Bullet for My Valentine

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Bullet for My Valentine
Bullet for my Valentine-Live-Norway Rock 2010.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal[1]
Metalcore.[2]
Thrash Metal
Gründung 1998
Website www.bulletformyvalentine.com/de
Gründungsmitglieder
Matthew Tuck
Gitarre, Backing Vocal
Michael Paget
Nick Crandle (bis 2003)
Michael Thomas
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Matthew Tuck
Gitarre, Backing Vocal
Michael Paget
Bass, Backing Vocal
Jason James (seit 2004)
Schlagzeug
Michael Thomas

Bullet for My Valentine (abgekürzt auch BFMV oder B4MV) ist eine 1998 gegründete walisische Metalcore-Band aus Bridgend. Die Einflüsse der Band liegen bei den Heavy-Metal- und Hard-Rock-Bands Metallica, Iron Maiden und Deep Purple. Seit 2006 kann die Band weltweite kommerzielle Erfolge feiern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Anfänge (1998 – 2005)

Die Band wurde 1998 unter dem Namen Jeff Killed John als Nirvana- und Metallica-Coverband gegründet.[3] 2002 wurden sie in das walisische Bandförderungsprojekt Pynci aufgenommen, über das sie eine von Greg Haver produzierte 2-Song-EP (You/Play with me) veröffentlichten, auf der sie Nu Metal spielten – diese wurde auch in lokalen Radiosendern gespielt. Am Tag vor den Aufnahmen zur nächsten EP verließ Bassist Nick Crandle die Band, die kurz darauf Ersatz in Jason James fand, der auch die Rolle des Shouters übernahm. Nachdem die Band kurz Opportunity in Chicago hieß, wurde letztendlich der Name Bullet for My Valentine genommen.

Nach einem Showcase in London im Jahre 2004 wollten mehrere Plattenfirmen die Band unter Vertrag nehmen, so u.a. auch Roadrunner Records. Derzeitig stehen Bullet for My Valentine bei Sony BMG (Europa) sowie Visible Noise in Großbritannien und Trustkill Records in den USA unter Vertrag.

Am 15. November 2004 veröffentlichte die Band ihre gleichnamige EP, die neun Wochen lang in den deutschen Single-Charts blieb und sich auch im restlichen Europa gut verkaufte. Als Single wurde Hand of Blood ausgewählt. Die Single 4 Words (To Choke Upon) wurde am 28. März 2005 in einer Auflage von lediglich 1000 Exemplaren veröffentlicht. Am 22. August 2005 wurde die Hand of Blood EP als Nachpressung für Europa und die USA veröffentlicht, welches gegenüber der selbstbetitelten EP noch einen Song mehr und ein Musikvideo enthält.

[Bearbeiten] The Poison (2005 – 2007)

Das alte Logo der Band

Das Debütalbum The Poison erschien in Deutschland am 30. September 2005 (anschließend auch in Großbritannien und anderen europäischen Ländern) und erreichte u.a. Platz 25 in Deutschland. Die erste Single Suffocating Under Words Of Sorrow (What Can I Do) wurde am 19. September 2005 veröffentlicht. Die darauf folgende Single All These Things I Hate (Revolve Around Me) wurde am 3. Februar 2006 veröffentlicht, in Großbritannien drei Tage später. Am 17. Juli 2006 wurde die Single Tears Don't Fall veröffentlicht. In Deutschland gab es bei Gun Records eine spezielle Single-EP, die fast einen Monat früher, am 23. Juni, veröffentlicht wurde. Beim Musikvideo zu Tears Don't Fall wurden zur besseren Vermarktung die Schreiszenen rausgeschnitten. Inzwischen wurde The Poison im Vereinigten Königreich mit der Silbernen- und in den Vereinigten Staaten von Amerika mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.[4][5]

Nach der regulären Veröffentlichung gibt es auch weitere Versionen mit Bonussongs oder Live- und Akustikversionen. So enthält die US-amerikanische Neuveröffentlichung fünf und die Britische vier Bonussongs.

Im Oktober 2006 erschien eine Live-EP mit dem Namen Hand of Blood EP – Live at Brixton. Die Limited Edition ist auf 4000 Exemplare limitiert. Sie unterscheidet sich aber nicht von der herkömmlichen EP, außer dass auf dem Sticker auf dem Cover „Limited EP“ steht. Die Aufnahmen stammen von ihrem Auftritt im Londoner Club Brixton Academy am 28. Januar 2006, wo mehrere Kameras die Show filmten, um aus dem Material später eine Live-DVD anzufertigen. Die DVD The Poison – Live at Brixton wurde am 30. Oktober 2006 veröffentlicht, in Großbritannien und den USA erneut drei Tage später.

[Bearbeiten] Scream Aim Fire (2007 – 2009)

Das aktuelle Logo

Bullet for My Valentine haben am 11. Oktober 2007 die Aufnahmen für ihr zweites Studioalbum, Scream Aim Fire, abgeschlossen. Es wurde am 25. Januar 2008 in zwei verschiedenen Version sowie auf SD-Card veröffentlicht. Colin Richardson, welcher auch schon The Poison produziert hatte, war erneut leitender Produzent. Als Singles wurden der Titeltrack Scream Aim Fire, Waking The Demon und Hearts Burst into Fire ausgekoppelt. Das Video zu Waking The Demon wurde, ähnlich wie bei Tears Don't Fall, in einer Version mit und einer ohne Schreiszenen gedreht. Im Jahr 2008 gingen sie unter anderem mit Atreyu, D'espairsRay und Blessthefall auf die „Taste of Chaos“-Tour.

Ähnlich wie beim Vorgängeralbum The Poison existiert auch hier eine Deluxe-Version des Albums mit leicht abgeändertem Cover sowie vier weiteren Bonussongs.

[Bearbeiten] Fever (2009 – Gegenwart)

Die Band begann Anfang 2009 mit den Aufnahmen für ein drittes Studioalbum. Im November 2009 waren laut Tuck bereits acht Lieder fertig aufgenommen,[6] inzwischen ist ihr drittes Studioalbum mit dem Titel Fever veröffentlicht worden.[7] Die Songs vom neuen Album wurden auf ihrer MySpace-Seite am 19. April 2010 veröffentlicht.

Ende März 2009 verließen Bullet for My Valentine das Studio, um sechs Shows, unter anderem in Russland und Südafrika, zu spielen. Danach fuhren sie mit den Aufnahmen fort. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass drei Auftritte der Band, in Düsseldorf, in London und in Kalifornien, gefilmt wurden.

[Bearbeiten] Stil

Bullet For My Valentines Musikstil lässt sich hauptsächlich dem Metalcore zuordnen. Die Band verwendet genretypische Elemente, wie tiefe Gitarrenriffs, schnelles Spielen der Bassdrum bzw. Doublebass und Tempowechsel im Rhythmus der Musik. Jedoch lassen sich einige Unterschiede zum Genre feststellen. Zum Beispiel ist im Vergleich zu anderen Metalcore-Bands deutlich mehr klarer Gesang des Sängers Matthew Tuck zu hören. Ein weiteres Merkmal der Band sind viele sehr schnelle und sehr hohe Gitarrensoli, welche sich in mehreren Liedern wiederfinden lassen. Diese genannten Merkmale machen die vollständige Zuordnung der Band zu einem Genre schwer.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Alben

Jahr Titel Chartpositionen[8] Anmerkung
DE AT CH UK US
2005 The Poison 25 43 21 128 Re-Release 2006
2008 Scream Aim Fire 3 3 18 5 4 G.U.N. Records
2010 Fever 3 2 7 5 3

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Chartpositionen[8]
DE AT CH UK US
2005 4 Words (To Choke Upon) 40
2005 Hand of Blood (EP) 65
2005 Suffocating Under Words of Sorrow (What Can I Do) 37
2006 All These Things I Hate (Revolve Around Me) (EP) 39 29
2006 Tears Don't Fall (EP) 47 37
2006 Hand of Blood (Live at Brixton) (EP) 91
2008 Scream Aim Fire 58 34
2008 Hearts Burst into Fire 99 66
2008 Waking The Demon
2010 Your Betrayal
2010 The Last Fight 92
2010 Bittersweet Memories
2010 Fever

[Bearbeiten] Musikvideos

  • Hand of Blood
  • 4 Words (To Choke Upon)
  • Suffocating Under Words of Sorrow (What Can I Do)
  • All These Things I Hate (Revolve Around Me)
  • Tears Don't Fall
  • Waking the Demon
  • Scream Aim Fire
  • Hearts Burst into Fire
  • The Last Fight
  • Your Betrayal
  • Bittersweet Memories
  • Fever

[Bearbeiten] DVDs

  • 2006 – The Poison – Live at Brixton
  • 2009 – Scream Aim Fire: Live at London Alexandria
  • 2010 - Fever: CD & DVD Tour Edition

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Joe Goodden: Bullet For My Valentine — The Poison. BBC News. Abgerufen am 22 March 2009.,
  2. Jon Weiderhorn (7 November 2008): The New Guitar Gods: Bullet for My Valentine. Guitar World. Abgerufen am 8 February 2009.
  3. bbc.co.uk: Bullet For My Valentine biography; Zugriff am 6. Dezember 2007
  4. riaa.com: Search Results Abgerufen am 24. November 2009. (HTML, englisch)
  5. bpi.co.uk Certified Awards Search Abgerufen am 24. November 2009. (HTML, englisch)
  6. metal-hammer.de: Bullet For My Valentine melden sich aus dem Studio Abgerufen am 17. November 2009. (HTML, deutsch)
  7. metal-hammer.de: Bullet For My Valentine melden sich aus dem Studio Abgerufen am 9. Dezember 2009. (HTML, deutsch)
  8. a b Quellen: DE AT CH UK US

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bullet For My Valentine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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