Rheingau-Taunus-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rheingau-Taunus-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rheingau-Taunus-Kreises hervorgehoben50.1484027777788.0732638888889Koordinaten: 50° 9′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Verwaltungssitz: Bad Schwalbach
Fläche: 811,48 km²
Einwohner: 181.190 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 223 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: RÜD, SWA
Kreisschlüssel: 06 4 39
Kreisgliederung: 17 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Heimbacher Straße 7
65307 Bad Schwalbach
Webpräsenz: www.rheingau-taunus.de
Landrat: Burkhard Albers (SPD)
Lage des Rheingau-Taunus-Kreises in Hessen
Kassel Landkreis Kassel Werra-Meißner-Kreis Schwalm-Eder-Kreis Landkreis Waldeck-Frankenberg Landkreis Hersfeld-Rotenburg Landkreis Fulda Vogelsbergkreis Landkreis Marburg-Biedenkopf Lahn-Dill-Kreis Landkreis Limburg-Weilburg Landkreis Gießen Main-Kinzig-Kreis Wetteraukreis Rheingau-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Kreis Groß-Gerau Frankfurt am Main Offenbach am Main Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-Dieburg Kreis Bergstraße Kreis Bergstraße Odenwaldkreis Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz Bayern Nordrhein-Westfalen Niedersachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Im Rheingau-Taunus-Kreis bei Rüdesheim befindet sich mit dem Niederwalddenkmal eines der bedeutenden Gedenkbauwerke Deutschlands (Aufnahme: 2014 nach der Sanierung).

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen. Kreisstadt ist Bad Schwalbach, die zwei Verwaltungs-Außenstellen befinden sich in Rüdesheim am Rhein und Idstein.

Der Kreis entstand 1977 aus einem Zusammenschluss von Rheingaukreis und Untertaunuskreis. Eine Besonderheit stellt dar, dass von der Einwohnerzahl her gesehen die Kreisstadt Bad Schwalbach nur die siebtgrößte Gemeinde sowie die Stadt Rüdesheim am Rhein nur die neuntgrößte Gemeinde des Landkreises ist.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet umlagert die Westhälfte des Taunushauptkamms, wobei der ehemalige Kreisteil Untertaunus sich nördlich von Wiesbaden im westlichen Hintertaunus erstreckt. Der Rheingau gruppiert sich westlich davon jenseits des tief eingeschnittenen Walluftals nördlich und südlich um das Rheingaugebirge mit Siedlungsschwerpunkt und Weinanbau in Rheinufernähe und Taunusvorland. Ansonsten erstrecken sich im Rheingaugebirge und im Wispertaunus ausgedehnte Waldgebiete, die zu den größten in Hessen zählen. Der Rhein bildet die südliche Kreis- und Landesgrenze.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet umfasst eine Gesamtfläche von 81.148 Hektar, davon entfallen auf:[2]

Gebäude- und Freifläche 4.456 ha
Betriebsfläche 133 ha
Erholungsfläche 717 ha
Verkehrsfläche 5.173 ha
Landwirtschaftsfläche 23.591 ha
Waldfläche 45.263 ha
Wasserfläche 1.493 ha
Fläche anderer Nutzung 321 ha

Die Waldfläche erreicht als Nutzungsart mit 55,8 Prozent einen in Hessen weit überdurchschnittlichen Anteil. Die Größe der Wasserfläche ist bemerkenswert und übertrifft mit knapp 15 Quadratkilometern die Fläche des Edersees um fast 30 Prozent. Geschuldet ist dieser Reichtum an Wasserflächen dem Anteil des Rheingau-Taunus-Kreises am Inselrhein, der in Höhe des Rheingaus eine Breite von stellenweise 1000 Metern erreicht. Die Kreisgrenze liegt in der Mitte des historischen Hauptfahrwassers.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Nachbarkreise sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Landkreise Limburg-Weilburg, Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis und die kreisfreie Stadt Wiesbaden (alle in Hessen). Im Süden bildet der Rhein die natürliche Grenze zum Land Rheinland-Pfalz. Dort liegt links des Rheins der Landkreis Mainz-Bingen. Im Westen grenzt er an den rheinland-pfälzischen Rhein-Lahn-Kreis.

Geschichte[Bearbeiten]

Der ehemals fränkische Rheingau gehörte von 983 bis 1803 zum Erzstift Mainz und kam dann an Nassau. Der Untertaunus gehörte zur Grafschaft Katzenelnbogen beziehungsweise zum Fürstentum Nassau. Nach 1803 war das ganze heutige Kreisgebiet Teil des Herzogtums Nassau. Infolge des Deutschen Krieges von 1866 wurde Nassau von Preußen annektiert. Es entstand die Provinz Hessen-Nassau. 1867 wurde die Provinz in Kreise eingeteilt und es entstanden so der Rheingaukreis (Kreissitz Rüdesheim/Rhein) und der Untertaunuskreis (Kreissitz Bad Schwalbach). Sie bestanden auch weiter, als das Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg zum Land Hessen kam.

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden beide Kreise am 1. Januar 1977 zum Rheingau-Taunus-Kreis vereinigt. Die Gemeinde Niedernhausen aus dem Main-Taunus-Kreis kam hinzu.[3] Kreisstadt wurde das zentral gelegene Bad Schwalbach.[4]

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[5]

Kommunalwahl im Rheingau-Taunus-Kreis 2011
 %
40
30
20
10
0
35,8 %
30,8 %
18,9 %
7,2 %
5,0 %
2,3 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-4,0 %p
-2,8 %p
+8,6 %p
-0,3 %p
-1,1 %p
+2,3 %p
-2,7 %p
Sitzverteilung im Kreistag 2011
1
19
12
4
3
22
19 12 22 
Von 61 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,8 22 39,8 24 39,1 28
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,8 19 33,6 20 37,2 26
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 18,9 12 10,3 6 10,0 7
FWG Freie Wähler Gemeinschaft Rheingau-Taunus 7,2 4 7,5 5 4,5 3
FDP Freie Demokratische Partei 5,0 3 6,1 4 6,5 5
Linke Die Linke 2,3 1
REP Die Republikaner 2,7 2 2,7 2
Gesamt 100,0 61 100,0 61 100,0 71
Wahlbeteiligung in % 51,4 50,0 55,6

Landräte[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Rheingau-Taunus-Kreis
Blasonierung:

„Schräglinks geteilt: oben in mit goldenen Schindeln bestreutem blauen Feld ein wachsender, rot bewehrter und so gezungter goldener Löwe, unten in Silber ein rotes sechsspeichiges Rad“

Beschreibung:

Der Löwe steht für das ehemalige Herzogtum Nassau und entstammt dem Wappen des ehemaligen Untertaunuskreises. Das farblich umgekehrte Mainzer Rad des Bistums Mainz wurde dem alten Wappen des Rheingaukreises entnommen. Das Wappen vereinigt so die beiden Herrschaftsgebiete. Das Wappen wurde am 22. Januar 1981 verliehen.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Der Rheingau-Taunus-Kreis pflegt seit 1972 eine Patenschaft mit dem Bezirk Wilmersdorf (seit 2001 Charlottenburg-Wilmersdorf) in Berlin, die 1991 zur Partnerschaft wurde. Dazu gehört auch seit 1984 der Weinberg im Stadion Wilmersdorf mit Rebstöcken aus dem Rheingau. Je 100 Reben der Sorten Weißer Riesling und Ehrenfelser werden von den Winzern aus dem Rheingau gekeltert. Aus diesen wird die Wilmersdorfer Rheingauperle, die zu besonderen Anlässen gereicht wird. Erste Ernte war im Herbst 1986. Wer zwischen Mitte Mai und Mitte September nach Berlin reist, kann die Rheingau-Winzer auf dem Rüdesheimer Platz, dem Zentrum des Rheingauviertels in Berlin-Wilmersdorf mit ihrem Weinbrunnen erleben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der internationale Bekanntheitsgrad der Region beruht auf dem Qualitätsweinbau im Rheingau in Verbindung mit der Rheinromantik. Rheingauer Spitzenweine, insbesondere der Riesling (Weißwein), genießen Weltruf. Daneben ist Assmannshausen für seinen Spätburgunder-Rotwein bekannt. Die Verbindung von Weinkultur und Rheinromantik ist ein wesentlicher Motor für den Tourismus, der sowohl Tagesausflügler aus dem Rhein-Main-Gebiet als auch Urlaubsreisende anzieht. Damit ist er ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, dessen unbestrittener Schwerpunkt Rüdesheim, Assmannshausen und das Niederwalddenkmal sind. Für den Großteil des Landkreises, der nicht zum Weinanbaugebiet Rheingau zählt, wurde der Naturpark Rhein-Taunus ins Leben gerufen mit dem Ziel, den Menschen eine naturnahe Erholung zu ermöglichen.

