Bildungssystem in Japan

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japanisches Bildungssystem vor und nach 1947

Japan hat ein hoch entwickeltes Schulsystem. Es wird meistens als 6-3-3-4-System bezeichnet nach der Anzahl der Jahre, die man in der jeweiligen Schule verbringt.

Dem eigentlichen Schulsystem vorgeschaltet sind die Kinderkrippe (jap. 保育園, hoikuen) und der Kindergarten (幼稚園, yōchien). In die Kinderkrippe werden Kinder für gewöhnlich ab einem Alter von 2 Monaten aufgenommen und in den Kindergarten im Alter von 3 bis 5 Jahren. Es gibt private und öffentliche Kinderkrippen und -gärten, teilweise mit Uniformpflicht.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Taika-Reform im 7. Jahrhundert wurde das japanische Reich Yamato in einen konfuzianischen Beamtenstaat nach chinesischem Vorbild verwandelt. Um die Beamten auszubilden, wurde am Hof die Daigaku-ryō (大学寮) gegründet. Dort wurden die chinesische Sprache und Schrift und die konfuzianischen Klassiker gelehrt, aber auch praktisches Verwaltungswissen wie Landvermessung, Buchführung und Astrologie. Die Astrologie war wichtig, um vorauszusagen, ob bestimmte Handlungen des Kaisers gute oder schlechte Konsequenzen haben würden. Ebenfalls in dieser Zeit wurden die ersten buddhistischen Klöster in Japan gegründet, die über die Jahrhunderte immer wichtige Horte des Wissens waren. Am Hof der Heian-Zeit erlebten Kultur und Bildung der Hofbeamten ihre Blütezeit.

Mit der Machtübernahme des Kriegeradels gegenüber dem Kaiserhof, etwa ab dem 12. Jahrhundert, waren eher praktische Fertigkeiten gefragt, Kenntnisse der Kriegführung und für eine effiziente Verwaltung notwendige Fähigkeiten. Erst mit dem Frieden in der Edo-Zeit wurde aus den rauen Samurai eine gebildete Beamtenschicht, die nicht nur Lesen und Schreiben, nicht nur das Kämpfen zu einer Kunst (武術, bujutsu) weiterentwickelte, sondern auch in der Kunst gebildet war. Kalligraphie, Malerei, Dichtkunst und Literatur wurden gefördert.

Die Tempel richteten in dieser Zeit Volksschulen ein, so dass auch einfache Bürger Zugang zu Bildung hatten. Es entstand ein Verlagswesen, das zum Beispiel Unterhaltungsromane für das Volk druckte.

Auch westliche Bildung gelangte in dieser Zeit nach Japan. Auf der Insel Deshima unterhielten die Holländer eine kleine Kolonie, und belieferten interessierte Samurai mit Büchern aus Europa. Neben Büchern über Waffen, Kriegskunst und aktuelle politische Ereignisse gelangte auf diese Art auch Wissen über westliche Naturwissenschaften und Medizin nach Japan. Das Studium dieser Quellen wurde Rangaku („Hollandkunde“) genannt.

Das Interesse für den Westen, das in der Edo-Zeit nur eine kleine Minderheit zeigt, wurde nach der Öffnung Japans sehr viel größer. Japan sollte modernisiert werden, um es mit den westlichen Industrienationen aufnehmen zu können, doch das war nur möglich, indem so viel Wissen wie möglich übernommen wurde. Junge Japaner wurden als Studenten an Universitäten in den USA und Europa geschickt. Die Iwakura-Mission sollte die Staatsform verschiedener westlicher Länder erforschen. Es wurden Kaiserliche Universitäten nach dem Vorbild der Berliner Humboldt-Universität gegründet, und private Universitäten nach amerikanischem Vorbild. Ausländische Experten (sogenannte O-yatoi gaikokujin) wurden ins Land geholt, um Staat, Militär und Universitäten aufzubauen. Die Schulpflicht wurde eingeführt, die ehemaligen Tempelschulen wurden staatlich, und ein dreigliedriges Schulsystem wurde eingerichtet.

