Bad Rodach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Rodach
Bad Rodach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Rodach hervorgehoben
50.33333333333310.783333333333320Koordinaten: 50° 20′ N, 10° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Coburg
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 77,65 km²
Einwohner: 6331 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96476
Vorwahl: 09564
Kfz-Kennzeichen: CO, NEC
Gemeindeschlüssel: 09 4 73 158
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
96476 Bad Rodach
Webpräsenz: www.bad-rodach.de
Bürgermeister: Tobias Ehrlicher (SPD)
Lage der Stadt Bad Rodach im Landkreis Coburg
Callenberger Forst-West Gellnhausen Landkreis Haßberge Coburg Landkreis Kronach Landkreis Lichtenfels Weitramsdorf Weidhausen bei Coburg Untersiemau Sonnefeld Rödental Bad Rodach Niederfüllbach Neustadt bei Coburg Meeder Lautertal (Oberfranken) Itzgrund Grub am Forst Großheirath Ebersdorf bei Coburg Dörfles-Esbach Ahorn (Landkreis Coburg) Seßlach Landkreis Bamberg ThüringenKarte
Über dieses Bild
Rathaus
ev. Johanniskirche
ev. Salvatorkirche
Jagdschloss

Bad Rodach ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Coburg. Seit 1999 ist die Stadt als Heilbad mit der wärmsten Thermalquelle Frankens anerkannt.

Geografie[Bearbeiten]

Bad Rodach liegt im Norden Bayerns im Landkreis Coburg, unweit der Grenze zu Thüringen. Es befindet sich rund 18 Kilometer nordwestlich von Coburg zwischen den Langen Bergen im Osten und den Gleichbergen im Westen am Fluss Rodach.


Stadtgliederung[Bearbeiten]

Bad Rodach hat noch folgende Stadtteile:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge des Ortes Rodach, der im Frühmittelalter „Radaha“ oder „Rotaha“ bezeichnet wurde, reichen bis in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts zurück. Erstmals wurde er in einer von Arnulf III. am 11. März 899 in Regensburg unterzeichneten Urkunde erwähnt. Mit dem Dokument gab Arnulf III. einige seiner Gebiete seinem Diener Pippo zurück, der ehemals König dieser Gebiete war, um sein Seelenheil zu retten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils Grattstadt erfolgte in einer Schenkungsurkunde vom Jahr 815 oder 823, mit der ein „Erluuin“ (Erwin) seine Güter in „Grezzistat (Grecestetten, Grazzestadt)“ im Grabfelde dem Stift Fulda schenkte.[2]

1362 erhielt Rodach die Stadtrechte. Um 1300 wurde eine städtische Siedlung rund um den Marktplatz gegründet, die 1386 mit einer Stadtmauer umgeben wurde und 1425 die eigene Gerichtsbarkeit erhielt. Mit der Reformation wurde in Rodach die evangelisch-lutherische Konfession eingeführt.

Bad Rodach besaß eine Gestüt, die Stuterei Rodach, die 1524 das erste Mal schriftlich erwähnt und um 1806 aufgehoben wurde, nachdem die Stallungen durch einen starken Sturm niedergerissen und nicht mehr aufgebaut worden waren. Es gibt Anzeichen, dass die Pferdezucht bereits lange vor der ersten schriftlichen Nennung bestand; Ortsnamen wie Roßfeld und Mährenausen, die zum damaligen Rodach gehörten, wurden bereits im 13. Jahrhundert erwähnt.[3]

Ab 1531 wurde Rodach zur Landesfestung ausgebaut, deren Steine aus dem nach 1550 abgebrochenen Kloster Georgenberg stammten.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1632 zerstört und brannte bis auf wenige Häuser nieder. 1634 wurde die Stadt von kaiserlichen Truppen geplündert und litt 1635 unter einer Hungersnot, durch die 808 Menschen starben. Die Stadt wurde wieder aufgebaut und im frühen 19. Jahrhundert entstanden die ersten Industriebetriebe. 1825 wurde die westliche Stadtmauer abgebrochen; die Steine wurden zum Wiederaufbau der kurz zuvor abgebrannten Häuser am Marktplatz verwendet. Im Jahre 1857 wurde auch die restliche Stadtmauer mit dem Coburger Tor und dem Torturm abgebrochen.

Am 1. Juli 1892 erhielt die Stadt eine Eisenbahnverbindung mit Coburg. 1911 wurde das städtische Elektrizitätswerk in Betrieb genommen. 1920 wurde der Freistaat Coburg, zu dem Rodach gehörte, Bayern angeschlossen. Im Eingliederungsvertrag wurde vereinbart, dass Rodach eine kreisfreie Stadt bleiben sollte. Am 1. April 1940 wurde die Stadt unter Missachtung des Eingliederungsvertrages in den Landkreis Coburg eingegliedert. Am 10. April 1945 eroberte die US-Armee nach einem Artilleriebeschuss Rodach, das fortan zur amerikanischen Besatzungszone gehörte. Über 40 Jahre lang trennte die innerdeutsche Grenze die Stadt Rodach von ihrem Thüringer Hinterland.