Im Untertaunus (nördliches und östliches Kreisgebiet) hingegen sind allgemeine Landwirtschaft und Industrie ansässig.

In Oestrich-Winkel (Stadtteil Oestrich) befindet sich die EBS Universität für Wirtschaft und Recht. Idstein und Geisenheim sind Standorte von Fachhochschulen.

Verkehr[Bearbeiten]

Rheinpegel an der Bundesstraße 42 bei Stromkilometer 513. Die Anzeige am Pegelstab reicht bis 6,00 Meter. Bei 5,46 Meter wird hier die Fahrbahn überspült, bei 6,08 Meter steht die Leitplanke unter Wasser. Im Jahr 1988 wurde hier ein Pegel von 5,80 Meter erreicht.
Der Rhein bei Erbach im Rheingau mit der größten Rheininsel Mariannenaue

Die einzige Bundesautobahn die durch den Landkreis führt, ist im Osten die A 3. Sie durchquert ihn von Norden nach Süden (Köln–Frankfurt am Main) mit den Anschlussstellen Idstein und Wiesbaden/Niedernhausen.

Die A 66 geht an der Anschlussstelle Wiesbaden-Frauenstein in die B 42 über, die bis Erbach (Rheingau) vierstreifig ausgebaut ist. Von da an verläuft sie, außer in der Ortsdurchfahrt Rüdesheim, als Umgehungsstraße am Rhein entlang Richtung Koblenz (Rheinland-Pfalz). Sie liegt auf einem aufgeschütteten Fahrdamm im Überschwemmungsgebiet, ist aber bei Hochwasser dennoch von Überflutung bedroht. Die erste überflutete Stelle ist ein kurzes Stück mit abgesenkter Fahrbahn zwischen Oestrich und Mittelheim. Die letzte Vollsperrung von Erbach bis Lorchhausen wegen Hochwassers war im Jahr 1993. Weitere Bundesstraßen im Kreisgebiet sind die B 8, B 54, B 260, B 275 und B 417.

Entlang der A 3 führt seit 2002 die Trasse der Schnellfahrstrecke Köln–Frankfurt ohne Halt durch den Kreis. Nächstgelegene ICE-Haltestellen sind Wiesbaden und Limburg an der Lahn. Das Kreisgebiet wird durch zwei Bahnlinien erschlossen, zum einen durch die Rechte Rheinstrecke, die den Rheingau mit Wiesbaden und Koblenz verbindet, und zum Anderen die Main-Lahn-Bahn zwischen Frankfurt bzw. Wiesbaden und Limburg mit vier Stationen im Kreis. Die Aartalbahn, die die Kreisstadt Bad Schwalbach mit Wiesbaden verbunden hat, ist seit 1983 bis auf einen Museumsbahnbetrieb stillgelegt.

Im Süden und Westen hat der Rheingau-Taunus-Kreis Anteil am Rhein als einer internationalen Wasserstraße. Die Kreisgrenze liegt im Prinzip in der Mitte der Fahrrinne und schließt so einige Inseln mit ein. Die größte dieser Inseln ist die Mariannenaue bei Erbach und Hattenheim. Die einzige Rheinbrücke im Kreisgebiet, die Hindenburgbrücke, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Autofähren über den Rhein gibt es von Oestrich-Winkel nach Ingelheim, von Rüdesheim am Rhein nach Bingen und von Lorch nach Niederheimbach. Bei Rüdesheim gibt es einen Schutzhafen mit Wasserschutzpolizeistation. Anlegestellen für die Linienschifffahrt der Köln-Düsseldorfer befinden sich in Eltville, Rüdesheim, Assmannshausen und Lorch. Daneben bieten mehrere hier ansässige Unternehmen fahrplanmäßige Ausflugsfahrten an. In Rüdesheim befinden sich zudem mehrere Liegeplätze für Kabinenschiffe, die auf Flusskreuzfahrt hier festmachen.

Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) ist die lokale Nahverkehrsgesellschaft des Rheingau-Taunus-Kreis. Sie ist Gesellschafterin des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).

