José Ferrer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

José Vicente Ferrer de Otero y Cintrón (* 8. Januar 1912 in Santurce, Puerto Rico; † 26. Januar 1992 in Coral Gables, Florida) war ein puertoricanischer Schauspieler und Regisseur.

Schon für sein Filmdebut an der Seite von Ingrid Bergman in Johanna von Orleans (1948) wurde Ferrer für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. 1950 gewann Ferrer einen Oscar für seine Darstellung des Cyrano de Bergerac in der Verfilmung Der letzte Musketier. Diese Rolle spielte er bereits 1946 auf der Bühne und 1949 im Fernsehen.

1952 gewann Ferrer drei Tony Awards für die Bühnenregie der Stücke The Shrike, Stalag 17 und The Fourposter sowie einen weiteren Tony Award für seine schauspielerische Leistung in The Shrike.

Im selben Jahr spielte Ferrer den französischen Maler Henri de Toulouse-Lautrec in John Hustons oscarnominiertem Moulin Rouge, 1954 in Die Caine war ihr Schicksal. Von 1955 an führte Ferrer auch Regie bei einigen Filmen, in denen er zumeist auch als Schauspieler mitwirkte.

Weitere bedeutende Leinwandauftritte hatte er in David Leans Lawrence of Arabien (1962), dem Bibelepos Die größte Geschichte aller Zeiten (1965), Woody Allen's Eine Sommernachts-Sexkomödie (1982) sowie in David Lynchs Der Wüstenplanet (1984).

Ferrer war insgesamt viermal verheiratet, unter anderem mit Uta Hagen. Mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Rosemary Clooney hatte er fünf Kinder, darunter den 1955 geborenen Miguel, der ebenfalls Schauspieler wurde. George Clooney ist der Neffe von José Ferrer. Mit dem amerikanischen Schauspieler Mel Ferrer besteht kein Verwandtschaftsverhältnis. Ferrer starb 1992 im Alter von achtzig Jahren an Darmkrebs.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Filme

[Bearbeiten] Wichtige Auftritte als Schauspieler

[Bearbeiten] Regisseur

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen