Vorweiden

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Koordinaten: 50° 49′ 52″ N, 6° 10′ 5″ O

Vorweiden
Stadt Würselen
Höhe: ca. 180 m
Fläche: 17,8 km² (mit Broichweiden)
Postleitzahl: 52146
Vorwahl: 02405
Vorweiden (Nordrhein-Westfalen)
Vorweiden

Lage von Vorweiden in Nordrhein-Westfalen

Evangelische Kirche Vorweiden

Evangelische Kirche Vorweiden

Vorweiden ist ein östlicher Stadtteil von Würselen in der Städteregion Aachen. Südlich liegt Broichweiden, nordwestlich Euchen und nordöstlich Linden-Neusen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1798 bis 1814 gehört Vorweiden zum Kanton Eschweiler. Am 30. November 1847 wird die vom Architekten Johann Peter Cremer entworfene evangelische Kirche eingeweiht. 1926 wird aus Vorweiden, Hoengen, Mariadorf, Warden, Kinzweiler und Lürken die evangelische Kirchengemeinde „Vorweiden-Lürken“ gebildet. Zu dieser Zeit zogen aufgrund des sich ausweitenden Bergbaues viele Protestanten in die Region, so dass die Gemeinde 1927 Mitglieder an die neu errichtete Kirchengemeinde „Alsdorf-Baesweiler“ abgibt. 1928 wird die Schule gebaut. Heute gehört Vorweiden zum Pfarrbezirk „Hoengen-Broichweiden“ im Kirchenkreis Aachen. 1934 wird Vorweiden Teil der neuen Gemeinde Broichweiden, welche am 1. Januar 1972 zu Würselen kommt.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Broichweiden liegt an der Landesstraße L 223 (ehemals B 264) zwischen Aachen und Eschweiler. Buslinien verbinden den Ort mit Aachen, Alsdorf und dem restlichen Stadtgebiet von Würselen. Die nächsten Anschlussstellen sind „Broichweiden“ und „Aachen-Zentrum/Würselen“ an der A 44 und der A 544. Die Hauptdurchfahrtstraße wird seit dem 10. Juni 2011 durch die neue Kreisstraße 34 (K 34) entlastet. Die nächsten Bahnhöfe sind „Eschweiler Hbf“ und „Bahnhof Herzogenrath“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 305.