Weiperath

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Weiperath
Verbandsfreie Gemeinde Morbach
Wappen der ehemaligen Gemeinde Weiperath
Koordinaten: 49° 48′ 17″ N, 7° 4′ 22″ O
Höhe: 442 (422–457) m ü. NHN
Einwohner: 330
Eingemeindung: 31. Dezember 1974
Postleitzahl: 54497
Vorwahl: 06533
Weiperath (Rheinland-Pfalz)
Weiperath

Lage von Weiperath in Rheinland-Pfalz

Weiperath ist ein Ortsteil und ein Ortsbezirk der verbandsfreien Gemeinde Morbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Der Ort liegt im Hunsrück. Bis Ende 1974 war Weiperath eine eigenständige Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte von Weiperath ist bis zu den Römern zurückzuführen. Aber erst vor rund 900 Jahren wurde das Dorf namentlich in einigen Urkunden als mittelalterliche Siedlungen festgehalten. Aufgrund der Endung "-rath" entstand Weiperath vermutlich in der fränkischen Rodungs- und Siedlungsphase. Der Ortsname entwickelte sich all die Jahre von Wipenrot über Wippenrait, Weiberrath und Weypperath zu dem heutigen Weiperath.

Das Dorf gehörte lange Zeit den Vögten von Hunolstein und später zum Amt Hunolstein. 1651 bestand Weiperath aus zwölf Häusern, auch 1624 wurden auf einer Steuerliste die zwölf Häuser vermerkt. Somit lebten damals circa sechzig Leute in dem kleinen Dorf. Doch schon 1781 betrug die Einwohnerzahl 131, das heißt innerhalb von eineinhalben Jahrhunderten verdoppelte sie sich. Dies geschah dann auch ein weiteres Mal bis Mitte des 19. Jahrhunderts, denn 1843 waren es 262, 1856 sogar schon 301 Einwohner. Seitdem schwankt die Einwohnerzahl zwischen 300 und 350.

Am 31. Dezember 1974 wurde der bis dahin selbständige Ort Weiperath in die verbandsfreie Gemeinde Morbach eingegliedert.[1]

Hunsrücker Holzmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem 2000 eröffneten Holzmuseum[2] ist alles um den Werkstoff Holz zu finden. Das Museum ist in verschiedene Abschnitte gegliedert. Man lernt etwas über die Waldarbeit, die Holzernte, den Holztransport und die vorläufige Bearbeitung im Sägewerk. Zudem informiert die Ausstellung über die Weiterverarbeitung des Holzes im Handwerk, Kunsthandwerk, Kleingewerbe sowie die Verwendung im Haushalts- und Arbeitsbereich.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 188 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  2. http://www.hunsruecker-holzmuseum.de/