Wikipedia:Urheberrechtsfragen

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alte URVs[Bearbeiten]

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Ich bin auf einen inaktiven Benutzer gestoßen, der vor Jahren großflächige URVs aus der Deutschen Biographischen Enzyklopädie eingestellt hat, die sich oft bis heute erhalten haben.

Es geht um Benutzer:Thyra.

Beispiele:

Das nur kleine Beispiele, alle unter seinen ersten Artikeln. Ich kann nicht beurteilen, woher die späteren Artikel stammen, die er nicht aus dem DBE kopiert hat. --= (Diskussion) 06:26, 6. Okt. 2014 (CEST)

Uff. Thyra war damals sehr aktiv und hat nicht weniger als 1238 Artikel angelegt. Da könnte einiges an Arbeit auf uns zukommen. Die genannten Beispiele stellen als wörtliche Textübernahmen m.E. in der Tat eindeutige URvs dar. Jemand (oder ein Team) müsste es auf sich nehmen, Thyras Artikel und Ergänzungen allesamt mit der DBE und anderen in Frage kommenden Nachschlagewerken abzugleichen... (ich lösche die Beispiele jetzt noch nicht gleich, hier ist wohl ein systematisches Vorgehen angebracht - Erinnerungen an Wikipedia:DDR-URV werden wach...) - Der Benutzer bzw. wohl die Benutzerin ist seit über 6 Jahren nicht mehr aktiv, eine unbeschränkte Benutzersperre hier aber wohl gleichwohl angebracht, ich werde noch auf WP:AN um Meinungen diesbezüglich bitten... Gestumblindi 20:15, 6. Okt. 2014 (CEST)
Es ist schwer zu beurteilen. Ich vermute eher, dass die späteren Artikel sauberer sind. Bei den paar Artikeln, die ich gecheckt hatte, konnte ich keine grösseren Übernahmen in Google Books finden. Möglich wären natürlich Abschriften aus in Google Books nicht indexierter Literatur. --= (Diskussion) 20:34, 6. Okt. 2014 (CEST)
Wie man den Botnachrichten auf der Benutzerdisk entnehmen kann, hat Thyra wohl auch mehrfache Datei-URVen eingestellt. Ob noch weitere Datei-URven dieses Benutzers existieren, müsste erst überprüft werden (der benutzer hat viele BIlder hochgeladen), das sollte aber die DÜP übernehmen, oder? Grüße, -seko- (Disk) 23:01, 6. Okt. 2014 (CEST)
Ich habe Thyra mal freundlich per E-Mail angefragt zu seinem damaligen Vorgehen. --= (Diskussion) 02:09, 7. Okt. 2014 (CEST)
Man muss sich hier die Frage stellen, ob die einzelnen Texte überhaupt urheberrechtlich schutzfähig sind, siehe Ziffer 3.2.1. in meinem Almanach. Wenn man diese Frage verneint, muss man sich überlegen, ob es bei 1238 Fällen anders aussieht... Gruß, --Gnom (Diskussion) 12:32, 7. Okt. 2014 (CEST)
Das hatte ich mich auch gefragt, aber lies mal den doch sehr ausgeklügelten Text z.B. bei Otto Hintze. Fällt das noch unter „stichwortartig“? --= (Diskussion) 13:18, 7. Okt. 2014 (CEST)
Der lange Hintze-Text ist m.E. eindeutig schutzfähig, weit von einem "stichwortartigen Abriss" entfernt. Hamburger und Heydekampf sind schon deutlich knapper, es handelt sich aber doch um ausformulierte Kurzbiographien, im Falle von Heydekampf auch mit einer bewertenden Einschätzung ("Heydekampf gehörte zu den wichtigsten Wiederbegründern der deutschen Automobilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg"), einen gewissen individuellen Charakter sehe ich da schon. Die Zorn-Ergänzung ist zwar kurz, aber dafür noch individueller formuliert ("in denen er die eigene Krebserkrankung zur schonungslosen Abrechnung mit der schweizerisch-bürgerlichen Umwelt instrumentalisiert" etc.) - daher würde ich sagen: URV, löschen. Gestumblindi 20:10, 7. Okt. 2014 (CEST)
Löschen muss man aber lediglich die alte Version, nachdem man den Text ausreichend umformuliert hat - nicht, dass uns hier reihenweise gute Artikel verloren gehen ;-) Gruß, --Gnom (Diskussion) 21:21, 8. Okt. 2014 (CEST)
Erstmal handelt es sich bei den Beispielen aber schlicht um mutmassliche URVs, die hier so nicht verbleiben können. Wir sollten diese Fassungen/Versionen zeitnah löschen, wenn die Abklärungen abgeschlossen sind (schon etwas gehört, =?) - unabhängig davon, ob dann schon jemand eine umformulierte Fassung eingestellt hat, die bleiben kann. Ich selbst werde das ganz gewiss nicht machen, weil ich die Vorgehensweise "Man nehme einen fremden enzyklopädischen Text, formuliere ihn Satz für Satz etwas um und schon hat man einen Wikipedia-Artikel" für sehr fragwürdig halte. Das mag urheberrechtlich noch in Ordnung gehen (wobei eine geistige Schöpfung m.E. nicht bloss in den genauen Formulierungen, sondern auch im Aufbau einer Darstellung liegen mag - der die "Umformulierer" typischerweise sklavisch folgen), aber es ist keine saubere Arbeitsweise. Wer Artikel aus anderen Nachschlagewerken umformuliert zu Wikipedia-Artikeln macht, ohne die zugrundeliegende Sekundärliteratur zu konsultieren, produziert keine "guten Artikel", sondern Schlamperei. Gestumblindi 21:57, 8. Okt. 2014 (CEST)
Nein, noch keine Antwort von Thyra. --= (Diskussion) 04:16, 9. Okt. 2014 (CEST)

Abschnitt aus dem Archiv geholt, da noch durchaus nicht erledigt. Gestumblindi 23:44, 14. Okt. 2014 (CEST)

CC-Lizenzen vs. Markenrecht[Bearbeiten]

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Von Wikipedia Diskussion:Lizenzvorlagen für Bilder hierher verschoben. @Yellowcard, Ireas, Gnom:

P.S.: Aus meiner (noch recht kurzen) Support-Team-Erfahrung kann ich übrigens berichten, dass erstaunlich viele Firmen bereit sind, ihr Logo frei zu lizensieren, wenn man sie darum bittet. Ich habe da gerade einen Fall mit einem Markenhersteller, der noch in der Schwebe ist – aber wennd as klppt könnte das durchaus eine Ausweichstrategie sein. // Martin K. (Diskussion) 14:59, 6. Mär. 2015 (CET)
Martin, diese Thematik bitte nochmal intern ansprechen. Das Thema ist schwierig und brenzlig; war auf den letzten ST-Workshops regelmäßig Diskussionspunkt. Ich bin mir unschlüssig, ob wir überhaupt freie Lizenzangebote der Firmen annehmen sollten, allein schon, weil sie regelmäßig nichtig ex tunc sein dürften: Dem einzelnen Mitarbeiter ist, selbst wenn er zu einer solchen Freigabe berechtigt ist, häufig nicht klar, was er damit anrichtet und wird von uns auch nicht entsprechend aufgeklärt. Creative Commons rät jedenfalls von der CC-lizenzierung von Unternehmenslogos deutlich ab, das war auch die Aussage von John Weitzmann auf dem vorletzten Workshop (den Vortrag habe ich selbst leider verpasst). Siehe auch hier, oder kurz: Es könnte sein, dass ein Unternehmen allein durch die freie Lizenzierung (Urheberrecht) die markenrechtlichen Ansprüche verliert. Ich habe das Thema vor ein paar Wochen nochmal auf der Mailinglist angesprochen, leider ohne Reaktion, wobei man das gern auch hier onwiki besprechen kann, es ist nämlich grundsätzlich nicht auf das Support-Team beschränkt (sondern betrifft dort eigentlich nur die operative Seite, aber nicht die grundsätzliche Entscheidung zum Vorgehen). Die Unternehmen proaktiv zu einer freien Lizenz zu verleiten, halte ich für einen Fehler, denn hier kämen dem Support-Team dann ganz sicher weitaus höhere Pflichten zur Aufklärung hinsichtlich des Markenrechts zu. Bitte tu das nicht ohne Rücksprache. Grüße, Yellowcard (D.) 15:42, 6. Mär. 2015 (CET)
@Yellowcard: Ich vermute mal, dass bezog sich jetzt alles auf das P.S. und nicht auf den Vorschlag mit dem neunen Baustein?
Du hast natürlich recht. Auch wenn ich den Punkt aus der CC-FAQ noch nicht kannte, ist das ja auch der Grund, weshalb ich diese Bereitwilligkeit so erstaunlich finde.
Allerdings haben wir aktuell die Situation, dass in etlichen Textvorlagen und Mail-Bausteinen explizit drin steht, dass diese nur urheberrechtlich zu verstehen sind und marken-, geschmacksmuster und persönlichkeitsrechtliche Einordnungen völlig unberührt blieben?! Und auch die WMF hat scheinbar einen Weg gefunden, Ihre Markenrechte mit den CC-Lizenzen in Einklang zu bringen. Sollte das juristisch so nicht haltbar sein (was ich nicht einschätzen kann) müssten wir dringenst unser Empfehlungen und Vorlagen korrigieren. Ich bin daher sehr dafür, diese Frage an anderer Stelle weiter zuverfolgen. Wo schlägst Du vor? Mit der Causa Angewandte Kunst hat das ja nur mittelbar was zu tun... // Martin K. (Diskussion) 15:56, 6. Mär. 2015 (CET)
[BK] Ich persönlich handhabe das so, dass ich Logofreigaben nur von leitenden Mitarbeitern, nach ausdrücklichem Hinweis auf die potentiell schwerwiegenden Rechtsfolgen dieser Erklärung und nach Bitte um Klärung mit der Rechtsabteilung bearbeite bzw. akzeptiere. Wer dann immer noch die Freigabe erteilen möchte – dem kann ich auch nicht mehr helfen. ireas (Diskussion) 15:59, 6. Mär. 2015 (CET)
@Martin: Ja sorry – bezog sich auf das PS. Mit dem Baustein selber hatte das nichts zu tun. Wie das mit der CC-Lizenzierung des WMF-Logos in Einklang gebracht werden kann, ist aber eine sehr gute Frage, ich weiß es nicht. Vielleicht andere Rechtslage in den USA? ireas, wurde das im Weitzmann-Vortrag thematisiert? Der Workshop war Anfang 2014, ich glaube, die CC-Lizenzierung der WMF kam später? Vielleicht kann Gnom was dazu sagen?
@ Ireas: Das könnte ja der Königsweg sein. Vielleicht sollten wir dazu einen Freigabe- / Antworttext entwerfen, der diese Problematik mit umfasst (ggf. über WMDE mit anwaltlicher Hilfe)? Ich halte das qualitativ aber für einen großen Unterschied, ob wir trotz der Warnungen dann dem Willen des Unternehmens stattgeben oder ob wir das Unternehmen zunächst mal aktiv um die freie Lizenzierung bitten.
Und zum richtigen Diskussionsort: Das Operative ist zwar irgendwo Sache des Support-Teams, aber die grundsätzliche Frage würde ich auf das ST nicht beschränken. Auf WP:UF umziehen und über die ML einen Hinweis hinterlassen? Grüße, Yellowcard (D.) 16:07, 6. Mär. 2015 (CET)
@Yellowcard: Wir hatten die Problematik an sich thematisiert, das Fazit war aber, dass in solchen Fällen keine freie Lizenzierung anzuraten ist. Die Freigabe der Wikimedia-Logos kam deutlich später; ich meine, erst nach der Wikimania. Ich suche den entsprechenden Blogpost, mein ICE-WLAN schwächelt aber gerade … ireas (Diskussion) 16:20, 6. Mär. 2015 (CET)
So: Yana Welinder: Wikimedia Logos Have Been Freed!, 24. Oktober 2014, blog.wikimedia.org. Ohne Aussage zu den markenrechtlichen Aspekten, es wird nur auf die „historisch gewachsene“ Lizenzierung hingewiesen. Da ein geiwsser Lukas M. in dem Post namentlich erwähnt wird, haben wir aber vielleicht doch eine Chance auf Erleuchtung. ;) ireas (Diskussion) 16:26, 6. Mär. 2015 (CET)
Hi - bitte entschuldigt, dass ich hier erst jetzt mitlese. Es geht also, wenn ich das richtig verstehe, um die Frage, inwiefern die CC-Lizensierung eines Logos die daran bestehende Marke gefährdet. Ich weiß, dass das 1. grundsätzlich nichts miteinander zu tun hat, 2. dann aber doch, dass sich 3. die WMF trotzdem zur freien Lizensierung entschieden hat und, das ist das interessanteste, 4. mit dieser Entscheidung ziemlich aktiv an die Öffentlichkeit geht. Wie immer ist das Problem in jeder Rechtsordnung ein wenig anders. Ich kann folgendes vorschlagen: Bei Yana Welinder nachhaken und/oder die Rechtsfrage für das deutsche Recht mal ein bisschen recherchieren. So aus dem Kopf weiß ich das nämlich nicht mehr, ich habe das damals zwar für ungefähr 20 Länder nachgeschaut, aber es ist halt schon eine Weile her... Was ist gewünscht? Gruß, --Gnom (Diskussion) 08:33, 7. Mär. 2015 (CET)
