Armenisches Hochland

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Armenisches Hochland
Satellitenbild des Hochlands

Satellitenbild des Hochlands

Höchster Gipfel Ararat (5165 m)
Lage Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Iran, Türkei
Armenisches Hochland (Kaukasus)
Armenisches Hochland
Koordinaten 40° 31′ N, 44° 12′ O40.52307144.1951875165Koordinaten: 40° 31′ N, 44° 12′ O
Kleiner und Großer Ararat

Kleiner und Großer Ararat

Armenisches Hochland, Schluchten des Achurjan, Nebenfluss des Aras'

Armenisches Hochland, Schluchten des Achurjan, Nebenfluss des Aras'

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Das Armenische Hochland (armenisch Հայկական լեռնաշխարհ), im Deutschen auch Ararathochland genannt, bildet den zentralen Teil des nordanatolisch-nordiranischen Kettengebirges und liegt am Südrand des Kaukasus.[1]

Es umfasst Gebiete der Türkei (vor allem die ehemaligen armenischen Provinzen des Osmanischen Reiches), des Iran, Georgiens, Aserbaidschans und fast vollständig die heutige Republik Armenien. Im 17. Jahrhundert standen rund neun Zehntel des Armenischen Hochlandes unter osmanischer Herrschaft. Viele Gebirge im Armenischen Hochland stellen eine Aneinanderreihung von Vulkanen dar. Zu diesen zählen das Dschawacheti-Gebirge, das Arsiani-Gebirge (Yalnızçam Dağları), das Geghamgebirge und der Haykakan Par (Ağri Dağları).[1] Die höchste Erhebung ist der 5137 m hohe Ararat, ein erloschener Vulkan. Große Seen sind der Vansee und der Sewansee.

Teilgebirge[Bearbeiten]

Im Folgenden sind einige wichtige Bergketten des Armenischen Hochlands aufgelistet:[1]

Berge (Auswahl)[Bearbeiten]

Im Folgenden sind eine Reihe von Gipfeln im Armenischen Hochland in West-Ost-Richtung aufgelistet:

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

  • Süphan Dağı (4058 m) (38.92527777777842.8244444444444058), Türkei
  • Ararat (5137 m) (39.70194444444444.2972222222225137), Türkei
  • Aragaz (4090 m) (40.52307144.1951874090), Armenien
  • Kaputdschugh (3904 m) (39.16666666666746.0083333333333904), Armenien/Aserbaidschan
  • Sabalan (4811 m) (38.26666666666747.8333333333334811), Iran

Begriffskonflikt[Bearbeiten]

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In den 1980ern wurden in den türkischen Schulen aufgrund anhaltender Bombenanschläge auf türkische Auslandsvertretungen durch armenische Asalaterroristen und damit verbundenem wachsenden öffentlichen Druck auf Anordnung des damaligen türkischen Bildungsministeriums Begriffe, wie Armenisches Hochland oder Pontische Bergkette, die auf die einheimischen Völker Anatoliens hindeuteten, in den Atlanten ausländischer Herkunft mit spitzen Gegenständen unleserlich gemacht oder gänzlich ausradiert. In vielen Atlanten nichttürkischer Herkunft trifft man heute noch die Bezeichnung Armenisches Hochland für Hochland von Ostanatolien an.

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Mensching und Eugen Wirth: Fischer Länderkunde: Nordafrika und Vorderasien. Frankfurt am Main 1989, S. 258ff.
  • dtv-Perthes Weltatlas: Band 1 - Naher Osten. Darmstadt 1985, S. 9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Armenisches Hochland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Artikel Armenisches Hochland in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)