Aubach (Aar)

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Aubach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 25886
Lage Hessen; Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Aar → Lahn → Rhein → Nordsee
Quelle in der Nähe der Gottscheds Höhe zwischen Strinz-Margarethä und Wingsbach
50° 11′ 46″ N, 8° 11′ 54″ O50.1962388888898.1983861111111417
Quellhöhe ca. 417 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Aarbergen-Kettenbach in die Aar50.2452416666678.0643777777778188Koordinaten: 50° 14′ 43″ N, 8° 3′ 52″ O
50° 14′ 43″ N, 8° 3′ 52″ O50.2452416666678.0643777777778188
Mündungshöhe ca. 188 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 229 m
Länge 15,1 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 54,889 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

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Der Aubach ist der größte Zufluss der Aar im Lahn-Einzugsgebiet in Hessen, der deren östliches Einzugsgebiet entwässert.

Verlauf[Bearbeiten]

Der Aubach mündet bei Aarbergen-Kettenbach in die Aar und durchläuft die Orte Hohenstein-Strinz-Margarethä, Hohenstein-Hennethal und Aarbergen-Kettenbach. Seine Quelle befindet sich in der Nähe der Gottscheds Höhe zwischen Strinz-Margarethä und Wingsbach, wo auch die Wingsbach entspringt. Der wichtigste Nebenbach des Aubachs ist der Fischbach, der durch Niederlibbach und Hünstetten-Strinz-Trinitatis fließt und in Hennethal in den Aubach mündet.

Geomorphologie[Bearbeiten]

An der Oberläufen und im Unterlauf entspricht die Talform einem Kerbsohlental, im Mittellauf örtlich auch einem Kerbtal. Das Tal könnte sich nach neueren Untersuchungen während der Weichsel-Kaltzeit noch einmal stark vertieft haben. [1] Besonders an den Hängen des Mittellaufs sind zudem zahlreiche holozäne Runsen ausgebildet, die die Folge früherer nutzungsbedingter Entwaldung sind. [2]

Name[Bearbeiten]

Der Name Aubach stammt vermutlich aus der Neuzeit und leitet sich von der verbreiteten Nutzung der teils relativ breit ausgebildeten Aue des Bachs als Dauergrünland ab. Der historische Name des Aubachs ist Strinzbach oder Strinzepha. Sein Mittel- und Unterlauf werden auch als Scheidertal bezeichnet, was nach Vermutungen von Historikern und Geografen durch die jahrhundertelange Grenzlage zwischen der Niedergrafschaft Katzenelnbogen (später Landgrafschaft Hessen) und dem Hause Nassau-Idstein bedingt ist. [3] Im Aubachtal existierten früher mehrere Mühlen, u. a. die heute noch existierende Obermühle bei Hennethal, in der es ein Restaurant und ein Hotel gibt.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Faltersbach (links)
  • Hengstbacher Graben (links)
  • Roemersbach (links)
  • Assbach (links)
  • Fischbach (rechts)
  • Daisbach (rechts)
  • Dorfbach (rechts)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Stolz & Jörg Grunert (2012): Observation on the inclination of clasts in perglacial cover-beds in the Rhenish Massif (Germany). - Zeitschrift für Geomorphologie N.F. Supplement 56, 4, S. 55-76
  2. Christian Stolz (2008): Historisches Grabenreißen im Wassereinzugsgebiet der Aar zwischen Wiesbaden und Limburg. - Geologische Abh. Hessen, 117. Wiesbaden. 138 S.
  3. Weckmüller, F. (1986): Was bedeutet eigentlich der Ortsname Strinz? In: Heimatjahrbuch des Rheingau-Taunus-Kreises 1987. Bad Schwalbach. S. 119.