Oberkochen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oberkochen
Oberkochen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oberkochen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 47′ N, 10° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Höhe: 496 m ü. NHN
Fläche: 23,57 km2
Einwohner: 7839 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 333 Einwohner je km2
Postleitzahl: 73447
Vorwahl: 07364
Kfz-Kennzeichen: AA, GD
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 050
Adresse der
Stadtverwaltung:
Eugen-Bolz-Platz 1
73447 Oberkochen
Website: www.oberkochen.de
Bürgermeister: Peter Traub (Freie Wähler Ostalbkreis)
Lage der Stadt Oberkochen im Ostalbkreis
Schwäbisch GmündLandkreis HeidenheimLandkreis Schwäbisch HallRems-Murr-KreisLandkreis GöppingenAalenAbtsgmündAdelmannsfeldenBartholomäBöbingen an der RemsBopfingenDurlangenEllenberg (Württemberg)Ellwangen (Jagst)Eschach (bei Schwäbisch Gmünd)Essingen (Württemberg)Göggingen (Württemberg)GschwendHeubachHeuchlingenHüttlingen (Württemberg)Hüttlingen (Württemberg)IggingenJagstzellKirchheim am RiesLauchheimLeinzellLorch (Württemberg)MögglingenMutlangenNeresheimNeulerObergröningenOberkochenRainauRiesbürgRiesbürgRosenberg (Württemberg)Ruppertshofen (Ostalbkreis)SchechingenSchwäbisch GmündSpraitbachStödtlenTäferrotTannhausenTannhausenUnterschneidheimWaldstetten (Ostalbkreis)Waldstetten (Ostalbkreis)Westhausen (Württemberg)WörtBayernKarte
Über dieses Bild
Blick auf Oberkochen aus nordöstlicher Richtung

Oberkochen ist eine Stadt im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberkochen liegt zwischen Albuch im Westen und Norden und Härtsfeld im Osten in und über den Tälern des Schwarzen Kochers und des dort in ihn mündenden Gutenbachs. Der höchste Punkt der Markung befindet sich auf dem Gipfel des Volkmarsbergs (743 m ü. NN). Wenig südlich der Stadt entspringt der Schwarze Kocher auf 499,2 m ü. NN aus einer kräftigen Karstquelle.

Die Stadt besteht im Wesentlichen aus zwei separaten Siedlungsteilen, der Innenstadt, mit der die Siedlungsgebiete Spitztal, Lenzhalde und Brunnenhalde verwachsen sind, und dem ca. 100 m höher gelegenen nordöstlichen Stadtteil Heide.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Stadt Oberkochen gehören der Stadtteil Heide und der Weiler Kreuzmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Zwerenberg, Kreutzheim, Echmannsweiler, Tiefentalhäuschen, Schlackenwäsche, Schleifmühle und Ziegelhütte.[2]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das auf den ersten Blick unscheinbare Oberkochen kann – neben dreitausend Jahre alten Funden aus der Spätbronzezeit sowie späteren Siedlungsspuren von Kelten, Römern und Alamannen – auf geschichtliche Ereignisse zurückblicken, die in dieser Ausprägung einzigartig sind.

  • Vom Spätmittelalter bis zur Zeit Napoleons war das Dorf rund fünfhundert Jahre lang herrschaftlich geteilt. Nach der Reformation wurde diese Teilung für rund zweihunderfünfzig Jahre durch eine konfessionelle Spaltung verschärft, die sogar vor dem obersten Gericht des Heiligen Römischen Reichs verhandelt wurde und in diesem Zusammenhang auch die Beachtung des damaligen Kaisers fand.
  • In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Oberkochen ein Zentrum für industrielle Bohrmacherei. Das bedeutendste Erbe aus dieser Zeit sind die in Oberkochen ansässigen Firmen Leitz GmbH & Co. KG und LMT Tools GmbH & Co. KG, die zu den internationalen Marktführern für Holz- und Metallbearbeitungswerkzeuge gehören. Vor diesem Hintergrund hat im Jahre 2017 das ebenfalls in dieser Branche tätige südkoreanische Produktionsunternehmen YG-1 Oberkochen als künftigen europäischen Firmensitz ausgewählt und bereits einen Großteil des Industriegebiets Süd II erworben.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte sich die Firma Carl Zeiss in Oberkochen an, die heute eines der wichtigsten deutschen High-Tech-Unternehmen mit internationaler Marktführerschaft auf verschiedensten Gebieten der Photonik ist. Die damit verbundene Vervierfachung der Einwohnerzahl innerhalb von zwanzig Jahren war ein wichtiger Grund für Oberkochens Erhebung zur Stadt im Jahre 1968.

Bronzezeit, Kelten, Römer und Alamannen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus der Spätphase der Bronzezeit in der Keltenstraße im Jahre 1956 deuten darauf hin, dass sich hier bereits um 1000 v. Chr. eine Siedlung befand. Funde aus der Latènezeit lassen eine spätere keltische Siedlung in der Zeit um Christi Geburt für möglich erscheinen. 1971 wurde ein römischer Keller ausgegraben, den man für den Teil einer Raststätte an der Römerstraße vom Kastell Aquileia im heutigen Heidenheim zum Reiterkastell Aalen am Limes aus der Zeit zwischen 150 und 200 n. Chr. hält. In einer Baugrube in der Frühlingsstraße wurde 1980 ein alamannisches Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert mit reichhaltigen Grabbeigaben entdeckt.[4]

Herrschaftliche Teilung des Dorfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist nicht bekannt, wie sich das mittelalterliche Dorf herausbildete. Der untere Teil des Turms der heutigen katholischen Kirche St. Peter und Paul lässt jedenfalls darauf schließen, dass an dieser Stelle spätestens Anfang des 13. Jahrhunderts bereits ein größeres romanisches Gotteshaus stand.[5] 1240 vermachte Graf Hartmann IV. von Dillingen, Herr des Brenzgaus und Grundherr von Kochen, einen Teil des heutigen Oberkochens an das Benediktinerkloster Ellwangen.[6]

Den anderen Teil vererbte er an seine Schwester, über deren Sohn Ulrich von Helfenstein er 1303 an König Albrecht I. gelangte. Der König stiftete im gleichen Jahr das Kloster Königsbronn. Bis 1358 hatten sich die Zisterzienser aus Königsbronn auf Basis der früheren Helfensteiner Gebiete und zugekaufter Güter in Ower-Kochen, die einem Ritters Otte von Kaltenburg gehörten, den nicht ellwangischen Teil Oberkochens einverleibt. Das Dorf hatte somit zwei Obrigkeiten: Rund zwei Drittel im Norden gehörten seit 1240 zum Kloster Ellwangen, das restliche Drittel im Süden zum Kloster Königsbronn.[6]

Die älteste nachgewiesene urkundliche Erwähnung von Oberkochen stellen zwei Urkunden aus dem Ellwanger Lagerbuch vom 17. Januar 1335 dar.[7] Hintergrund war der Verkauf einiger zur Kocherburg gehörender Güter durch Ulrich von Ahelfingen an Kuno von Gundelfingen, den Fürstabt vom Kloster Ellwangen.[6]

Eisenverhüttung und Schlackenwäsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1366[8] oder nach einer anderen Quelle ab 1465[9] sollen die Königsbronner Mönche das Privileg erhalten haben, am Kocherursprung nach Eisenerz zu graben und dieses zu verhütten. Gesichert ist eine Eisenverhüttung am Kocherursprung für die Zeit zwischen 1551[10] und 1644[11] und die Schlackenwäsche von 1646 bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts.[11]

Zusätzliche konfessionelle Teilung des Dorfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herrschaft Heidenheim, zu der das Kloster Königsbronn gehörte, kam 1448 an die Grafschaft Württemberg, fiel 1450 an Bayern und wurde 1504 von Herzog Ulrich von Württemberg zurückgekauft. 1534 schloss sich Ulrich der Reformation an. Sein Sohn Herzog Christoph von Württemberg setzte 1553 in Königsbronn die Reformation durch und wandelte das Kloster in eine Schule um. Auch der zum ehemaligen Kloster Königsbronn gehörende Teil Oberkochens wurde lutherisch und die Einwohner mussten auf Grundlage des Augsburger Religionsfriedens von 1555 den Glauben ihres Herrschers annehmen.[12]

Das Kloster Ellwangen war 1460 in ein Chorherrenstift umgewandelt worden. Diese Fürstpropstei Ellwangen blieb beim katholischen Glauben.[12]

Das geteilte Oberkochen war daher ab 1553 nicht nur zwei Landesherren unterstellt, dem Herzog von Württemberg und dem Fürstpropst von Ellwangen. Es war zusätzlich durch zwei Konfessionen gespalten. Es gab zwei Schultheißen, zwei Ratszimmer, zwei Gemeindekassen und ab 1581, als eine evangelische Kirche fertiggestellt wurde, zwei Kirchen. Die niedere Gerichtsbarkeit lag beim jeweiligen Landesherrn, die hohe Gerichtsbarkeit für den gesamten Ort beim Fürstpropst von Ellwangen. 1562 verständigten sich die beiden Landesherren auf eine gemeinsame Ordnung für Oberkochen, die 1578 durch eine gemeinsame Forst- und Polizeiordnung ersetzt wurde.[12]

Den Regelungen des Augsburger Religionsfriedens zufolge war die Existenz von zwei Konfessionen in einem Ort nur in Freien und Reichsstädten zulässig. Ein Dorf wie Oberkochen mit ein paar hundert Einwohnern fiel nicht unter diese Regelung. Dieser Präzedenzfall wurde schließlich dem Reichskammergericht in Speyer vorgetragen. Anlass war die ohne Zustimmung des katholischen Ellwanger Fürstpropstes im Jahre 1581 fertiggestellte evangelische Kirche. Der Fürstpropst argumentierte zunächst damit, ein Teil der strittigen Kirche befinde sich im katholischen Teil und sei damit rechtswidrig. Da sich der genaue Grenzverlauf nicht nachweisen ließ, reichte der Fürstpropst Klage beim Reichskammergericht ein. Dies entschied im Jahre 1600, das Baugrundstück befinde sich vollkommen auf evangelischem Gebiet. Nun argumentierte der Fürstpropst damit, auf Grund der ihm zustehenden hohen Gerichtsbarkeit müsse der gesamte Ort katholisch sein. Dem widersprach die evangelische Seite, auf Grund der ihr zustehenden niederen Gerichtsbarkeit habe sie auch das Recht, in ihrem Herrschaftsbereich über die Religion zu entscheiden. 1618 äußerte sich sogar Kaiser Matthias zu diesem Rechtsfall und ermahnte beide Parteien zu Ruhe und Mäßigung. Die Richter in Speyer konnten sich nicht entscheiden und so endete der jahrzehntelange Rechtsstreit, nachdem die Parteien im Laufe des Dreißigjährigen Kriegs anscheinend das Interesse verloren hatten.[12]

