Beschalach

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Beschalach (hebr. בשלח, „Als er ziehen ließ“ [zu ergänzen: der Pharao das Volk Israel]) bezeichnet einen Leseabschnitt (Parascha oder Sidra genannt) der Tora und umfasst den Text Ex/Schemot 13,17-17,16.

Es handelt sich um die Sidra des 2. oder 3. Schabbats im Monat Schewat.

Wesentlicher Inhalt[Bearbeiten]

  • Geordneter Auszug der Israeliten durch die Wüste an das Schilfmeer, Josefs Gebeine werden mitgeführt
  • Zug der Israeliten trockenen Fußes durchs Meer, während der Pharao und sein Heer mit Streitwagen und Reitern vom zurückströmenden Wasser überflutet und getötet werden
  • Die Geretteten stimmen das Siegeslied an.
  • Das Volk beginnt wegen Mangels an Brot, Wasser und Fleisch zu murren.
  • Abhilfe schaffen Wachtel-Schwärme und tägliches Manna (außer am Schabbat: Das am 6. für den 7. Tag gesammelte Manna wird nicht wurmig)
  • Erneutes Aufbegehren des Volkes wegen Wassermangels
  • Moses schafft Abhilfe, indem er auf einen Fels schlägt, der anschließend Wasser spendet
  • Kampf mit Amalek unter Führung Josuas
  • Solange Mose seine Hände hochhält, ist Israel überlegen, sobald er sie aber sinken lässt, kommt Israel in Bedrängnis.

Haftara[Bearbeiten]

Die zugehörige Haftara ist nach aschkenasischem Ritus Richter 4,4–5,31, nach sefardischem Ritus Richter 5,1–5,31.

Literatur[Bearbeiten]

  • David Sander, Artikel BESCHALLACH, in: Jüdisches Lexikon, Berlin 1927, Bd. I, Sp. 932–933