Sportunterricht

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Geräte für den Sportunterricht: Kasten und Weichboden

Sportunterricht (Bewegungsunterricht, Leibeserziehung, Lernbereich Bewegung, Spiel und Sport) ist wie der Deutsch-, Biologie- oder Englischunterricht eine fachlich ausgerichtete Ausbildungsform. Er wird in Schulen durch akademisch ausgebildete Lehrer, in Vereinen durch Trainer bzw. Übungsleiter praktiziert. Sportunterricht ist in den meisten europäischen Ländern verbindliches Schulfach und in speziellen Lehrplänen mit eigenen Zielen, Inhalten und Methoden ausgewiesen.[1]

Sportunterricht entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten weg von einem reinen "Bewegungsfach" und einem "Unterricht der Sportarten" hin zu einem an der motorischen Entwicklung (Bewegung, Spiel und Sport) ausgerichteten ganzheitlich fordernden Unterricht. Er will einen körperlichen Ausgleich zum primär sitzend ausgeübten Unterricht bieten, darüber hinaus aber auch einen grundsätzlichen Beitrag zur körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten.

Sportunterricht ist der verbindliche Teil des Schulsports (zum außerunterrichtlichen Schulsport werden u.a. Schulwettkämpfe, Arbeitsgemeinschaften und Pausensport gezählt).

Bedeutung[Bearbeiten]

Die hohe gesellschaftliche Bedeutung des Sportunterrichts drückt sich in Verlautbarungen aller Parteien und der Sportorganisationen aus. 2004 war das Europäische Jahr der Erziehung durch Sport (Europäische Kommission), 2005 das von der UNO ausgerufene Internationale Jahr des Sports und der Sporterziehung.

Fast zwei Drittel aller Schüler in Deutschland halten den Sportunterricht – bei geringen Geschlechtsdifferenzen – für wichtig bzw. sehr wichtig, nur 13 % erklären ihn für unwichtig. Allerdings lässt die Bedeutung mit zunehmendem Alter nach. Für die Jungen und Mädchen ist der Sportunterricht in der Schule genauso wichtig wie Aktivitäten in der Freizeit und wichtiger als der Sport im Verein.[2]

Schulleiter schätzen den Schulsport vor allem, weil er zur positiven Außendarstellung der Schule beiträgt. Daher wird das Fach auch bei Investitionen gleichrangig mit anderen Fächern behandelt.[2]

Mehr als 80 % der Eltern in Deutschland betonen die Bedeutung des Sportunterrichts für die Entwicklung ihrer Kinder. In diesem Punkt sind sich Väter und Mütter auf hohem Niveau einig. Obwohl das Elternurteil über den Sportunterricht weitgehend positiv ausfällt, sind etwa 20 % der Eltern nicht über die jeweiligen Bedingungen informiert. Kontakte zum Sportlehrer sind selten, qualitative Aussagen daher nicht möglich.[2]

Pädagogische Konzepte und Bildungsziele[Bearbeiten]

Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport und Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur kann als eine zentrale Leitidee des Schulsports angesehen werden.

Angesichts des stetig wachsenden Bewegungsmangels bei Kindern und Jugendlichen ist Sport für den Gesundheitszustand der Schüler besonders wichtig. Darüber hinaus rücken aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen enge Verzahnungen zwischen muskulärer Tätigkeit und Bewegung einerseits sowie Gehirn bzw. kognitiver Entwicklung andererseits in den Blickpunkt pädagogischer Bemühungen.[3]

Darüber hinaus sollten historische Betrachtungen gesellschaftspolitischer Veränderungen und didaktischer Prioritäten eine kritische Einstellung z.B. zum Dopingproblem, zur einseitigen Leistungsausrichtung oder zu Formen des passiven Sportkonsums wecken sowie Kenntnisse über die vielseitigen aktivierenden Möglichkeiten des Sports im Freizeit- und Leistungsbereich befördern.

Der pädagogische Anspruch, der damit an den Sport und andere Bewegungs- und Spielformen herangetragen wird, ist vielfältig: Der Sportunterricht sollte inhaltlich, methodisch und vom Umfang her so aufgebaut sein, dass er grundsätzlich alle Schüler erreicht und motiviert und zugleich berücksichtigt, dass nicht alle Schüler gleichermaßen für den Sport talentiert sind. Er sollte daher auch in geeigneter Weise auf Schwächen eingehen und auch Interesse bei denjenigen wecken, die sportlicher Betätigung distanziert gegenüber stehen.

Erziehender Sportunterricht und Mehrperspektivität[Bearbeiten]

Der erziehende Sportunterricht verfolgt die pädagogische Leitlinie, dass Sportunterricht einen Doppelauftrag erfüllen soll:[4]

  • Durch eine Erziehung zum Sport soll den Schülern Bewegung als Lebensprinzip bewusst gemacht und die Schüler damit zu lebenslangem Sporttreiben motiviert werden. Dazu werden grundlegende Fähigkeiten und motorische Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen vermittelt.[5]
  • Erziehung im und durch Sport bedeutet eine altersgemäße Förderung von Gesundheitsbewusstsein und Fitness. Individuelle Leistungsfortschritte und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit sollen zu einem positiven Körpergefühl und zur Stärkung der Persönlichkeit führen. Dies steht vor dem Hintergrund einer Umwelt, die den Schülern immer weniger natürliche Bewegungsanlässe bietet.[5]

Dem erziehenden Unterricht wird in den Sportlehrplänen in Deutschland inzwischen ein hoher Stellenwert zugemessen. Er kann durch einen mehrperspektivischen Unterricht und Mehrdimensionales Lernen umgesetzt werden, bei dem es unter anderem folgende pädagogische Perspektiven gibt:[4]

  • Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und Bewegungserfahrungen erweitern
  • sich körperlich ausdrücken und Bewegungen gestalten
  • etwas wagen und verantworten
  • das Leisten erfahren und reflektieren
  • gemeinsam handeln, wettkämpfen und sich verständigen
  • Fitness verbessern und Gesundheitsbewusstsein entwickeln

Kompetenzorientierung[Bearbeiten]

Die Trendsportart Parkour im Schulsport

Ein kompetenzorientierter Sportunterricht enthält Elemente des offenen Sportunterrichts und des mehrdimensionalen Lernens, wie z.B. Personal- und Sozialentwicklung, Einbindung der Schüler in den Unterrichtsprozess (Mitgestaltung), das Üben in Gruppen und Präsentieren, Körpererfahrung, Abenteuer und Wagnis, Fitness und Gesundheit. Es erfolgt eine Öffnung hinsichtlich der Handlungs- und Gestaltungsspielräume, so dass auch Trendsportarten, wie z.B. Parkour oder Inlineskaten im Sportunterricht durchgeführt werden können.[6]

Der Unterricht orientiert sich an der Lebenswelt der Schüler, so dass die behandelten Sportarten ständig in ihrer Hierarchie neu geprüft werden müssen. Es werden auch neue und unbekannte Sportarten sowie sportartungebundene Bewegungsformen unterrichtet. Dies ermöglicht eine allgemeine motorische Weiterentwicklung.[6]

Die zu vermittelnden Kompetenzen lassen sich wie folgt einteilen:

  • Fachkompetenzen: Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen, Transfer
  • Methodenkompetenzen: Beobachtung – Analyse, Organisation, Präsentation
  • Soziale Kompetenzen: Kooperation, Kommunikation, Fairplay, Zuverlässigkeit, Verantwortung
  • Personale Kompetenzen: Motivation, Leistungsbereitschaft, Selbstwahrnehmung, Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Wagen und Verantworten, Teamfähigkeit, Toleranz, Kreativität

Bei der Planung von kompetenzorientiertem Sportunterricht muss der Lehrer dabei versuchen, folgende Aspekte zu beachten:[6]

  • Problemorientierung: Es wird systematisch an Bewegungsproblemen gearbeitet.
  • Klare Zielvorgabe: Die Zielvorgabe ist jederzeit präsent.
  • Offenheit und Mitgestaltungsmöglichkeit: Die Schüler haben individuelle Entscheidungsspielräume und können selbsttätig arbeiten.
  • Individuelle Verantwortlichkeit für den eigenen Lernerfolg: Die Schüler sind für ihren Lernerfolg und das Ergebnis mitverantwortlich.
  • Prozesshaftigkeit und Nachhaltigkeit: Unterricht wird über mehrere Wochen geplant, nicht in Form von Einzel- und Doppelstunden. Inhalte müssen immer wieder geübt und vertieft werden. Sie müssen vernetzt sein, so dass es nicht zu einer beliebigen Aneinanderreihung von Themen kommt. Taktische Elemente werden zum Beispiel in verschiedenen Sportarten aufgegriffen, Bewegungselemente werden in verschiedenem Kontext eingeübt.
  • Ganzheitlichkeit: Eine Sportart wird nie nur unter dem Aspekt der Leistung und des Gewinnes unterrichtet, sondern berücksichtigt auch weitere Aspekte des Sports (Gesundheit, Spaß, Kooperation).
  • Reflexion: Die Schüler müssen ihr Handeln reflektieren, sich mit der Materie auseinandersetzen und daraus Hinweise für ihr weiteres Tun ableiten.
  • Schülerorientierung: Die Planung erfolgt danach, was die Schüler schon können, zu welchen Zielen (auch individuell unterschiedliche) man sie führen will und wie sie Gelegenheit haben, dies zu zeigen.
  • Differenzierung/Individualisierung: Der Unterricht gibt jedem Schüler die Möglichkeit, in seinen Möglichkeiten etwas zu erreichen. Er ist integrierend und nicht selektierend.