Oberkochen gehörte zu den von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges am härtesten betroffenen Gebieten und verlor über achtzig Prozent seiner Einwohner. Von mehr als sechshundert blieben nur noch etwa hundert Personen übrig.[13]

1731 traten in Aalen hochrangige Abordnungen des Herzogs von Württemberg und der Fürstpropstes von Ellwangen zusammen, um eine neue Regelung für das gemeinsame Dorf, in dem es immer wieder religiöse Zwistigkeiten gab, zu erarbeiten. Nach 18 Jahren unterzeichneten sie das Aalener Protokoll von 1749 mit zahlreichen Regelungen über das Zusammenleben und die Ausübung ihrer Religionen. Unter anderem wurde festgelegt, dass jeder Oberkochener nach seinem Gewissen seine Religion ausüben und die Kirche seiner Wahl besuchen durfte.[14]

Ende der herrschaftlichen Teilung des Dorfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Napoleon wurde auf Grundlage des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 die Fürstpropstei Ellwangen aufgelöst und fiel an das Herzogtum Württemberg. Damit ging die jahrhundertelange Doppelherrschaft in Oberkochen zu Ende.

Zu Zeiten des Königreichs Württemberg gehörte Oberkochen zum Oberamt Aalen, ab 1938 zum Landkreis Aalen, mit dem es durch die Kreisreform 1973 im neuen Ostalbkreis aufging.

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bohrmacherbrunnen in der Ortsmitte erinnert an die Industrialisierung Ober­ko­chens im 19. Jahr­hundert

1860 gründete der Bohrmacher und Mechaniker Jakob Christoph Bäuerle eine Bohrmacherei, in deren Folge weitere Unternehmensgründer in Oberkochen die industrielle Produktion von Holzbohrern aufnahmen: Vier ehemalige Mitarbeiter von Bäuerle – Albert Leitz (1876), Jakob Schmid (1882), Wilhelm Grupp (1890) und August Oppold (1896) – sowie der frühere Leitz-Lehrling Karl Wannenwetsch (1903).

Während die Firma Bäuerle, die später auch Holzbearbeitungsmaschinen fertigte und zeitweilig über tausend Mitarbeiter beschäftigte, 1974 wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den Betrieb einstellen musste, sind aus der Gründung von Albert Leitz die Weltunternehmen Leitz GmbH & Co. KG und LMT Tools GmbH & Co. KG entstanden. Die auf Holzbearbeitungswerkzeuge spezialisierte Firma Leitz hat neben anderen Werken auch in Oberkochen eine Produktionsstätte. Bei der auf Metallbearbeitungswerkzeuge spezialisierten Firma LMT hat nur noch die Holding ihren Sitz in Oberkochen. Die von Wilhelm Grupp gegründete Firma, später bekannt unter ihrem Markennamen WIGO, sowie die auf Karl Wannenwetsch zurückgehende KWO Werkzeuge GmbH wurden 1984 und 1994 in die Leitz GmbH & Co. KG eingegliedert. Die Jakob Schmid GmbH & Co. KG produziert heute in Neresheim-Elchingen und die von August Oppold gegründete Firma firmiert heute in Oberkochen als Oppold System International GmbH.[15]

Die Industrialisierung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde ab 1864 durch die über Oberkochen führende Brenzbahn, eine Eisenbahnlinie zwischen Aalen und Heidenheim, die 1876 von Heidenheim bis Ulm weitergeführt wurde, stark gefördert. Wie auch von der 1893 von Gottlieb Günther gegründeten „Genauzieherei und Wellenfabrik“, die 1929 von Bäuerle übernommenen wurde, wurde damals noch die Wasserkraft des Kochers zum Betrieb der Maschinen genutzt, aber auch bereits Dampfturbinen eingesetzt.[16]

Die Elektrifizierung begann 1906 und wurde 1916 von der Ueberlandwerk Jagstkreis AG (UJAG) übernommen.[17]

1939 zählte Oberkochen rund zweitausend Einwohner, hatte etwa tausend industrielle Arbeitsplätze und war bereits ein wichtiger Industrieort.[18]

Der wichtigste Wachstumsimpuls für Oberkochen ging aber von der Firma Carl Zeiss aus, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf Veranlassung der amerikanischen Besatzungsmacht von der in Jena ansässigen Mutter, dem späteren VEB Carl Zeiss Jena, abspaltete und sich 1946 in Oberkochen niederließ. Nach der Deutschen Wiedervereinigung kam das optische Kerngeschäft des VEB durch die Treuhandanstalt in die Carl Zeiss Jena GmbH, die von Carl Zeiss in Oberkochen übernommen wurde. Heute ist die Carl Zeiss AG mit Sitz in Oberkochen ein auf vielen Gebieten weltmarktführendes Photonikunternehmen.