Gesundheitseinrichtungen[Bearbeiten]

Im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es mehrere Krankenhaus-Standorte. Ein Kreiskrankenhaus befindet sich jeweils in Bad Schwalbach und in Idstein. In Rüdesheim am Rhein steht das Krankenhaus St. Joseph. Bei Eltville sind die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg und die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Rheinhöhe gelegen und in Kiedrich gibt es das St. Valentinus-Krankenhaus.[6]

Der Rettungsdienst im Kreisgebiet wird im Auftrag des Kreises durch den Malteser Hilfsdienst (MHD), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) durchgeführt und von der Zentralen Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Bad Schwalbach koordiniert.

Über Rettungswagen verfügen die Rettungswachen in

  • Eltville (MHD)
  • Rüdesheim (DRK)
  • Lorch (ASB)
  • Schlangenbad-Wambach (DRK)
  • Bad Schwalbach (DRK)
  • Heidenrod-Egenroth (ASB)
  • Aarbergen-Michelbach (DRK)
  • Taunusstein-Wehen (ASB)
  • Hünstetten-Wallbach (ASB)
  • Idstein (DRK)
  • Waldems-Esch (DRK)
  • Niedernhausen (ASB)

Die Standorte der Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sind

  • Eltville (MHD)
  • Oestrich-Winkel (MHD)
  • Bad Schwalbach (DRK)
  • Taunusstein-Wehen (ASB)
  • Niedernhausen (ASB)

Bibliotheken[Bearbeiten]

Einige Rheingau-Taunus-Bibliotheken (Stadtbücherei Bad Schwalbach, Mediathek Eltville am Rhein, Stadtbücherei Geisenheim, Gemeindebücherei Kiedrich und Gemeindebücherei Walluf) haben als erste öffentliche Bibliotheken in Hessen ein Verbundnetzwerk geschaffen, in welchem ein Fernleihsystem zwischen den teilnehmenden Bibliotheken integriert ist. Auch wurde ein gemeinsamer Online-Verbundkatalog erstellt. Das Bibliotheksportal des Rheingau-Taunus-Kreises wird als Biporta bezeichnet.[7]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Lorch (Rheingau) Rüdesheim am Rhein Geisenheim Oestrich-Winkel Kiedrich Eltville am Rhein Walluf Schlangenbad Bad Schwalbach Heidenrod Aarbergen Hohenstein (Untertaunus) Taunusstein Hünstetten Idstein Niedernhausen Waldems Rheinland-Pfalz Wiesbaden Landkreis Limburg-Weilburg Main-Taunus-Kreis Hochtaunuskreis Kreis Groß-GerauMunicipalities in RÜD.svg
Über dieses Bild

(Einwohner am 31. Dezember 2013[8])

Städte

  1. Bad Schwalbach (10.501)
  2. Eltville am Rhein (16.780)
  3. Geisenheim (11.618)
  4. Idstein (23.836)
  5. Lorch (3788)
  6. Oestrich-Winkel (11.499)
  7. Rüdesheim am Rhein (9733)
  8. Taunusstein (28.515)

Gemeinden

  1. Aarbergen (5949)
  2. Heidenrod (7762)
  3. Hohenstein (5961)
  4. Hünstetten (10.223)
  5. Kiedrich (3905)
  6. Niedernhausen (14.341)
  7. Schlangenbad (6127)
  8. Waldems (5188)
  9. Walluf (5464)

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 15. Januar 1980 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Rheingaukreis gültige Unterscheidungszeichen RÜD zugewiesen. Es wurde von dessen Kreisstadt Rüdesheim am Rhein hergeleitet. Ab dem 1. Januar 1977 war es nur im Teilkreis Rheingau des Rheingau-Taunus-Kreises gültig. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Seit dem 15. August 2013 ist neben RÜD das Unterscheidungszeichen SWA (Bad Schwalbach) erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rheingau-Taunus-Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistik: Flächenstruktur Rheingau-Taunus-Kreis, Stand: 2009 PDF-Datei 11,4 kB
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 385.
  4. Hessenrecht: Gesetz zur Neugliederung des Rheingaukreises und des Untertaunuskreises vom 26. Juni 1974
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Kreiswahl
  6. Krankenhausadressen im Rheingau-Taunus-Kreis
  7. Wiesbadener Kurier Bibliotheksportal "Biporta" mit fünf vernetzten Bibliotheken aus dem Rheingau-Taunus gestartet, abgerufen am 5. November 2008
  8. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)