Black & White

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Black & White
Blackandwhite-logo.png
Black & White Logo (Variante Weiß)
Entwickler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lionhead Studios
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Electronic Arts
Erstveröffent-
lichung
5. April 2001
Plattform Windows, Mac OS X
Genre Strategiespiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Systemvor-
aussetzungen
CPU: Pentium II, 400 MHz, RAM: 64 MB, Betriebssystem: Windows 95/98/ME, Festplatte: 600 MB, Grafikkarte: 8 MB RAM, DirectX 7.0-kompatibel, Soundkarte: DirectX 7.0a-kompatibel
Medium 1 CD-ROM
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen
Information Mit Variantcover: schwarz für den bösen und weiß für den guten Gott in dir.

Black & White (erschienen 2001) ist ein Computerspiel, entwickelt von den Lionhead Studios. Veröffentlicht wurde es von Electronic Arts.

Black & White ist ein Strategiespiel und eine so genannte Göttersimulation und steht damit in einer Reihe mit Spielen wie Populous.

Spielprinzip[Bearbeiten]

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Gottes, der mit Güte oder Strenge über sein Volk herrscht und sich gegen andere Götter durchsetzen muss. Besonderer Wert wurde auf den Aspekt gelegt, sowohl als guter als auch als böser Gott spielen zu können. Ein anderer wichtiger Aspekt des Spiels ist die Kreatur (ein Tier), die für den Spieler Wunder vollbringt, gegen andere Kreaturen kämpft und von ihm zum Guten oder Bösen erzogen wird. Am Anfang stehen drei Kreaturen zur Verfügung, später hat man eine Auswahl von 16 Tieren. (z. B. Tiger, Kuh, Affe, Eisbär...)

Auch eine Version für Dreamcast war geplant und in Entwicklung, wurde jedoch aufgrund des Ausstiegs Segas aus dem Hardwaregeschäft nicht fertiggestellt. Der Verkaufspreis war auf 100 DM festgesetzt, was mehr war, als andere Spiele zu der Zeit kosteten (70-90 DM).

2001 erschien die Erweiterung Insel der Kreaturen. Es brachte viele Änderungen ins Spiel, unter anderem neue Kreaturen.

Im Juli 2005 schaltete Lionhead die für den Mehrspieler-Modus verwendeten Server ab.[1]

Black & White 2[Bearbeiten]

Black & White 2
Entwickler Lionhead Studios
Publisher Electronic Arts
Erstveröffent-
lichung
13. Oktober 2005
Plattform PC (Windows)
Genre Strategiespiel
Spielmodus Singleplayer
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
CPU: Pentium 4, 1,6 GHz, RAM: 512 MB, Betriebssystem: Windows 2000/XP, Festplatte: 3,5 GB, Grafikkarte: 64 MB RAM, DirectX 9.0c-kompatibel, 1.1 Pixel Shader, Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatibel
Medium 1 DVD-ROM
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen
Information Mit Variantcover: schwarz für den bösen und weiß für den guten Gott in dir.

Black & White 2 erschien in Europa am 13. Oktober 2005.

2006 erschien die Erweiterung Battle of the Gods. Es führt die Geschichte der Azteken fort und liefert neue Tiere und Gebäude.

Handlung[Bearbeiten]

Der Gott der Griechen, den man von nun an spielt, wird durch ein Gebet eines Bewohners Griechenlands erschaffen. Die Griechen verloren einen Krieg gegen die Azteken. Diese haben die Wikinger und die Japaner unterworfen. Der Spieler startet auf einer kleinen Insel in der er seine Kreatur (Affe, Wolf, Kuh, Löwe) wählt und die Steuerungselemente kennenlernt. Danach reist man in das Land der Griechen. Die Azteken greifen die Stadt der Griechen an. Der Spieler rettet einige Griechen vor der Ermordung durch die Azteken. Die Kreatur der Azteken beschwört zwei Vulkane und die restlichen Griechen sterben. Man reist zu verschiedenen Inseln um Unterstützung gegen die Azteken zu erhalten:

  • Insel der Wikinger: Die Wikinger besitzen eine kleinere Insel. Sie sind eher friedfertig und greifen nur selten an. Ein Häuptling führt sie an. Die Insel der Wikinger ist sehr fruchtbar und mit Bergen durchzogen. Hat man die Wikinger in seine Stadt durch Bauten gelockt, oder sie durch militärische Angriffe in die Knie gezwungen schließen sich diese den Griechen an.
  • Inseln der Japaner: Die Japaner sind als eher kriegerisches Volk einzustufen. Ihre Armeen setzten sie aber nicht geschickt ein. Sie werden von zwei Brüdern angeführt. Die Inseln der Japaner sind relativ groß und bieten in etwa die Fruchtbarkeit der Insel der Wikinger. Hat man die Inseln der Japaner friedvoll oder militärisch eingenommen schließen sich auch diese den Griechen an.
  • Inseln der Azteken: Die Azteken sind ein sehr kriegerisches Volk. Sie besitzen große Armeen und setzen diese klüger ein als die Japaner. Ihre Inseln sind karg, und Nahrungs- und Holzanbau gelingt nur in sehr kleinen Teilen der Inseln. Ihre Hauptinsel ist militärisch stark geschützt. Sie kann praktisch nur auf militärischem Weg erobert werden.

Ist die Hauptinsel der Azteken gefallen sieht man in der Extro-Sequenz wie ein Azteke, ähnlich wie die Griechen, ein Gebet in den Himmel richtet. Danach stürzt ein kleiner Meteor auf die Insel. Die Azteken haben nun ebenfalls einen Gott der im Addon "Battle of Gods" thematisiert wird. Nach der Extro-Sequenz startet man wieder auf der Insel der Wikinger. Gekaufte Gebäude und die Fähigkeiten/Gesinnung der Kreatur bleiben erhalten.

Gameplay[Bearbeiten]

Tribut ist ähnlich wie Goldmünzen oder Credits das Zahlungsmittel, um z.B. neue Gebäude freizuschalten. Tribut erhält man durch lösen von speziellen Aufgaben oder Rätseln.

Gut/Böse System:

Guter Gott: Als guter Gott sollte man darauf achten, Gebäude variieren zu lassen. Je besser diese Variation ist, desto glücklicher sind die Menschen. Diese bewegen sich dann schneller und erledigen ihre Arbeit effizienter. Auf den öffentlichen Gebäuden wachsen Kletterpflanzen, und es entstehen Wasserspiele auf den Dächern. Der Boden wird optisch aufgehellt.

Böser/Kriegs Gott: Als böser Gott muss man nicht sehr auf Gebäudevariationen achten. Ein böser Gott konzentriert sich normalerweise auf den Bau von bevölkerungsstärkenden Gebäuden und der Nahrungsbeschaffung für seine Armeen. Am Altar kann man Menschen opfern um Mana zu erhalten. Die Stadt wird eher trist und der Boden der Stadt wird, nur optisch, von sehr kleinen Lavaflüssen durchzogen.

Als guter Gott kann man große Armeen in den Krieg schicken und trotzdem als gut gelten, und als böser Gott sich nur auf Übernahme durch Eindruck konzentrieren, aber als Böse in der Bevölkerung gelten.

Der Mauszeiger, eine Hand, verändert sich je nach Gesinnung des Spielers. Böse Götter erhalten z.b längere Fingernägel und die Haut der Hand wird dunkler.

Der Spieler kann Zauber wirken, wie zum Beispiel den Feuerball. Dies verbraucht jedoch Mana, welches in den Altären der Stadt produziert wird. Durch Menschenopfer kann sehr viel Mana in sehr kurzer Zeit angereichert werden.

Der Einflussbereich des Spielers beschränkt sich auf etwa das Stadtgebiet des Spielers. Er wird durch ein grünes Band angezeigt. Nur in diesem kann der Spieler z.B. Felder anlegen oder Gebäude errichten. Mauern müssen im Einflussbereich des Spielers anfangen, können aber außerhalb enden.

Kreatur: Die Kreatur kann fünf Modi ausführen, die durch Tribut verbessert werden können:

  • Freier Wille: Sie macht das, was der Spieler ihr beigebracht hat.
  • Alleinunterhalter: Sie unterhält die Menschen in seiner Umgebung. Dies steigert die Zufriedenheit der Bewohner.
  • Sammler: Sie sammelt Erz, Getreide und Holz in ihrem Bewegungsradius und lagert es in einem Lagerhaus des Spielers.
  • Baumeister: Wenn ein Spieler ein Gebäude im Bewegungsradius der Kreatur platziert, sammelt die Kreatur Rohstoffe und baut damit das Gebäude. Dies ist schneller, als es Menschen tun könnten, langsamer aber, als wenn es der Spieler selbst bauen würde. Dafür verbraucht die Kreatur keine Extra-Rohstoffe.
  • Soldat: Sie greift feindliche Armeen und Mauern in seinem Bewegungsradius an.

Die Kreatur kann vom Spieler erzogen werden bestimmte Dinge zu tun oder zu unterlassen, etwa das Getreidefeld mit seinem Kot zu düngen oder Bäume als Hanteln zu verwenden. Je kräftiger eine Kreatur wird, desto stärkeren Angriffen feindlicher Armeen kann sie standhalten; mit zunehmendem Gewicht wird sie jedoch fauler etwas zu tun. Außerdem kann man der Kreatur Zauber beibringen, z.B. Wasserzauber zum Bewässern der Felder oder Blitzzauber, um gegnerische Armeen zu töten.

Black & White 2: Battle of the Gods[Bearbeiten]

Black & White 2: Battle of the Gods
Entwickler Lionhead Studios
Publisher Electronic Arts
Erstveröffent-
lichung
27. April 2006
Plattform PC (Windows)
Genre Strategiespiel
Spielmodus Singleplayer
Steuerung Maus, Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
Medium 1 DVD-ROM
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Black & White 2: Battle of the Gods ist ein 2006 erschienenes Addon für Black & White 2. Es führt die Geschichte der Azteken fort und liefert neue Tiere, Gebäude und Zauber. Man spielt erneut den Gott der Griechen.

Handlung[Bearbeiten]

Zunächst wählt man, ob man ein guter, böser oder ausgeglichener Gott sein möchte und erhält anschließend die Möglichkeit, ein Tier zu wählen oder es aus Black & White 2 zu importieren.

Nach dem Gebet des Azteken schlägt ein böser Gott als Meteor in einem Tempel ein, woraufhin die Toten zum Leben erwachen. Die Insel der Japaner ist das erste Ziel des Gottes. Nimmt man die Insel friedlich oder militärisch wieder ein, macht sich der Gott in das Land der Wikinger auf. Nachdem diese Insel ebenfalls zurückerobert wurde, gelangt man in das Land der Griechen. Erst nachdem dieses geeint wurde, verschwindet der böse Gott.

Man kann noch eine weitere Bonus Insel besuchen, in der man den Azteken vor allem militärisch entgegentritt.

Gameplay[Bearbeiten]

Der böse Gott greift aktiv in die Welt ein und schleudert Zauber auf die vom Spieler kontrollierten Städte. Die Kreatur des Gottes ist ein untoter Affe.

Trivia[Bearbeiten]

  • Von Fans wird in Black & White 2 und dessen Add-on die Ressource Erz kritisiert. Da Erz, anders als Holz und Nahrung, nicht nachwachsen kann, sind die Größen der Städte und Armeen limitiert.
  • Nach stundenlangem Spielen kann es passieren, dass plötzlich Namen flüsternd im Spiel gesagt werden. Dies geschieht vor allem nach 20:00 Uhr; die Namenspalette beschränkt sich dabei vor allem auf typische Namen, wie etwa Tim oder Sarah, wenn diese als Spielernamen gewählt wurden. Wählt man zu Beginn keinen Namen oder einen untypischen tritt dieses Easter Egg nicht auf.[2]

Auszeichnungen Black & White[Bearbeiten]

  • Game Critics Awards:
    • Bestes Ausstellungsstück 2000
    • Bestes Strategiespiel 2000
    • Originellstes Spiel 2000
    • Bestes PC-Spiel 2000
    • Originellstes Spiel 1999
    • Bestes Game 2000

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Original Black & White Goes Offline 26. Juli 2005
  2. Die Unheimliche Stimme