Der sich bald entwickelnde Militarismus hat dieses System dann für seine Zwecke eingespannt. Das Militär entsandte Lehrer an die Schulen, um die patriotische Erziehung sicherzustellen. Nach der Kapitulation 1945 wurden diese Lehrer von der US-amerikanischen Besatzungsmacht entlassen, doch das zerstörte Japan brauchte dringend Lehrer, und so wurden diese Lehrer bald wieder zurückgeholt. Auch deswegen gibt es heute in Japan eine feste Wählerbasis am rechten Rand.

Im wirtschaftlichen Aufbau der Nachkriegszeit wurden die Universitäten zu Motoren des Fortschritts, hatte sich Japan am Anfang darauf beschränkt, westliche Produkte nur zu kopieren und Marktanteile zu erobern, so bauten die Unternehmen bald eigene Entwicklungsabteilungen auf, die mit den Universitäten in der Forschung kooperierten und auch deren Absolventen übernahmen.

Schulsystem[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

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  • Die Schulpflicht beträgt neun Jahre, erstreckt sich jedoch nicht auf Kinder ohne japanische Staatsbürgerschaft.[1]
  • Das Schuljahr beginnt in Japan am 1. April.[2]
  • Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich (Neujahr: 2 Wochen, März/April: 2 Wochen, Juli/August: 6 Wochen).
  • Öffentliche Schulen haben die 5-Tage-Woche, private Schulen oft die 6-Tage-Woche.
  • Während der Schulpflicht gibt es kein Sitzenbleiben wie in Deutschland, praktisch jeder Schüler wird automatisch versetzt.

Grundschule[Bearbeiten]

Die Grundschule (小学校, shōgakkō) dauert sechs Jahre; eingeschult werden die Kinder nach Vollendung des 6. Lebensjahrs. Man besucht die Schule, in deren Bezirk man wohnt. Fast alle Grundschulen sind öffentlich und werden von den jeweiligen Gemeinden getragen. Schuluniformen gibt es nicht in allen Grundschulen.

Die durchschnittliche Klassengröße sind 25 Schüler, jedoch mit starken Schwankungen, so sind es in der Präfektur Kōchi im Durchschnitt nur 18 Schüler, in der Präfektur Tokio jedoch 32. Etwa 2 % der Klassen sind gemischt, wobei in der Präfektur Kagoshima mit großem Abstand sogar 12 % der Klassen Schüler aus unterschiedlichen Stufen enthalten (jeweils 2010).[3]

2010 gab es 22.000 Grundschulen, davon 213 private, mit etwa 420.000 Vollzeitlehrkräften und knapp 7 Millionen Schülern.[4]

Mittelschule[Bearbeiten]

Nach der Grundschule besucht man die dreijährige Mittelschule (中学校, chūgakkō), ebenfalls meistens eine öffentliche Schule in der Nähe der Wohnung. Es gibt allerdings auch einige private Mittelschulen, für die man eine Aufnahmeprüfung ablegen muss. In der Mittelschule besteht meist Uniformpflicht, jedoch nicht an allen Schulen. Im letzten Jahr der Mittelschule lernen die Schüler sehr intensiv für die Aufnahmeprüfung der Oberschule, die den weiteren Lebensweg entscheidend beeinflussen kann.

Die Mittelschulklassen sind mit durchschnittlich 29 Schülern vergleichsweise groß (in den 1980ern waren es noch 37), wobei besonders in der Präfektur Tokio mit weitem Abstand die durchschnittliche Größe 44 Schüler/Klasse beträgt.[5]

Zwar endet mit der Mittelschule die Schulpflicht, jedoch besuchen 98 % der Schüler weiterführende Schulen.[6][5]

2010 gab es 10.815 Mittelschulen, davon 758 private, mit etwa 250.000 Vollzeitlehrkräften und 3,5 Millionen Schülern.[4] Die meisten Grund- und Mittelschulen werden von den jeweiligen Gemeinden getragen, finanziell jedoch vom Staat unterstützt, um im ganzen Land eine einheitliche Grundausbildung (während der Schulpflicht) zu ermöglichen.

