Baia Mare

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Baia Mare
Frauenbach
Nagybánya
Wappen von Baia Mare
Baia Mare (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Sathmar
Kreis: Maramureș
Koordinaten: 47° 39′ N, 23° 35′ O47.65027777777823.590277777778228Koordinaten: 47° 39′ 1″ N, 23° 35′ 25″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 228 m
Fläche: 235,73 km²
Einwohner: 123.738 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 525 Einwohner je km²
Postleitzahl: 430311
Telefonvorwahl: (+40) 02 62
Kfz-Kennzeichen: MM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister: Cătălin Cherecheș (USL)
Postanschrift: Str. Gh. Șincai nr. 37
loc. Baia Mare, jud. Maramureș, RO–430311
Webpräsenz:
Baia Mare (rotes Viereck), Rumänien. Nachbarorte: Satu Mare, Zalău, Dej

Baia Mare (deutsch Frauenbach, selten: Neustadt oder Neustadtl[2], ungarisch Nagybánya) ist eine Stadt in Nordwest-Rumänien und hatte im Jahr 2007 ungefähr 140.000 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt des Kreises Maramureș.

Lage[Bearbeiten]

Baia Mare liegt in einer Höhe von ca. 230 m am Westrand der Ostkarpaten unweit des Gutâi-Gebirges in der Talsenke Depresiunea Baia Mare. Durch die Stadt fließt der Săsar, ein linker Nebenfluss des Lăpuș.

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1142, als der ungarische König Géza II. in Frauenbach (lat. Rivulus Dominarum) Deutsche ansiedeln ließ.

Der Anteil der ungarischen Minderheit ist noch immer sehr groß (1992 lag er bei 17,5 %), verglichen mit den Zahlen von 1910 (Ungarn 64,8 %, Rumänen 33,7 %, Deutsche 1,2 %) ist er aber stark zurückgegangen. 1910 verteilte sich die Glaubenszugehörigkeit wie folgt: griechisch-katholisch 38,1 %, römisch-katholisch 34,7 %, Calvinisten 14,8 %, Juden 10,9 %, andere 1,5 %.

Baia-Mare-Dammbruch[Bearbeiten]

Hauptartikel: Baia-Mare-Dammbruch

Am 30. Januar 2000 ereignete sich in Baia Mare ein Dammbruch einer Absetzanlage für metallurgische Abfälle, der eine schwere Umweltkatastrophe durch Freisetzung von Natriumcyanid und Schwermetallen zur Folge hatte.

Wegen dieses Ereignisses wurde Baia Mare in einer Studie des Blacksmith-Instituts aus dem Jahr 2006 über die am stärksten verseuchten Städte der Welt erwähnt.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baia Mare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Wilhelm Edler von Janko: Lazarus Freiherr von Schwendi, oberster Feldhauptmann und Rath Kaiser Maximilian's II. nach Original-Akten des K. K. Haus-Hof- und Staats-Archives, der Archive der K.K. Ministerien des Innern, der Finanzen und des Krieges. Wien: Braumüller 1871, S. 140, Volltext in der Google-Buchsuche. Reprint dieser Ausgabe: Freiburg/Brsg.: Echo-Verlag 2000
  3. Blacksmith Institute 2006, abgerufen am 5. Dezember 2009
  4. Angaben zu Dániel Csányi bei oszk.hu (ungarisch)
  5. Józsi Jenö Tersánszky bei hunlit.hu (ungarisch)