Vom Dorf zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heidehochhaus (1968)

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges vervierfachte sich die Einwohnerzahl Oberkochens von rund 2.000 auf beinahe 8.000 Einwohner im Jahre 1961, hauptsächlich verursacht durch die Ansiedlung der Firma Carl Zeiss. Ein großer Teil der Neubürger waren ehemalige Mitarbeiter des VEB Carl Zeiss Jena mit ihren Familien und überwiegend evangelischer Konfession. Im Jahre 1964 rechnete man mit einer nochmaligen Verdoppelung der Einwohnerzahl auf rund 16.500 Einwohner im Jahre 1974.[19]

Vor diesem Hintergrund wurde Oberkochen im Jahre 1968 zur Stadt erhoben. Gleichzeitig entstand ein neues Rathaus mit Rathaushotel, die neue evangelische Versöhnungskirche und das Neubaugebiet Heide, wo nach ursprünglicher Planung in verdichteter Bauweise Wohnraum für 5.500 Einwohner geschaffen werden sollte.

Nach Erreichen eines Maximums von 8.648 Einwohnern im Jahre 1970 ging die Einwohnerzahl Oberkochens allerdings zurück. Nach entsprechender Anpassung der Bebauungspläne wurde das Neubaugebiet Heide mit knapp 1.500 Einwohnern vollständig und großteils mit Einfamilienhäusern besiedelt. Das Heidehochhaus am Eingang des Stadtteils ist ein Wahrzeichen, das noch an die ursprünglich geplante verdichtete Bauweise erinnert.

Jahr Einwohner
1854 1180[20]
1880 1202
1925 1512
1939 2002
1950 3681
1961 7979
1970 8648
1980 8118
1990 8446
1995 8592
2000 8271
2005 8206
2010 7816
2015 7761
2017 7839
Gewerbegebiet Oberkochen-Süd I vom Volkmarsbergturm aus gesehen

Im Jahr 2000 wurden das interkommunale Gewerbegebiet Oberkochen-Königsbronn sowie das Gewerbegebiet Oberkochen-Süd I erschlossen, wo heute die Firmen Carl Zeiss SMT und Carl Zeiss Meditec angesiedelt sind. Im 2016 erschlossenen Gewerbegebiet Oberkochen Süd II, wo sich bereits die zur Nagel-Gruppe gehörende Firma OWEMA niedergelassen hat, wurde die restliche Fläche 2017 an die südkoreanische Firma YG-1 verkauft, die hier ein großes Werk für Metallbearbeitungswerkzeuge erstellen will (Stand Dezember 2018).

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberkochen war ab dem 14. Jahrhundert herrschaftlich geteilt: der größere Teil gehörte zum Kloster Ellwangen, der kleinere zum Kloster Königsbronn. In der Reformationszeit wurde der Königsbronner Teil des Ortes mit Württemberg evangelisch, während der Ellwanger Teil katholisch blieb. Die Teilung des Ortes führte in der Folge immer wieder zu rechtlichen Problemen und Streitigkeiten, die im Jahr 1749 im sogenannten Aalener Protokoll geklärt wurden, einem Vertrag zwischen Ellwangen und Württemberg.[21]

Die heutige römisch-katholische St.-Peter-und-Paul-Kirche wurde am 25. Oktober 1900 geweiht. Der neoromanische Bau ersetzte eine Barockkirche, die zu klein und baufällig geworden war.[22]

Die erste evangelische Kirche wurde 1581 fertiggestellt und bekam 1583 einen Pfarrer. Im Jahr 1875 trat an ihre Stelle ein Neubau, der heute die Stadtbibliothek beherbergt. Als nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche evangelische Christen zuzogen, wurde auch diese Kirche zu klein. Die evangelische Kirchengemeinde Oberkochen erbaute deshalb die 1968 eingeweihte Versöhnungskirche in der Bürgermeister-Bosch-Straße.[23]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[24]

Partei / Liste Stimmenanteil G/V %p Sitze G/V
CDU 36,9 % − 0,2 7 ± 0
SPD 32,5 % − 0,9 6 ± 0
FBO 17,8 % + 1,1 3 ± 0
Grüne 12,8 % ± 0 2 ± 0

G/V = Gewinne oder Verluste im Vergleich mit der Wahl 2009

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Oberkochen
Wappen von Unterkochen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau drei (2:1) goldene Rosen.“ Das Wappen wurde 1968 mit der Stadterhebung eingeführt.

Die 1136 erstmals erwähnten Herren von Kochen führten nachweislich ab 1380 bis zu ihrem Aussterben gegen Ende des 15. Jahrhunderts[25] drei Räder im Wappen, wie man sie auch im Wappen des benachbarten Unterkochens wiederfindet. Doch einer von ihnen, der Ritter Görig von Kochen, entwickelte für sich eine im Jahr 1404 belegte Sonderform mit drei Rosen. Diese waren die Vorlage für das neue Oberkochener Wappen.[26] Die Farben wurden willkürlich gewählt, weil keine historischen Farben bekannt waren.

Das ursprüngliche Oberkochener Wappen von 1927 war geteilt mit einer fünfzinkigen Hirschstange auf goldenem Untergrund im oberen Teil sowie einer Buche und zwei blauen Pflugscharen auf silbernem Grund im unteren Teil.[27]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberkochen liegt an der Bundesstraße 19, die 1959 zur kreuzungsfreien Umgehungsstraße ausgebaut wurde. Sie ist die natürliche Verkehrsachse des Kocher-Brenz-Durchbruchstales durch die Ostalb hindurch zwischen Aalen im Norden und Heidenheim an der Brenz im Süden. Die nächste Autobahnanschlussstelle Aalen-Oberkochen an der Bundesautobahn 7 (FlensburgFüssen) erreicht man nördlich und dann östlich über die B 19 und die L 1084 nach etwa 11 km Fahrt bei Ebnat.