Merkmale eines guten Sportunterrichts[Bearbeiten]

Der Sportpädagoge Ulf Gebken nennt folgende 10 Merkmale eines guten Sportunterrichts:[7]

  1. Strukturiertheit (= klare Strukturierung des Lehr-Lernprozesses)
  2. Optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit
  3. Lange Einbindung der Schüler in motorische Aktivitäten (= Ausweitung des Anteils "echter" Bewegungszeit der Schülerinnen und Schüler)
  4. Methodenvielfalt (= Berücksichtigung der Lernvoraussetzungen und Vermittlung von Methodenkompetenz an die Schülerinnen und Schüler)
  5. Stimmigkeit der Ziele, Inhalte und Methoden
  6. Unterrichtsklima (= Schaffung einer lernförderlichen, positiven Arbeitsatmosphäre)
  7. Sinnstiftende Unterrichtsgespräche (= Vermittlung zwischen Lehrplan und Schülerinteressen durch zielgerichtete Fragestellungen)
  8. Förderhaltung (= Orientierung am individuellen Lernstand, Ermutigung zum Lernen und Vermittlung von Lernstrategien)
  9. Schüler-Feedback (= regelmäßige Nutzung von Schülerrückmeldungen für die Planung und Durchführung des Unterrichts)
  10. Leistungserwartungen und -kontrollen (= Transparenz der den Schülern vermittelten bzw. zwischen Lehrer und Schülern ausgehandelten Lernerwartungen und Leistungsrückmeldungen)

Kritik[Bearbeiten]

Umstritten ist die Leistungsbewertung und die Hierarchie der oben genannten Zielsetzungen, Inhalte und Methoden. Auch die Frage, ob der Sportunterricht grundsätzlich koedukativ stattfinden sollte, ist Gegenstand von Diskussionen in der Sportpädagogik. Kritisch beurteilt wird auch:

  • Nicht-Sportler können Nachteile im schulischen Sportunterricht haben, wenn dieser ausschließlich oder zu stark leistungsorientiert ist. Bei Mannschaftsspielen erfahren leistungsschwächere Schüler zum Teil eine Ausgrenzung durch leistungsstarke Schüler (z. B. bekommen sie seltener den Ball), wenn der Unterricht nicht differenziert genug ist. Die stärkeren Schüler wiederum langweilen sich, da der Unterricht häufig unter ihrem Niveau ist.
  • Eine annähernd objektive Benotung ist im Sportunterricht unmöglich, denn ein Lehrer kann unmöglich alle Faktoren wie Größe, Gewicht und Entwicklungsstand eines individuellen Schülers bei jeder einzelnen Note berücksichtigen.
  • In der kurzen Zeit, die man in der Schule zur Verfügung hat, lässt sich weder eine generelle Unsportlichkeit ausgleichen noch ein Talent fördern. Schüler, denen etwas an Sport liegt, betreiben diesen außerhalb der Schule.

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland werden Lehrpläne von den Kultusministerien der Länder für die einzelnen Schulformen erlassen. Sport ist nicht in allen Bundesländern ein Vorrückungsfach, wegen dessen die Versetzung nicht erfolgen könnte. Auch dies wird häufig diskutiert.

Unterrichtsvorhaben[Bearbeiten]

In einigen Lehrplänen der Länder findet sich als zentraler Begriff das Unterrichtsvorhaben. So stellen zum Beispiel im neuen Lehrplan Sek. II von NRW nicht mehr die Sportarten den Ausgangspunkt für die inhaltliche Strukturierung der Lehrpläne dar. Vielmehr werden sie in die Bandbreite der Bewegungsfelder eingeordnet. Die zehn Inhaltsbereiche, die in den neuen Rahmenvorgaben und Lehrplänen genannt werden, sind dabei auf den drei Ebenen der a) Sportbereichsübergreifenden Bewegungsfelder, b) Bewegungsfelder und Sportbereiche und dem Bereich c) Wissen erwerben und Sport begreifen angeordnet. Das Unterrichtsvorhaben fasst nun die Fachlichen Kenntnisse, die Methoden und Formen selbstständigen Arbeitens, die pädagogischen Perspektiven und die Bewegungsfelder/ Sportbereiche bzw. die grundlegenden Bewegungsfelder zusammen und gibt so den Inhalt und das Thema der Unterrichtsreihe wieder.

