Credit Valuation Adjustment

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Der Begriff CVA (Credit Valuation Adjustment) fällt in die Bewertung von OTC-Derivaten und bezeichnet das Risiko, dass sich der positive Wiederbeschaffungswert mindert, weil sich die Kreditrisikoprämie für die Gegenpartei erhöht, ohne dass sie ausfällt.

Seit der Finanzkrise 2007/08 gilt Jon Gregory mit seinem Werk Counterparty Credit Risk als „Neubegründer“ dieser Risikokennzahl. Ein deutschsprachiges Standardwerk zum Thema Kontrahentenrisiko wurde von Sven Ludwig, Marcus R. W. Martin und Carsten S. Wehn verfasst und berücksichtigt darin ebenso konkrete regulatorische Vorgaben, beispielsweise aus Basel III.

Quellen[Bearbeiten]

  • BaFin Journal 01/2014: CRD IV, [1]
  • Jon Gregory: „Counterparty Credit Risk. The New Challenge for Global Financial Markets“ (ISBN 978-0-470-68576-1)
  • Sven Ludwig, Marcus R. W. Martin und Carsten S. Wehn: "Kontrahentenrisiko : Bewertung, Steuerung, Unterlegung nach Basel III und IFRS" (ISBN 978-3-7910-3176-7)