Die Brenzbahn, eine eingleisige, nicht elektrifizierte Haupteisenbahnstrecke zwischen Aalen und Ulm, verläuft zwischen der Bundesstraße 19 und dem Ort. Am Haltepunkt beim früheren Bahnhof von Oberkochen halten sämtliche auf dieser Strecke verkehrenden Regional- und Interregio-Expresse.

Der Hohenlohe-Ostalb-Weg führt als Fernradweg von Rothenburg ob der Tauber durch Oberkochen über die Schwäbische Alb nach Ulm an die Donau.

Zudem wird es als Besonderheit wahrgenommen, dass Oberkochen über keine Verkehrsampeln verfügt.[29][30] Die Stadt bezeichnet sich daher als einzige Stadt Deutschlands ohne Verkehrsampeln, ohne darüber einen Nachweis zu führen.[31]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Zeiss ist mit rund 4.000 Arbeitsplätzen größter Arbeitgeber der Stadt. Das Unternehmen fertigt in Oberkochen optische Komponenten für inzwischen ausschließlich zivile Zwecke. Die Wehrtechnik, zuletzt in der Carl Zeiss Optronics GmbH angesiedelt, wurde 2012 mehrheitlich von Cassidian, einer Division der EADS GmbH, übernommen und ging 2017 in die Hensoldt Gruppe auf. Im Optischen Museum in der Carl-Zeiss-Straße sind optische Geräte von mittelalterlichen Brillen bis zur Weltraumoptik zu sehen. In einer neuen Fabrikanlage im Industriegebiet Oberkochen Süd I produziert Carl Zeiss SMT optische Systeme für die Halbleiterherstellung. Seit April 2013 ist dort auch Carl Zeiss Meditec angesiedelt.

Weitere Weltfirmen mit Hauptsitz in Oberkochen sind der seit 1876 hier produzierende Holzbearbeitungswerkzeugspezialist Leitz sowie die auf Metall- und Kunststoffbearbeitungswerkzeuge spezialisierte und 2009 im Rahmen einer Erbteilung von Leitz abgespaltene LMT Tools, von der allerdings nur noch die Holding in Oberkochen sitzt.

C.D. Wälzholz produziert in Oberkochen kaltgewalzten, auf Rollen aufgewickelten Flachstahl und ist auf phosphatierten Bandstahl spezialisiert. 1907 unter dem Namen „Carl J. Walther Metallzieherei und Kaltwalzwerk“ gegründet, gehörte das Werk ab 1928 den Röchling’schen Eisen- und Stahlwerken, bis es 2007 von C.D. Wälzholz übernommen wurde.

Die 1993 gegründete 3E Datentechnik GmbH gehört zur jüngsten Unternehmensgeneration am Ort und hat sich zu einem führenden Anbieter von ERP-Software für die Fensterbauindustrie mit Niederlassungen in der Schweiz, Frankreich und in China entwickelt.

Oberkochen hat mehr Arbeitsplätze als arbeitsfähige Bewohner, ist also eine Einpendlerstadt.

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Oberkochen befindet sich eine Niederlassung der Güteprüfstelle der Bundeswehr.[32]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreißentalschule, eine frühere Grund- und Hauptschule, ist seit 2012 eine Grund- und Gemeinschaftsschule, an der ein Mittlerer Schulabschluss abgelegt werden kann. Sie war ursprünglich in dem 1900 als katholisches Schulhaus erbauten Backsteingebäude untergebracht. Der Neubau aus dem Jahr 1951 wurde 1958 mit einem Anbau erweitert.[33] Seit 2016 sind die Dreißentalschule und die 1965 als zusätzliche Grundschule erbaute Tiersteinschule[33] organisatorisch zusammengeführt.

Auf dem Ernst-Abbe-Gymnasium, einem naturwissenschaftlich ausgerichteten Gymnasium, das auch Zentrumsschule für Molekularbiologie und MINT-EC-Schule ist, kann das Abitur abgelegt werden. Das Gebäude wurde 1962 mit Turn- und Schwimmhalle errichtet. Die Schwimmhalle gehört heute nicht mehr zur Schule und wurde zum Freizeitbad „aquafit“ umgebaut.

Seit 1970 gibt es die Sonnenbergschule,[33] eine Förderschule in dem 1939 als HJ-Heim erbauten Bergheim.

Die Musikschule Oberkochen/Königsbronn ist im früheren Altbau der Dreißentalschule (Backsteingebäude) untergebracht.