Hi Gnom, vielen Dank – eine Nachfrage bei Yana Welinder (→ Senior Legal Counsel der WMF – für die, die es wie ich nachschauen müssten) würde uns da sicher einen Schritt weiter bringen. Für uns ist alledings vor allem die Rechtslage für die DACH-Länder interessant, da wir von Unternehmen aus diesen Ländern potentiell Freigaben für ihre Logos bekommen könnten (genauso natürlich Sportvereine und wer sonst noch so alles Logos führt). Da wäre vielleicht eine Anfrage über Kasia Odrozek an JBB sinnvoll? Für uns wäre halt interessant: Sollten wir a) freie Lizenzierungen von Unternehmenslogos nach einem Hinweis auf die Besonderheiten generell annehmen und b) falls ja, sollten wir auch aktiv um solche Lizenzierungen bitten? Grüße, Yellowcard (D.) 12:32, 7. Mär. 2015 (CET)
Frei assoziiert: Vermute mal, Probleme treten erst dann auf, wenn jemand fremde Logos usw. wie eine Marke gebraucht (nannte man jedenfalls früher markenmäßiger Gebrauch). Das kann allerdings nach der Ansicht des EuGH in einem bestimmten Fall auch schon der Verkauf von zuordnenbaren Fanschals eines Vereins sein (Rechtssache C-206/01). Dann müsste eventuell sogar der Markeninhaber vorgehen, damit er keine Markenrechte nicht verliert.
Vielleicht kann man für die Logos usw. ein eigenes Feld für Markenrechte einrichten, vielleicht sogar der Kopplung mit Warnhinweis?--Pistazienfresser (Diskussion) 13:33, 7. Mär. 2015 (CET)
@Yellowcard: Meintest Du so etwas wie Verwirkung durch Duldung? Vgl.: Thüringer Oberlandesgericht (= OLG Jena), Urteil vom 4. Mai 2011 – 2 U 469/10 – Musikveranstaltung, GRUR-RR 2012, 113-119 (weitere Links aber offenbar keine kostenlosen Volltexte bei dejure).--Pistazienfresser (Diskussion) 14:09, 7. Mär. 2015 (CET)
@Pistazienfresser: Ich habe keinen Volltextzugang für dejure, aber „Verwirkung durch Duldung“ dürfte exakt das Problem beschreiben. Denn: Mit einer freien Lizenzierung erlaubt der Rechteinhaber auf urheberrechtlicher Ebene Dritten potentiell die Nachnutzung. Er gibt also gewisse Mittel auf (wenn auch abseits des Markenrechts), seine Rechte am Logo durchsetzen zu können. Es wäre jetzt ein nachvollziehbarer Umkehrschluss, dass man hiervon auf eine Verwirkung der Rechte schließen könnte. Falls Du Zugriff auf dejure / juris hast, kannst Du ja mal schauen, ob eine solche Analogie aus dem Urteil abzuleiten wäre? Der Leitsatz / Tenor über Jurion (kostenfrei zugänglich) lässt das zumindest erahnen, auch wenn die Fälle mglw. schwierig zu vergleichen sind. Grüße, Yellowcard (D.) 20:16, 7. Mär. 2015 (CET)
  1. Das Urheberrecht dürfte (jedenfalls nach kontinetaleuopäischer Tradition) sowieso eher beim Designer vom Logo liegen, der Markeninhaber hat vermutlich nur ein (ausschließliches?) Nutzungsrecht, soweit die beiden nicht identisch sind...
  2. Das Urteil vom OLG Jena ist auch noch nicht rechtskräftig, sondern bei juris steht sogar „anhängig BGH, Az: I ZR 94/11“ - einen Termin konnte ich im Pressebereich des BGH auch noch nicht finden. Darum finde ich die Entscheidung wohl auch noch nicht direkt beim OLG Jena: http://www.thueringen.de/th4/olg/entscheidungen/
  3. Die Entscheidungen betreffen fast nie genau den selben Sachverhalt, sonst bräuchte man ja keine RAe/Juristen zum Beraten... Das mit dem OLG Jena war mir nur spontan eingefallen, weil ich die Entscheidung erst kürzlich gelesen habe und weil ich das mit den Konzertnamen recht lustig fand.
  4. Vermute mal, hier könnte § 21 MarkenG (zumindest als Ausgangspunkt für ein Suchen) einschlägig sein (siehe die ca. 108 Entscheidungen dazu bei dejure hinter dem verlinkten §...) - entweder Absatz 2 oder indirekt Absatz 4 mit dem Verweis auf das (noch immer anwendbare) allgemeine Rechtsinstitut der Verwirkung. Ersetzt aber wohl nicht die (konkrete und längere) Prüfung durch einen bzw. mehrere RAe oder auch nur den Blick in ein paar Kommentare oder Handbücher zum Markenrecht (bzw. den Rechten zumindest der DACH-Länder und dem in D und Ö zu Grunde liegenden EU-Recht bzw. vielleicht noch ein paar internationale Abkommen...).
  5. Vielleicht könnte man das Thema (und ähnliche) ja mal bei einem Art Seminar durchkauen. --Pistazienfresser (Diskussion) 21:46, 7. Mär. 2015 (CET)
Vielen Dank. Ich glaube, hier wäre die Einschätzung eines Rechtsanwalts in Form eines Memorandums oder Rechtsgutachtens sehr hilfreich. Da zu diesem Themenbereich schon einmal ein hilfreiches Memorandum von Dr. Ansgar Koreng verfasst wurde und diese Problematik ja auf der damaligen Problematik aufbaut (Annahme der Schutzfähigeit der Mehrzahl von Logos → Notwendigkeit von freien Lizenzen gemäß unserer Projektgrundsätze → mögliche Kollision mit Markenrecht), kann ich mir gut vorstellen, dass WMDE die Anfertigung unterstützen würde. Wenn es hier keine Einwände gibt, würde ich dort in den nächsten Tagen mal anfragen.
@Pistazienfresser: Einmal mehr vielen Dank. Zu 1: Das ist richtig, dennoch eine Fragestellung auf „urheberrechtlicher Ebene“ (§ 31 UrhG). Das Unternehmen dürfte in den allermeisten Fällen ein ausschließliches Nutzungsrecht innehaben. Grüße, Yellowcard (D.) 12:34, 8. Mär. 2015 (CET)
Ich habe mal bei Yana Welinder nachgefragt. Vor einer Gutachtenanfrage an den Verein sollten wir die Antwort abwarten und dann die Fragestellung an den Gutachter hier diskutieren. Danke und Gruß, --Gnom (Diskussion) 20:38, 8. Mär. 2015 (CET)
Ich muss leider mit leeren Händen zurückkommen, und das wohl zu recht: Die Beantwortung meiner Frage wäre Rechtsberatung für Dritte, weshalb uns die WMF keine Auskunft geben kann. Gruß, --Gnom (Diskussion) 08:39, 11. Mär. 2015 (CET)
@Gnom: Danke für Deine Mühe. So recht verstehe ich die Negativantwort nicht: Es ging doch eigentlich bloß um die Gedanken, ob man mit der freien Lizenzierung seine Stellung bei der Verteidigung der Marke nicht verschlechtert. Rechtsberatung für Dritte kann ich da, vor allem wegen der abstrakten Frage, nicht erkennen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass da eher aus strategischen Gründen nicht drauf geantwortet wird. Wie dem auch sei, ich würde dann mal die Anfrage bzgl. eines Gutachtens / Memoratoriums vorbereiten, die wir dann an WMDE mit der Bitte um fachliche Beantwortung weitergeben könnten. Yellowcard (D.) 09:18, 11. Mär. 2015 (CET)