Neuere Lehrpläne der meisten Bundesländer gehen also inzwischen davon aus, dass der Sportunterricht mehr an der Erziehung als an den Vorbildern des institutionalisierten Sports ausgerichtet werden müsse. Das heißt auch, dass der Sportunterricht nicht mehr nur an Sportarten, sondern verstärkt an übergreifenden Bewegungsfeldern und Themen orientiert ist:

Einfacher Übungsaufbau für den Sportunterricht mit Grundschülern
  • Laufen, Springen, Werfen
  • Bewegen im Wasser
  • Bewegen an und mit Geräten
  • Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten
  • Fahren, Rollen, Gleiten
  • Mit oder gegen Partner kämpfen
  • Spielen
  • Den Körper trainieren, die Fitness verbessern

Theorie[Bearbeiten]

Anfang der 1970er Jahre begann eine Neuorientierung des Sportunterrichts über das reine Bewegungsfach hinaus: Im Sinne einer ganzheitlichen Menschenbildung erhielten kognitive Komponenten innerhalb des Sportunterrichts und in Kooperation mit benachbarten Theoriefächern eine stärkere Rolle zugewiesen:[3]

Dabei ging es neben Erkenntnissen zu bewegungstechnischen Grundlagen und trainingsphysiologischen Gesetzmäßigkeiten auch um problemorientierte Fragestellungen wie das Begreifen von Sport als „Kultur- und Gesellschaftsphänomen“ (Warwitz, S. 201), um eine kritische Sinnfindung im Sporttreiben und um die Reflexion von sporttypischen Erscheinungen wie Angst, Aggression und gruppendynamische Prozesse.

Die Kongresse für Leibeserziehung in Oldenburg 1973 und Berlin 1979 machten die Theorieeinbindung in das praktische Tun im Sinne einer „Ergänzungsbedürftigkeit des Sportunterrichts“[8] zu Schwerpunktthemen.

Es wurden didaktische Zielvorgaben und konkrete Modelle entwickelt, wie Praxis und Theorie in Sportunterricht und Leistungssport miteinander verbunden[9][10] und darüber hinaus das Fach in einen Bildungsverbund mit den Theoriefächern gestellt werden kann. Hierzu boten sich Formen wie der Projektunterricht und als Einstieg der Projektorientierte Unterricht an.[11]

Mit der sachlichen und methodischen Vernetzung der Fächer hatten auch den Bildungsauftrag der einzelnen Fächer verzerrende Bezeichnungen wie „musische“, „technische“, „praktische“ oder „theoretische“ Fächer als nicht mehr zeitgemäß zunehmend ausgedient.

Die neuen Erkenntnisse fanden, beginnend mit der Realisierung im Leistungskurs Sport der gymnasialen Oberstufe,[12] sukzessive in den Lehrplänen der Länder ihren Niederschlag:

So sieht zum Beispiel der Bildungsplan 2004 für die Kursstufe in Baden-Württemberg die Vermittlung von theoretischen Inhalten aus den Bereichen Trainings- und Bewegungslehre, Sportpsychologie, Sportsoziologie sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragen des Sports vor. Die Verknüpfung von praktischen und theoretischen Inhalten soll den Schülern ermöglichen, eigenverantwortlich zu handeln.[13]

In einem zweistündigen Sportkurs soll folgendes Wissen vermittelt werden:[14]

In einem vierstündigen Sportkurs sind außerdem folgende Punkte Teil des Lehrplans:[15]

  • biomechanische Prinzipien an ausgewählten Bewegungsabläufen
  • Aktionen und Aktionsmodalitäten
  • Bewegungsspielräume erkennen und Fehler korrigieren
  • Sport in seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung reflektieren

Notengebung[Bearbeiten]

In Deutschland werden die Schüler in der Regel auch im Sportunterricht benotet. An welchen Kriterien sich die Note orientiert, unterscheidet sich dabei je nach Bundesland und wird teilweise in jeder Schule anders gehandhabt. So bildet zum Beispiel in der Kursstufe in Baden-Württemberg auch die Theorieklausur einen Teil der Sportnote. Ebenso ist es möglich, dass neben der erbrachten sportlichen Leistung auch Fachwissen und methodisches Wissen, besonderer Einsatz (personale Kompetenz), soziales Engagement (soziale Kompetenz) und gute Mitarbeit in die Note einer Einheit einfließt. Dadurch kann auch ein Schüler mit körperlichen Defiziten eine 3 oder 4 erreichen. Die beste Note (1) orientiert sich dabei nicht an dem besten Schülern, sondern an den zuvor für die jeweilige Klassenstufe festgelegten Kriterien.[16]