Entwicklung zum Kurbad[Bearbeiten]

Am 1. März 1972 wurde Nordbayerns wärmste Thermalquelle (34 °C) in 652 Meter Tiefe erschlossen. Sie begründete die Entwicklung der Stadt zum Kurbad. Zur Nutzung dieser Thermalquelle wurde ab 1973 ein Thermal-Bewegungsbad erbaut und am 5. Juni 1976 eingeweiht. 1981 folgte die staatliche Anerkennung Rodachs als Erholungsort und 1999 die Anerkennung als Heilbad. Heute gibt es die ThermeNatur Bad Rodach mit Bade- und Saunalandschaft sowie Wellnessabteilung.

Am 18. November 1989 wurde die innerdeutsche Grenze geöffnet und die Straße zum Südthüringer Nachbarort Adelhausen für den Durchgangsverkehr freigegeben. Es entstanden der Kurpark (1989), das erweiterte Thermalbad (1996), ein Klinikum (1997) und ein Seniorenzentrum (1998). Am 29. Januar 1999 erfolgte die Namensänderung in Bad Rodach.[4]

Religionen[Bearbeiten]

Die Rodacher Stadtkirche St. Johannis wurde 1350 zur Pfarrkirche erhoben und gehört seit der Reformation zur Evangelisch-Lutherischen Kirche. Weitere evangelische Kirchen gibt es in den Ortsteilen Breitenau, Elsa, Gauerstadt, Grattstadt, Heldritt, Oettingshausen und Roßfeld. Seit 1957 gibt es in Rodach auch eine römisch-katholische Kirche, heute existiert außerdem eine neuapostolische Kirche.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Ehemalige
Gemeinde
Einwohner
(1970)
Datum Anmerkung
Breitenau 204 1. Mai 1978[5]
Elsa 310 1. Mai 1978[5]
Gauerstadt 581 1. Mai 1978[5] mit Carlshan und Niederndorf
Grattstadt 269 1. Juli 1971[6] Zusammenschluss mit Heldritt zu Langenbergen
Heldritt 665 1. Juli 1971[6] Zusammenschluss mit Grattstadt zu Langenbergen
Langenbergen 1. Mai 1978[5]
Lempertshausen 138 1. Januar 1975[5]
Mährenhausen 157 1. Januar 1972[6]
Oettingshausen 126 1. Januar 1975[5]
Roßfeld 305 1. Juli 1971[6]
Rudelsdorf 75[7] 1. Januar 1970[6]
Schweighof 1. April 1928[6] Eingemeindung nach Elsa
Sülzfeld 84 1. Januar 1972[6]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgender Sitzverteilung im Stadtrat (in Klammern Sitze 2008):

SPD   7 Sitze (8)
CSU 4 Sitze (4)
Freie Wähler 6 Sitze (7)
FDP 0 Sitze (1)
Zukunftsforum Bad Rodach 3 Sitze (0)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem 1. November 2012 ist Tobias Ehrlicher erster Bürgermeister der Stadt. Er wurde im Alter von 25 Jahren gewählt und ist somit einer der jüngsten Bürgermeister Deutschlands. Obwohl er zwei Gegenkandidaten hatte, erhielt er bereits im ersten Wahlgang 68,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Da die Wahltermine von Bürgermeister und Stadtrat in Zukunft wieder auf einen gemeinsamen Termin fallen sollen, wird seine Amtszeit siebeneinhalb Jahre andauern.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Gold ein rot bewehrter schwarzer Löwe.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kino und Theater[Bearbeiten]

  • Waldbühne Heldritt mit 800 überdachten Zuschauerplätzen in Heldritt. Jährlich werden von Juli bis August ein Kinderstück und ein Lustspiel des Heimatvereins Heldritt aufgeführt sowie eine Operette der Coburger Sommeroperette.
  • Das etwas andere Kino KUhLISSE, verwaltet vom Verein Bad Rodach begeistert, bringt jeden Mittwochabend einen Film.

Nachtwächter[Bearbeiten]

Seit 1982 gibt es in (Bad) Rodach wieder Nachtwächter. 2012 konnten sie ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Bad Rodach ist die Wiege der Europäischen Nachtwächter- und Türmerzunft, die 1987 im dänischen Ebeltoft gegründet wurde.