Oberschule[Bearbeiten]

Nach der Mittelschule besuchen fast alle Schüler die dreijährige Oberschule (高等学校, kōtō gakkō oder kurz 高校 kōkō). Der Zugang zu einer Oberschule ist generell durch eine Aufnahmeprüfung geregelt, wobei sich der Ruf und das Ausbildungsniveau der Oberschule im Schwierigkeitsgrad der Aufnahmeprüfung widerspiegelt. Der Abschluss der Oberschule qualifiziert formal zum Eintritt in eine Universität und wird daher mit dem deutschen Abitur gleichgestellt. Allerdings gibt es keine Abschlussprüfung im eigentlichen Sinn, sondern man erwirbt den Abschluss durch regelmäßige Teilnahme am Unterricht und durch Bestehen von Klassenarbeiten. Für den Eintritt in die Universität muss aber erst eine für jede Universität und jeden Fachbereich getrennte Aufnahmeprüfung abgelegt werden.

Das Bildungsministerium schreibt folgende Fächergebiete und Fächer für Oberschulen vor: Japanisch (Sprachausdruck I und II, Allgemeines Japanisch, Gegenwartsliteratur, Klassische Literatur, Lektüre klassischer Literatur), Geografie und Geschichte (Weltgeschichte A und B, Japanische Geschichte A und B, Geografie A und B), Bürgerkunde (Gesellschaftskunde, Ethik, Politik/Wirtschaft), Mathematik (Grundlagen der Mathematik, Mathematik I, II und III, Mathematik A, B und C), Naturwissenschaften (Grundlagen der Wissenschaft, Allgemeine Wissenschaft A und B, Physik I und II, Chemie I und II, Biologie I und II, Geografie I und II), Gesundheit[serziehung] und Sport (Sport, Gesundheit[serziehung]), Kunst (Musik I, II und III, Kunst I, II und III, Kunsthandwerk, Kalligrafie I, II und III), Fremdsprachen (Mündliche Kommunikation [auf Englisch] I und II, Englisch I und II, Lesen [auf Englisch], Schreiben [auf Englisch]), Hauswirtschaft (Grundlagen der Hauswirtschaft, Allgemeine Hauswirtschaft, Techniken der Lebenshaltung), Informatik (Informatik A, B und C). Jedes einzelne Fächergebiet bis auf Bürgerkunde ist dabei teilweise als Wahlpflichtunterricht ausgelegt, so kann unter anderem bei Japanisch zwischen Sprachausdruck und Allgemein gewählt werden, oder bei Kunst zwischen Musik, Kunst, Kunsthandwerk und Kalligrafie.[7]

Die Oberschulen bieten zudem diverse Fachcurricula an, die von etwa einem Viertel der Schüler (einem Drittel auf den öffentlichen und einem Zehntel auf den privaten Schulen)[8] belegt werden. Diese enthalten eine große Auswahl an Fächern in den Vertiefungsrichtungen Landwirtschaft, Technik, Wirtschaft, Fischerei, Hauswirtschaft, Krankenpflege, Informatik, Wohlfahrt, Mathematik, Sport, Musik, Kunst oder Englisch.[7]

Neben öffentlichen Oberschulen (meistens von den Präfekturen getragen) gibt es zahlreiche private Schulen. Für alle Oberschulen musste bis zu Beginn des Fiskal- und Schuljahres 2010 (1. April) eine Gebühr bezahlt werden, die bei den öffentlichen Schulen jedoch geringer als bei den privaten war. Für das Schulgeld privater Oberschulen zahlt der Staat seitdem Zuschüsse, je nach Präfektur sind auch diese effektiv für die Haushalte ganz gebührenfrei.

2010 gab es 5.116 Oberschulen, davon 1.321 private, mit etwa 240.000 Vollzeitlehrkräften und 3,4 Millionen Schülern.[4] 613 Schulen bieten auch Fernunterricht an, der von knapp 190.000 in Anspruch genommen wird.[9] Von den Oberschülern besuchen dabei 116.000 nicht den regulären Ganztagsunterricht, sondern Teilzeit- bzw. Abendkurse (定時制の課程, teijisei no katei).[8]

Direkt nach der Oberschule besuchen mit Stand 2010 etwa 54 % (etwa 580.000) der Schüler weiterführende Schulen, hauptsächlich die Hochschulen, und 16 % (etwa 167.000) gehen in das Berufsleben über.[6]

Fachoberschule[Bearbeiten]

1962 wurden die Fachoberschulen (高等専門学校, kōtō semmon gakkō oder kurz 高専, kōsen) eingeführt um den Fachkräftebedarf der Industrie zu decken. Diese Schulen können nach der Mittelschule besucht werden und haben eine Ausbildungsdauer von 5 Jahren.