Im Durchschnitt erzielen die Schüler im Sportunterricht deutlich bessere Noten als in anderen Fächern. So lag der Durchschnitt der Sportnoten an zwei Gymnasien in Baden-Württemberg bei 2,3 in der 5./6. Klasse sowie 2,1 - 2,5 (Männer) und 1,8 - 2,2 (Frauen) in der 7. - 10. Klasse.[17]

Schulsportmisere[Bearbeiten]

Dem öffentlichen Interesse und der allgemein bekundeten Wertschätzung der Sport- und Bewegungserziehung stehen allerdings gegensätzliche Realitäten gegenüber. Die Schulsportmisere wird seit langer Zeit beklagt. Der Begriff hierfür wurde von Konrad Paschen geprägt, der zu der Zeit der GEW-Sportkommission vorstand.[18] Nicht nur von Sportlehrerverbänden oder der GEW-Sportkommission, sondern auch von Spitzenorganisationen des deutschen Sports und vielen anderen Gruppen und Parteien. Die Qualität des Sportunterrichts lässt nicht nur an Grund-, Förder- und Hauptschule zu wünschen übrig, obwohl Merkmale bzw. Kriterien umfangreich diskutiert wurden[19] Kritisiert wird die ungenügende Unterrichtsabdeckung, ein zu geringer Stundenanteil im Fächerkanon der Schule sowie Unterricht durch nicht qualifizierte Lehrkräfte.

Die stetig anwachsenden Fitnessmängel heutiger Kinder und Jugendlichen sind durch verschiedene wissenschaftliche Vergleichsstudien (WIAD-Studie) deutlich belegt worden. In der Schulsportstudie, "Sportunterricht in Deutschland" (SPRINT-Studie) werden die schlechten Rahmenbedingungen für den Sportunterricht bestätigt.

Historisches[Bearbeiten]

Leibesübungen (exercitia) gehörten seit der Antike zu der Ausbildung des freien Mannes, später waren sie vor allem Teil der ritterlichen Ausbildung. Erst mit der Französische Revolution wurden sie auch Teil der bürgerlichen Bildung.

Beginn der Leibeserziehung in Deutschland[Bearbeiten]

Castagnetten-Reigen in der Mädchen-Turnanstalt in Düsseldorf, Illustration von Wilhelm Simmler in der Zeitschrift Die Gartenlaube, 1870
Der Turnplatz in Basel. Zeichnung aus dem Turnbuch für Schulen von Adolf Spieß (1847).

Die Bedeutung von Bewegungsübungen und Gymnastik für die Entfaltung der Persönlichkeit waren bereits den alten Griechen bekannt. Im deutschsprachigen Raum wurden im 18./19. Jahrhundert die Philanthropen um Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759–1839) Wegbereiter für eine Bewegungserziehung an den Schulen. Leibesübungen sollten integraler Bestandteil einer vernunftgemäßen, ganzheitlichen Erziehung (Bildung, körperliche Vervollkommnung, Glück) werden. Am Philanthropinum in Dessau gab es deshalb körperliche Übungen wie Laufen, Springen, Werfen, Klettern, Ringen, Balancieren, Schwimmen, Wandern, Eislaufen, Voltigieren und Spiele, aber auch Gartenbau und Handwerk.

Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852), Gründer der deutschen Turnbewegung, wollte mit seiner „deutschen Turnkunst“ Körper und Charakter der (männlichen) Jugend und des Volkes bilden, um deren physische und moralische Kraft zu stärken.

Adolf Spieß (1810–1852) veröffentlichte in der Schweiz 1840–1846 Die Lehre der Turnkunst in vier Bänden, 1847–1851 schrieb er ein Turnbuch für die Schulen. Er sah Turnen als Erziehungsmittel zu Gehorsam und Disziplin und zur Bildung guter Untertanen wie auch zur körperlichen und militärischen Erziehung.

In Preußen erging 1842 „allerhöchste Kabinettsordre“, wonach der Turnunterricht, wie der Sportunterricht damals hieß, an allen öffentlichen Lehranstalten als notwendiger und unerlässlicher Bestandteil der männlichen Erziehung erteilt werden sollte.

Turnunterricht in der Weimarer Republik[Bearbeiten]

Turnen und Sport erleben in der ersten deutschen Republik einen starken Aufschwung. Formalistische Ordnungs-, Frei- und Haltungsübungen werden im Schulturnen durch eine ganzheitliche, natürliche "Leibeserziehung" als Teil der Gesamterziehung ersetzt.