Sammlung Fragen für Memorandum[Bearbeiten]

Ich würde die Fragen möglichst einfach halten, uns reichen ja einfache Antworten, aus denen wir Handlungsoptionen für uns herleiten. Bis ins letzte Detail muss die Frage aus unserer Sicht nicht abgehandelt werden, sondern bloß grundsätzlich. Erste Vorschläge mit der Bitte um Anpassung, Kritik, Erweiterung:

  1. Kann die Einräumung von urheberrechtlichen Nutzungsrechten gegenüber allen Dritten (wie es durch eine freie Lizenzierung passiert) durch den Rechteinhaber als „Verwirkung durch Duldung“ der Markenrechte fungieren? Wird durch eine freie Lizenzierung auf urheberrechtliche Ebene die Verteidigung der Markenrechte unter Umständen erschwert?
  2. Gibt es Aufklärungspflichten hinsichtlich der Folgen für das Markenrecht, wenn wir eine freie Lizenzierung entgegennehmen wollen?
  3. Welche Pflichten könnten uns (d.h. insb. das Support-Team, das die Anfragen bearbeitet, aber auch jeden Wikipedianer) obliegen, wenn wir aktiv auf Unternehmen zugehen und für die freie Lizenzierung eines Logos werben?

Das wäre erstmal das, was mir einfällt. Grüße, Yellowcard (D.) 09:18, 11. Mär. 2015 (CET)

Wollen wir diese Frage nicht erst einmal selbst versuchen, für uns beantworten? Zur zweiten Frage erlaube ich mir mal einen Versuch: Ja, §§ 241 II, 311 Abs. 2 Nr. 3, III BGB. Gruß, --Gnom (Diskussion) 11:52, 11. Mär. 2015 (CET)
Ja natürlich, das wäre doch umso besser. Ich als Nichtjurist kann mit Deiner Antwort allerdings nichts anfangen. Grüße, Yellowcard (D.) 12:36, 11. Mär. 2015 (CET)
Meint Ihr Aufklärungspflichten dem Lizenzgeber oder den potentiellen Lizenznehmern gegenüber?
Strenggenommen haben wir (als Wikipedia) abgesehen von der Nutzung in unserer Enzyklopädie (die aus markenrechtlicher Sicht ziemlich unproblematisch sein dürfte) ja keinerlei vertragliche Beziehung zu einen der beiden. Und auch in der Kommunikation betonen wir immer, dass das alles völlig unverbindlich ist und natürlich keine Rechtsberatung darstellt. Natürlich sollte man nicht vorsätzlich etwas falsches behaupten (darum geht's hier ja), aber ich glaube nicht, dass wir als Nicht-Vertragspartner juristisch gesehen irgendwelche Pflichten haben. // Martin K. (Diskussion) 10:18, 18. Mär. 2015 (CET)
Dem Lizenzgeber gegenüber. Und so ganz unseren Kopf aus der Schlinge ziehen können wir wohl dann nicht mehr, wenn wir es sind, die den Freigabebaustein auf die Dateibeschreibungsseite schreiben. Grüße, Yellowcard (D.) 09:48, 19. Mär. 2015 (CET)
@Martin K.: Das BGB ist da etwas strenger, in dem es unter bestimmten Voraussetzungen (die ich nicht zwingend als gegeben ansehe, aber man kann es in Betracht ziehen) auch Dritten, die nicht Vertragspartei werden, vorvertragliche Aufklärungspflichten auferlegt, siehe § 311 Abs. 3 BGB. Gruß, --Gnom (Diskussion) 11:06, 19. Mär. 2015 (CET)

Neues Logo der Hamburger Sparkasse -> wie einbinden auf Wiki? (Haspa_Logo.svg)[Bearbeiten]

Liebe alle, ich sehe, dass die Hamburger Sparkasse ein neues Logo verwendet. Es ist beispielsweise auf dieser Seite zu sehen: http://www.haspa.de/Haspa/UnternehmenHaspa/Presse/Presseinformationen/2015/Markenpositionierung/Markenpositionierung.html Auf der Wikipedia-Seite zur Hamburger Sparkasse (https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Sparkasse) ist noch das alte Logo abgebildet. Ich würde nun aus Aktualitätsgründen gern das neue Logo hochladen und einbauen. Muss die Haspa dafür eine Einverständniserklärung abgeben, denn sie hat die Markenrechte inne? Welche Lizenz liegt auf Logos, und wie läuft der Upload-Prozess bei Firmen-Logos? Beste Grüße von FreundHein

(15:57, 17. Jun. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Panoramafreiheit in Österreich - Geltungsbereich[Bearbeiten]

Bisher hatte ich immer geglaubt, dass die Panoramafreiheit in Österreich (im Unterschied zu Deutschland) auch in bestimmten Innenräumen gilt. Die extrem knappe Darstellung auf c:Commons:Freedom_of_panorama#Austria weckte da keine Zweifel. Aus den ausführlicheren Ausführungen in Panoramafreiheit#Erfasste_Werke_und_privilegierte_Nutzungen entnehme ich dagegen, dass die Panoramafreiheit in Österreich nur bei architektonischen Kunstwerken auch in deren Innenräumen gilt. Wenn es sich um andere Kunstwerke (Gemälde, Skulpturen) handelt, die in Gebäuden aufgestellt bzw. angebracht sind, scheint die Panoramafreiheit auch in Österreich nicht mehr anwendbar zu sein. Könnten das unsere Juristen vielleicht mal bestätigen oder richtigstellen. --Túrelio (Diskussion) 11:42, 24. Jun. 2015 (CEST)

Hubertl hat noch ins Spiel gebracht, dass es in Österreich bei indoor-Kunstwerken einen Unterschied macht, ob es sich um ein bewegliches Kunstwerk handelt oder nicht.[5] --Túrelio (Diskussion) 17:02, 24. Jun. 2015 (CEST)

