David Haye

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David Haye Boxer
David Haye.png
Daten
Geburtsname David Deron Haye
Kampfname Hayemaker
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Britisch
Geburtstag 13. Oktober 1980
Geburtsort London
Stil Linksauslage
Größe 1,91 m
Reichweite 1,98 m
Kampfstatistik
Kämpfe 28
Siege 26
K.-o.-Siege 24
Niederlagen 2
Profil in der BoxRec-Datenbank

David Deron Haye (* 13. Oktober 1980 in London) ist ein britischer Profiboxer. Haye ist ehemaliger Cruisergewichtsweltmeister der Verbände WBA, WBC und WBO, sowie ehemaliger Weltmeister der WBA im Schwergewicht.

Leben[Bearbeiten]

David Haye wuchs in London auf. Er hat zwei Geschwister, Louisa Frisby und James. Sein Vater ist Jamaikaner, seine Mutter Engländerin. Haye ist verheiratet und hat einen Sohn namens Cassius.

Amateur[Bearbeiten]

Beim jährlichen Multi Nations Tournament in Liverpool, wurde er 1998 Zweiter und 1999 Erster im Halbschwergewicht. Haye nahm zudem 1999 an den Amateurweltmeisterschaften in Houston teil, kam dort allerdings in der Halbschwergewichtsklasse nicht über die zweite Runde hinaus, er scheiterte am späteren Sieger, dem US-Amerikaner Michael Simms.

Beim Chemiepokal 2000 unterlag er im Halbschwergewicht Giacobbe Fragomeni, der bis ins Halbfinale kam, nach Punkten. Beim 17. Internationalen Feliks Stamm Memorial in Warschau, verlor er im Schwergewicht gegen den späteren Sieger Andreas Gustavsson aus Schweden.

Beim 21. Internationalen Kopenhagen Cup 2000, gewann er die Goldmedaille im Schwergewicht. Erfolgreich verlief für ihn auch die Weltmeisterschaft 2001 in Belfast. Dort besiegte er im Schwergewicht unter anderem Sebastian Köber und erreichte das Finale, verlor dort jedoch vorzeitig gegen den Kubaner Odlanier Solís.

Bei der 20. Internationalen Trofeo Italia gewann er die Goldmedaille im Schwergewicht. Dabei besiegte er im Finale Jaroslavas Jakšto.

Profikarriere[Bearbeiten]

Cruisergewicht[Bearbeiten]

2002 wurde Haye Profi. Er gewann seine Aufbaukämpfe, musste gegen den Kongolesen Lolenga Mock aber erstmals in seiner Profikarriere zu Boden. Den britischen Cruisergewichtstitel gewann er im November 2003. Am 10. September 2004 verlor er überraschend gegen den 40-jährigen Veteranen Carl Thompson durch technischen K.o. in der fünften Runde. Dennoch gelang ihm am 16. Dezember 2005 der Gewinn der Europameisterschaft gegen den mehrfachen Titelträger Olexander Hurow aus der Ukraine. 2006 besiegte er den ungeschlagenen Dänen Lasse Johansen, später im Jahr den ungeschlagenen ehemaligen Amateureuropameister Giacobbe Fragomeni, der ihn als Amateur besiegt hatte.

Inzwischen war Haye zum Pflichtherausforderer für den WBC-Titel aufgestiegen und durfte so am 10. November 2007 den Weltmeister Jean-Marc Mormeck herausfordern. Nachdem er in diesem Kampf in der vierten Runde zu Boden geschlagen wurde und nach Punkten zurücklag, gelang ihm in der siebten Runde der Sieg durch technischen K.o. und somit der Gewinn der WBC- und WBA-Titel im Cruisergewicht. Nachdem Haye am 8. März 2008 zudem einen Vereinigungskampf gegen WBO-Titelträger Enzo Maccarinelli durch technischen K.o. in der zweiten Runde gewinnen konnte, hielt er nun die Titel von drei Weltverbänden im Cruisergewicht.

Schwergewicht[Bearbeiten]

Anschließend legte Haye seine Titel ab und gab bekannt, dass er ins Schwergewicht wechseln würde. Seinen ersten Kampf bestritt er am 15. November 2008 gegen Monte Barrett. Diesen bezwang er nach fünf Runden durch technischen K.o.