Spielnachmittage, Wandertage, Freilufterziehung (z.B. Rudern und Skilauf) sowie Körperschule, Gymnastik und (Ausdrucks-) Tanz (vor allem im Mädchenturnen) gehörten ebenso zum Turnunterricht wie ein Wettkampfwesen in verschiedenen Sportarten. Allerdings ließ die Ausbildung der Turnlehrer zu wünschen übrig, da es sich meist um eine Ausbildung zum technischen Lehrer handelte (wie Schreibmaschine und Handwerksunterricht).[20]

Leibeserziehung im Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Die Nationalsozialisten machen die schulische Leibeserziehung zum Bestandteil der nationalsozialistischen Gesamterziehung: "Volksgemeinschaft", "Wehrhaftigkeit", "Rassebewusstsein" und "Führertum" waren Bezugspunkte einer politisch missbrauchten Leibeserziehung. Umfassende Körperertüchtigung und Kampfsport bei den Jungen sowie Gymnastik und Tanz bei den Mädchen dominierten den Unterricht.

Dieser Unterricht basierte auf Hitlers "Mein Kampf" (vgl, S. 451f. u, S. 611) und Alfred Baeumlers Konzept der "Politischen Pädagogik". Laut Baeumler war der Leib ein politicum und damit nicht Privateigentum. Der Individualleib wurde als Teil des Gesamtleibs gesehen, womit die Leibeserziehung Sache des Staates wurde. Die Pädagogik wurde also den ideologischen Vorgaben angepasst.

Körpererziehung in der sozialistischen Körperkultur der DDR[Bearbeiten]

Eine Schulklasse auf dem Rückweg vom Sportunterricht in Neubrandenburg (1974).

In der DDR richtete sich die Körpererziehung am sowjetischen Vorbild und an gesellschaftspolitischen Zielen aus: Turnen, Sport und Körperkultur dienten der Erziehung der sozialistischen Persönlichkeit im "Arbeiter- und Bauernstaat". Dabei bildete sich aber auch eine sportwissenschaftlich fundierte Fachmethodik und Bewegungslehre heraus, die Lehr-/Lernprozesse wissenschaftlich untersucht und aufbereitet hat und bis heute bedeutend ist.

In Kinder- und Jugendsportschulen wurde der leistungssportliche Nachwuchs herangebildet. Die Diskrepanz zwischen den leistungssportlichen Möglichkeiten und denen des Restschulsports wurden gegen Ende der DDR immer größer, da die objektiven Ressourcen zu wünschen übrig ließen.[21]

Leibeserziehung und Sportunterricht in der BRD[Bearbeiten]

Die Bundesjugendspiele, Ausdruck eines wettkampforientieren Sportunterrichts in der BRD

Die Lehrpläne in Westdeutschland und der BRD orientieren sich zunächst am harmonischen, ganzheitlichen Menschenbild der Weimarer Zeit. Leistung, Spiel, Wetteifer sind zentrale Begriffe in der bildungstheoretisch/anthropologisch orientierten Leibeserziehung der 50er und 60er Jahre.

Ab den 70er Jahren trat das Sportartenkonzept (auch Sportartenmodell oder Unterricht der Sportarten) nach Söll in den Vordergrund. Ziel war es, die Schüler in den verschiedenen Grundsportarten für den außerschulischen Sportunterricht zu qualifizieren (Üben - Verbessern - Leistung messen). Dies erfolgte durch eine Ausrichtung auf motorische Grundfertigkeiten. Alternative Sportarten oder Trendsportarten hatten im Schulsport keinen Platz. Es wurde ein wettkampforientierter Sportunterricht (Grössing) durchgeführt (z.B. Bundesjugendspiele) und leistungsstarke Schüler durch das Programm Jugend trainiert für Olympia besonders gefördert.[6]

In den Ansätzen der Lernzielorientierung und der Curriculumtheorie wird der gesellschaftlichen Bezug des Schulsports in den 70er Jahren aufgegriffen. Der Begriff der "Leibeserziehung" wird durch die Bezeichnung "Sportunterricht" ersetzt.