Für die Kinderbetreuung stehen vier Einrichtungen zur Verfügung: Katholische Kindertageseinrichtung St. Michael, Kinderhaus Gutenbach, Kinderhaus Wiesenweg und Kindergarten Heide.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freizeitbad „aquafit“
  • Carl-Zeiss-Stadion (zwei Rasenplätze sowie ein Kunstrasenplatz)
  • Drei Sporthallen und eine Turn- und Festhalle
  • Minigolfanlage (im Stadtteil Heide)
  • Tennisplätze
  • Skilift auf dem Volkmarsberg

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schillerhaus
    Das Schillerhaus war zwischen 1860 und 1938 evangelisches Schulhaus und Lehrerwohngebäude, Benennung ohne historischen Bezug nach Friedrich Schiller, heute Heimatmuseum.
  • Ehemaliger Bahnhof
    1863 im neoklassizistischen Stil erbaut, 2007 von einem privaten Investor erworben und restauriert. Seitdem ohne Funktion als Bahnhof, Gaststätte im Erdgeschoss.
  • Scheerermühle
    Erstmals 1357 urkundlich erwähnt, 1877 vom Müller Caspar Scheerer neu errichtet, heute Schaumühle des Mühlenvereins Oberkochen. Gegenüber das ehemalige Wirtschaftsgebäude, heute Wirtshaus Scheerer-Mühle.
  • Stadtbibliothek
    Ehemalige evangelische Kirche aus dem Jahr 1875, die an Stelle einer Vorgängerkirche aus dem Jahr 1581 trat. Kirchturm von 1953 als Ersatz für einen baufälligen Dachreiter. Seit 1981 Stadtbibliothek. Hier wurde laut Inschrift der Missionar und Afrikaforscher Christian Hornberger im Jahre 1831 geboren.
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
    Der am 25. Oktober 1900 geweihte neoromanische Bau ersetzte eine Barockkirche aus dem 17. Jahrhundert, die zu klein und baufällig geworden war. Der Turmsockel stammt von einer noch älteren, spätestens Anfang des 13. Jahrhunderts errichteten romanischen Vorgängerkirche und ist das älteste Bauwerk in Oberkochen.
  • Evangelische Versöhnungskirche
    Die am 15. Dezember 1968 eingeweihte Versöhnungskirche hat einen Campanile und ist geprägt von den zeitgenössischen Baumaterialien Beton, Holz und Glas.
  • Rathaus
    1968 im Rahmen der Stadterhebung am damals neu errichteten Eugen-Bolz-Platz erbaut, zwischen 2009 und 2011 umfassend restauriert. Daneben das Vilotel, ein Hotelneubau aus dem Jahr 2018 anstelle des früheren Rathaushotels von 1968.
  • Edith-Stein-Haus
    1755 neben der Pfarrkirche St. Peter und Paul als Schulhaus erbaut, Benennung ohne historischen Bezug nach Edith Stein, 1997 Neubau mit fast identischer Fassade, heute Katholisches Pfarramt.

Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lindenbrunnen
    Der 1922 zum Gedenken der Gefallenen im Ersten Weltkrieg errichtete Brunnen ist heute ein Mahnmal für die Kriegstoten beider Weltkriege. Er stand ursprünglich auf einer heute nicht mehr existierenden Verkehrsinsel an der Kreuzung Katzenbachstraße/Aalener Straße/Heidenheimer Straße. Im Rahmen einer Innenstadtsanierung wurde er 1989 auf spektakuläre Weise mit einer hydraulischen Presse rund zehn Meter weit an den heutigen Standort verschoben.[34]
  • Bohrmacherbrunnen
    Der um 1990 aufgestellte Brunnen in der Innenstadt erinnert an die industriellen Grundlagen Oberkochens. Dargestellt ist ein Brunnenbohrer.[35]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgrabungsstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Römerkeller
    Beim Wanderparkplatz nördlich von Oberkochen (Lage: 48° 47′ 9,5″ N, 10° 7′ 36,3″ O) gruben Schüler des örtlichen Gymnasiums 1971 unter fachlicher Anleitung die Grundmauern eines römischen Kellers aus. Was man damals für einen Teil einer Villa Rustica hielt, gilt inzwischen als Teil einer Raststätte an der Römerstraße vom Kastell Aquileia im heutigen Heidenheim zum Reiterkastell Aalen am Limes aus der Zeit zwischen 150 und 200 n. Chr.[37]
  • Bilzhaus
    Seit dem 14. Jahrhundert ist die Siedlung „Bilz“ ca. 2,5 km westlich von Oberkochen (Lage: 48° 46′ 46,7″ N, 10° 4′ 5,6″ O) belegt. Im 17. Jahrhundert wurde die Siedlung aufgegeben, das Haupthaus jedoch noch bis 1830 genutzt. Die Fundamente sind ab 1989 vom Heimatverein Oberkochen, Schülern und Mitgliedern der ijgd ausgegraben worden.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Naturschutzgebiet Volkmarsberg mit Aussichtsturm
    Mit einer Höhe von 743 m ist der Volkmarsberg der „Hausberg“ der Stadt Oberkochen. Inmitten herrlicher Heidelandschaft thront der 1930 eingeweihte Volkmarsbergturm, ein Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins, von dem aus der Besteiger bei guter Sicht die Alpenkette betrachten kann. Rundwanderwege und am Wochenende bewirtschaftete Vereinsheime säumen den Talkessel. Auf den dem Volkmarsberg gegenüberliegenden Talhängen laden Aussichtsflecken wie der Rodstein (695 m), der Märzenbuckel und der Tierstein (im Stadtteil Heide) zum Verweilen ein.
  • Ursprung des Schwarzen Kochers
    Südlich der Stadt auf der Albuchseite des Urbrenztales liegt der Kocherursprung. Er besteht aus mehrere Quellen, die sich fortlaufend tiefer in den Berghang einschneiden. Mit einer mittleren Schüttung von 680 l/s ist dies die größte Karstquelle in Oberkochen. Von 1551 bis 1644 stand beim Kocherursprung ein Eisenhüttenwerk. Nach dessen Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde dort eine Schlackenwäsche betrieben. Dunkle Schlackenreste im Flussbett sollen der Grund sein, dass dieser Kocher-Hauptquellarm „Schwarzer Kocher“ heißt. Der schwächer schüttende Ursprung des Weißen Kochers liegt in Luftlinie etwa 7 km nordöstlich bei Unterkochen.
  • Karstquellenweg
    Der Karstquellenweg auf den Gemarkungen von Oberkochen und Königsbronn ist ein knapp dreißig Kilometer langer Naturlehrpfad, der an fünfzehn Stationen die wichtigsten Wasseraufbrüche des oberen Brenz- und Kochertales diesseits und jenseits der europäischen Wasserscheide verbindet.
  • Rodstein
    Auch Rotstein genannte[38] Felsformation mit einem Gipfelkreuz östlich direkt oberhalb von Oberkochen, auch als Startrampe für Hängegleiter genutzt.
  • Wollenloch
    Das Wollenloch ist eine 54 Meter tiefe Doline, die sich auf dem Wollenberg etwa 3,5 km südwestlich von Oberkochen befindet. Es ist einer der tiefsten Naturschächte der Schwäbischen Alb. Mit Kontrastwasseruntersuchungen konnte eine direkte Verbindung mit der Ziegelbachquelle bei Königsbronn festgestellt werden.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plakat der 1973 gegründeten Oberkochener Narrenzunft „Schlagga-Wäscher“ (2019)
  • Stadtfest mit kulturellen Veranstaltungen, Palio-Wagenrennen und Straßenfest
  • Maskenabstauben und Narrenbaumsetzen, Prunksitzungen, Rathaussturm und Fastnachtsumzug der Narrenzunft Oberkochenener (NZO) „Schlagga-Wäscher“[39]
  • Heidefest der Freiwilligen Feuerwehr Oberkochen[40]
  • Internationales Jazz-Festival Oberkochen der Jazz Lights GmbH[41]
  • Oberkochen dell´ Arte der Bürgerstiftung Oberkochen mit Konzerten, Kleinkunstveranstaltungen, Ausstellungen und Autorenlesungen[42]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Oberkochen[43]
  • Boxclub Oberkochen (BCO)[44]
  • ChorVision Oberkochen, ehemaliger Sängerbund[45]
  • Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Oberkochen[46]
  • Evangelischer Krankenpflege- und Diakonie-Förderverein[47]
  • Freiwillige Feuerwehr Oberkochen[40]
  • Gewerbe- und Handelsverein (GHV) Oberkochen[48]
  • Heimatverein Oberkochen (HVO)[49]
  • Katholischer Kirchenchor Oberkochen[50]
  • Katholischer Krankenpflegeverein Oberkochen[51]
  • Musikverein Stadtkapelle Oberkochen[52]
  • Naturfreunde Ortsgruppe Oberkochen[53]
  • Mühlenverein Oberkochen[54]
  • Narrenzunft Oberkochen (NZO) „Schlagga-Wäscher“[55]
  • Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Oberkochen[56]
  • TSV Oberkochen 1903[57]
  • Verein für Städtepartnerschaften Oberkochen[28]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Fröhner (1844–1898), Oberförster[58]
  • Franz Breitenbach (1819–1900), Pfarrer[59]
  • Emil Bucher (1870–1949), Pfarrer
  • Carl Weiger (1843–1911), Oberförster[60]
  • Josef Schmid (1887–1960), Fabrikant
  • Albert Bäuerle (1901–1979), Fabrikant
  • Gerhard Kühn (1902–1990), Mitglied des Vorstandes der Firma Carl Zeiss
  • Heinz Küppenbender (1901–1989), Mitglied des Vorstandes der Firma Carl Zeiss
  • Gustav Bosch (1914–1979), Bürgermeister[61]
  • Gert Littmann (* 1927), Mitglied des Vorstandes der Firma Carl Zeiss
  • Dieter Brucklacher (1939–2016), Unternehmer
  • Bruno Balle (* 1936), Kaufmann
  • Dietrich Bantel (1935–2018), Gymnasialprofessor[62]
  • Gerda Böttger (* 1947), Sekretärin
  • Georg Brunnhuber (* 1948), Politiker