David Hayes Ziel im Schwergewicht war es, einen oder gar mehrere Weltmeistertitel der Klitschko-Brüder zu erringen. Durch zahlreiche verbale und mediale Provokationen, unter anderem indem er auf dem Titelblatt der Zeitschrift Men’s Health in einer Fotomontage den abgetrennten Kopf von Wladimir Klitschko in der Hand hielt, versuchte er einen Titelkampf gegen die Klitschkos zu forcieren, ohne sich vorher langwierig in der Weltrangliste nach oben kämpfen zu müssen. Nach der Titelverteidigung von Vitali Klitschko gegen Juan Carlos Gómez gab das Management von Wladimir Klitschko bekannt, dass ein Titelkampf zwischen Haye und Wladimir Klitschko am 20. Juni 2009 stattfinden solle. Als weitere Provokation trug David Haye auf diversen Pressekonferenzen ein T-Shirt, das ihn die beiden abgetrennten Köpfen der Klitschko-Brüder in der Hand haltend in Siegerpose zeigte. Als Austragungsort wurde die Arena auf Schalke in Gelsenkirchen ausgewählt. Nach einer Rückenverletzung, die sich Haye beim Training zuzog, wurde der Kampf jedoch abgesagt. Haye erholte sich schnell von seiner umstrittenen Rückenverletzung. Tatsächlich stieg Haye aus nie restlos geklärten Gründen aus dem Vertrag mit Wladimir Klitschko aus.[1] Anschließend fanden Gespräche über einen neuen Kampftermin statt. Da Wladimir Klitschko zwei Pflichtverteidigungen in Folge bestreiten musste, kam dieser als Gegner zunächst nicht mehr in Frage. Stattdessen willigte wieder Vitali Klitschko ein, gegen Haye anzutreten. Der Kampftermin wurde für den 12. September 2009 festgelegt. Austragungsort sollte die 52.300 Zuschauer fassende Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main sein. David Haye sagte auch diese Kampfansetzung ab, da er und sein Trainer und Manager Adam Booth mit den Konditionen des Vertrages nicht einverstanden waren.[2]

WBA-Weltmeister[Bearbeiten]

Kurz darauf wurde bekannt, dass sich David Haye und Sauerland Event auf einen Kampf gegen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew geeinigt haben.[3][4] Haye besiegte den Russen am 7. November 2009 in Nürnberg nach Punkten (114:114, 112:116, 112:116) und wurde Weltmeister der WBA im Schwergewicht. Im Kampf bewegte sich Haye vorwiegend im Rückwärtsgang und agierte nur mit einigen Konterattacken während der langsamere Walujew versuchte, Haye zu stellen. Da dies nur selten gelang, bekamen die Zuschauer einen wenig intensiven Kampf zu sehen, in dem oftmals über dreißig Sekunden zwischen zwei Schlagversuchen vergingen. In den letzten Sekunden der zwölften Runde brachte Haye den 2,13 Meter großen Russen mit einem linken Haken an den Rand eines Niederschlages.

In der ersten Verteidigung des WBA-Titels besiegte Haye am 3. April 2010 den ehemaligen WBA-Weltmeister John Ruiz vorzeitig. In dem Kampf, der in der M.E.N. Arena in Manchester stattfand, musste Ruiz bereits in den ersten Sekunden der ersten Runde zu Boden, konnte sich aber wieder sammeln und bis zur neunten Runde weiterkämpfen, ehe sein Trainer nach weiteren Niederschlägen und relativer Chancenlosigkeit seines Schützlings das Handtuch warf.

Am 13. November 2010 verteidigte Haye seinen WBA-Titel erfolgreich gegen den britischen Rechtsausleger Audley Harrison. Der ehemalige Freund und Sparringspartner von Haye, der bei den Olympischen Sommerspielen von Sydney im Jahr 2000 die Goldmedaille im Superschwergewicht gewann, hatte in seiner Profikarriere mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. Er empfahl sich für einen Weltmeisterschaftskampf, nachdem er den Briten Michael Sprott in einem Europameisterschaftskampf, nach Punkten zurückliegend, in der zwölften Runde spektakulär ausknockte. Dem Duell waren viele verbale Auseinandersetzungen vorausgegangen, die meisten davon beinhalteten die ehemalige Freundschaft zwischen Haye und Harrison. Zu Beginn des Kampfes blieb der angekündigte Krieg zunächst aus. Nach der ersten und zweiten Runde, in der keiner der Boxer einen Angriff wagte und nur selten schlug, quittierten die Zuschauer in der M.E.N. Arena den Kampf mit Buhrufen. In der dritten Runde griff Haye aggressiv an. Nach heftigen Schlagserien und einem Niederschlag brach der Ringrichter das einseitige Duell ab. Haye siegte damit durch technischen K.o. in der dritten Runde.[5]

Titelvereinigung gegen Wladimir Klitschko[Bearbeiten]

Nach dem Harrison-Kampf begannen das Management von Haye und Wladimir Klitschko erneut über eine Titelvereinigung zu verhandeln. Nachdem Klitschko einen Kampf gegen Hayes Landsmann Dereck Chisora im Dezember 2010 wegen einer Bauchmuskelverletzung absagen musste, einigten sich die Parteien auf den 25. Juni oder 2. Juli 2011 als mögliche Termine für einen Kampf. Klitschko wollte zunächst noch den Kampf gegen Chisora im April 2011 nachholen, was erneut zu einer Absage der lang erwarteten Titelvereinigung führte, da Haye es nicht für möglich hielt, dass Klitschko innerhalb von neun Wochen zwei WM-Kämpfe absolvieren könne.[6] Klitschkos Bauchmuskelverletzung heilte langsamer als bisher angenommen, und der Kampf gegen Chisora wurde erneut abgesagt. Inzwischen wurde auch Hayes Pflichtverteidigung gegen Ruslan Tschagajew wegen dessen umstrittener Hepatitis-B-Erkrankung abgesagt, was den Weg für erneute Verhandlungen mit Klitschko ebnete.[7] Beide Parteien unterschrieben schließlich die Verträge und einigten sich auf den 2. Juli 2011. Neben Deutschland standen die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Schweiz, Russland, Monaco und Südafrika als mögliche Austragungsorte zur Auswahl.[8] Die Entscheidung fiel schließlich auf die 57.000 Zuschauer fassende Imtech Arena in Hamburg. In dem Kampf wurden die von Klitschko gehaltenen WBO- und IBF-Titel mit dem der WBA und somit die Gürtel von drei der vier wichtigsten Box-Verbände vereinigt, was im Schwergewicht relativ selten ist. Haye verlor seinen WBA-Gürtel schließlich durch eine deutliche Punktniederlage.

Karriereende und Comeback[Bearbeiten]

Wie mehrfach angekündigt hat Haye seine Karriere an seinem 31. Geburtstag (13. Oktober 2011) für beendet erklärt. [9] Er kündigte allerdings bereits im Mai des darauffolgenden Jahres sein Comeback an. Für den 14. Juli 2012 wurde ein Kampf gegen Dereck Chisora im Stadion des Londoner Fußballvereins West Ham United vereinbart. Da sein Gegner vom britischen Verband aufgrund ihrer Schlägerei bei einer Pressekonferenz gesperrt wurde und es nicht absehbar war, ob Haye aufgrund dieses Vorfalls erneut eine britische Lizenz erhalten würde, traten beide für diesen Kampf mit einer luxemburgischen Lizenz an.[10] Haye, der in Turnschuhen und nicht mit den üblichen Boxstiefeln antrat, gewann in der 5. Runde durch K.-o. gegen den deutlich unterlegenen Chisora. Er verkündete im Anschluss, als Nächstes gegen Vitali Klitschko antreten zu wollen.

Eklat bei Pressekonferenz[Bearbeiten]

Am 18. Februar 2012 war David Haye als TV-Kommentator für einen britischen Sender beim Kampf zwischen Dereck Chisora und Vitali Klitschko in München anwesend. Bei der anschließenden Pressekonferenz forderte Haye Vitali Klitschko zu einem Kampf auf, den Klitschkos Manager Bernd Bönte jedoch verneinte, da ein solcher Kampf bereits einmal wegen finanzieller Unstimmigkeiten gescheitert war. Plötzlich mischte sich Chisora ein, beleidigte Haye und forderte nun im Gegenzug diesen zu einem Kampf heraus. Nach gegenseitigen Beschimpfungen verließ Chisora seinen Platz auf dem Podium und lief Richtung Haye. Vor laufenden Kameras schlugen die beiden mit bloßen Fäusten aufeinander ein, Chisora ging dabei kurzzeitig K.o. Angehörige beider Lager beteiligten sich an der Auseinandersetzung, die der Sicherheitsdienst nicht unter Kontrolle bringen konnte. Haye verletzte auch Chisoras Trainer durch Faustschläge und schlug auch noch mit einem Kamerastativ zu, traf damit jedoch seinen eigenen Trainer Adam Booth, der gerade einen Angehörigen von Chisoras Team zurückhielt. Dieser erlitt dabei eine Platzwunde an der Stirn.[11]

