Villers-la-Ville

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Dieser Artikel erläutert die Stadt Villers-la-Ville in Belgien; zur gleichnamigen Gemeinde in Frankreich siehe Villers-la-Ville (Haute-Saône).
Villers-la-Ville
Villers-la-Ville (Wallonisch-Brabant)
Villers-la-Ville
Villers-la-Ville
Staat: Belgien
Region: Wallonien
Provinz: Wallonisch-Brabant
Bezirk: Nivelles
Koordinaten: 50° 35′ N, 4° 32′ OKoordinaten: 50° 35′ N, 4° 32′ O
Fläche: 47,45 km²
Einwohner: 10.498 (1. Jan. 2016)
Bevölkerungsdichte: 221 Einwohner je km²
Postleitzahl: 1495
Vorwahl: 071
Bürgermeister: Emmanuel Burton (MR)
Adresse der
Kommunalverwaltung:
Administration communale
Rue de Marbais 37
1495 Villers-la-Ville
Website: www.villers-la-ville.be
lwlflblelslh

Villers-la-Ville ist eine Stadt in der Provinz Wallonisch-Brabant in der Region Wallonien in Belgien. Sie hat 10.498 Einwohner (Stand 1. Januar 2016).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Süden der Provinz Wallonisch-Brabant 17 km östlich von Nivelles, ca. 30 km südöstlich von Brüssel und ca. 30 km nordwestlich von Namur.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Stadt ist Emmanuel Burton von der Partei Mouvement Réformateur

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruinen der Zisterzienserabtei

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Ruinen der Zisterzienserabtei Villers. Sie gelten als die größten Ruinen eines Klosters in Belgien.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt befinden sich zwei Fußballstadien, Tennisplätze und zwei Golfanlagen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Bahnlinie OttigniesVillers-la-VilleCharleroiTamines und wird durch im Stundentakt fahrende RegionalBahnen (L-Züge in Belgien) bedient (Stand: Januar 2005). Darüber hinaus existieren einige regionale Buslinien der Gesellschaft TEC.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Betrieb der zum einstigen Kloster gehörenden Winzerei wurde im Jahre 1990 wiederaufgenommen. Die jährliche Weinproduktion erreicht nur eine Größenordnung von ca. 1.000 Liter; Weinanbau hat allerdings in Belgien einen Seltenheitswert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann t’Serclaes von Tilly (* 1559 auf Schloss Tilly, Villers-la-Ville, † 30. April 1632 in Ingolstadt), Heerführer der Katholischen Liga und einer der namhaftesten Feldherrn des Dreißigjährigen Kriegs

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Belgien", Verlag Karl Baedeker Ostfildern, 3. Auflage 1998, ISBN 3-87504-417-7, S. 328-329

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Villers-la-Ville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien