Al Martino

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Icon tools.svg Dieser Artikel wurde im Portal Charts und Popmusik/Baustellen zur Verbesserung eingetragen. Hilf mit, ihn zu bearbeiten, und beteilige dich an der Diskussion!
Vorlage:Portalhinweis/Wartung/Charts und Popmusik/Baustellen

Charts und Diskografie unvollständig, Chartbox in Tabelle umwandeln --Ronomu (Disk ♥) 02:17, 26. Jun. 2014 (CEST)

Al Martino (2005)
Al Martino (2005)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Here in My Heart
  US 1 5.1952 (19 Wo.) [1]
  UK 1 27.9.1952 (26 Wo.) [2]
Take My Heart
  US 12 6.1952 (8 Wo.)
  UK 9 22.11.1952 (6 Wo.)
Now
  UK 3 31.3.1953 (13 Wo.)
Rachel
  US 30 2.1953 (1 Wo.)
  UK 10 11.7.1953 (10 Wo.)
Be Mine
  UK 20 17.10.1953 (1 Wo.)
Wanted
  UK 4 5.6.1954 (18 Wo.)
The Story of Tina
  UK 10 2.10.1954 (8 Wo.)
The Man from Laramie
  UK 19 24.9.1955 (6 Wo.)
I Can't Get You Out of My Heart
  US 44 5.1959 (9 Wo.)
Summertime
  UK 49 2. 4.1960 (1 Wo.)
I Love You Because
  US 3 6.4.1963 (16 Wo.)
  UK 48 31. 8.1963 (1 Wo.)
Painted, Tainted Rose
  US 15 20.7.1963 (12 Wo.)
Living a Lie
  US 22 26.10.1963 (10 Wo.)
I Love You More and More Every Day
  US 9 1.2.1964 (11 Wo.)
Tears and Roses
  US 20 16.5.1964 (8 Wo.)
Always Together
  US 33 15.8.1964 (8 Wo.)
We Could
  US 41 1.11.1964 (6 Wo.)
Spanish Eyes
  US 15 27.11.1965 (12 Wo.)
  UK 49 22.8.1970 (1 Wo.)
  UK 5 14.7.1973 (21 Wo.)
  DE 3 26.3.1966 (35 Wo.) [3]
  AT 3 15.4.1966 (12 Wo.) [4]
Think I'll Go Somewhere
  US 30 3.1966 (8 Wo.)
Daddy's Little Girl
  US 42 1.1967 (9 Wo.)
Mary in the Morning
  US 27 5.1967 (8 Wo.)
To the Door of the Sun
  US 17 12.1974 (16 Wo.)
Volare
  US 33 11.1975 (10 Wo.)
  DE 41 8.3.1976 (3 Wo.)
The Next Hundred Years
  US 49 12.1977 (8 Wo.)
  DE 31 15.4.1978 (4 Wo.)
[1]

[2] [3]

[4]

Al Martino (* 7. Oktober 1927 in Philadelphia, Pennsylvania; † 13. Oktober 2009 in Springfield, Pennsylvania; eigentlich Alfred Cini) war ein US-amerikanischer Sänger.

Leben[Bearbeiten]

Alfred Cini wurde als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er folgte beruflich zunächst seinem Vater und arbeitete im Familienbetrieb als Maurer und schlug sich in Nebenjobs als Boxer und in Bars durch.

Er freundete sich mit dem sechs Jahre älteren Sänger Mario Lanza an. Spätestens nach dessen Durchbruch als gefeierter Opernstar entschloss sich Cini, eine Karriere als Sänger zu beginnen. Als Künstlername entwarf er Al Martino, indem er seinen Vornamen kürzte und den Familiennamen seines Großvaters annahm.

Zunächst trat er in einigen Nachtbars in Philadelphia auf. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er bei den Marines im Pazifik und nahm unter anderem an der Schlacht um Iwojima teil, bei der er verwundet wurde. 1948 holte ihn Mario Lanza nach New York. Nach dem Gewinn eines Talentwettbewerbes erhielt er 1950 einen Vertrag bei dem kleinen Plattenlabel BBS. 1952 erschien Martinos erste Single: Here in My Heart. Sie wurde zu einem Welterfolg und war am 14. November 1952 der erste Nummer-eins-Hit in der neu geschaffenen britischen Hitparade. Daraufhin bot ihm Capitol Records, damals eine der größten Plattenfirmen der USA, einen Vertrag an. Auf Capitol erschienen weitere Hits wie Take My Heart, Now und Rachel.

Diese Erfolge machten die US-amerikanische La Cosa Nostra auf Martino aufmerksam.

„The mob came to Philadelphia from New York and told him they wanted to buy my contract, first in a gentlemanly way and then forcefully, …“
„Der Mob kam von New York nach Philadelphia, um ihm [dem Manager] zu sagen, dass sie meinen Vertrag wollten; zuerst freundlich, dann nachdrücklich.“

Al Martino[5]

Al Martino kaufte sich mit 75.000 US-Dollar frei, zog es aber vor, die nächsten sieben Jahre in England zu verbringen, wodurch die US-Karriere zunächst abbrach. Erst nach dem Tod des involvierten Mobsters konnte er in den USA seine Karriere fortsetzen. 1965 landete er mit Spanish Eyes, einer Komposition, die Bert Kaempfert eigentlich für Freddy Quinn geschrieben hatte, einen weiteren internationalen Erfolg und Evergreen.

Seine Erfahrung mit der US-amerikanischen Cosa Nostra konnte er dann 1972 in seiner Rolle als Johnny Fontane in Francis Ford Coppolas Spielfilm Der Pate verarbeiten, in dem er einen Sänger spielte, der mit Hilfe der Mafia eine Filmkarriere machen möchte. 1974 spielte er dieselbe Rolle in Der Pate – Teil II und 1990 in Der Pate – Teil III.

Im September 1993 erzielte Al Martino mit dem von Dieter Bohlen produzierten Album The Voice to Your Heart einen großen Erfolg. Eine geplante Deutschland-Tournee im September 2007 zusammen mit dem deutschen Volksmusiker Heino zugunsten von Herzenswünsche, einer Organisation, die krebskranken Kindern Wünsche erfüllt, wurde jedoch abgesagt.

Privates[Bearbeiten]

Al Martino war 41 Jahre mit seiner Frau Judi verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Alison, Alana und Alfred. Er starb an Herzversagen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1959: Al Martino
  • 1960: Swing Along with Al Martino
  • 1962: The Exciting Voice of Al Martino
  • 1962: The Italian Voice of Al Martino
  • 1963: I Love You Because
  • 1963: Painted, Tainted Rose
  • 1963: Love Notes
  • 1964: A Merry Christmas
  • 1964: I Love You More and More Every Day/Tears and Roses
  • 1964: Living a Lie
  • 1965: My Cherie
  • 1965: Somebody Else Is Taking My Place
  • 1965: We Could
  • 1966: Spanish Eyes
  • 1966: Think I’ll Go Somewhere and Cry Myself to Sleep
  • 1966: This Is Love
  • 1967: Daddy’s Little Girl
  • 1967: This Love for You
  • 1967: Mary in the Morning
  • 1968: Love Is Blue
  • 1968: This Is Al Martino
  • 1969: Jean
  • 1969: Sausalito
  • 1970: Can’t Help Falling in Love
  • 1970: My Heart Sings
  • 1972: Love Theme from 'The Godfather'
  • 1975: To the Door of the Sun
  • 1976: In Concert: Recorded with the Edmonton Symphony Orchestra (live)
  • 1978: Al Martino Sings
  • 1978: Al Martino
  • 1982: All of Me
  • 1993: The Voice to Your Heart
  • 1994: My Foolish Heart

Songs[Bearbeiten]

  • 1952: Here in My Heart
  • 1965: Blue Spanish Eyes
  • 1993: Lady Rosalita
  • 1993: Spanish Ballerina
  • 1994: Volare (New Version)
  • 2001: Come Share the Wine

Trivia[Bearbeiten]

  • Die deutsche Schlagersängerin Kristina Bach widmete Martino und seinen Liedern den Titel Hörst Du denn noch immer Al Martino?[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Billboard Magazine
  2. a b New Musical Express
  3. a b Hitbilanz Deutsche Chart Singles 1956–1980, Günter Ehnert (Hrsg.), Taurus Press 1987, ISBN 3-922542-24-7
  4. a b Chartdiskografie Österreich
  5. Gangster Rap.(Al Martino tells of personal experiences with the 'mob') (Brief Article) im Los Angeles Magazine vom 1 Juli 2000 von Scott Huver (englisch)
  6. Hörst du denn noch immer Al Martino. last.fm, abgerufen am 25. Mai 2014 (deutsch).