Comillas
| Gemeinde Comillas | ||
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| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Comarca: | Costa occidental | |
| Koordinaten | 43° 23′ N, 4° 18′ W43.383333333333-4.323Koordinaten: 43° 23′ N, 4° 18′ W | |
| Höhe: | 23 msnm | |
| Fläche: | 18,6 km² | |
| Einwohner: | 2.425 (1. Jan. 2011)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 130,38 Einw./km² | |
| Gemeindenummer (INE): | 39024 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | María Teresa Noceda Llano | |
| Webpräsenz der Gemeinde | ||
Comillas ist ein Municipio in der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien im Norden Spaniens, es liegt rund 40 km westlich von Santander. Neben dem Hauptort gehören noch die Dörfer La Rabia, Rioturbio, Rubárcena, Ruiseñada und Trasvía zur Gemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Traditionell ist der Ort als „Stadt der Erzbischöfe“ bekannt. Außerdem waren lange Zeit Fischerei und Landwirtschaft von Bedeutung. In jüngster Zeit wurde jedoch der Primärsektor vom Tertiärsektor, also von Tourismus und Dienstleistungsgewerbe verdrängt. König Alfons XII. und viele andere Adlige aus Madrid, Barcelona, Sevilla und Bilbao verbrachten einen Teil ihrer Zeit bevorzugt in Orten wie Comillas.
Die Gemeinde war die erste Siedlung in Spanien mit elektrisch betriebener Straßenbeleuchtung. Deren Einrichtung wurde von der Familie der Márques de Comillas, insbesondere vom 2. Marques Claudio López Bru, vorangetrieben.
Der katholische Geistliche Antonio de Hornedo Correa, der einen Großteil seines Lebens in Peru verbrachte, wurde im Jahre 1915 in Comillas geboren.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| Bevölkerungsentwicklung von Comillas zwischen
1991 und 2006 |
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1991 |
1996 | 2001 | 2004 | 2006 |
| 2495 | 2364 | 2289 | 2469 | 2467 |
(Quelle: INE)
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Comillas ist Gründungsort der Päpstlichen Universität Comillas (spanisch: Universidad Pontificia Comillas), deren Hauptcampus sich mittlerweile in Madrid befindet. Des Weiteren ist die Gemeinde für den Palast von Sobrellano und die Villa Quijano bekannt. Letzteres ist ein von Antoni Gaudí entworfenes und im Jahre 1885 fertiggestelltes Sommerlandhaus. Auffällig ist die Gestaltung des Gebäudes mit einer Vielzahl von Sonnenblumenmustern.
Auf dem Gebiet des Municipios liegt auch der Eingang zur Höhle La Meaza. Sie befindet sich im Besitz der Regierung von Kantabrien. 1907 wurde die Höhle intensiv erkundet. Sie enthält Spuren von altsteinzeitlichen Begräbnisriten und andere Hinweise auf die Besiedlung der Gegend durch Kulturen des europäischen Spätpaläolithikums wie Azilien und Solutréen.
[Bearbeiten] Partnerstadt
[Bearbeiten] Fotos
[Bearbeiten] Weblinks
- Fotos
- Sehenswürdigkeiten (spanisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Population Figures referring to 01/01/2011. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística.