Bad Colberg-Heldburg
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Hildburghausen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Heldburger Unterland | |
| Höhe: | 299 m ü. NN | |
| Fläche: | 53,38 km² | |
| Einwohner: | 2205 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 41 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98663 | |
| Vorwahl: | 036871 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HBN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 69 002 | |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Häfenmarkt 164 98663 Bad Colberg-Heldburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Anita Schwarz (UB) | |
| Lage der Stadt Bad Colberg-Heldburg im Landkreis Hildburghausen | ||
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Bad Colberg-Heldburg ist eine Kleinstadt im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Sie ist seit 1994 Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Stadt liegt im äußersten Süden des Freistaates Thüringen, in der fruchtbaren, hügeligen Heldburger Keuperlandschaft, an der Kreck, 288 m über NN
[Bearbeiten] Geschichte
Im Dorf Heldburg wurden bereits 837 Güter an das Kloster Fulda geschenkt. Die 1323 erstmals genannte Veste war Herrschaftssitz der Grafen von Henneberg, von denen das Gebiet 1353 an die Burggrafen von Nürnberg und 1374 an die Wettiner fiel. Heldburg erhielt Stadtrecht am 2. Dezember 1394, der Rat ist 1396 bezeugt und hatte in beschränktem Umfang die Niedergerichte inne. Im 16. Jahrhundert wurde Heldburg befestigt. Die Stadtkirche St. Marien unterstand im Mittelalter dem Landkapitel Coburg des Bistums Würzburg. Die Bewohner betrieben vor allem Landwirtschaft und Handwerk. 1833 wurden 1185 Einwohner gezählt, um diese Zeit wanderten viele Einwohner nach Nordamerika aus. Seit 1888 bestand eine Bahnverbindung nach Hildburghausen.
1993 gründeten die sieben ehemals selbständigen Gemeinden Bad Colberg, Einöd, Gellershausen, Heldburg, Holzhausen, Lindenau und Völkershausen die Einheitsgemeinde Bad Colberg-Heldburg und bilden heute die Stadtteile.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Es zeigt in Rot einen silbernen Zinnenturm, an den ein goldener Löwe seine Pranken legt. Das Wappen entstammt den alten nachweisbaren Siegeln der Stadt. Der Löwe weist vermutlich auf ehemalige Grundherren des Ortes hin.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Veste Heldburg, eine mittelalterliche Burg aus dem Jahre 1317.
[Bearbeiten] Gedenkstätten
Auf dem Friedhof des Ortsteils Rieth erinnert eine Grabstätte mit Gedenkstein an eine namentlich genannte sowjetische Frau, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt und 1943 ein Opfer von Zwangsarbeit wurde.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
[Bearbeiten] Literatur
- Norbert Fuchs: Das Heldburger Land - ein historischer Reiseführer. Fiedler-Verlag, Coburg 1994. ISBN 3-923434-19-7
[Bearbeiten] Weblinks
- Bad Colberg-Heldburg
- Historische Bilder von Heldburg 1958 - 1988 sowie zur Heybachorgel Heldburg auf einer privaten Homepage
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