2010 gab es 58 Fachoberschulen, davon 3 private, mit etwa 4.300 Vollzeitlehrkräften und knapp 60.000 Schülern.[4]

Hochschule/Universität[Bearbeiten]

Ein großer Teil aller Oberschulabgänger geht anschließend auf eine Hochschule (大学, daigaku), die vier Jahre dauert und mit dem Bachelor (1. akademischer Grad, den Studenten an Hochschulen als Abschluss einer wissenschaftlichen Ausbildung erlangen können) abschließt.

Wie bei den Oberschulen ist auch bei allen Universitäten die Zulassung zum Studium an das Bestehen einer Aufnahmeprüfung geknüpft, die sehr schwer ist und den Jugendlichen alles abverlangt. Einige Schüler verbringen nach dem Abitur ein Jahr nur mit dem Lernen für die Aufnahmeprüfung (sogenannte Rōnin). Japanische Universitäten werden in der öffentlichen Meinung vor allem danach bewertet, wie schwer ihre Aufnahmeprüfung ist; als dementsprechend clever gelten dann die Studenten.

Im Jahr 2010 wurden von 3,7 Millionen Bewerbern etwa 620.000 Studenten immatrikuliert, wovon etwa 520.000 aus dem Oberschuljahrgang 2010 stammen den etwa 1,1 Million Schüler abschlossen, 63.000 aus dem vorigen Oberschuljahrgang und noch knapp 10.000 aus dem Oberschuljahrgang 2008.[10]

Nur wenige (2010: 82.000)[11] Studenten schließen daran einen Masterkurs (大学院, daigakuin, zwei Jahre) an, noch weniger (2010: 16.000)[11] einen Doktorkurs (meistens drei Jahre). Neben diesen vierjährigen Universitäten gibt es noch Kurzuniversitäten (tanki daigaku) mit zwei Jahren Dauer.

Ist die Aufnahmeprüfung geschafft, dann sind zumindest an den eher durchschnittlichen Universitäten die Anforderungen im Studium relativ gering. Die Studenten haben die Möglichkeit, sich ganz ihrem Lieblingsthema zu widmen, ohne zu großen Leistungsdruck zu spüren. Auch die Abschlussprüfungen sind sehr einfach; entsprechend wird die Studienzeit oft genutzt, um ausgiebig die vorher wegen des Lernstresses und der meistens beengten Wohnverhältnisse bei den Eltern schwer realisierbaren Teile des Jugendlebens nachzuholen, wie etwa Partys, zwangloses Zusammensein mit Freunden und Partnerschaft.

Alle Universitäten kosten Gebühren, die an öffentlichen Hochschulen umgerechnet etwa 4.000 Euro pro Jahr betragen, an privaten oft mehr als 10.000 Euro.

2010 gab es 778 Hochschulen, davon 597 private, mit etwa 170.000 Vollzeitlehrkräften und 2,9 Millionen Studenten.[4] (Das entspricht etwa einem Verhältnis von 16,5:1; zur Orientierung: Deutsche Universitäten hatten 2006 1,4 Millionen Studierende und rund 95.000 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter.[12]) Hinzu kommen noch 395 Kurzhochschulen, davon 369 private, mit knapp 10.000 Vollzeitlehrkräften und 150.000 Studenten.[4] Davon bieten 44 Hochschulen bzw. 11 Kurzhochschulen Fernkurse an in denen 147.000 bzw. 20.000 studieren.[13]

Die Art des Universitätsabschlusses ist nicht unbedingt wichtig, da die japanischen Unternehmen bereits etwa ein Dreivierteljahr vor Ende der Universitätszeit ihre neuen Mitarbeiter rekrutieren und die meisten Studenten bereits vor ihrem Abschluss wissen, wo sie unterkommen. Viele Unternehmen rekrutieren vor allem nach dem Ruf, den eine Universität hat. Natürlich spielt das eigentliche Studienfach auch eine Rolle, aber japanische Unternehmen sind der Meinung, dass ein neuer Angestellter seine Loyalität und seinen Lernwillen beweisen muss, auch wenn er auf einem fachfremden Gebiet eingesetzt wird. Daher kommt es im Vergleich zu Deutschland häufiger vor, dass Unternehmen Angestellte für Aufgabengebiete einstellen, die überhaupt nichts mit dem Studienfach zu tun haben.

Unterricht in einzelnen Fächern[Bearbeiten]

Japanische Schrift[Bearbeiten]

Das Erlernen des japanischen Schriftsystems ist sehr zeitaufwendig, da es aus den Silbenschriften Hiragana und Katakana sowie aus Wortschriftzeichen (Kanji) besteht, zudem wird auch die lateinische Schrift (Rōmaji) in Japan verwendet. Die Hiragana werden meistens schon im Kindergarten gelernt: da ein Zeichen immer einer Silbe entspricht, ist die Zuordnung von Laut und Zeichen erheblich einfacher als bei der lateinischen Schrift und kann spielerisch erlernt werden. Katakana sowie die ersten 100 Kanji folgen im ersten Jahr der Grundschule. Rōmaji werden ebenfalls in der Grundschule gelernt.

Sehr zeitaufwendig zu lernen sind die Kanji. Während der neun Jahre dauernden Schulpflicht werden die 2.136 sogenannten Jōyō-Kanji gelernt. Dabei ist landesweit vorgegeben, welche Zeichen in welchem Schuljahr zu lernen sind. Pro Zeichen müssen die Strichfolge sowie die verschiedenen (meist mindestens zwei) Aussprachevarianten in ihren jeweiligen Kontexten auswendig gelernt werden.

Fremdsprachen[Bearbeiten]

Als erste Fremdsprache wird in der japanischen Mittelschule Englisch gelehrt, meistens jedoch nur drei Stunden pro Woche. Dieser Unterricht wird in der Oberschule weitergeführt. Bis vor kurzem wurde dabei vor allem Wert auf literarische Bildung gelegt, die mündliche englische Alltagssprache kam daneben kaum zum Zug; dieses ändert sich allerdings heute allmählich. Inzwischen bieten auch fast alle Grundschulen Englischunterricht an, aber zum Teil nur einmal pro Monat; Lehrpläne für Englischunterricht an Grundschulen gibt es noch nicht.

Da nur sehr wenige Oberschulen eine zweite Fremdsprache anbieten, besteht normalerweise erst an der Universität die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache (meistens Deutsch, Französisch, Chinesisch oder Koreanisch) zu lernen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 外国人の子どもの公立義務教育諸学校への受入について (jp)
  2. „Durchführungsbestimmungen des Schul‑ und Erziehungsgesetzes“, Ministerialverordnung Nr. 14 des Bildungsministeriums vom 30. März 2012 (学校教育法施行規則 平成二四年三月三〇日文部科学省令第一四号), Artikel 59 (für Grundschulen), 104 (für Oberschulen) 113 (für Mittelschulen).
  3. Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-3 Elementary Schools by Prefecture, Online (MS Excel; 39 kB), Klassengröße berechnet aus Schüler (Children enroled (1,000))/Klasse (Classes)
  4. a b c d e f Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-1 Schools by Founder, Online (MS Excel; 29 kB)
  5. a b Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-4, Lower Secondary Schools by Prefecture, Online (MS Excel; 42 kB)
  6. a b Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-21, Post-School Status of Graduates, Online (MS Excel; 33 kB)
  7. a b 高等学校学習指導要領(平成11年3月告示、14年5月、15年4月、15年12月一部改正) 第1章 総則 („Oberschullehrplan (Bekanntmachung im März 1999, Revisionen im Mai 2002, April 2003 und Dezember 2003), Abschnitt 1: Allgemeine Regelungen“). MEXT, Dezember 2003, abgerufen am 21. Januar 2012 (japanisch).
  8. a b Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-6, Students of Upper Secondary Schools by Course (Regular Course), Online (MS Excel; 31 kB)
  9. Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-7, Correspondence Education of Upper Secondary Schools, Online (MS Excel; 24 kB)
  10. Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-17, Applicants for Admission to Universities and New Students Enroled by Faculty and Year of Graduation from Upper Secondary School, Online (MS Excel; 31 kB)
  11. a b Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-13, Universities, Online (MS Excel; 32 kB)
  12. Basisdaten Hochschulen, Wissenschaftsrat (PDF; 73 kB)
  13. Japan Statistical Yearbook 2012, Tabelle 22-14, Correspondence Education of Junior Colleges and Universities, Online (MS Excel; 24 kB)