Vernio

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Vernio
Wappen
Vernio (Italien)
Vernio
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Prato (PO)
Koordinaten: 44° 3′ N, 11° 9′ OKoordinaten: 44° 3′ 0″ N, 11° 9′ 0″ O
Höhe: 278 m s.l.m.
Fläche: 63 km²
Einwohner: 6.060 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einw./km²
Postleitzahl: 59024
Vorwahl: 0574
ISTAT-Nummer: 100007
Volksbezeichnung: Verniatti
Schutzpatron: Sant’Antonio Maria Pucci
Website: Vernio

Vernio ist eine Stadt mit 6060 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der italienischen Provinz Prato, Region Toskana.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in der Nähe eines Flusses an dem ein römisches Winterlager errichtet wurde (castra Hiberna, daher der Name Vernio). Aus dieser Zeit stammt eine römischen Brücke im heutigen Stadtteil Mercatale-San Quirico, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im 12. Jahrhundert wurde das Lehen an die lombardische Adelsfamilie Cadolingi erteilt. Im Jahr 1164 gab Kaiser Friedrich Barbarossa die Stadt an Graf Alberto Bardi, und damit an die florentinische Bankiersfamilie Bardi.[2] Nach dem Wiener Kongress gehörte die Stadt zum Großherzogtum Toskana.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindefläche beträgt 63,3 km² und die Bevölkerungsdichte beläuft sich auf 94 Einwohner pro km². Im nördlichen Gemeindegebiet westlich des Ortsteils Montepiano entspringt der Fluss Setta. Der Fluss Bisenzio verbringt 6 km im Gemeindegebiet.

Vernio grenzt an folgende Gemeinden: Barberino di Mugello (FI), Camugnano (BO), Cantagallo, Castiglione dei Pepoli (BO).

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vernio zählt ca. 2.470 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl von 5.464 auf 5.535 an. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 1,3 %.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Vernio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Grazia Pernis, M.; Schneider Adams, L. (2008). Romaniello, M. P., ed. "Lucrezia Tornabuoni de' Medici and the Medici Family in the Fifteenth Century". The Historian 70 (2): S. 389–390 (engl.)