Das Geheimnis der eisernen Maske

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Filmdaten
Deutscher Titel Das Geheimnis der eisernen Maske
Originaltitel The Fifth Musketeer
Produktionsland Österreich, USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Ken Annakin
Drehbuch David Ambrose
Produktion Peter W. Skwara
Manfred Thurau
Musik Riz Ortolani
Kamera Jack Cardiff
Schnitt Malcolm Cooke
Besetzung
Synchronisation

Das Geheimnis der eisernen Maske (Alternativtitel: Die eiserne Maske, internationaler Titel: The Fifth Musketeer) ist ein Mantel-und-Degen-Film aus dem Jahr 1979 von Ken Annakin. Er entstand frei nach dem Abenteuerroman Der Vicomte von Bragelonne (1846) von Alexandre Dumas dem Älteren.

Handlung[Bearbeiten]

Im Zentrum des Geschehens steht der zu Unrecht eingekerkerte und in der Verbannung lebende Zwillingsbruder des französischen Königs Ludwig XIV. Um dessen Gesicht anderen gegenüber zu verbergen, wurde ihm einst über das Gesicht eine eiserne Maske gestülpt, die er selbst nicht entfernen kann. Der alternde D’Artagnan und seine Musketierfreunde versuchen, dieses Unrecht zu beenden und den geheimnisvollen Gefangenen zu befreien. Denn nur er hat einen rechtmäßigen Anspruch auf Frankreichs Thron. Diese Begebenheiten führen zu zahlreichen Verwechslungen und Intrigen am Hof.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Geheimnis der eisernen Maske wurde produziert von S & T Film (Peter W. Skwara und Manfred Thurau), Heinz Lazek und Ted Richmond fungierten als ausführende Produzenten.[1] Der in englischer Sprache gedrehte Film entstand vorwiegend in den Wiener Rosenhügel-Filmstudios[2], sowie im Wiener Umland, z.B. auf Burg Kreutzenstein.

In Deutschland wurde Das Geheimnis der eisernen Maske erstmals auf VOX am 24. Juli 1994 gezeigt.[3]

Kritik[Bearbeiten]

Filme 1993/94 schrieb: „Remake des Abenteuerfilms "Der Mann mit der eisernen Maske" nach einem Roman von Dumas, das neben der guten Besetzung wenig Neues zu bieten hat.“[4] Vincent Canby bemerkt in seiner New York Times-Kritik, der Film schaffe es, neben einer Besetzungsliste wie für einen der Airport-Filme und trotz des Aufwandes an Intrigen, Duellen, ausführlichen Degenfechtereien, üppigen Kostümen und noch üppigerer Ausstattung, einzigartig stillos zu sein und den Betrachter gar beteiligungslos bleiben zu lassen.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmvorspann entnommene Information.
  2. Filmografie der Rosenhügelstudios auf Filmstadt-wien.com, abgerufen am 27. Dezember 2012.
  3. Das Geheimnis der eisernen Maske im Lexikon des Internationalen Films.
  4. Filme 1993/94. Hrsg. vom Katholischen Institut für Medieninformation (KIM) und der Katholischen Filmkommission für Deutschland, Köln 1995, S. 279.
  5. Canby am 8. September 1979