Volkmarsberg

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Volkmarsberg
Aussichtsturm und Albvereinshütte (rechts) auf dem Volkmarsberg

Aussichtsturm und Albvereinshütte (rechts) auf dem Volkmarsberg

Höhe 743 m ü. NHN
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Gebirge Schwäbische Alb
Koordinaten 48° 47′ 32″ N, 10° 5′ 11″ OKoordinaten: 48° 47′ 32″ N, 10° 5′ 11″ O
Volkmarsberg (Baden-Württemberg)
Volkmarsberg
Besonderheiten Volkmarsbergturm (AT)

Der Volkmarsberg ist ein südlich von Aalen im Ostalbkreis gelegener 743,3 m ü. NHN[1] hoher Berg der Schwäbischen Alb. Er erhebt sich am Rande der Stadt Oberkochen. Über einen zirka 2,5 Kilometer langen Wanderweg ist der Gipfel von dort aus in etwa einer halben Stunde zu erreichen.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine bewirtschaftete Hütte des Schwäbischen Albvereins sowie der 23 m hohe Volkmarsbergturm, ein steinerner Aussichtsturm aus dem Jahre 1930, von dem aus man eine weite Sicht über die gesamte Ostalb hat. Bei Inversionswetterlagen reicht die Sicht in seltenen Fällen bis zur 180 Kilometer entfernten Zugspitze.

Der Turm beherbergt das Amateurfunkrelais mit dem Rufzeichen DB0AA. Etwas unterhalb befindet sich ein Skilift sowie die dazugehörige Hütte.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heidefläche um den Gipfel und ein Teil des umliegenden Waldes sind seit 29. Juli 1938 durch Verordnung des damals zuständigen Württembergischen Kultusministeriums mit einer Fläche von 68,1 Hektar als Naturschutzgebiet Volkmarsberg ausgewiesen.

Das NSG Volkmarsberg ist außerdem sowohl Teil des 4.703 Hektar großen FFH-Gebiets Nr. 7226311 Heiden und Wälder zwischen Aalen und Heidenheim als auch des Vogelschutzgebiets Nr. 7226441 Albuch, das eine Größe von 8.645 Hektar hat.

Volkmarsberg aus westlicher Sicht

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung des Namens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft des Namens ist nicht mit Sicherheit geklärt. Eine mögliche Erklärung ist, dass der Name des Berges ursprünglich „Volkhartsberg“ lautete, was so viel wie Volkswald oder Gemeindewald heißt, also ein Berg, dessen Waldgebiet im Gemeindebesitz war. „Hart“ kann allerdings auch für Bergweide oder Weidenwald (Waldweide) stehen. Dies könnte erklären, wie der Berg zu seinem Namen kam, obwohl er lange Zeit, zumindest aber in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollkommen unbewaldet war.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Dietrich Bantel: Volkmarsberg - Woher kommt der Name?. In: Bürger und Gemeinde. Amtsblatt der Stadt Oberkochen. 56. Jahrg., Nr. 51/52, 18. Dezember 2009, S. 1049–1051.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]