Bodrog

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Bodrog
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Mündung des Bodrog (in der oberen Bildhälfte) in die Theiß

Mündung des Bodrog (in der oberen Bildhälfte) in die Theiß

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Slowakei, Ungarn
Flusssystem Donau
Abfluss über Theiß → Donau → Schwarzes Meer
Zusammenfluss von Latorica und Ondava
48° 27′ 17″ N, 21° 49′ 10″ O48.45460221.819481
Mündung in die Theiß bei Tokaj48.12321821.413383Koordinaten: 48° 7′ 24″ N, 21° 24′ 48″ O
48° 7′ 24″ N, 21° 24′ 48″ O48.12321821.413383
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Länge 67 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 11.552 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
115 m³/s
Kleinstädte Sárospatak, Tokaj
Gemeinden Brehov, Zemplín, Ladmovce, Viničky, Streda nad Bodrogom, Klin nad Bodrogom, Borša, Felsőberecki, Alsóberecki, Bodrogolaszi, Sárazsadány, Olaszliszka, Szegi, Bodrogkisfalud, Bodrogkeresztúr

Der Bodrog (slowakisch früher auch Bodrok) ist einer der drei Hauptflüsse in der Ostslowakei und in Nordostungarn sowie ein Zufluss der Theiß.

Er entwässert den Zentralteil der Ostslowakischen Tieflandes nach Süden in Richtung Ungarn und in die Theiß. Er entsteht aus der Vereinigung der Latorica (links) mit der aus der Gegend von Košice kommenden Ondava (rechts) und hat ab dort (nahe der slowakisch-ungarischen Grenze) eine Länge von über 100 km. Wegen der zahlreichen Mäander, die für die meisten Tiefebenen typisch sind, wirkt der Flussverlauf aber kürzer – denn nur 40 km jenseits der ungarischen Grenze mündet er bei Tokaj in die Theiß. Von deren riesigem Einzugsgebiet, das mit 158.200 km² fast der doppelten Fläche Ungarns entspricht, entfällt auf den Bodrog samt allen seinen Zuflüssen knapp ein Zehntel.

Demgegenüber hat der Hornád, der slowakische Strom am Westrand des Tieflands, einen völlig anderen Charakter, da er von Bergen und Hügelland flankiert wird (siehe auch Sajó). Wo er seine Wässer in die Theiß ergießt – unweit von Miskolc – kann morphologisch der Übergang von der Großen Ungarischen Tiefenene in ihre ostslowakische Fortsetzung angesetzt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bodrog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  • Istituto Geografico de Agostini, Großer Weltatlas, München/Novara 1985.