Altnau

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BW

Altnau
Wappen von Altnau
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau
Bezirk: Kreuzlingenw
Gemeindenummer: 4641i1f3f4
Postleitzahl: 8595
Koordinaten: 736172 / 27557147.6166699.250002398Koordinaten: 47° 37′ 0″ N, 9° 15′ 0″ O; CH1903: 736172 / 275571
Höhe: 398 m ü. M.
Fläche: 6.67 km²
Einwohner: 1986 (31. Dezember 2009)[1]
Website: www.altnau.ch
Karte
Karte von Altnau
ww

Altnau (in einheimischer Mundart [ˈɑ̞ltnɑʊ̯])[2][3] ist ein Dorf und eine politische Gemeinde im Bezirk Kreuzlingen des Schweizer Kantons Thurgau.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Altnau liegt am Südufer des Bodensees auf der Moräne des früheren Rheingletschers und grenzt an die Gemeinden Güttingen, Langrickenbach und Münsterlingen.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Jahr 787 wird das Dorf als Althinouva erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname setzt sich zusammen entweder aus dem althochdeutschen Personennamen Alto/Aldo oder dem Adjektiv alt und dem Hintergliede ouwa ‚Land am Wasser, Au‘.[2][3]

Das Dorf war bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark landwirtschaftlich geprägt. Auch heute sind noch rund 20% der ca 450 Altnauer Arbeitsplätze im primären Sektor angesiedelt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Evangelische Kirche von Altnau

In Altnau befindet sich der erste Obstlehrpfad der Schweiz. Der neun Kilometer lange Rundweg führt durch die Ortsnahen Obstplantagen und erklärt an 16 Tafeln den Weg des Apfels von der Blüte bis zur Frucht.[4]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Altnau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden
  2. a b Eugen Nyffenegger/Oskar Bandle & al.: Thurgauer Namenbuch 1.1: Die Siedlungsnamen des Kantons Thurgau (A–I). Huber, Frauenfeld 2003, ISBN 978-3-7193-1309-8, p. 195f. s. v. Altnau. Dortige Lautschrift: á͈ltnąu̯.
  3. a b Andres Kristol: Altnau TG (Kreuzlingen) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 86. Angegebene Lautschrift: [ˈɑltnɑʊ].
  4. Urlaubsideen rund um den Apfel. Lehrpfad, Museen und Feste. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 6.
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