Jeanette Hain

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Jeanette Hain (* 18. Februar 1969 in München) ist eine deutsche Filmschauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Jeanette Hain studierte ab 1993 Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München, als sie 1996 von Sherry Hormann als Hauptdarstellerin für das TV-Movie Liebe und Verhängnis entdeckt wurde.

In dem Fernsehfünfteiler Sturmzeit des ZDF verkörperte sie 1999 in zwei Folgen Felicia Lavergne. Von da an war sie in vielen weiteren Fernsehrollen zu sehen. In Abschied. Brechts letzter Sommer (2000) verkörperte sie Käthe Reichel, die zu Brechts letzter Liebe wurde. Daraufhin hatte sie Auftritte in dem beim Filmfest von Monte Carlo prämierten Film Die Frau des Architekten (2002) sowie in der Sat.1-Serie Der Elephant (2003). In der Sat.1-Serie Bis in die Spitzen (2005) spielte sie eine der Hauptrollen.

2005 wirkte sie in den Fernsehproduktionen Einmal so wie ich will und Der Adler – Die Spur des Verbrechens (von dem dänischen Dogma-Regisseur Søren Kragh-Jacobsen). Außerdem spielte sie in einigen Kinoproduktionen mit, darunter Frau Rettich, die Czerni und ich, Welcome home (2003), Bibi Blocksberg (2001), Sass (2001) und 2006 in TKKG. 2009 war sie in dem englischsprachigen Kostümfilm Young Victoria als Baroness Louise Lehzen zu sehen. Ihren Auftritt als Virginia Peng in Nick Knatterton – Der Film konnte man noch nicht sehen, da der Film aufgrund der Insolvenz der Produktionsfirma bislang nicht veröffentlicht wurde. In Julie Delpys Historienfilm Die Gräfin spielte sie die Mutter der Blutgräfin Erzsébet Báthory.

Jeanette Hain hat zwei Kinder.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1999: DIVA-Award
  • 2010: Grimme-Preis für ihre Darstellung in Kommissar Süden und der Luftgitarrist
  • 2011: Bambi (Beste Schauspielerin national) für ihre Darstellung in Poll

Weblinks[Bearbeiten]