Carona TI

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TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Caronaf zu vermeiden.

BW

Carona
Wappen von Carona
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin
Bezirk: Luganow
Kreis: Carona
Gemeindenummer: 5170i1f3f4
Postleitzahl: 6914
Koordinaten: 715899 / 8981645.9499948.933339597Koordinaten: 45° 57′ 0″ N, 8° 56′ 0″ O; CH1903: 715899 / 89816
Höhe: 597 m ü. M.
Fläche: 4.8 km²
Einwohner: 812 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.carona.ch
Karte
Karte von Carona
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Carona ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin (Bezirk Lugano, Circolo di Carona). Der Ort liegt unterhalb des Monte San Salvatore in erhöhter Lage auf der Halbinsel Ceresio, die zwischen Agno und Lugano in den Luganersee hinausragt.

In der Pfarrkirche San Giorgio, die von einer imposanten achteckigen Kuppel mit Laterne gekrönt ist, findet sich eine von Domenico Pezzi gemalte Kopie des Jüngsten Gerichts von Michelangelo. Zu den Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung von Carona gehören die Kapelle Madonna d’Ongero und der oberhalb des Ortes gelegene sechs Hektaren grosse botanische Garten Parco San Grato. Dort finden sich eine grosse Sammlung von Rhododendren, Azaleen und Koniferen. Eine beliebte Wanderroute führt vom Monte San Salvatore aus über Carona und die Alpe Vicania hinab ins malerische Morcote.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Sonstiges

In Carona lernte Hermann Hesse am 24. Juli 1919 seine zweite Frau, Ruth Wenger, kennen. In seiner Erzählung Klingsors letzter Sommer spielt der Ort als „Kareno“ eine zentrale Rolle.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Marco da Carona wird ab 1389 erwähnt und gehört zu den Architekten, die für den Bau des Mailänder Doms verantwortlich waren; von 1401 bis 1407 war er dort Bauhüttenmeister.
  • Pietro Lombardo (um 1435–1515), Bildhauer und Architekt. Er wurde in Carona geboren, vermutlich aus der Familie der Solari.
  • Giovanni Antonio Pilacorte (1455–1531). Der in Carona geborene Bildhauer der Renaissance wirkte in der Schweiz und in Italien.
  • Ruth Niehaus (1925–1994), deutsche Schauspielerin. Sie hatte hier mitten im Dorf von 1959 bis zu ihrem Tod 1994 ein Ferienhaus („Casa Ivar“).
  • Michelle Hunziker (* 1977), Moderatorin, Sängerin. Sie verbrachte ihre Kindheit in Carona.
  • Lisa Tetzner, zog 1933 nach Carona und starb dort 1963

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Carona TI – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
Carona, erster Platz nahe Südeingang des Dorfes
Kapelle della Madonna delle Grazie in Ciona, einem Dorfteil von Carona
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