Während Chisora anschließend wegen des Verdachts der Körperverletzung vorläufig festgenommen wurde, konnte sich Haye nach Großbritannien absetzen und entging somit einer Festnahme. Ein Polizeisprecher gab bekannt, dass gegen Haye wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen in dem Fall liegt bei der Staatsanwaltschaft. Diese müsse darüber befinden, ob ein Rechtshilfeersuchen an die britischen Behörden gestellt werde.[12]

Da David Haye seit seinem offiziellen Rücktritt keine Boxlizenz mehr besitzt, drohen ihm seitens des britischen Boxverbandes keine Konsequenzen. Der British Boxing Board of Control könnte ihm aber eine neue Lizenz verweigern, falls er irgendwann wieder eine beantragen sollte.[13]

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Einlaufmusik von David Haye ist "Ain't No Stoppin' Us Now" von McFadden & Whitehead. Sein Kampfname „Hayemaker“ beruht auf dem im Kampfsport vorkommenden Haymaker, einem Schwinger, der mit der gesamten Schlagkraft eines Kämpfers ausgeführt wird und den Gegner K.o. schlagen soll.

Sein Trainingslager befand sich in Girne in der Türkischen Republik Nordzypern, da der Vater seines Boxtrainers Adam Booth Zyprer ist. Er trägt seit 2008 im Ring neben der Flagge Englands und dem Union Jack auch die Flagge Nordzyperns auf seiner Hose.[14] Zusammen mit Booth betreibt er die Promotion-Firma Hayemaker Promotions.

Im Jahr 2010 wurde Haye von der britischen Anglia Ruskin University der Ehrendoktortitel für seine boxerischen Erfolge verliehen.[15]

David Haye nahm ab 11. November 2012 an der zwölften Staffel der Fernsehshow „I’m a Celebrity, Get Me Out of Here!“ teil, in der er den dritten Platz erreichen konnte.

Liste der Profikämpfe[Bearbeiten]

25 Siege (23 K.o.-Siege), 2 Niederlagen (1 K.o.-Niederlage), 0 Unentschieden
Jahr Tag Ort Gegner Ergebnis für Haye
2002 8. Dezember Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, Bethnal Green, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Booth Sieg / Aufgabe 2. Runde
2003 24. Januar Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ponds Forge Arena, Sheffield, Yorkshire, Vereinigtes Königreich FrankreichFrankreich Saber Zairi Sieg / TKO 4. Runde
4. März Vereinigte StaatenVereinigte StaatenSeville Beach Hotel, Miami Beach, Florida, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roger Bowden Sieg / TKO 1. Runde
18. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rivermead Leisure Centre, Reading, Berkshire, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Phil Day Sieg / TKO 2. Runde
15. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Playboy Mansion, Beverly Hills, Kalifornien, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vance Winn Sieg / KO 1. Runde
1. August Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, Bethnal Green, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Greg Scott Briggs Sieg / KO 1. Runde
26. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rivermead Leisure Centre, Reading, Berkshire, Vereinigtes Königreich DanemarkDänemark Lolenga Mock Sieg / TKO 4. Runde
14. November Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, Bethnal Green, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Dowling Sieg / TKO 1. Runde
2004 20. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Arena, Wembley, London, Vereinigtes Königreich SimbabweSimbabwe Hastings Rasani Sieg / TKO 1. Runde
12. Mai Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rivermead Leisure Centre, Reading, Berkshire, Vereinigtes Königreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Arthur Williams Sieg / TKO 3. Runde
10. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Arena, Wembley, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Carl Thompson
IBO Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Niederlage / TKO 5. Runde
10. Dezember Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hillsborough Leisure Centre, Sheffield, Yorkshire, Vereinigtes Königreich EstlandEstland Valeri Semiskur Sieg / KO 1. Runde
2005 21. Januar Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Fountain Leisure Centre, Brentford, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Garry Delaney Sieg / TKO 3. Runde
4. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Magna Centre, Rotherham, Yorkshire, Vereinigtes Königreich AustralienAustralien Glen Kelly Sieg / TKO 2. Runde
14. Oktober Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leisure Centre, Huddersfield, Yorkshire, Vereinigtes Königreich ItalienItalien Vincenzo Rossitto Sieg / TKO 2. Runde
16. Dezember Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leisure Centre, Bracknell, Berkshire, Vereinigtes Königreich UkraineUkraine Olexander Hurow
EBU Cruisergewicht-Europameisterschaft
Sieg / KO 1. Runde
2006 24. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, Bethnal Green, London, Vereinigtes Königreich DanemarkDänemark Lasse Johansen
EBU Cruisergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 8. Runde
21. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Leisure Centre, Altrincham, Cheshire, Vereinigtes Königreich BelgienBelgien Ismail Abdoul
EBU Cruisergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
17. November Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich York Hall, Bethnal Green, London, Vereinigtes Königreich ItalienItalien Giacobbe Fragomeni
EBU Cruisergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 9. Runde
2007 27. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich The Arena, Wembley, London, Vereinigtes Königreich PolenPolen Tomasz Bonin Sieg / TKO 1. Runde
10. November FrankreichFrankreich Palais des Sport Marcel Cerdan, Levallois-Perret, Hauts-de-Seine, Frankreich FrankreichFrankreich Jean-Marc Mormeck
WBA Super Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
WBC Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 7. Runde
2008 8. März Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich O₂ Arena (Millennium Dome), Greenwich, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Enzo Maccarinelli
WBA Super Cruisergewicht-Titelverteidigung
WBC Cruisergewicht-Titelverteidigung
WBO Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 2. Runde
15. November Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich O₂ Arena (Millennium Dome), Greenwich, London, Vereinigtes Königreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monte Barrett Sieg / TKO 5. Runde
2009 7. November DeutschlandDeutschland Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg, Bayern, Deutschland RusslandRussland Nikolai Walujew
WBA Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktsieg (Mehrheitsentscheidung) / 12 Runden
2010 3. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M.E.N. Arena, Manchester, Vereinigtes Königreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Ruiz
WBA Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 9. Runde
13. November Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M.E.N. Arena, Manchester, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Audley Harrison
WBA Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 3. Runde
2011 2. Juli DeutschlandDeutschland Imtech Arena, Hamburg, Deutschland UkraineUkraine Wladimir Klitschko
IBF Schwergewicht-Weltmeisterschaft
WBO Schwergewicht-Weltmeisterschaft
WBA Super Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
2012 14. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Boleyn Ground, London, Vereinigtes Königreich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dereck Chisora
WBA-Intercontinental-Schwergewichtstitel,
WBO-International-Schwergewichtstitel
Sieg / TKO 5. Runde
(Quelle: BoxRec-Datenbank)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Haye bittet um Verlegung von Kampftermin zeitong.de, 4. Juni 2009
  2. Hintergründe zur Kampfabsage Vitali Klitschko gegen David Haye klitschko.com, 24. Juli 2009
  3. Valuev vs. Haye boxen.com, 23. Juli 2009
  4. David Haye sagt den Fight gegen Vitali Klitschko wegen "Knebel-Verträgen" ab. Dafür vereinbart er einen anderen Mega-Kampf. sport1.de, 23. Juli 2009
  5. Haye continues with the promise of a Klitschko Clash boxingscene.com, 13. November 2010
  6. David Haye on the Klitschko-Deal, their history: Part 3 boxingscene.com, 15. März 2011
  7. Haye Trouble: British board likely to reject Chagaev boxingscene.com, 10. Jänner 2011
  8. Klitschko vs Haye sparks a £50 Million bidding war boxingscene.com, 21. März 2011
  9. Ex-Weltmeister Haye beendet Karriere sport.orf.at, 13. Oktober 2011
  10. Kampf zwischen Chisora und Haye trifft auf Unverständnis bei den Verbänden, Stern 8. Mai 2012
  11. Morddrohung, Keilerei und Festnahme nach dem Kampf, Focus
  12. Prügelei zwischen Boxern Chisora und Haye, Focus
  13. Sdunek: Lebenslang wäre zu viel, Eurosport
  14. [1]timesonline.co.uk, David Haye: my mum says I’m not allowed to have a tattoo, 25.Oktober 2010
  15. David Haye Honorary Doctor of Science Anglia Ruskin University, 2010
Vorgänger Amt Nachfolger
Jean-Marc Mormeck Superchampion im Cruisergewicht (WBA)
10. November 2007 - 19. Juni 2008
vakant
Jean-Marc Mormeck Boxweltmeister im Cruisergewicht (WBC)
10. November 2007 - 12. Mai 2008
vakant
Giacobbe Fragomeni
Enzo Maccarinelli Boxweltmeister im Cruisergewicht (WBO)
8. März 2008 - 15. Juli 2008
vakant
Victor Emilio Ramírez
Nikolai Walujew Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
7. November 2009 - 3. Juli 2011
Wladimir Klitschko
Superchampion
Alexander Powetkin