Wikipedia:Review/Geschichte

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Auf dieser Seite sollen Artikel, die sich im weiten Sinne auf Geschichte beziehen, eingestellt werden. Bitte beachte auch die Hinweise auf Wikipedia:Review sowie den Kritik-Knigge.

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Thorak-Atelier[Quelltext bearbeiten]

Das Thorak-Atelier ist ein Gebäude in Baldham bei München, das 1941 als Arbeitsstätte für den NS-Bildhauer Josef Thorak errichtet wurde. Am 5. Mai 1945 fanden dort die Verhandlungen zur Kapitulation der Heeresgruppe G statt. Später diente es als unter anderem als Schule und Filmstudio, bis es 1989 zu einer Lagerstätte der Archäologischen Staatssammlung wurde.

Ich hab in meinem eigenen Benutzernamensraum einen Artikel-Entwurf geschrieben, da bislang nur der kurze Abschnitt Baldham#Thorak-Atelier existierte.

Da das allerdings mein erster Artikel in dem Themenbereich ist und doch einige schwierige Themen beinhaltet, würde ich mich um einen Review freuen, gerne allgemein, insbesondere aber auch bei folgenden Punkten:

  1. Ist die Gliederung sinnvoll / passend?
  2. Unter Literatur habe ich zwei Hefte, die als Schülerprojekte zum Kriegsende in ihrer Heimatgegend erstellt wurden. Es handelt sich also um ein breiteres Thema, das demnach eigentlich nicht für den Literatur-Abschnitt passend wäre. Allerdings halte ich allein schon wegen der Fotos die Hefte als hilfreiche weiterführende Lektüre zum Thorak-Atelier. Lassen oder streichen?
  3. Der Abschnitt „Einsatz von Zwangsarbeitern“ enthält leider keine sehr gut belegten Aussagen. Die Aussage Nico Rosts wird von einem Historiker-Projekt der Stadt Salzburg eingeordnet, andere (Sekundär-)Quellen finde ich nicht. Der Vorwurf des Max R. wird in dem Schülerprojekt nur abgedruckt, nicht kommentiert. Dennoch finde ich die Information wichtig. Ich habe daher versucht, die Quellenlage möglichst transparent darzustellen.
  4. Es gibt einen Kurzdokumentarfilm von Leni Riefenstahl, der Aufnahmen aus und von dem Atelier zeigt. Ganz grundsätzlich finde ich das sehr interessant, weil es einen Einblick in das Gebäude in dieser Zeit gibt. Aber:
  1. Ein Abschnitt „Filme“, analog zu „Literatur“, der weiterführende Materialien listet, ist grundsätzlich okay, oder?
  2. Gilt das auch für Filme aus der NS-Zeit? Sind hier spezielle Kommentare/Anmerkungen bzgl. Propaganda, etc. notwendig?
  3. Ich habe eine Online-Quelle für das Video gefunden. Es ist nämlich nicht sehr einfach, mal eben an das Filmmaterial dranzukommen. Daher würde ich das eigentlich gerne verlinken. Problem: Betreiber der Seite ist Karl Höffkes, der sich rechtsextremistisch und geschichtsrevisionistisch betätigte. Nach eigenen Angaben distanziert er sich nun vom nationalistischen Milieu und arbeitet mit Yad Vashem und dem US Holocaust Memorial Museum zusammen. Trotzdem ist fraglich, ob so eine Webseite verlinkt werden kann.

Ich freu mich über jedes Feedback!

Grüße, SuPich [Diskussion] [Beiträge] um 01:59, 28. Apr. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]

Hallo, danke für diesen recht kurzen Artikel. Einige Absätze kommen momentan noch ohne Einzelnachweise aus. Das sollte nachgebessert werden. Auch stören mich die Literaturvorlagen, welche ein effektives Bearbeiten im Quelltextmodus behindern. In Überschriften gehören keine Verlinkungen. Diese sind im Fließtext einzubauen. Auf Rotlinks solltest du möglichst verzichten. Ein einzeln stehender Satz bildet keinen ganzen Absatz. Eine Untergliederung hat üblicherweise mindestens drei Unterpunkte. Vive la France2 (Diskussion) 20:18, 27. Jul. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]
"Nerdinger, 2006" ist zum Beispiel kein vollständiger Nachweis. --Vive la France2 (Diskussion) 12:48, 9. Aug. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]
Hi, danke dir für deine Hinweise und deine Änderungen im Artikel.
"Nerdinger, 2006" bezieht sich auf den entsprechenden Punkt im Abschnitt Literatur. Dort ist die Literaturvorlage mit allen Informationen zum Werk eingebunden. Im Fließtext ist somit nur ein kurzer Einzelnachweis, der auch im Quelltext nicht so sehr stört. Nach meinem Verständnis entspricht das den Vorgaben aus Wikipedia:Literatur, ich bin aber gerne offen für Verbesserungsvorschläge. Vielleicht sollte ich in den Einzelnachweisen jeweils noch eine Seitenzahl hinzufügen? Im Literaturabschnitt ist allerdings für Nerdinger auch nur eine einzige Seite angegeben, das wäre also eigentlich redundant, bei Tesch und den Schülerprojekten macht es schon mehr Sinn -- SuPich [Diskussion] [Beiträge] um 17:59, 9. Aug. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]
Also wenn der Artikel eine Auszeichnung bekommen soll, solltest du immer und in jedem Beleg mindestens den Autor, Titel, Untertitel, Verlag, Erscheinungsort, Erscheiningsjahr und Seitenzahl nennen, bei Sammelbänden auch den Herausgeber. Wenn du es ganz perfekt machen willst, gibst du auch noch die ISBN Nummer an. Schaden kann das nicht. --Vive la France2 (Diskussion) 18:49, 9. Aug. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]

