Zwölfzylinder
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Der Zwölfzylinder ist eine Bauart von Hubkolben-Motoren.
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[Bearbeiten] Beschreibung
[Bearbeiten] Bauarten
Er ist meistens als V-Motor ausgeführt, selten als Boxermotor (nur für Rennzwecke) und noch seltener als Reihenmotor (nur als Schiffsmotor). Er kann sowohl als Otto- wie auch als Dieselmotor ausgelegt sein. Diese Motoren sind im PKW-Bau fast immer wassergekühlt, in seltenen Fällen bei LKW früher auch luftgekühlt.
[Bearbeiten] Anwendungen
Zwölfzylinder-Motoren werden in PKW der Oberklasse sowie in Sportwagen und Supersportwagen eingebaut. Daneben gibt es sie auch als Antrieb von Schienenfahrzeugen (Diesellokomotiven und seltener Dieseltriebwagen), kleineren und großen Schiffen (als V-Motor oder Reihenmotor). V12-Motoren sind darüberhinaus auch die am häufigsten gebauten Panzermotoren, und werden auch als stationäre Kraftwerks-Motoren verwendet.
Früher waren V12-Motoren häufig auch als Flugzeugmotoren zu finden, vor allem während des Zweiten Weltkriegs bei allen kriegsführenden Mächten sowie noch wenige Jahre danach auch in Passagier- und Frachtflugzeugen.
[Bearbeiten] Laufruhe
Zwölfzylinder-V-Motoren besitzen vor allem als Ottomotoren eine exzellente Laufruhe, da in ihnen die freien Massekräfte noch stärker als beim Achtzylinder V- oder auch dem Reihenmotor ausbalanciert sind.
Sie besitzen aufgrund der vielen Zylinder ein sehr gleichförmiges Motorgeräusch. Letzteres kann jedoch wie auch die Laufruhe speziell bei einer Serie von Sportwagen-Triebwerken italienischer Bauart (180° V-Motor in einigen Ferrari-Modellen) wegen der anderen Kurbelwellen-Kröpfung bzw. Zündfolge etwas variieren und ist in diesem speziellen Fall etwas weniger kultiviert. Der einzige Vorteil dieser Bauart ist die bauartbedingte Möglichkeit, sehr hohe Drehzahlen zu fahren.
[Bearbeiten] Weitere Verwendungen
Als fahrbare und stationäre Notstromaggregate.