Sportunterricht in Deutschland ab 1990[Bearbeiten]

Seit 1990 wurden die Lehrpläne zunehmend hinsichtlich eines Erziehenden Sportunterrichts angepasst. Hierbei sollen die Schüler zum einen für den Sport begeistert werden (Erziehen zum Sport) und zum anderen durch den Sport weitergehende wie z.B. personale und soziale Kompetenzen erreicht werden (Erziehen durch Sport). Es sollen nun nicht mehr motorische Grundfertigkeiten trainiert, sondern vielfältige Kompetenzen erworben werden. Anstelle der Grundsportarten treten Bewegungsfelder wie zum Beispiel Bewegen im Wasser, Ausdruck und Gestaltung, Kämpfen und Raufen.[6]

Es wird zunehmend gefragt, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche im Sport und durch den Sport gewinnen sollen. Begriffe wie Handlungsfähigkeit, Körper- und Bewegungserfahrung, soziales Lernen werden zunehmend in der fachdidaktischen Diskussion und in den Lehrplänen in den Mittelpunkt gestellt. Neben die traditionellen Sportarten treten weitere Bewegungsformen, Entspannungstechniken oder Funsportarten. Auch der Begriff "Sportunterricht" wird in Frage gestellt. Teilweise wird von einem Lernbereich "Bewegung, Spiel und Sport" gesprochen.

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich ist die Anzahl der Sportunterrichtsstunden unterschiedlich, generell gibt es in der Unterstufe sowie in Hauptschulen drei bis vier Stunden Leibesübung pro Woche, in der Oberstufe drei bis zwei.

Prinzip des Sportunterrichts[Bearbeiten]

Der Lehrplan des Sportunterrichts an Schulen in Österreich hat folgende Schwerpunkte:

  • Förderung der Motorik durch "Spiel und Sport"
  • Einbau von spielerischen Inhalten der Turnstunde (Völkerball, Handball...)
  • Bewegung im Wasser
  • Förderung des Teamgeists (Mannschaftsspiele, Staffelläufe...)

Volksschule[Bearbeiten]

In der Volksschule werden Sportunterrichtsstunden vom üblichen "Gesamtunterricht" (Deutsch, Englisch, Mathematik und Sachunterricht) abgetrennt. Ziele in der Volksschule sind:

  • Aufbau der Grobmotorik
  • Ab- und Einschätzung von Distanz und Höhe
  • Einführung in die Leichtathletik mit Dauerläufen und Weitsprung
  • Spiel und Spaß zum Abbau von Frust, der sich in der Schule aufbaut

Beispiel des Sportunterrichts an einer AHS (Unterstufe)[Bearbeiten]

1. Klasse (4 Sportstunden)

2. Klasse (4 Sportstunden)

  • Schwimmunterricht
  • Gezielter Schwerpunkt Handball
  • Leichtathletik: 60-Meter-Lauf, 2000-Meter-Lauf, Weitwurf, Weitsprung

3. Klasse (3 Sportstunden)

4. Klasse (3 Sportstunden) In der 4. Klasse wird weniger auf Spiel und Sport, sondern in erster Linie auf die Ausbreitung der motorischen Fähigkeiten, da die Vorbereitung auf eine etwaige Lehre ohne Sportunterricht im Vordergrund steht.

  • Gezielter Schwerpunkt Volleyball
  • Fördern der Motorik (Laufen, Springen)

Literatur[Bearbeiten]

Gegenwart:

  • Wolf-Dietrich Brettschneider: DSB Sprint-Studie: Sportunterricht in Deutschland. Eine Untersuchung zur Situation des Schulsports in Deutschland. Meyer & Meyer, Aachen 2005, ISBN 3-89899-191-1.
  • Eric Franklin: Befreite Körper. Das Handbuch zur imaginativen Bewegungspädagogik. 4., unveränd. Auflage. VAK Verlag, 2002, ISBN 3-932098-26-9.
  • Siegbert Warwitz: Interdisziplinäre Sporterziehung. Didaktische Perspektiven und Modellbeispiele fachübergreifenden Unterrichts. Verlag Hofmann, Schorndorf 1974, DNB 740560026, S. 40–52.

Geschichte:

  • James A. Mangan: Athleticism in the Victorian and Edwardian Public School. The emergence and consolidation of an educational ideology. Cambridge University Press, 1981. (Revised Edition. Routledge 2000)
  • James A. Mangan (Hrsg.): The Imperial Curriculum: Racial Images and Education in the British Colonial Experience. Routledge, London 1991.
  • Jacques Gleyse: Archéologie de l'éducation physique au XXè siècle en France : le corps occulté. L'Harmattan, Paris 2006.
  • Michael Krüger: Einführung in die Geschichte der Leibeserziehung und des Sports. 3 Bände.