Walter Kienel, nach Wolfgang Grosch der zweite Rodacher Nachtwächter, war von der Gründung der Zunft bis zum Jahr 2004 Zunftmeister dieser europäischen Gemeinschaft. Aus gesundheitlichen Gründen musste er das Amt aufgeben und war bis zu seinem Tode Ehrenzunftmeister. Zunftmeister ist Johannes Thier.

Die Auftritte der Bad Rodacher Nachtwächter finden von Mai bis September immer am Donnerstag statt. Um 19:30 Uhr gibt es vorab die Möglichkeit, den Nachtwächterturm an der Stadtmauer zu besichtigen. Um 20:00 Uhr beginnt der Nachtwächterrundgang, Treffpunkt ist der Schlossplatz Bad Rodach. Am ersten Donnerstag im Monat findet um 20:00 Uhr anstatt des Nachtwächterrundgangs die Nachtwächteraufführung am Pulverturm an der Alten Schule statt, welche dann musikalisch von einer ortsansässigen Kapelle begleitet wird. Die Nachtwächter erzählen und kommentieren aktuelle Geschehnisse in Form von Reimen, begleitet durch Hornblasen. Ihr Ehrenkodex ist es, jeden Auftritt mit neuen Versen zu gestalten.

„Hört ihr Leut, wir geben kund,
wir nehmen kein Blatt vor dem Mund,
alles was um uns passiert,
wird angebracht, gereimt und kommentiert.
Die Gäste all’ wir informieren,
das Gute und das Schlechte wir glossieren,
wir stehen ein für unsre Stadt,
die ein gut’s Thermalbad hat.“

Kurbetrieb[Bearbeiten]

  • ThermeNatur Bad Rodach, staatlich anerkannter Heilquellenkurbetrieb

Bäder[Bearbeiten]

Waldbad in Bad Rodach
  • Waldbad Bad Rodach

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum

Musik[Bearbeiten]

Der Rodacher Rückertkreis veranstaltet regelmäßig Konzerte und Vortragsveranstaltungen. Künstler wie Siegfried Jerusalem und Susanne Kessel sind regelmäßig Gäste in Bad Rodach. Der Verein ist im Besitz eines Flügels der Firma Steinway & Sons, dadurch werden viele international bekannte Künstler nach Bad Rodach gelockt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Kurpark zwischen dem Thermalbad, der Kurklinik und dem Seniorenwohnheim. Er wurde 1989 angelegt.
  • Park am Wallgraben und entlang der alten Stadtmauer mit sehr altem Baumbestand.
  • Rückertweg an der Stadtmauer, zu Ehren Friedrich Rückerts angelegt. Entlang der Stadtmauer sind Bronzetafeln mit Gedichten des fränkischen Dichters angebracht.
  • Kleiner Kurgarten, oberhalb des Thermalbades. Dort findet jeden Sonntagmorgen ein Blaskonzert statt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Donnerstags: Jeden ersten Donnerstag im Monat (außer im Januar) findet auf dem Marktplatz und entlang der Heldburger Straße ein großer Krammarkt statt.
  • Sommer: An einem der Sonntage im Sommer findet die überregional bekannte Roesler-Boerse statt, die ihren Namen von der ehemaligen Feinsteingutfabrik Max Roesler herleitet. Das Thema dieser Börse ist Feinsteingut.
  • Juli: Jedes Jahr im Juli findet seit 2001 der Tag der Europäer in Bad Rodach statt.
  • Jedes Jahr wird am dritten Advent die Fränkische Weihnacht, der Weihnachtsmarkt der Stadt, abgehalten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bahnhof
Haba
Christian Hofmann GmbH

Die Holz-, Kunststoff- und Spielwarenindustrie ist traditioneller Wirtschaftsschwerpunkt. Sie ist neben dem Tourismus immer noch ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Stadt weist 3300 Arbeitsplätze aus, 800 Beschäftigte pendeln aus und 1800 nach Bad Rodach.

Verkehr[Bearbeiten]

Die bayerische Staatsstraße Nr. 2205 führt von Coburg nach Bad Rodach und zur Thüringer Landesgrenze.

Die Bahnlinie zwischen Bad Rodach und Coburg wurde nach Stilllegungsplänen in den 1980er Jahren bis Juni 2011 wieder regelmäßig im 2-Stunden-Takt durch die Deutsche Bahn befahren. Seitdem bietet das private Eisenbahnunternehmen Agilis auf der Verbindung einen Stundentakt an, und die Züge verkehren in der Regel über Lichtenfels, Kulmbach und Bayreuth bis Weiden in der Oberpfalz.

Außerdem verkehrt eine Buslinie von Coburg über Bad Rodach nach Hildburghausen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Mit mehr als 1500 Mitarbeitern ist die Firmengruppe HABA größter Arbeitgeber in der Stadt. Das Familienunternehmen wurde 1938 unter anderem von Eugen Habermaaß gegründet und produziert Spielzeug sowie Schul- und Kindergartenmöbel.

