Bad Colberg-Heldburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Hildburghausen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Heldburger Unterland | |
| Höhe: | 299 m ü. NN | |
| Fläche: | 53,38 km² | |
| Einwohner: |
2076 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 39 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98663 | |
| Vorwahl: | 036871 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HBN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 69 002 | |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Häfenmarkt 164 98663 Bad Colberg-Heldburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Anita Schwarz (UB) | |
| Lage der Stadt Bad Colberg-Heldburg im Landkreis Hildburghausen | ||
Bad Colberg-Heldburg ist eine Landstadt im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. Sie ist seit 1994 Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Stadt liegt im äußersten Süden des Freistaates Thüringen, in der fruchtbaren, hügeligen Heldburger Keuperlandschaft, an der Kreck, 288 m über NN
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Bad Colberg-Heldburg setzt sich aus den folgenden Ortsteilen zusammen:
- Bad Colberg
- Einöd
- Gellershausen
- Heldburg, Sitz der Verwaltung
- Holzhausen
- Lindenau
- Völkershausen
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Im Uhrzeigersinn: Westhausen, Straufhain, Bad Rodach, Ummerstadt, Seßlach, Hellingen und Gompertshausen.
Geschichte [Bearbeiten]
1993 gründeten die sieben ehemals selbständigen Gemeinden Bad Colberg, Einöd, Gellershausen, Heldburg, Holzhausen, Lindenau und Völkershausen die Einheitsgemeinde Bad Colberg-Heldburg und bilden heute die Stadtteile.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:
- Die Linke - 2 Sitze (10,7 %)
- SPD/Lindenauer Liste - 1 Sitz (10,1 %)
- Unabhängige Bürger - 9 Sitze (66,8 %)
- Bad Colberg-Initiative - 2 Sitze (12,3 %)
Die Wahlbeteiligung lag bei 51,1 %.
Wappen [Bearbeiten]
Es zeigt auf rotem Wappenschild einen silbernen Zinnenturm, an den ein aufgerichteter goldener Löwe seine Pranken legt. Das Wappen entstammt den alten nachweisbaren Siegeln der Stadt. Die Ähnlichkeit mit dem Wappen der Stadt Meißen, ein aufgerichteter schwarzer Löwe legt dort seine Pranken an einen roten Zinnenturm, weist deutlich auf die wettinische Herkunft des Heldburger Wappens hin. Der sogenannte Meißner Löwe ist in zahlreichen Wappen der ehemaligen wettinischen Städte zu finden. Der Zinnenturm weist auf die Wehrhaftigkeit der Stadt nach ihrer Befestigung mit einer Stadtmauer hin. Die Farbgebung des Heldburger Wappens ist mehrfach verändert worden. Ein wiederaufgefundenes holzgeschnitztes Wappen von 1833, es hängt im Rathaus, zeigt einen goldenen Löwen und einen goldenen Turm.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Veste Heldburg, eine mittelalterliche Burg aus dem Jahre 1317. Darin soll 2013 das Deutsche Burgenmuseum eröffnet werden. Eine erste Ausstellung ist seit 2007 zu sehen.
Einmal im Jahr findet in Heldburg die Thüringer Montgolfiade statt.
Gedenkstätten [Bearbeiten]
Die Gedenkstätte Billmuthausen steht an der Stelle des 1978 zerstörten Dorfes Billmuthausen und liegt zwischen Bad Colberg und Heldburg. Das Dorf wurde ein Opfer der militärischen Befestigung der innerdeutschen Grenze durch die DDR-Behörden.
Auf dem Friedhof des Ortsteils Rieth erinnert eine Grabstätte mit Gedenkstein an eine namentlich genannte sowjetische Frau, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt und 1943 ein Opfer von Zwangsarbeit wurde.
Im Wald an der Straße, die Poppenhausen mit Einöd verbindet, steht ein Denkmal, das an ein Massaker im Jahr 1942 an 20 polnischen Bürgern erinnert.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Moritz Hensoldt (1821–1903), Pionier der optischen Industrie, geboren in Lindenau
- Ernst Lommatzsch (1871–1949), Philologe, geboren in der jetzigen Wüstung Erlebach
Dialekt [Bearbeiten]
In Bad Colberg-Heldburg wird der Mainfränkische Dialekt Itzgründisch gesprochen.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
Literatur [Bearbeiten]
- Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land–ein historischer Reiseführer; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2
Weblinks [Bearbeiten]
- Bad Colberg-Heldburg
- Historische Bilder von Heldburg 1958 - 1988 sowie zur Heybachorgel Heldburg auf einer privaten Homepage
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