Túrelio: Ich habe Panoramafreiheit#Erfasste_Werke_und_privilegierte_Nutzungen geschrieben, würde mich jetzt also wiederholen; die Relevanz zweier belegloser Sätze würde ich grundsätzlich nicht so hoch hängen. Zur Sache versuche ich bloß eben, das mit anderen Worten zusammenzufassen, was im Artikel steht: Der Clou ist, dass im Gesetz steht „Werke der Baukunst nach einem ausgeführten Bau oder andere Werke der bildenden Künste nach Werkstücken, die dazu angefertigt wurden, sich bleibend an einem öffentlichen Ort zu befinden“ und die höchstrichterliche Rechtsprechung den letzten Teil („die dazu angefertigt wurden, sich bleibend an einem öffentlichen Ort zu befinden“) bloß auf „andere Werke der bildenden Künste“ bezieht. Dadurch wird die Innenansicht von Werken der Baukunst plötzlich frei abbildbar, weil die sich eben nicht (im Gegensatz zu den anderen Werken der bildenden Künste) an einem öffentlichen Ort befinden muss. So. Und nun wurde die Idee etwas weitergesponnen. Man hat gesagt, na ja, klar kann man nicht irgendwelche beliebigen anderen Kunstwerke im Gebäude isoliert abbilden (denn für die fehlte es ja an der Öffentlichkeit des Ortes), aber könnte es nicht sein, dass die Werke mit dem Innenraum eine Art Einheit bilden und dass man dann diese Einheit (aber natürlich nur, wenn diese Einheit erkennbar ist) doch wieder abbilden darf? Der OGH nennt das dann seit Adolf Loos I dann „integrierende Bestandteile einer eigenpersönlichen Schöpfung auf dem Gebiet der Innenarchitektur und damit eines ‚Werkes der Baukunst‘ iS des § 54 Z 5 UrhG“. Ein simples Beispiel wäre etwa ein Kamin oder ein Treppengeländer (da wird der Zusammenhang zum Gebäude ja evident), aber denkbar sind zum Beispiel auch Lampen, Einrichtungsgegenstände und dergleichen, kurzum: die Innenarchitektur. Das alles funktioniert aber wie gesagt nur, wenn das auch zusammenpasst. Die Beispiele der Rechtsprechung waren immer Fälle, in denen zum Beispiel ein Architekt den Raum gestaltet hat und dazu passende Einrichtungsgegenstände gewählt hat. Und die bilden eben mit den kahlen Mauern des Gebäudes eine Einheit; sie verschmelzen mit dem Werk der Baukunst und dürfen in diesem Kontext abgebildet werden. Auch ein Gemälde und auch Skulpturen kann man m.E. dazu zählen. Aber wie gesagt, man darf das nicht freistellen. Privilegiert ist nie die Abbildung des Gemäldes, sondern des Innenraums (zu dem das Gemälde mitunter gehört). Ein Freifahrtschein für die Gemäldefotografie ist das nicht, und zwar schon deshalb nicht, weil das natürlich sicher nicht immer gilt. Wenn du bloß irgendein Gemälde ausbuddelst und in irgendeinen Raum hängst, dann wird es nicht plötzlich frei. Nicht vorstellen kann ich mir auch, dass jemand bei einer Art Ausstellung auf die Idee kommt, die Panoramafreiheit zu bejahen; denn da geht es ja nicht um das Raumdesign, sondern um passende Ausstellungsplätze für die Bilder, sodass ich auch nicht wüsste, woraus eine Einheit mit der Innenarchitektur erwachsen soll. Einleuchtend? grüße, — Pajz (Kontakt) 19:52, 24. Jun. 2015 (CEST)
Kalvarienbergkapelle Unterranna
Gemälde von Hermann Bauch
Hab ich dich jetzt richtig verstanden Der Kircheninnenraum als solches geh (z.B. das typische Chorfoto, wo man versucht alles drauf zubekommen), nicht aber ein Detailfoto eines "beweglichem" Einzelkunstwerkes z.B des Altarbildes (noch geschützt versteht sich). Das würde nur gehen wenn es wie Stuck oder Decken-/Wandgemälde untrennbar mit dem Gebäude verbunden wären.--Bobo11 (Diskussion) 20:04, 24. Jun. 2015 (CEST)
Bobo11: Das typische Chorfoto geht (weil Innenraum). Ein Detailfoto irgendeines Einzelkunstwerkes geht nicht (weil dann nicht als Bestandteil der Innenarchitektur wiedergegeben). Jedenfalls Stuck, m.E. auch Decken-/Wandgemälde sind an sich schon Teil des Bauwerkes und müssten daher nach meinem Dafürhalten in der Tat auch isoliert abgebildet werden dürfen, weil Teilabbildungen von Bauwerken zulässig sind (dazu die Glasfenster-Entscheidung). — Pajz (Kontakt) 20:37, 24. Jun. 2015 (CEST)
ICh fragte einfach zu Sicherhiet nach. Weil ich hab doch doch einige Fotos von Kirchen-Innenräumen gemacht im Tirol. Jetzt weis ich was ich ungeprüft (im Sinn des Urheberechts) hochladen kann, und bei welchen ich suchen gehen muss, ob genügend alt.--Bobo11 (Diskussion) 21:27, 24. Jun. 2015 (CEST)
Wenn ich das richtig verstanden habe, wäre im Fall der Kalvarienbergkapelle Unterranna (Österreich) das obere Foto FOP-gemäß, das untere dagegen nicht. Richtig? Ich habe dieses Beispiel gewählt, weil es der Anlaß für die FoP-Grundsatzfrage war (c:Commons:Deletion requests/File:Unterranna Kalvarienbergkapelle4.jpg). Hier liegt zudem der Sonderfall vor, dass diese Kapelle keine Türen, sondern nur Türgitter hat. Die Aufnahmen erfolgten lt. Fotograf von außen. --Túrelio (Diskussion) 21:25, 24. Jun. 2015 (CEST)
Gute Fraeg, denn bei den Fotos wo ich beim Anferigen im Freien stand hatte ich keine Hemmungen beim Hochladen. --Bobo11 (Diskussion) 21:31, 24. Jun. 2015 (CEST)
Túrelio: Meine diesbezügliche Einschätzung deckt sich mit deiner. Ich halte das obere Bild für der Panoramafreiheit zugänglich, weil es einerseits das Bauwerk selbst bzw. Bestandteile davon, andererseits Teile des Innenraums in ihrer Funktion als Bestandteile der Innenarchitektur zeigt; dieser Kontext geht dem zweiten Bild ab (vgl. Glasfenster-Entscheidung [Fundstellennachweis siehe o.g. Artikel]: „Werden hingegen solche Einrichtungsgegenstände für sich allein, ohne erkennbaren Zusammenhang mit anderen oder mit dem sie umgebenden Raum, wiedergegeben, dann scheidet die freie Werknutzung an ihnen regelmäßig aus“). Die Sache mit der Tür ist nach österreichischer Rechtslage im Grunde egal, weil ja nach Ansicht des OGH keine Einschränkung des Fotografiestandorts existiert und anders als in Deutschland nicht nur die Außenansicht von Bauwerken unter den Privilegierungstatbestand fällt. grüße, — Pajz (Kontakt) 22:19, 24. Jun. 2015 (CEST)
Dann dürfte ich aber das obere Foto auch nur unter CC BY-ND hochladen, da sonst der obere Teil herausgeschnitten werden könnte und es dann nicht mehr konform wäre. --K@rl 20:44, 25. Jun. 2015 (CEST)
Karl Gruber: Nach hier durchweg vertretener Auffassung bezieht sich die CC-Lizenz ausschließlich auf das Lichtbild(werk), jedenfalls dann, wenn dies aus der Bildbeschreibungsseite hervorgeht. Die „Datei“ an sich ist gewissermaßen die Festlegung zweier zu trennender Schutzgegenstände: des abgebildeten Gegenstandes und des Lichtbild(werk)s, mit je eigenem Schöpfer bzw. Ersteller. Der Nachnutzer muss sich hinsichtlich beider Schutzgegenstände um eine Genehmigung kümmern bzw. eine geeignete Schrankenbestimmung finden, die seine beabsichtigte Nutzung deckt. Wird die Datei etwa in der beschriebenen Weise beschnitten, dann deckt deine CC-Lizenzierung die Umgestaltung des Schutzgegenstandes „Lichtbild(werk)“ (→ du hast als Fotograf keine Anspruchsgrundlage gegen den Nutzer), bloß steht der Nutzer jetzt eben vor dem Problem, dass mitunter die Panoramafreiheit als Grundlage für die Nutzung des Schutzgegenstandes „Kircheninnenraum“ wegfällt und er sich die Nutzung von dessen Urheber lizenzieren lassen muss. Deshalb muss auch der Fotograf keine ND-Lizenz wählen, wenn es um Fotos geht, bei denen er sich für die Zwecke der Abbildung des fremden Werkes selbst auf die Panoramafreiheit beruft. — Pajz (Kontakt) 23:31, 25. Jun. 2015 (CEST)

Würde sich ein (dauernd unversperrter) Kircheninnenraum nicht automatisch als "öffentlicher Raum" qualifizieren, und wären dadurch nicht alle Bilder und Skulpturen, "die dazu angefertigt wurden, sich bleibend dort zu befinden" (also bei einer Kirche typischerweise das gesamte Inventar) von der Panoramafreiheit erfasst? --Reinhard Müller (Diskussion) 22:39, 25. Jun. 2015 (CEST)

Reinhard Müller: Nach den Erläuternden Bemerkungen des Gesetzgebers zu der Vorschrift gilt die Ausnahme ausdrücklich nicht „[f]ür Kunstwerke, die sich in Kirchen, Museen, Theatern oder ähnlichen öffentlich zugänglichen Gebäuden befinden“ (Fundstellennachweise siehe o.g. Artikel). Soweit ersichtlich nimmt weder die Rechtsprechung noch die Literaturmeinung davon Abstand (explizit etwa in diesem Sinne: Kucsko, Die Freiheit des Straßenbildes, in: FS Schönherr, 1986, S. 125–135, hier S. 127 f.). Die Werke in Kirchen befinden sich also an einem, in der Wortwahl des österreichischen Gesetzgebers und des OGH, „öffentlich zugänglichen“ Ort (was Kucsko ibid. wohl etwas instruktiver mit „dem öffentlichen Besuch offen stehen[d]“ umschreibt), nicht aber an einem „dem öffentlichen Verkehr dienenden Orte“. — Pajz (Kontakt) 23:31, 25. Jun. 2015 (CEST)
Danke für die Erklärung. Zur Sicherheit, ob ich alles richtig verstanden habe: wir müssten dann bei Kircheninnenfotos unterscheiden zwischen:
  1. Kunstwerke, die physisch ein Teil des Gebäudes sind (Wand- und Deckengemälde, Stuck, Reliefs, Fenster, die fest an der Wand befestigte Kanzel (?)): von der Panoramafreiheit auch bei Detailaufnahmen gedeckt, da es dann einfach eine Detailaufnahme eines architektonischen Elements handelt.
  2. bewegliche (oder zumindest theoretisch bewegliche) Kunstwerke, die aber zum ständigen Inventar der Kirche gehören, wie Altar, Tabernakel, an der Wand hängende Bilder, Statuen, Orgeln, Bänke, usw.: nur im Rahmen der Darstellung des Kircheninnenraumes von der Panoramafreiheit gedeckt, Detailaufnahmen erst 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers.
  3. bewegliche Werke, die sich nur vorübergehend in der Kirche befinden: nie von der Panoramafreiheit gedeckt. Also erstmal alle Blumengestecke rausschmeißen, bevor man in einer Kirche fotografiert? Dürfen mit auf dem Foto sein, wenn sie lediglich "Beiwerk" zum eigentlichen Motiv sind.
Danke nochmal für deine Mühen, Pajz! --Reinhard Müller (Diskussion) 23:54, 25. Jun. 2015 (CEST)
Blumengestecke werden wohl nur in Ausnahmefällen schutzfähig sein. --Túrelio (Diskussion) 08:32, 26. Jun. 2015 (CEST)
"Blumengestecke werden wohl nur in Ausnahmefällen schutzfähig sein." das der erste Punkt. Zweites fallen sie in der Regel eh unter die Beiwerks-Regel. Klar man kann sie einzelen Fotografieren, aber bei den Normalen Kirchenaufnahmen wo es um die sakralen Kunstwerke geht, sind sie in der Regel wirklich Beiwerk. In der Regel zerstören sie sogar das "perfekte" Foto. Leider ist das mit dem Rausschmeissen nicht ganz so einfach. Obwohl es mich schon desöfftern mal in den Fingern gejukt hat das Grünzeug raus zu schmeisen. --Bobo11 (Diskussion) 10:35, 26. Jun. 2015 (CEST)
Die Blumengestecke waren natürlich überspitzt, ich bitte daher primär um Kommentare zum Rest meiner Darstellung. :-) --Reinhard Müller (Diskussion) 10:43, 26. Jun. 2015 (CEST)
Erntekrone
Dann müsstest das "Grünzeug" auch rausschmeißen :-; --K@rl 11:06, 26. Jun. 2015 (CEST)
Reinhard Müller, ich denke, das stimmt so in etwa. Der Begriff „beweglich“ gefällt mir hier nicht so sehr, aber betrifft eben alles, was nicht zu einem „Innenraumkonzept“ gehört. Bobo11, was die Sache mit der „Beiwerks-Regel“ betrifft … soweit bekannt ist immer noch nicht höchstrichterlich entschieden, ob es eine solche Regelung wirklich auch im österreichischen Recht gibt (siehe, soweit bekannt, zuletzt OGH, Urteil vom 23.02.2010, 4Ob208/09f: „bedarf es keiner näheren Prüfung, ob es im österreichischen Urheberrecht eine freie Werknutzung geschützter Werke als unwesentliches Beiwerk neben dem eigentlichen Gegenstand der Vervielfältigung, Bearbeitung oder öffentlichen Wiedergabe (vgl § 57 dUrhG) gibt“); das öUrhG führt eine solche nämlich nicht auf. Grüße, — Pajz (Kontakt) 22:19, 28. Jun. 2015 (CEST)
Das ist mir auch klar das solche Ausnahmen immer bisschen probelmatisch sind, un eher restrektiv ausgelegt werden sollten. Wenn es aber um den öffentlich zugeänglichen innerraum geht, wird es in die richtung gehen. Es kann nicht sein das wenn irgen wo in der Ecke was bewegliches schützeswertes steht, dass dann kein Innenaufnahmen möglich sein können. In deinem Fall (der Rekurs kam durch, die Revsion aber nicht) wurde meine Annahme ja bestätigt. Die Klägerin kam nicht durch weil im Hintergrund eines Hotelbildes ihr Werk zu sehen war. Die Revison kam ja durch weil auf dem Hotelfoto die gestalterischen Detail des Kunstwerkes auf dem Hotelfoto NICHT erkennbar waren. Das spätestens wenn ein schützbares bewegliches Werk bildbestimend ist, dass dann die österreiche Panoramafreiheitregel in Innenräumen nicht mehr greift, ist mir klar. --Bobo11 (Diskussion) 23:27, 28. Jun. 2015 (CEST)

Plan Ausstellungsgelände Schaffendes Volk 1937[Bearbeiten]

Ich bin auf eine Karte gestoßen, welche das Ausstellungsgelände Schaffendes Volk - Schlageterstadt 1937 darstellt und zur Veranschaulichung des Artikels beitragen könnte. Gefunden im digitalisierten Katalog der Ausstellung The Wolfsonian–Florida International University, Miami Beach, FL -> http://ufdc.ufl.edu/WOLF004772/00001/5j Hier fällt mir zur Zeit nur dies ein:

PD-icon.svg Dieses Werk ist vor dem Inkrafttreten des Urheberrechtsgesetzes am 1. Januar 1966 von einer juristischen Person des öffentlichen Rechts veröffentlicht worden, ohne dass der Verfasser auf dem Titelblatt, in der Widmung, in dem Vorwort oder am Ende genannt wurde (§ 3 LUG; zu Details siehe Wikipedia:Bildrechte). Für die Berechnung der Schutzfrist gilt daher nach § 134 Satz 2 UrhG, dass sie 70 Jahre nach Veröffentlichung läuft.

