascha Lobo war Hamelmann ab Juli 2009 Werbefürsprecher für Vodafone.[8] Ihr Engagement stieß auf große Ablehnung in der Blogosphäre, sodass sie ihren Blog beendete.[7][9][10][11][12]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kurzbiographie von Ute Hamelmann auf toonart.de, abgerufen am 16. November 2011
  2. a b c Kurzbiographie auf toonworks.de, abgerufen am 3. Juli 2011
  3. Abgeordnetenprofil auf kreis-coesfeld.de, abgerufen am 16. November 2011
  4. a b Hilde kommt (PDF; 2,0 MB). In: Bild der Frau, Nr. 42/2009, S. 56-57.
  5. Artikel Basic Thinking im Handelsblatt vom 7. Januar 2009 (Abgerufen am 10. August 2013)
  6. Gaststrip bei Beetlebum (Abgerufen am 9. August 2013)
  7. a b Jörg Schieb: Vodafone Web 2.0 Kampagne: Frau Schnutinger geht offline auf schieb.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  8. Johannes Boie: Blogger gegen Blogger auf sueddeutsche.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  9. Christiane Fritz: Hamelmann zieht den Stecker auf sueddeutsche.de, abgerufen am 3. Juli 2011
  10. Christian Stöcker: Vodafone-Kampagne treibt Bloggerin zum Ausstieg auf spiegel.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  11. Felix Lüttge: Schnutinger tritt ab auf freitag.de, abgerufen am 4. Juli 2011
  12. Meedia: Rückzug wegen Web2.0-Häme (Eintrag vom 21. Juli 2009), abgerufen am 9. August 2013