Carola Reimann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dr. Carola Reimann

Carola Reimann (* 25. August 1967 in Goch) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie ist seit Dezember 2013 eine der sieben stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion (Liste hier), zuständig für die Bereiche Arbeit und Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1987 am Städtischen Gymnasium Goch absolvierte Carola Reimann ein Studium der Biotechnologie an der Technischen Universität Braunschweig, das sie 1993 als Diplom-Biotechnologin beendete. Anschließend arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Technologie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig, wo 1999 auch ihre Promotion zum Dr. rer. nat. mit der Arbeit Biokonversion von Glycerin zu 1,3-Propandiol mit immobilisierten Zellen“ erfolgte. Nachdem sie schon ab 1998 als Referentin im Bereich „Public Health“ tätig war, arbeitete sie ab 2000 als Projektleiterin für medizinisches Marketing.

Partei[Bearbeiten]

Reimann trat 1986 in die SPD ein. Von 1990 bis 1997 engagierte sie sich als Vorsitzende beziehungsweise stellvertretende Vorsitzende bei den Jusos im Unterbezirk Braunschweig. Seit 1997 gehört sie dem Vorstand des SPD-Unterbezirks Braunschweig an und war hier von 2002 bis 2011 Unterbezirksvorsitzende. Seit 2008 ist sie Mitglied des Landesvorstandes der SPD Niedersachsen.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Reimann rückte am 22. Februar 2000 für den Ernst Schwanhold in den Deutschen Bundestag nach, der sein Bundestagsmandat niederlegte und Minister in NRW wurde.

Von November 2005 bis November 2009 war sie Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe Gesundheit. Von November 2009 bis Dezember 2013 war sie Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Gesundheit.

Reimann ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Vorstand der SPD-Landesgruppe Niedersachsen/Bremen. Sie gehört dem Netzwerk Berlin an.

Reimann ist 2000 über die Landesliste Niedersachsen und danach stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Braunschweig in den Bundestag eingezogen.

Im März 2011 war Reimann kurzfristig für das Amt der Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz im Hamburger Senat von Olaf Scholz (Senat Scholz) im Gespräch, zog dann aber ihre Bereitschaft für das Amt zurück.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carola Reimann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. www.breakfastpaper.de