Waisenegg

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Waisenegg (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Waisenegg
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Waisenegg (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Weiz (WZ), Steiermark
Gerichtsbezirk Weiz
f5
Koordinaten 47° 23′ 39″ N, 15° 41′ 0″ OKoordinaten: 47° 23′ 39″ N, 15° 41′ 0″ Of1
Höhe 747 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 1069 (1. Jänner 2016)
Gebäudestand 321 (2001f1)
Fläche 26,05 km²
Postleitzahl 8190 Birkfeld
Vorwahl +43/3174 (Birkfeld)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61757
Zählsprengel/ -bezirk Piregg; Waisenegg (61757 005, 004)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Weiz
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;

KG: 68022 Piregg, 68032 Waisenegg
OS: 16396 Piregg, 16397 Waisenegg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

Waisenegg ist eine ehemalige Gemeinde mit 1069 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) in der Marktgemeinde Birkfeld im Bezirk Weiz, Steiermark. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform[1] ist sie seit 2015 mit den Nachbargemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Birkfeld und Waisenegg zusammengeschlossen.[2] Die neue Marktgemeinde führt den Namen „Birkfeld“ weiter.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waisenegg liegt im Oststeirischen Hügelland in den Fischbacher Alpen, nordwestlich von Birkfeld.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasste folgende zwei Katastralgemeinden und gleichnamigen Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2019[3], Fläche Stand 2015[4]):

  • Piregg (288 Ew., 1.173,43 ha)
  • Waisenegg (739 Ew., 1.431,97 ha)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedächtniskapelle Waisenegg

Das Urbar des Bischofs von Seckau erwähnt 1295 erstmals Wessenekke. Im Zehentbuch von 1389 wird dann auch Pirchek erwähnt. 1968 erfolgte die Vereinigung der 1850 gegründeten Gemeinden Waisenegg und Piregg. Im Jahre 2015 bestand die Gemeinde bereits 165 Jahre, bevor sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform[5] mit den Nachbargemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Koglhof und Birkfeld zusammengeschlossen wurde.[6] Die neue Marktgemeinde führt den Namen „Birkfeld“ weiter.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzter Bürgermeister der Gemeinde war Franz Tiefengraber. Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 12 ÖVP, 2 SPÖ, 1 FPÖ.

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,38 %
(+6,67 %p)
16,05 %
(-9,36 %p)
10,57 %
(+2,69 %p)
2005

2010


Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Waisenegg COA.jpg

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Oktober 1982.[7]

Blasonierung:

„Ein roter Schild mit goldenen Körnern besät und über das Feld einen goldenen Rost, Zeichen des Hl. Laurentius, gelegt“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Birkfeld

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976: Franz Höller, Heimatdichter[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 13. Juni 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Birkfeld und der Gemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Koglhof und Waisenegg, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 62/2013, 20. Stück, ZDB-ID 705127-x, S. 332.
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  4. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  5. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  6. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 13. Juni 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Birkfeld und der Gemeinden Gschaid bei Birkfeld, Haslau bei Birkfeld, Koglhof und Waisenegg, alle politischer Bezirk Weiz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 62/2013, 20. Stück, ZDB-ID 705127-x. S. 332.
  7. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 33, 1983, S. 39
  8. Neues Land, Nr. 1 (4. 1. 1976), S. 5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waisenegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien