Audrey Tautou

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Audrey Tautou (Cannes 2012)

Audrey Justine Tautou [odˌʀɛ ʒysˌtin toˈtu] (* 9. August 1976[1][2][3] in Beaumont, Frankreich) ist eine französische Schauspielerin. Bekannt wurde sie 1999 durch die Schöne Venus, zum Star avancierte sie 2001 durch den Film Die fabelhafte Welt der Amélie. Ihr zweiter großer Erfolg wurde 2004 Mathilde – Eine große Liebe. 2009 spielte sie die Hauptrolle in Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft.

Leben[Bearbeiten]

Audrey Tautou wurde als Tochter eines Zahnarztes geboren. Sie wuchs in Montluçon auf.

Nach ihrem mit Auszeichnung bestandenen Abitur besuchte Tautou den Theaterkurs Cours Florent in Paris. Nachdem sie in Kurzfilmen und französischen Fernsehserien (Julie Lescaut) mitgespielt hatte, erhielt sie eine Rolle in dem Film Schöne Venus, für die sie mit dem César ausgezeichnet wurde. Daraufhin bekam sie die Hauptrolle in Jean-Pierre Jeunets Die fabelhafte Welt der Amélie.

2002 spielte Tautou in Wahnsinnig verliebt eine junge Frau, die in obsessiver Liebe einem verheirateten Arzt wie eine Stalkerin folgt, obwohl dieser sie kaum zur Kenntnis genommen hat.

Im Mai 2006 kam The Da Vinci Code – Sakrileg, die Verfilmung des gleichnamigen Buches, in die Kinos. Darin ist Audrey Tautou an der Seite von Tom Hanks zum ersten Mal in einer Hollywood-Produktion zu sehen.

In dem Film Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft (2009) verkörperte sie die Mode-Ikone Coco Chanel während ihrer Lehrjahre. Beinahe zeitgleich mit der deutschen Filmpremiere löste Tautou auch Nicole Kidman als Gesicht der Werbekampagne für Chanel Nº 5 ab. Die Regie beim Dreh zu dem neuen Werbespot für das Parfum führte Jean-Pierre Jeunet, mit dem Tautou schon bei Die fabelhafte Welt der Amélie zusammengearbeitet hatte.[4][5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Audrey Tautou (Cannes 1999)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Europäischer Filmpreis
    • 2005: Nominierung als Beste Darstellerin (Mathilde – Eine große Liebe)
    • 2005: Nominierung als Beliebteste Darstellerin für den Jameson-Publikumspreis (Mathilde – Eine große Liebe)
    • 2001: Nominierung als Beste Darstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • César
    • 2010: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft)
    • 2005: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Mathilde – Eine große Liebe)
    • 2002: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
    • 2000: Auszeichnung als Beste Nachwuchsdarstellerin (Schöne Venus)
  • British Academy Film Award
    • 2010: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft)
    • 2002: Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • Online Film Critics Society Awards
    • 2001: Nominierung als Bester Newcomer für Darstellung (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • Prix Lumière (Frankreich)
    • Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • Sant Jordi Awards (Spanien)
    • Auszeichnung als Beste ausländische Darstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • Chicago Film Critics Association Award
    • Auszeichnung als vielversprechendste Darstellerin (Die fabelhafte Welt der Amélie)
  • Jupiter der Zeitschrift CINEMA
    • 2007: Beste Darstellerin international für The Da Vinci Code – Sakrileg
  • Adenauer-de Gaulle-Preis 2004 zusammen mit Daniel Brühl

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alumni des Collège Jules Ferry de Montluçon
  2. Auszug der Geburtsurkunde Nr. 6672/1976
  3. www.imdb.com/name/nm0851582/bio
  4. DDP: Das neue Gesicht von Chanel, vom 7. Mai 2008, abgerufen am 7. Mai 2008
  5. moviepilot.de: Audrey Tautou möchte so sein wie Chanel

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Audrey Tautou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien