Washington Heights (New York City)

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Washington Heights von der George-Washington-Brücke aus gesehen.

Washington Heights ist ein Stadtviertel von New York City im Norden der Insel Manhattan. Der Name kommt von Fort Washington, das dort, am höchsten Punkt Manhattans, als Verteidigungsanlage im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg errichtet wurde.

Im Süden, an der 155. Straße, grenzt Washington Heights an Harlem und im Norden (Hillside Avenue) an Inwood. Im Westen markiert der Hudson und im Osten der Harlem River und Coogans Bluff die Grenze.

Die Bevölkerung besteht heute größtenteils aus Emigranten aus der Dominikanischen Republik. Das Quartier bietet preiswerteren Wohnraum und wird bei sozialem Aufstieg gerne verlassen. Es gibt auch Gegenden mit signifikanten jüdischen Bevölkerungsteilen.

Der repräsentativste Teil von Washington Heights ist Hudson Heights. Es befindet sich am Hudson im Nordwesten des Viertels. Aufgrund seines eigenen Charakters gilt es als Viertel im Viertel. In den 1930er Jahren zogen viele jüdische Deutsche und Österreicher hierher, die vor den Nazis flohen – darunter auch Henry Kissinger. Ihre Zahl wurde in den 1940er Jahren auf rund 60.000 geschätzt. Diese Emigranten nannten das Viertel „Frankfurt-on-the-Hudson“, weil sehr viele Einwanderer aus Frankfurt am Main stammten, oder „Viertes Reich“ als ironische Antithese zu HitlersDrittem Reich“.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Washington Heights (New York City) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerhard Jelinek: Nachrichten aus dem 4. Reich, Ecowin Verlag, Salzburg 2008, ISBN 978-3-902404-64-0, S. 18.

Koordinaten: 40° 51′ N, 73° 56′ W