Romanshorn
| Romanshorn | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Thurgau (TG) |
| Bezirk: | Arbon |
| BFS-Nr.: | 4436 |
| Postleitzahl: | 8590 |
| UN/LOCODE: | CH RMH |
| Koordinaten: | 746331 / 27025347.5666689.383334406Koordinaten: 47° 34′ 0″ N, 9° 23′ 0″ O; CH1903: 746331 / 270253 |
| Höhe: | 406 m ü. M. |
| Fläche: | 8.7 km² |
| Einwohner: | 10'129 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 1164 Einw. pro km² |
| Website: | www.romanshorn.ch |
| Karte | |
Romanshorn ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Die ältesten Spuren des Ortes gehen auf das Jahr 779 zurück. Die Alte Kirche ist noch heute Zeuge der Vergangenheit. Romanshorn war jahrhundertelang ein wichtiger «Aussenposten» des Klosters St. Gallen. Das Dorf entwickelte sich allerdings erst dann sprunghaft, als ein Hafen gebaut wurde und die Eisenbahn 1855 von Zürich her den Ort erreichte. Damit war der Verkehrsort Romanshorn geboren.
Geographie[Bearbeiten]
Romanshorn ist eine Gemeinde am südlichen Bodensee-Ufer. Die «Stadt am Wasser» erreichte im April 2012 die Grenze von 10'000 Einwohnern und gilt seitdem als Stadt. Der Ort ist begünstigt durch seine Verkehrslage. Romanshorn hat den nach Wasserfläche grössten Hafen am Bodensee. Eine Autofähre verbindet Romanshorn mit Friedrichshafen, Züge fahren in Richtung Rorschach, Winterthur, St. Gallen und Kreuzlingen.
Romanshorn hat ein landschaftlich reizvolles Hinterland mit einem grossen Wald, der den nationalen Binding-Preis für vorbildliche Forstbewirtschaftung erhalten hat. Besonders von Bedeutung sind die vielfachen Bildungsmöglichkeiten am Ort, aber auch das reiche Angebot an Freizeiteinrichtungen zu Wasser und zu Land. Eine moderne Eishalle gehört zum sportlichen Angebot wie ein viel besuchtes Seebad. Romanshorn ist ebenfalls ein Ausgangspunkt für Wanderer, Skater und Biker.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bildung[Bearbeiten]
Besonders von Bedeutung sind die vielfachen Bildungsmöglichkeiten am Ort. An öffentlichen Schulen bietet Romanshorn eine Primar- und Sekundarschule sowie eine Kantonsschule.[2] Daneben existieren auch das Heilpädagogische Zentrum Romanshorn, die Musikschule des Musikkollegiums Romanshorn und die Thurgauische Sprachheilschule. Weiterhin ist in Romanshorn die Privatschule SBW mit dem «Haus des Lernens» und der «SBW Neue Medien AG» angesiedelt, letztere bietet eine Ausbildung als Mediamatiker an. Romanshorn ist dank seiner guten Erreichbarkeit ein zentraler Schulstandort im Oberthurgau.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Romanshorn war einst ein eigentliches «Eisenbahnerdorf». Mittlerweile ist daraus ein moderner Industrieort geworden mit breiter Diversifikation: Kunststofferzeugnisse, Maschinenindustrie, Chemie, Pharma, usw. Da es sich durchwegs um kleinere und mittlere Unternehmen handelt, hat die Wohnqualität ihren hohen Standard behalten können. In rund 600 Betrieben werden um die 5000 Arbeitsplätze angeboten. Von grosser Bedeutung ist auch der Dienstleistungssektor.
Ein schweizweit bekanntes Unternehmen ist die Firma Max Zeller Söhne AG, welche bereits seit mehr als 140 Jahren besteht. Das Unternehmen mit rund 90 Mitarbeitern produziert Phytopräparate (pflanzliche Heilmittel).
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Guido Baumann (1926–1992), Journalist und Fernsehmann
- Carl Brüschweiler (1878–1956), Statistiker
- Peter Dschulnigg (1943–2011), römisch-katholischer Theologe
- Johannes Gees (* 1960), Künstler und Medienproduzent
- Paul Lascaux, eigentlich Paul Ott (Schriftsteller), (* 1955), Schriftsteller
- Doris Quarella (1944–1998), Fotografin.
- Max Zeller-Fehr (1881–1954), Apotheker, Unternehmer
- Max Zeller (1913–1961), eigentl. Max Eduard Zeller, Unternehmer
- Maria Stader (1911–1999), eigentl. Maria Molnár, lyrische Sopranistin
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ Website der Kantonsschule Romanshorn
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