Die Valeo Klimasysteme GmbH, eine Tochtergesellschaft des Valeokonzerns, beschäftigt etwa 850 Mitarbeiter in ihrem Rodacher Werk (Stand: 2013). Das Unternehmen stellt Heiz- und Klimaanlagen für die Fahrzeugindustrie her.

Ursprünglich stand auf dem Werksgelände an der Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach die am 23. Juli 1894 von Max Roesler gegründete Max Roesler Feinsteingutfabrik, die 1910 etwa 400 Personen beschäftigte. 1919 verkaufte Roesler die Aktiengesellschaft an das Dresdner Bankhaus Gebrüder Arnhold. 1938 erwarben, nach Vermittlung durch den bayerischen Ministerpräsident Ludwig Siebert, die Siemens-Schuckertwerke das überschuldete Unternehmen, wobei der alte Firmenname noch bis 1943 beibehalten wurde. Die Siemens-Schuckertwerke Porzellanfabrik Rodach produzierte im Zweiten Weltkrieg mit bis zu 1000 Beschäftigten, darunter auch Zwangsarbeiter aus der UdSSR und Polen, Porzellanisolatoren. 1945 erfolgte die Wiederaufnahme der Feinsteingut-Produktion, 1965 die Umstellung auf Kunststoff-Verarbeitung. 1995 verkaufte Siemens das Werk an Valeo.

Daneben gibt es unter anderem die 1878 gegründete Christian Hofmann GmbH, die bewegliche und unbewegliche Figuren für Schausteller und Parks fertigt.

Bildung[Bearbeiten]

Grundschule und Hauptschule sind vorhanden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1988: Luise Habermaaß, Unternehmerin
  • 2011: Klaus Habermaaß, Unternehmer

Persönlichkeiten, die in Rodach gewirkt haben[Bearbeiten]

  • 1814 verbrachte der Dichter Friedrich Rückert einige Tage in Rodach und schrieb sein Gedicht Idylle Rodach.
  • Max Roesler, jahrelang leitender Geschäftsführer der Wächtersbacher Keramikmanufaktur, machte sich 1894 in Rodach mit über 50 Jahren selbständig und gründete eine bekannte Feinsteingutfabrik. Nach persönlichen Schicksalsschlägen verkaufte Roesler 1919 die Firma, die 1938 überschuldet von Siemens übernommen wurde. Seine Tochter, die Dichterin und Künstlerin Paula von Goeschen-Roesler (1875-1941), die vor allem durch ihre Scherenschnitte bekannt wurde, lebte von 1893 bis 1902 in Rodach. Vier ihrer großformatigen Arbeiten hängen im Jagdschloss Bad Rodach.
  • Der Komponist Felix Draeseke (1835–1913) ist in Coburg geboren und in Rodach aufgewachsen. Sein Wohnhaus befindet sich hinter dem ehemaligen Jagdschloss der Coburger Herzöge.
  • Superintendent Christian Hohnbaum (1747–1825) war ein guter Freund von Friedrich Rückert und Gastgeber während dessen Aufenthalt in Rodach. Er komponierte das Rodacher Weihnachtslied.
  • Helmut Markwort, Journalist, Verlagsmanager und ehemaliger Chefredakteur sowie Herausgeber des Nachrichtenmagazins Focus, verbrachte einen Teil seiner Jugend in Bad Rodach. Er kam mit seiner Familie hier während des Zweiten Weltkriegs unter und besuchte die Volksschule.


Bilder aus Stadtteilen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Helga Augustin: Die Stuterei Rodach – Grenzfälle – Streifälle – Wechselfälle eines landesherrlichen Gestüts in drei Jahrhunderten, Bad Rodach, 2007
  • Egbert Friedrich: Jagdschloss Rodach – vom Fürstl. Jagdhaus zum Haus des Gastes, Bad Rodach, 1984
  • Irmhild Tschischka: In der Chronik der Bad Rodacher Stadtteile geblättert – ein Stück Bad Rodacher Stadtgeschichte, Bad Rodach, 2005

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Guido Reinhardt: Geschichte des Marktes Gräfentonna, Langensalza 1892. Dieses Buch enthält den Vermerk zur Jahreszahl „823“ (nach anderen „815“).
  3. Helga Augustin: Die Stuterei Rodach – Grenzfälle – Streitfälle – Wechselfälle eines landesherrlichen Gestüts in drei Jahrhunderten, Bad Rodach 2007.
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  5. a b c d e f  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 679 und 680.
  6. a b c d e f g  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 442.
  7. Stele im Heimatmuseum

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Rodach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Rodach – Reiseführer