Flag of Germany.svg
Nach dieser Berechnung der Schutzfrist ist diese Datei gemeinfrei.
Dieser Baustein ist in der Wikipedia derzeit (Stand April 2011) nur für folgende Werkarten zugelassen:
  • Porträts von Abgeordneten aus den vom Büro des Reichstags herausgegebenen Reichstags-Handbüchern.
  • Karten, die von der Kartographischen Abteilung der Kgl. Preuß. Landesaufnahme (oder anderen deutschen Vermessungsämtern) ohne Nennung eines Kartographen veröffentlicht wurden (insbesondere sogenannte Messtischblätter).

Andere Werkarten müssen zuvor hier diskutiert werden und können erst nach positivem Diskussionsergebnis ergänzt werden.

In jedem Fall müssen die Werke vor mindestens 70 Jahren veröffentlicht worden sein.

Diese Datei ist möglicherweise nicht mit den Richtlinien von Wikimedia Commons kompatibel.

Es sollte individuell geprüft werden, ob sie nach Wikimedia Commons verschoben werden darf.


Do not transfer this file to Wikimedia Commons without an individual review!

--Jula2812 (Diskussion) 09:33, 25. Jun. 2015 (CEST)
@Jula2812: Dazu müssten zunächst die Fragen beantwortet werden: Wer hat das Foto veröffentlicht und wann hat er dies getan? Grüße, Yellowcard (D.) 12:00, 28. Jun. 2015 (CEST)

Offener Brief an die EU-Abgeordneten[Bearbeiten]

Ich würde diesen Brief gerne unterschreiben, bin aber zu dumm dazu. Wie / wo / was unterschreibe ich mit #--19:32, 25. Jun. 2015 (CEST)  ?? Welches icon ?? Ginge es vielleicht etwas weniger kompliziert ?

Mit besten Grüßen, alfred.damm@gmx.at (ohne Benutzername signierter Beitrag von 86.32.223.51 (Diskussion))

Spring einfach auf Wikipedia:Offener Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlaments zur Erhaltung der Panoramafreiheit. Da gehst du dann runter bis 25. Juni 2015. Daneben siehst du ein Kästchen Bearbeiten. Da klickst du drauf. In dem sich öffnenden Fenster gehst du ganz nach unten und fügst folgende Zeichenfolge ein --~~~~ und klickst unterhalb de Fensters auf das Feld Seite speichern. --Túrelio (Diskussion) 20:47, 25. Jun. 2015 (CEST)

Principessa Jolanda[Bearbeiten]

Das Schiff Principessa Jolanda ist 1907 beim Stapellauf gesunken. Der Artikel steht heute mit Bild auf der Hauptseite unter SG?. Bei den Fotos steht in Commons:

Sofern der Urheber dieses Werkes nicht mindestens 70 Jahre tot ist, ist das Werk in Deutschland, Österreich und der Schweiz – außer es greifen andere Regelungen – urheberrechtlich geschützt, da der Schutzfristenvergleich nicht angewendet wird. Daher darf diese Datei in der deutschsprachigen Wikipedia möglicherweise nicht verwendet werden. Siehe zur Verwendung unbedingt Wikipedia:Bildrechte! Falls danach nicht zulässig, müssen die Einbindungen entfernt werden.

Wieso kann das Foto dann hier trotzdem erscheinen? Was ist hier falsch und ist reparierbar oder was verstehe ich hier miss?
--Goesseln (Diskussion) 10:51, 27. Jun. 2015 (CEST)

einschlägig sind hier wohl die ausführungen ab Wikipedia:Bildrechte#Pragmatische_Regelung_bei_Bildern.2C_die_.C3.A4lter_als_100_Jahre_sind - ob das bild diesem wirklich genügt: hm. --JD {æ} 10:58, 27. Jun. 2015 (CEST)
Sehe ich schon so, sowohl {{Bild-PD-alt-100}} (Herstellung vor mehr als 100 Jahren) als auch {{Bild-PD-alt-1923}} (Veröffentlichung vor 1923 muss nachgewiesen werden, das ist bei einer Postkarte von 1907 anzunehmen) sind anwendbar, wenn der Urheber nicht ermittelt werden kann. Sofern die dortige Angabe Urheber: unbekannt zuverlässig ist, sehe ich kein Problem. Grüße, Yellowcard (D.) 11:58, 28. Jun. 2015 (CEST)
joa, „Sofern die dortige Angabe Urheber: unbekannt zuverlässig ist, sehe ich kein Problem.“ - dass es umfängliche bemühungen zur ermittlung des urhebers gab, genau das müsste beim bild vermerkt sein gemäß vorgaben. --JD {æ} 15:09, 28. Jun. 2015 (CEST)
Ebenfalls joa, das geschieht bei der alt-100-Regelung de facto aber praktisch nie, siehe Kategorie:Datei:Gemeinfrei (100 Jahre). Grüße, Yellowcard (D.) 15:56, 28. Jun. 2015 (CEST)
dann soll mich das erstmal nicht weiter tangieren; die commons-hüter und foto-uploader/einbinder sind dann ja ansprechpartner numero 1. ;-) gruß, --JD {æ} 16:45, 28. Jun. 2015 (CEST)

Gleichzeitige Lizenzierung unter CC-BY-SA und CC-BY-NC-ND möglich?[Bearbeiten]

Hallo,

ich erstelle gerade Videos für eine Plattform, auf der alle Videos unter CC-BY-NC-ND stehen. Gleichzeitig möchte ich die Videos auf Wikimedia Commons hochladen, um sie für mein Projekt b:Mathe für Nicht-Freaks verwenden zu können. Der Betreiber der Plattform hat keine Probleme damit, dass die Videos auch auf Commons landen und dort unter CC-BY-SA stehen.

Meine Frage: Kann ich die Videos gleichzeitig unter CC-BY-SA und CC-BY-NC-ND stellen? Ich weiß, dass sich beide Lizenzen gegenseitig ausschließen. Ist es aber möglich, als Urheber sein Werk unter beiden Lizenzen zu stellen, so dass sich ein Dritter aussuchen kann, unter welcher Lizenz er das Werk benutzt und weiterverbreitet? Kann ich in solchen Videos Bilder verwenden, die unter CC-BY-SA lizenziert sind?

Viele Grüße und danke für eure Antwort, Stephan Kulla (Diskussion) 15:42, 27. Jun. 2015 (CEST)

Multi-Licensing ist kein Problem, solange mindestens eine der Lizenzen die hiesigen Anforderungen erfüllt. Siehe hier. --Blutgretchen (Diskussion) 16:14, 27. Jun. 2015 (CEST)
Für Commons ist es kein Problem, aber vielleicht für Creativ Commons und vor allem für den künftigen Benutzer, denn der braucht nur den Autor dazu schreiben. Bei der NC Lizenz hat er kein Share alike dabei muss also die Lizenz nicht angeben. Trotzdem kann in jemand wegen URV belangen, da er bei der ersten Lizenz angeben muss. Also von der Seite schließen sich doch die beiden vom Prinzip her aus. Das das Commons egal ist, istz eine andere Sache. --K@rl 16:31, 27. Jun. 2015 (CEST)
Creative Commons sieht laut Aussage in seiner FAQ ebenso kein Problem im Multi-Licensing: All CC licenses are non-exclusive: creators and owners can enter into additional, different licensing arrangements for the same material at any time (often referred to as “dual-licensing” or “multi-licensing”). Siehe hier. Wenn den Benutzer jemand wegen URV zu belangen versucht, kann dieser ohne Problem auf die Lizenz des von ihm genutzten Mediums hinweisen. --Blutgretchen (Diskussion) 16:56, 27. Jun. 2015 (CEST)
Vielen Dank für die schnelle Antwort! ;-) Stephan Kulla (Diskussion) 20:55, 27. Jun. 2015 (CEST)
@Karl Gruber: „Bei der NC Lizenz hat er kein Share alike dabei muss also die Lizenz nicht angeben.“ – Das ist allerdings Unsinn; Share Alike regelt die Lizenzierung abgeleiteter Werke, die Lizenz muss auch bei CC-BY-NC-ND angegeben werden. Share Alike macht an der Stelle keinen Sinn, da wegen der ND-Klausel (No Derivatives) abgeleitete Werke nicht erstellt werden dürfen, daher wäre der Passus widersprüchlich zur ND-Klausel.
@Stephan Kulla: Die Lizenzen schließen sich nicht gegenseitig aus und Multilizenzierung ist möglich. Die CC-BY-NC-ND-Lizenz wäre an der Stelle aber völlig wirkungslos, da die Verbote der kommerziellen Nutzung und der Erstellung abgeleiteter Werke unter CC-BY-SA erlaubt werden. Multilizenzierung bedeutet: Der Nachnutzer kann sich eine der Lizenzen aussuchen. Grüße, Yellowcard (D.) 11:55, 28. Jun. 2015 (CEST)

@Stephan Kulla: Mal interessehalber:

  • Welche Plattform arbeitet den auf CC-BY-NC-ND? Da dieses maximal eingeschränkte CC-Lizenz mit nur wenigen anderen kompatibel ist, dürfte die doch echt Probleme haben an freie Inhalte zu kommen?!
  • Was wird das denn für ein Video? Ein selbstgedrehter Realfilm oder eine selbstgezeichnete Animation ausschließlich mit eigenem Ton? Oder greifst Du auch auf irgendwelche Assets (Musik, Grafiken usw.) von anderen Urhebern zurück? In letzterem Fall müssten deren Lizenzen nämlich auch eine Veröffentlichung unter CC-BY-SA und CC-BY-ND-NC kompatible sein... // Martin K. (Diskussion) 18:31, 28. Jun. 2015 (CEST)

Die letzte Frage von Stephan Kulla wurde bisher nicht wirklich beantwortet, "Kann ich in solchen Videos Bilder verwenden, die unter CC-BY-SA lizenziert sind?" - das scheint mir sehr problematisch; schliesslich fordert die CC-BY-SA "share alike"; ein Werk, das CC-BY-SA-Werke beinhaltet, muss also seinerseits unter diese Lizenz gestellt werden. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man für Material, das nicht von einem selbst stammt, sondern das unter CC-BY-SA benutzt und integriert wird, nun auch noch zusätzlich eine CC-BY-NC-ND vergeben kann. Denkbar wäre vielleicht ein Konstrukt mit einer Zusatzlizenz CC-BY-NC-ND ausdrücklich "mit Ausnahme folgenden Materials ...", wonach das benutzte CC-BY-SA-Material aufgezählt würde. Gestumblindi 21:52, 28. Jun. 2015 (CEST)

Oh, das hatte ich überlesen.
Meines Erachtens ist ein Film kein Sammelwerk, sondern ein abgeleitetes Werk. Womit es (a) unter CC-BY-SA stehen und (b) diese Attribution auch bei allen anderen Verwendungen angegeben werden müsste. Ich bezweifle aber, dass das mit CC-BY-NC-ND vereinbar ist. // Martin K. (Diskussion) 22:00, 28. Jun. 2015 (CEST)
@Martin K.: Die Videos sind so ähnlich wie c:File:Mengenverknüpfungen.webm. Die Namensnennung bei den Bildern findet sich am Ende des Videos. Bei den geplanten Videos möchte ich zum Teil Bilder von anderen Urhebern benutzen, die unter CC-BY-SA stehen. Ist das in Ordnung, wenn das Video am Ende eine Doppellizenz CC-BY-SA und CC-BY-NC-ND besitzt? Viele Grüße, Stephan Kulla (Diskussion) 00:13, 29. Jun. 2015 (CEST)
Ich denke nicht, dass das geht - du kannst nun mal kein fremdes CC-BY-SA-Material unter die CC-BY-NC-ND stellen, siehe oben. Es sei denn eben evtl. du würdest das aufdröseln mit genauer Angabe, welche Teile des Videos ausschliesslich unter CC-BY-SA stellen, aber Martin dürfte wohl recht damit haben, dass ein "Film kein Sammelwerk, sondern ein abgeleitetes Werk" ist. Gestumblindi 03:12, 29. Jun. 2015 (CEST)
Dann fasse ich es mal zusammen: Doppellizenz geht, solange alle Materialien entweder von mir stammen oder ich Materialien unter CC0 bzw. CC-BY von Dritten verwende. Ich kann die Doppellizenz mit CC-BY-NC-ND jedoch dann nicht verwenden, wenn ich Bilder Dritter unter CC-BY-SA verwenden möchte. Richtig? -- Stephan Kulla (Diskussion) 10:39, 29. Jun. 2015 (CEST)
So sehe ich es, andere mögen es anders sehen ;-) Gestumblindi 21:00, 29. Jun. 2015 (CEST)
Ich ebenfalls, wobei im Fall der CC-BY-Lizenz natürlich die Lizenzbedingungen eingehalten werden müssen, das heißt insbesondere Nennung von Namen und Lizenz des Urhebers. Grüße, Yellowcard (D.) 22:43, 29. Jun. 2015 (CEST)

(digitale) Bilder von medizinischen Untersuchungsverfahren[Bearbeiten]

Hallo, wie sieht das eigentlich aus bei digitalen Radiologiebildern (Röntgen, MRT, CT…). Wer hat die Rechte an den Bilder und wer darf sie wie nutzen? Abgebildet ist der Patient, bezahlt werden sie idR von der Krankenkasse und den Auslöser beim entsprechendem Gerät hat die/der [[6]] betätigt. Kann mir hier jmd die recht komplexe Frage beantworten? Grüße --Unterstrichmoepunterstrich (Diskussion) 00:15, 30. Jun. 2015 (CEST)

Datei:Schreiben Karl Hans Sahm 17.04.1970.pdf[Bearbeiten]

Passt da die angegebene Lizenz? Bitte entsprechend sichten oder DÜP-Baustein eintragen. Danke. --Leyo 00:57, 30. Jun. 2015 (CEST)