Armenisches Hochland

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Armenisches Hochland, Schluchten des Achurjan, Nebenfluss des Aras'
Satellitenbild des Hochlands

Das Armenische Hochland (armenisch Հայկական լեռնաշխարհ), im Deutschen auch Ararathochland genannt, liegt am südöstlichen Rand des Kaukasus.

Es umfasst Gebiete der Türkei (vor allem die ehemaligen armenischen Provinzen des Osmanischen Reiches), des Iran, Georgiens und fast vollständig die heutige Republik Armenien. Im 17. Jahrhundert standen rund neun Zehntel des Armenischen Hochlandes unter osmanischer Herrschaft. Die höchste Erhebung ist der 5137 m hohe Ararat, ein erloschener Vulkan. Große Seen sind der Vansee und der Sewansee.

Begriffskonflikt[Bearbeiten]

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In den 1980ern wurden in den türkischen Schulen aufgrund anhaltender Bombenanschläge auf türkische Auslandsvertretungen durch armenische Asalaterroristen und damit verbundenem wachsenden öffentlichen Druck auf Anordnung des damaligen türkischen Bildungsministeriums Begriffe, wie Armenisches Hochland oder Pontische Bergkette, die auf die einheimischen Völker Anatoliens hindeuteten, in den Atlanten ausländischer Herkunft mit spitzen Gegenständen unleserlich gemacht oder gänzlich ausradiert. In vielen Atlanten nichttürkischer Herkunft trifft man heute noch die Bezeichnung Armenisches Hochland für Hochland von Ostanatolien an.

Bilder[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Horst Mensching und Eugen Wirth: Fischer Länderkunde: Nordafrika und Vorderasien. Frankfurt am Main 1989, S. 258ff.
  • dtv-Perthes Weltatlas: Band 1 - Naher Osten. Darmstadt 1985, S. 9