Praxis:

Zeitschriften:

  • European Physical Education Review
  • Revue d’Éducation Physique et sport
  • Sport, Education and Society
  • Sportunterricht. Monatszeitschrift zur Wissenschaft und Praxis des Sports

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arnd Krüger (Hrsg.): Leibesübungen in Europa 1 / Die Europäische Gemeinschaft. Arena Publ, London 1985, ISBN 0-902175-42-4; Arnd Krüger, Else Trangbaek (Hrsg.): The history of physical education & sport from European perspectives. University of Copenhagen, Copenhagen 1999, ISBN 87-89361-69-5.
  2. a b c Deutscher Sportbund (Hrsg.): DSB-Sprint-Studie - Sportunterricht in Deutschland; Eine Untersuchung zur Situation des Schulsports in Deutschland. Meyer und Meyer, Aachen 2006, ISBN 3-89899-191-1, Online Volltext.
  3. a b Siegbert Warwitz: Zur kognitiven Komponente im Sozialisationsprozess. In: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Sozialisation im Sport. VI. Kongress für Leibeserziehung in Oldenburg 1973. Verlag Hofmann, Schorndorf 1974, S. 366–371.
  4. a b Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg: Bildungsplan Sport Sport Orientierungsstufe 2015. Arbeitsfassung zur Erprobung. Stuttgart 2013, S. 2, Volltext.
  5. a b Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg: Bildungsstandard Sport Gymnasium 2004. S. 300, Volltext.
  6. a b c d e Jörg Haas: Guter Unterricht – eine Sachanalyse für das Fach Sport. Skript des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg, Freiburg im Breisgau 2012.
  7. Ulf Gebken: Gütekriterien des Sportunterrichts, abgerufen am 20. Februar 2014.
  8. Siegbert Warwitz: Die Ergänzungsbedürftigkeit des Sportunterrichts. In: Siegbert Warwitz: Interdisziplinäre Sporterziehung. Didaktische Perspektiven und Modellbeispiele fachübergreifenden Unterrichts. Verlag Hofmann, Schorndorf 1974, S. 40–52.
  9. Dieter Brodtmann: Unterrichtsmodelle zur Theorie im Sportunterricht des Primarbereichs. In: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Theorie in der Sportpraxis. Kongress für Leibeserziehung in Berlin 1979. Schorndorf 1980, S. 209–213.
  10. Horst Käsler: Training und Sporttheorie. In: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Theorie in der Sportpraxis. Kongress für Leibeserziehung in Berlin 1979. Verlag Hofmann, Schorndorf 1980, S. 42–53.
  11. Anita Rudolf, Siegbert Warwitz: Der Theorie-Praxisbezug im fachübergreifenden Projektunterricht. In: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Theorie in der Sportpraxis. Kongress für Leibeserziehung in Berlin 1979. Schorndorf 1980, S. 200–205.
  12. Roland Naul u.a.: Verbindung zwischen Sportpraxis und Sporttheorie im Leistungsfach Sport der Kollegschule NRW –Kursplanung und Unterrichtswirklichkeit. In: Ausschuss Deutscher Leibeserzieher (Hrsg.): Theorie in der Sportpraxis. Kongress für Leibeserziehung in Berlin 1979. Schorndorf 1980, S. 115–125.
  13. Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg: Bildungsstandard Sport Gymnasium 2004. S. 302, Volltext.
  14. Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg: Bildungsstandard Sport Gymnasium 2004. S. 306, Volltext.
  15. Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg: Bildungsstandard Sport Gymnasium 2004. S. 307, Volltext.
  16. Jörg Haas: Leistungsbeurteilung – Notengebung im Fach Sport. Skript des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg, Freiburg im Breisgau 2013.
  17. Jörg Haas: Leistungsbeurteilung und Notenfindung im Sport - Gelten für das Fach Sport andere Kriterien als für den übrigen Fächerkanon? Powerpoint Präsentation. Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg, Freiburg im Breisgau 2013.
  18. Konrad Paschen: Die Schulsport-Misere: Gedanken und Pläne zur "Täglichen Turnstunde". Westermann, Braunschweig 1969; Arnd Krüger, Dieter Niedlich (Hrsg.): Ursachen der Schulsport-Misere in Deutschland: Festschrift für Professor Konrad Paschen. Arena Publ, London 1979.
  19. sportpaedagogik-online.de
  20. Arnd Krüger: Turnen und Turnunterricht zur Zeit der Weimarer Republik. Grundlage der heutigen Schulsport-Misere? In: Arnd Krüger, Dieter Niedlich (Hrsg.): Ursachen der Schulsport-Misere in Deutschland. Arena Publ, London 1979, ISBN 0-902175-37-8, S. 13–31.
  21. Arnd Krüger, Paul Kunath: Die Entwicklung der Sportwissenschaft in der SBZ und der DDR. In: Wolfgang Buss, Christian Becker (Hrsg.): Der Sport in der SBZ und der frühen DDR. Genese – Strukturen – Bedingungen. Hofmann, Schorndorf 2001, S. 351–366.


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