In Oberkochen geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadt Oberkochen, Bürgermeister Harald Gentsch (Hrsg.): Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag. Oberkochen 1986, ISBN 3-9801376-1-9.
  • Stadt Oberkochen (Hrsg.): Oberkochen. Oberkochen 2018, ISBN 978-3-00-059479-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberkochen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Oberkochen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 769–770.
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Oberkochen.
  4. Stadt Oberkochen (Hrsg.): Oberkochen. Oberkochen 2018, S. 18–23.
  5. Oberkochen (2018) S. 218.
  6. a b c Oberkochen (2018) S. 24–27.
  7. Dietrich Bantel: Oberkochen ist 2 Jahre älter auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  8. Rudolf Heitele: Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen. In: Stadt Oberkochen, Bürgermeister Harald Gentsch (Hrsg.): Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag. Oberkochen 1986, S. 40–61, hier: S. 42.
  9. Christhard Schrenk: Geschichte im Überblick. In: Stadt Oberkochen, Bürgermeister Harald Gentsch (Hrsg.): Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag. Oberkochen 1986, S. 10–17, hier: S. 12.
  10. Marika und Joachim Kämmerer: Vom Dorf zur Industriegemeinde. Ein Rückblick auf die fast 450jährige Industriegeschichte Oberkochens. In: Stadt Oberkochen, Bürgermeister Harald Gentsch (Hrsg.): Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag. Oberkochen 1986, S. 129–162, hier: S. 129–130.
  11. a b Königliches statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Aalen. Stuttgart 1854, S. 92.
  12. a b c d Oberkochen (2018) S. 28–38.
  13. Christhard Schrenk: Alt-Oberkochen. Erzählungen und Berichte aus Oberkochens Vergangenheit. Oberkochen 1984, S. 81.
  14. Oberkochen (2018) S. 44–46.
  15. Oberkochen (2018) S. 64–65 u. 186–191.
  16. Oberkochen (2018) S. 182.
  17. Oberkochen (2018) S. 207.
  18. Schrenk (1984) S. 83.
  19. Oberkochen (2018) S. 132.
  20. Oberamt Aalen S. 291.
  21. Christhard Schrenk: 400 Jahre 1583–1983 Evangelische Kirchengemeinde Oberkochen. Südd. Zeitungsdienst, Aalen 1983 (Herausgeber: Ev. Kirchengemeinde Oberkochen).
  22. Oberkochen (2018) S. 222–225.
  23. Oberkochen (2018) S. 239–241.
  24. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Endgültige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2014 mit Vergleichsangaben von 2009, Stadt Oberkochen
  25. Oberamt Aalen S. 295.
  26. Dietrich Bantel: Das Oberkochener Wappen. Neue Erkenntnisse. auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  27. Abbildung des Oberkochener Wappens von 1927 auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  28. a b c d Website des Vereins für Städtepartnerschaften e.V. Oberkochen
  29. Manfred Moll: Die Stadt ohne Verkehrsampeln. Artikel auf schwaebische-post.de vom 20. August 2015.
  30. Oberkochen: Eine Stadt im Mittelpunkt. Weltgemeinde und Kleinstadtidyll, Go for more, Ausgabe 42 (April/Mai 2015), S. 22.
  31. Beispielsweise in der Imagebroschüre Oberkochen – Bei uns ist die Welt zuhause, Stadtverwaltung Oberkochen, 2014, S. 4. Abgerufen am 9. Januar 2019.
  32. Güteprüfstelle der Bundeswehr in Oberkochen auf meinestadt.de.
  33. a b c Volkmar Schrenk: Geschichte der Oberkochener Schulen. In: Stadt Oberkochen, Bürgermeister Harald Gentsch (Hrsg.): Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag. Oberkochen 1986, S. 84–107.
  34. Oberkochen (2018), S. 79 u. 134.
  35. Karl Wannenwetsch: Der Bohrermacher auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  36. Mühlenverein Oberkochen - Scheerermühle. Abgerufen am 16. Januar 2016.
  37. Dietrich Bantel: Neues von den Römern in Oberkochen. Römerkeller nicht »Villa Rustica« sondern Straßenstation. Kocherursprung = römisches Quellheiligtum? auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  38. Dietrich Bantel: »Rodstein« oder »Rotstein«? auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 10. Januar 2019.
  39. Website der Narrenzunft Oberkochenener (NZO) „Schlagga-Wäscher“
  40. a b Website der Freiwilligen Feuerwehr Oberkochen
  41. Website der Jazz lights GmbH
  42. Website der Bürgerstiftung Oberkochen bzw. Oberkochen dell’ Arte
  43. Oberkochen (2018) S. 167.
  44. Oberkochen (2018) S. 213–214.
  45. Oberkochen (2018) S. 50–53.
  46. Oberkochen (2018) S. 165–166.
  47. Oberkochen (2018) S. 216–217.
  48. Oberkochen (2018) S. 53.
  49. Oberkochen (2018) S. 257-258.
  50. Oberkochen (2018) S. 48–50.
  51. Oberkochen (2018) S. 115–117.
  52. Oberkochen (2018) S. 164–165.
  53. Oberkochen (2018) S. 214–216.
  54. Oberkochen (2018) S. 258–259.
  55. Oberkochen (2018) S. 256–257.
  56. Oberkochen (2018) S. 110–112.
  57. Oberkochen (2018) S. 113–115.
  58. Volkmar Schrenk: Der erste Ehrenbürger Oberkochens, Oberförster Karl Fröhner. Teil 2 – Aus dem Leben von Karl Fröhner (1844-1898). auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  59. Dietrich Bantel: Oberkochens »vergessener« Ehrenbürger Pfarrer Franz Breitenbach (1819–1900). Pfarrer an der damals noch alten Kirche St. Peter und Paul zu Oberkochen von 1867 - 1897 auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  60. Dietrich Bantel: Königlicher Oberförster Carl Weiger 11.5.1943 - 18.12.1911. Ein weiterer vergessener Ehrenbürger von Oberkochen auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  61. Dietrich Bantel: Bürgermeister Gustav Bosch auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 13. Januar 2019.
  62. Lothar Schell: Dietrich („Didi“) Bantel ist Ehrenbürger von Oberkochen auf heimatverein-oberkochen.de. Abgerufen am 13. Januar 2019.