Damir Lukacevic

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Damir Lukačević (* 27. März 1966 in Zagreb, Jugoslawien, heute Kroatien) ist ein deutscher Filmregisseur kroatischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten]

Als Vierjähriger kam Damir Lukačević mit den Eltern nach Deutschland und drehte bereits während der Schulzeit erste Super 8 Filme. Nach dem Abitur in Stuttgart nahm er ein Publizistikstudium auf und realisierte einige Kurzfilme.

1993 bis 1999 absolvierte er eine Ausbildung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin in den Bereichen Regie, Drehbuch, Dramaturgie und Schauspielführung. Während des Studiums erhielt Lukačević mehrere Auszeichnungen, u. a. den Deutschen Kurzfilmpreis Goldenes Band für Fremde Heimat sowie das Prädikat Besonders Wertvoll für Spiel des Tages.

Heimkehr (2003) war Damir Lukačevićs Spielfilmdebüt. Darin geht es um die Träume und Lebenslügen einer kroatischen Familie in Deutschland. Heimkehr wurde für den Deutschen Kamerapreis, den MFG-Star Baden-Baden und den Baden-Württembergischen Drehbuchpreis nominiert und mit dem Geneva-Europe-Drehbuchpreis sowie dem Verdi-Preis für die beste Regie ausgezeichnet.

Das Buch des Science-Fiction-Films Transfer (2010) basiert auf einer Geschichte der spanischen Autorin Elia Barceló. In Transfer geht es um den Traum vom ewigen Leben, um Identitätstausch und Identitätsverlust ebenso wie um die Schere zwischen reich und arm, weiß und schwarz, eine moderne Doktor-Faust-Geschichte des 21. Jahrhunderts. In den Hauptrollen: Mehmet Kurtulus, Jeanette Hain, Ingrid Andree, Hans-Michael Rehberg und die amerikanischen Darsteller Regine Nehy und B. J. Britt.

Seit 2005 ist Lukačević Mitglied der Deutschen Filmakademie. Damir Lukačević ist verheiratet und hat einen Sohn, er lebt in Berlin.

Filmographie[Bearbeiten]

  • 1994: Das fünfte Gebot (Kurzspielfilm)
  • 1995: Trauma (Kurzspielfilm)
  • 1996: Fremde Heimat (Kurzspielfilm)
  • 1998: Gottes Besuch (Kurzspielfilm), Drehbuch: Robert Löhr
  • 1999: Spiel des Tages (Kurzspielfilm)
  • 2004: Heimkehr
  • 2010: Transfer

Weblinks[Bearbeiten]