Schloss Babelsberg[Quelltext bearbeiten]

Schloss Babelsberg war der bei Potsdam gelegene Sommersitz von Prinz Wilhelm, dem späteren preußischen König und deutschen Kaiser Wilhelm I. Die Residenz wurde in zwei Phasen errichtet. Zunächst entstand zwischen 1834 und 1835 nach Entwürfen des Architekten Karl Friedrich Schinkel der östliche Bereich mit Zimmern für Wilhelm und seine Gemahlin Augusta. Zwischen 1844 und 1849 wurde dann nach Planung von Ludwig Persius der westliche Schlosskomplex mit Festsälen und Räumen für die beiden Kinder des Prinzenpaares angebaut. Mit Schloss Babelsberg gelangte erstmals der neogotische Stil englischer Prägung auf das europäische Festland. Das Schloss und der angrenzende Park waren unter Wilhelm mehrfach Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse. Dazu gehörten unter anderem ein Besuch der britischen Königin Victoria im Jahr 1858, die Ernennung Otto von Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten am 22. September 1862 und die Unterzeichnung des sogenannten Sozialistengesetzes von 1878. Nach dem Tod Wilhelms I. 1888 verlor das Schloss seine politische und kulturelle Bedeutung. Eine vom preußischen Oberhofbaurat Albert Geyer geplante Umgestaltung des Schlosses zu einem Sommersitz des deutschen Kronprinzen Wilhelm wurde 1908 aus Kostengründen verworfen. Im Zweiten Weltkrieg blieb das Schloss weitgehend von Zerstörungen verschont. Dieser Umstand machte das Gebäude 1948/1949 für die Justizabteilung der sowjetischen Militäradministration attraktiv. Auf deren Anordnung hin ließ das Justizministerium erst des Landes Brandenburg und dann der Deutschen Demokratischen Republik hier die Zentrale Richterschule unterbringen. 1954 folgte ihr die Hochschule für Filmkunst. Der Schulbetrieb musste wegen des Baus der Berliner Mauer das grenznahe Schloss Anfang der 1960er Jahre verlassen. 1963 zog das Museum für Ur- und Frühgeschichte ein, das dort bis zur deutschen Wiedervereinigung ausstellte. Die Anlage und der Park gingen anschließend in den Besitz und die Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Am 12. Dezember 1990 nahm die UNESCO Schloss Babelsberg als Teil der Berlin-Potsdamer Residenzlandschaft ins Weltkulturerbe auf. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren mehrere Sonderausstellungen im Schloss zu sehen. Zwischen 2013 und 2016 sanierte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die Fassaden und Terrassen des Schlosses. Seit 2019 werden die Innenräume instand gesetzt, um sie der Öffentlichkeit wieder als Museum zugänglich zu machen. Derzeit (Stand 2022) ist das Schloss wegen der Umbauarbeiten für Besucher nicht zugänglich.

Eine Schlossbesichtigung? Früher gab es nichts langweiligeres! Es ging ja auch nur um irgendwelche verstaubten Möbel und dynastische Stammbäume. In dem hier zu vorstellenden Artikel habe ich vor diesem Hintergrund versucht, die Geschichte dieses Potsdamer Schlosses einmal anders zu erzählen. Mit dem Bauwerk verbinden sich nämlich viele interessante Aspekte zu den Menschen, die dort einmal lebten und wirkten. Zur besseren Veranschaulichung mittels Karten arbeitete ich außerdem mit Benutzer:EssensStrassen zusammen, dem ich an dieser Stelle für seine vorzügliche Arbeit ausdrücklich danken möchte. Leider muss ich aber einräumen, dass noch nicht allzu viel Fachliteratur zum Schloss veröffentlicht wurde. Das Schloss liegt nämlich eher am Rande der großen Touristenströme Potsdams und fristete lange ein Dasein im Schatten der Berliner Mauer. Das Schloss kann aktuell nicht im Innern besichtigt werden und hat somit wenig öffentliche Aufmerksamkeit. So verwundert es nicht, dass die meisten neueren Publikationen sich immer noch maßgeblich auf eine Monografie von dem Kunsthistoriker Georg Poensgen aus dem Jahr 1929 stützen. Angesichts des Mangels an Literatur habe ich daher auch die Presseinformationen mit einbezogen, etwa wenn Möbel-Kuratoren wie Thomas Kühn oder der für das Schloss verantwortlichen Kastellan/Historiker Jörg Kirschstein sich äußerten. Ob dieses Vorgehen am Ende ein gelungenes enzyklopädisches Ergebnis hervorgebracht hat beziehungsweise hervorbringen wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Aus diesem Grund bin ich besonders für eure Kritik und Anregungen offen. Da das Thema nicht nur künstlerisch und kulturell spannend ist, sondern auch die preußisch-deutsche Geschichte und ihre Rezeption im Nationalsozialismus und der DDR berührt, erlaube ich mir den Eintrag auch im Geschichtsreview zu stellen. Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen --Vive la France2 (Diskussion) 18:35, 3. Jul. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]

Hinweis: Kommentare zum Artikel bitte nur im Wikipedia:Review/Kunst und Kultur äußern. --Vive la France2 (Diskussion) 18:37, 3. Jul. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]

Ernennung Otto von Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten[Quelltext bearbeiten]

König Wilhelm I. (rechts) führt in Park Babelsberg bei Potsdam eine Unterredung mit Otto von Bismarck (links). Der Monarch hält in seiner linken Hand ein Regierungsprogramm, auf das er Bismarck verpflichten will. Im Hintergrund teilt die Schinkelsche Glienicker Brücke den Tiefen vom Heiligen See. (Lithographie nach einer Zeichnung von Carl Röhling, Die Hohenzollern in Bild und Wort, Verlag von Martin Oldenbourg, Berlin 1899, S. 40)

Die Ernennung Otto von Bismarcks zum preußischen Ministerpräsidenten sprach am 22. oder 23. September 1862 König Wilhelm I. aus. Im Zuge des sich zuspitzenden preußischen Verfassungskonflikts hatten konservative Politiker Bismarck wiederholt als preußischen Ministerpräsidenten ins Gespräch gebracht. Erst nachdem jedoch ein Einigungsversuch der preußischen Regierung mit dem Landtag am Widerstand des Monarchen gescheitert war und zwei Minister Rücktrittsgesuche eingereicht hatten, wurde Bismarck im Herbst 1862 nach Berlin gerufen. Da zu erwarten war, dass das preußische Abgeordnetenhaus die Finanzierung von Wilhelms Heeresreform ablehnen würde, erwog dieser, zu Gunsten von Kronprinz Friedrich Wilhelm abzudanken. In dieser Situation kam es am 22. September 1862 zu einer Unterredung zwischen Bismarck und König Wilhelm I. in Schloss und Park Babelsberg bei Potsdam. In Folge des Treffens wurde Bismarck zunächst zum Ministerpräsidenten ernannt, am 8. Oktober 1862 dann zusätzlich auch zum Minister der auswärtigen Angelegenheiten. In den folgenden 28 Jahren spielte Otto von Bismarck eine zentrale Rolle in der preußischen und deutschen Politik. Er selbst prägte durch seine Memoiren, die Gedanken und Erinnerungen, bis heute den Blick auf die Umstände seiner Einsetzung: Ob es allerdings allein seine Bereitschaft war, gegen das Parlament zu regieren, die König Wilhelm I. von einer Abdankung abhielt, ist umstritten. Ebenso wird diskutiert, welchen Handlungsspielraum der König ihm am 22. September 1862 zugestand und ob Bismarck die Unterredung in Babelsberg tatsächlich dominierte. In der Forschung verbindet sich mit Bismarcks Ernennung die Frage, ob dieses Ereignis den Übergang zu einer parlamentarischen Monarchie in Preußen und Deutschland verhinderte. Historiker wie Thomas Nipperdey, Hans-Ulrich Wehler und Lothar Gall sehen hier einen entscheidenden Wendepunkt der deutschen Geschichte. Einer solchen Einschätzung widersprechen unter anderem Eberhard Kolb und Christoph Nonn.

Das Review soll zwei Funktionen erfüllen: a) den Artikel für eine Präsentation als Artikel des Tages am 22. September 2022 nochmal sauber putzen, auch grammatikalisch. b) ausloten, ob und wie der Artikel so weit verbessert werden kann, dass er einer Aufwertung als exzellent würdig ist (wenn würde eine erneute Kandidatur aber erst nach der Präsentation als Artikel des Tages in Frage kommen). Mit freundlichen Grüßen --Vive la France2 (Diskussion) 19:18, 22. Jul. 2022 (CEST)Reply[Beantworten]