Bütschwil

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der St. Galler Gemeinde Bütschwil; zu weiteren Verwendungen des Namens Bütschwil siehe Bütschwil (Begriffsklärung).
Bütschwil
Wappen von Bütschwil
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: St. Gallen
Wahlkreis: Toggenburgw
Gemeindenummer: 3391i1f3f4
Postleitzahl: 9606
Koordinaten: 723007 / 24562547.3499949.066671610Koordinaten: 47° 21′ 0″ N, 9° 4′ 0″ O; CH1903: 723007 / 245625
Höhe: 610 m ü. M.
Fläche: 13.79 km²
Einwohner: 3405 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.buetschwil.ch
Bütschwil

Bütschwil

Karte
Karte von Bütschwil
w

Bütschwil ist eine politische Gemeinde in der Region Toggenburg im Kanton St. Gallen. Sie befindet sich im Wahlkreis Toggenburg am Fluss Thur. Zu Bütschwil gehören die Ortsteile Dietfurt, Langensteig, Kengelbach und Grämigen. Bütschwil wird 779 erstmals als Bucinesvilare schriftlich erwähnt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Nachbargemeinden sind Ganterschwil, Lütisburg, Mosnang, Krinau, Wattwil, Lichtensteig und Oberhelfenschwil.

Die touristische Verkehrsachse Wil-Wattwil-Wildhaus verläuft durch Bütschwil. Bütschwil liegt an der Eisenbahnlinie Wil-Wattwil-Nesslau mit den Stationen Bütschwil und Dietfurt.

In Bütschwil befindet sich ein Ausbildungszentrum des Zivilschutzes.

[Bearbeiten] Geschichte

Bütschwil wurde erstmals 779 als Bucinesvilare erwähnt. Es war damals ein Hof, der vermutlich von Alemannen aufgebaut wurde Von den Römern war das Gebiet um Bütschwil nicht besiedelt worden. Der Hofbesitzer schenkte sein Gebiet 855 durch eine Schenkungsurkunde dem Kloster St. Gallen, das den Kelnhof 1280 an die Grafen von Werdenberg verpfändete. 1340 gelangte die Grundherrschaft an die Grafen von Toggenburg. 1475 kaufte sie die Fürstabtei St. Gallen zurück, die 1468 die Landesherrschaft über das gesamte Toggenburg erworben hatte. Am 27. November 2011 fand in Bütschwil und Ganterschwil eine Abstimmung über eine Gemeindefusion ab 1. Januar 2013 statt. Schon am 26. September 2010 hatten die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil in einer Grundsatzabstimmung der Einleitung des Vereinigungsverfahrens zugestimmt. Die Abstimmung wurde in Bütschwil mit einem Ja-Anteil von 82% angenommen, in Ganterschwil belief sich der Anteil der Ja-Stimmen auf 54 %.[2] Der neue Gemeindenamen Bütschwil-Ganterschwil lauten.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen zeigt zwei weisse, verschlungene Schwanenhälse auf rotem Grund. Es stammt von den Edlen von Holzhausen, die die Ministerialen der Grafen von Toggenburg waren. Sie waren während über einem Jahrhundert Verwalter des Kellhofes in Bütschwil. Im Zuge der Gemeindefusion mit Ganterschwil wurde allerdings ein neues Wappen gewählt. Es zeigt eine rote Brücke auf weissem Grund, gebaut auf grünem Grund. Das ursprüngliche Wappen wird aber beibehalten.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1827 1750
1850 1961
1900 2869
1950 3379
1980 3423
2000 3550

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeit

Weisses Haus. Es wurde Mitte 17. Jahrhundert erbaut. An der Nordseite befinden sich Treppentürmchen. Die Ausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert.

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Verkehr

Durch das Gemeindegebiet verläuft der 60 Kilometer lange Thurweg, ein Wanderweg, der entlang der Thur von Wil nach Wildhaus führt.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bütschwil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. Vereinigungsbeschluss
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